Prinzipiell ist es auch nicht wichtig wie oft man isst, sondern was und in welchen Mengen sowie Häufigkeit.
Besserhaber hat einen ganz interessanten Punkt angesprochen:
Alle Menschen haben schlechte Tage - die Frage ist, was ihre Bewältigungsstategie darstellt. Es gibt Menschen, die fangen dann an, Dinge nach Farben zu sortieren, andere, die Tagebuch schreiben, wieder andere, die dann einen Dauerlauf machen und dann solche, die eben Nahrung verwenden (also übermäßig bzw. ungesund).An guten Tagen, also an denen mein Leben nicht durch irgendwelche Gründe durcheinandergewirbelt wird, habe ich keinerlei Problem mit meinem Essverhalten, aber wehe, es ist etwas aus der "Norm".... Therapien dahingehend haben immer nur kurzfristig geholfen, mein Kopf versteht die Mechanismen ja. Allein, immer wieder Rückfall in alte Verhaltensmuster.
Wenn die Therapien nicht geholfen haben dann deshalb, weil das Verhalten nicht wirklich verlernt wurde, und du keine neue Bewältigungsstrategie erlernt hast.
Disziplin ist übrigens wichtig und kommt dann zum Tragen, wenn man eben einen schlechten Tag hat und auf etwas, z.B. keine Lust hat - das kennt man aus dem Sport oder ähnlichen Disziplinen.
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Thema: Figur und Wohlbefinden
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02.09.2015, 14:30
AW: Figur und Wohlbefinden
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02.09.2015, 14:38
AW: Figur und Wohlbefinden
Ich meine das völlig wertfrei, aber zeugt nicht das, viel eher von Masochismus?:
Jemand, der freiwillig leidet, sei es körperlich als auch psychisch, der fügt sich selbst doch, Schaden und Schmerz zu?Beides. Zum einen schleppt Frau natürlich etliches an Gewicht mit sich rum, zum anderen macht der Blick in den Spiegel auch nicht glücklicher.
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02.09.2015, 14:50
AW: Figur und Wohlbefinden
Ehrlich gesagt würde es mich ärgern, wenn ich mich maßvoll ernähre und mich satt fühle ohne zu überessen bin und trotzdem dick sein würde.Rowellan
Ach Souvenir - mehr ess ich doch auch nicht. Mach dich mal frei von der Idee, daß übergewichtige Menschen den ganzen Tag ständig in sich hineinfuttern.
Da würde ich mich dann auch unwohl fühlen.
Ich schrieb ja, wenn der Mensch gesund ist, dann wird er auch nicht dick.
Rowellan, vielleicht bist du hier in dem Sinne nicht gesund, bist du denn sehr dick?
Souvenir
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02.09.2015, 14:58
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02.09.2015, 15:00
AW: Figur und Wohlbefinden
Genau das ärgert mich in entsprechenden Katalogen. Was nützen mir lange kaschierende Oberteile, wenn diese irgendwo unterhalb des Knies enden? Oder Shirts, die viel zu kurz sind und damit den Fokus genau auf Bauch, Beine und Po legen?
Dieser Spruch beinhaltet doch schon eine Rechtfertigung, die besagte Frauen doch angeblich überhaupt nicht nötig haben.Ich kann der Parole "Ich bin rund - na und?" also ebenfalls nichts abgewinnen

Dieses Gefühl kenn ich gut. Auch wenn ich mit Freundinnen unterwegs bin, die mein Äußeres überhaupt nicht interessiert.
Stichwort Shoppen: Gerade dabei merken Frauen doch, wie groß die Einschränkungen sind. Wenn ich mal shoppe, dass auf einer großen Einkaufsstraße. Dort sollte doch für alle Proportionen eine Auswahl zu finden sein. NEIN! Mir fallen spontan 2 Läden ein, in denen ich vernünftige Oberteile finde. Und das soll nicht frustrierend sein???
Was mir bei deinem Post einfiel, ist eine frühere Freundin. Sie hat mich gerne mit in Clubs mitgenommen. Sie war eh schon gutaussehend. Aber es war offensichtlich, dass der Kontrast zwischen uns durchaus in ihrem Interesse war
Genau das ist doch das Problem mit Diäten. Werden immer wieder empfohlen, helfen aber nur kurzfristig.
Übrigens nähere ich mich dem Sport langsam an. Allerdings ist es ein Kampf gegen den Schweinehund. Aber ich sag mal, dass du den sicher auch gut kennst
Ich glaub, ich weiß genau, was du meinst. Das ist das, was ich im EP mit dem Blick ins Schaufenster meinte. Ich bin immer wieder schockiert, obwohl ich es doch weiß. Und ich weiß, wie ich von anderen wahrgenommen werde. Ob die überhaupt über meine Proportionen nachdenken, ist in der Situation aber zweitrangig.
Bist du eigentlich im RL auch so unglaublich sensibel??? Das ist nun schon deine zweite Verallgemeinerung über Dicke. Da bin ich wirklich dankbar, dass ich so eine Person wie dich nicht kenne. Diese wäre aber auch die längste Zeit eine Freundin gewesen.
