Ja und nein.
Doch, man erkennt die Erfolge, je dicker man ist, desto schneller nimmt man am Anfang auch ab.
Andererseits:
Ich habe letztes Jahr eine zweistellige Anzahl an Kilos abgenommen.
Das merkt man auch, es sind so ca. 1.5 Kleidergrößen, und ja man sieht es auch.
Natürlich freut mich das.
Andererseits: Ich habe deutlich mehr als 10 kg abgenommen und wenn ich in den Spiegel schaue sehe ich immer noch eine Frau mit 20 kg Übergewicht.
Da fragt man sich schon manchmal, wozu die Plackerei?
Bei mir hat es relativ plötzlich einfach geklickt.
Aber anscheinend ist der Schritt dahin genauso schwer, nur so zumindest lassen sich all die Diätversuche erklären, wie der zur Abnahme.
Nur, ich muss eben auch sagen, da bin ich bei Bae:
Ich habe dann alle verfügbare Energie in die Diät gesteckt, auch mit Erfolg, und dafür einiges andere schleifen lassen.
Aktuell brauche ich die Energie gerade noch dringend für was anderes, daher pausiert die Diät.
Das wird sich in spätestens einem Monat erledigt haben, dann geht es weiter.
Das ist auch ein Stückweit Energiemanagement, und wenn ich gerade vollständig mit meinem Leben ausgelastet wäre, würde ich nie noch eine Diät draufsatteln.
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Thema: Figur und Wohlbefinden
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12.09.2015, 12:30Inaktiver User
AW: Figur und Wohlbefinden
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12.09.2015, 13:25Inaktiver User
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12.09.2015, 17:07Inaktiver User
AW: Figur und Wohlbefinden
[...]
Dazu habe ich nämlich zu oft schon Menschen getroffen die ich buchstäblich nicht wieder erkannte.
Weil sie sich fast halbiert haben.
Das Krasseste so ziemlich in der Richtung war als mich ein Mann an ner Bar begrüßte und sich als der sowieso vorstellte, grindsend. Den kannte ich aus meiner Lehrlingszeit und hatte ihn damals Mr. Pudding getauft.
Der war ein ganz Anderer. Nicht mehr so gemütlich, nicht mehr so behäbig.
Ohne ihn darauf anzusprechen sagte er jetzt als ein ganz andere Mensch wahrgenommen zu werden.
Und als Frau sage ich dir: um sich mal schön anzuziehen lohnt es sich schon schlanker zu sein.Geändert von maryquitecontrary (12.09.2015 um 18:20 Uhr) Grund: siehe Mod.ansage
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12.09.2015, 17:09Inaktiver User
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12.09.2015, 18:50Inaktiver User
AW: Figur und Wohlbefinden
Naja, meist geht auch alles (Krankheiten und Schicksalsschläge natürlich immer außen vor), aber man bekommt das nicht so mit, weil man natürlich nicht immer alle Menschen im Blick hat. Und unterschiedlich gestrickte Menschen gehen ein und dieselbe Frage ja auch sehr unterschiedlich an - und so kommt es eben auch zu unterschiedlichen Ergebnissen.
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12.09.2015, 19:24
AW: Figur und Wohlbefinden
Ich bin durchaus auch mit schlanken Frauen befreundet. Das geht schon.
Wir haben andere Themen als unsere Figur.
So, woher kommen meine Kilos? Ich war nie eine Elfe, auch als Kind nicht und habe immer unglaublich viel Druck sowohl von Eltern- als auch von Mitschülerseite hören müssen. Wenn ich mir jetzt Fotos anschaue, finde ich das allerdings unberechtigt, ich sehe da ein junges Mädchen, das halt etwas mehr Oberschenkel und Hintern hat, aber eigentlich nicht dick war, noch nicht einmal pummelig.
Bei mir ging es immer auf und ab. Mit 20 war ich rundlich, dann wieder schlanker, dann wieder rundlicher, dann hatte sich das Ganze auf etwa 70kg eingependelt, was für 1,67 immer noch etwas zuviel ist. Ich habe kein gesundes Verhältnis zum Essen, ich mag es süß und fettig, ich habe kein gutes Sattgefühl und bin sowohl Stress- als auch Belohnungsesser. Nach der ersten Schwangerschaft hatte ich nochmal eine schlanke Phase und dann haben innerhalb von 4 Jahren 2x die Depressionserkrankungen zugeschlagen. Antidepressiva, mit denen ich zugenommen habe, ich habe lustlos in mich hineingefuttert, mich nicht mehr bewegt (Antriebslosigkeit ist ja nun einmal ein Symptom). Tja, und so wurden dann aus etwa 60 mittlerweile mehr als 80, die ich allerdings seit vier Jahren auch halte, es geht also nicht mehr weiter nach oben. Kleidergröße mäandert ähnlich wie bei Rowellan um die 46 rum.
Fühle ich mich wohl? Nein. Ich wäre gerne wieder schlanker, aber vor allem beweglicher. In allen Jahren vorher war ich nie ein Sportskanone, aber ich bin gerne lange Wege spazieren gegangen, habe getanzt und bin Rad gefahren. Tu ich immer noch, aber sehr viel weniger, weil mir die Kondition fehlt. Ich würde gerne wieder tanzen, traue ich mich aber nicht, weil ich so unfit bin und Angst habe, dass jemand denkt "was will denn die Dicke hier". Ich traue mich nicht so recht, Männer anzuflirten genau aus denselbem Grund. Und ich habe Angst, dass im Job jemand denken könnte, ich sei nicht so leistungsfähig, weil ich ja dick bin. Warum nehme ich nicht "einfach" ab? Zum Einen siehe oben - ich bewege mich immer noch viel zuwenig. Und traue mich nicht, die wenigen Sportarten, die ich mag, auszuüben. Ich habe einen sehr zeitaufwendigen, stressigen Job und zwei Kinder und furchtbar viel um die Ohren und da schlägt dann immer wieder der Stress- und der Belohnungsesser zu. Ich habe zumindest für das Belohnen auch schon vieles andere versucht, aber lande immer wieder beim Essen. Ich habe auch ein diagnostizierte Essstörung (atypische Bulimie), aber die stand nie im Fokus meiner Therapien, sondern die Depressionsbehandlung.
Mir geht es sonst eigentlich gut, ich bin selten krank, bin im Job durchaus sehr belastbar, bekomme einiges gestemmt im Leben. Nur mein Gewicht - das ist die eine große Sache in meinem Leben, die ich nicht hinbekomme.Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan
Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.
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12.09.2015, 20:00Inaktiver User
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12.09.2015, 20:02
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12.09.2015, 20:06Inaktiver User
AW: Figur und Wohlbefinden
Na ja, ich hab hier durchaus auch beschrieben, was bei mir gar nicht geht, obwohl ich es eigentlich ganz gern hätte.
Der Sinn dieses Posts erschließt sich mir daher nicht so recht. Außer jemand möchte gern seine Problematiken auf mich projizieren. Dafür steh ich nur leider regelmäßig nicht zur Verfügung.
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12.09.2015, 20:09Inaktiver User



Zitieren
(Könnte absatzweise glatt von mir sein.)

(Ich weiß, dass es nicht so ist!!)