Ich gebe es zu: Für mich ist es eine Überwindung, endlich wieder auf die Ernährung zu achten und mich zum Sport aufzuraffen.
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02.09.2015, 15:01
AW: Figur und Wohlbefinden
Bei 1,68 m Körpergröße eine Kleidergröße 46. Das würde ich schon durchaus als dick bezeichnen.
Edit weil vergessen: Keine Ahnung, ob ich da gesund oder krank bin. Ich habe definitiv Magenprobleme, das stimmt... von daher fallen viele Lebensmittel für mich von vornherein weg. Alles was fett ist, zu viel Süßkram, alles was bläht (Hülsenfrüchte, Kohl, Zwiebeln).
Aber mit dem Gewicht kämpfe ich schon immer, auch vor der Magensache.*lost in the woods*
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02.09.2015, 15:02Inaktiver User
AW: Figur und Wohlbefinden
Ich weiß nicht genau auf welchen Post du dich beziehst.
Aber gut, man könnte vielleicht auch sagen diese Disziplin auf Dauer durchzuhalten, besser?
Es macht mir gelegentlich in der Tat Spaß meinen Schweinehund zu überwinden, ja.
Und es verbessert nicht nur meine körperliche Konstitution, sondern auch meine Willenskraft.
Ich verstehe was du meinst, sehe es aber ein wenig anders.Abgesehen davon - ich empfinde tatsächlich (Selbst)Disziplin als nicht uneingeschränkt positiv, jedenfalls nicht, wenn sie sich durch mein Privatleben zieht. Ich verbringe jeden Tag ca. 10 Stunden mit dem Thema "Erwerbsarbeit samt An- und Abfahrt", d.h. ein Großteil meines Lebens muss ich sowieso schon mit Dingen verbringen, auf die ich gut und gerne verzichten könnte (nein, ich arbeite NICHT gerne).
Dazu kommen dann noch 8 Stunden schlafen, ca. ein bis zwei Stunden für Dinge wie Einkaufen, Kochen, Haushaltstätigkeiten... bleiben ganze 4 Stunden pro Tag an Rest.
Diese 8-10 Stunden bin ich fremdbestimmt, ohne Einfluss darauf ob ich es will oder nicht (es sei denn ich würde Hartz IV vorziehen).
Danach lege ich aber selber fest welchen Herausforderungen ich mich stelle, also z.B. zum Sport zu gehen, obwohl ich heute eigentlich keine Lust habe.
Und ja, grade dann fühle ich mich hinterher gut, weil ich mich eben überwinden kann (und nicht muß).
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02.09.2015, 15:15
AW: Figur und Wohlbefinden
Ja, ich bin auch im RL ehrlich und direkt wenn ich gefragt werde.Sevilla
Bist du eigentlich im RL auch so unglaublich sensibel??? Das ist nun schon deine zweite Verallgemeinerung über Dicke. Da bin ich wirklich dankbar, dass ich so eine Person wie dich nicht kenne. Diese wäre aber auch die längste Zeit eine Freundin gewesen.
Ein bisschen kann man "die Dicken" sehr wohl vergleichen Sevilla. Auch "die Schlanken" kann man da ein bisschen vergleichen, wobei natürlich jeder Mensch individuell ist.
Der Alkoholiker wird vom Alkohol krank, der Dicke vom Essen und der Schlanke ist wie die Natur ihn geschaffen hat und isst halt einfach normal. Klar gibts ein paar die hungern und diäten und so einen Kram, aber das wäre dann ja schon wieder nicht gesund.
Ich schrieb ja: "ein gesunder Mensch" und ein gesunder Mensch hat in der Regel auch den Drang nach Bewegung und Austoben, seinen Körper zu spüren und zu fühlen und sich wahr zu nehmen und es zu genießen zu erleben welche Kraft in einem steckt und wie wohlig sich Bewegung auf die Psyche auswirkt und es sich gut fühlen lässt.
Rowellan,
hast du denn deine Magenprobleme vom Arzt abklären lassen; könnte doch auch gut heilbar sein und dann gehts dir wieder besser und du bist nicht mehr so eingeschränkt was deine Lebensmittelauswahl betrifft?
Souvenir
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02.09.2015, 15:21
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02.09.2015, 15:26
AW: Figur und Wohlbefinden
Möchte ich nicht verallgemeinern. Ich kann mich nicht erinnern, jemals diesen Bewegungsdrang verspürt zu haben. Hatte ich als Kind (da war ich übrigens spindeldürr) die Wahl zwischen draußen Rumtoben und drinnen Lesen - das Buch hat immer gewonnen.
Von einem? Ich bin quasi von Pontius zu Pilatus gerannt und niemand konnte eine wirkliche Ursache feststellen. Ich habe es mit Medikamenten und der Vermeidung gewisser Nahrungsmittel inzwischen halbwegs im Griff, mit ein paar Ausreißern ab und zu (der ganze leckere Espresso im Italien-Urlaub z.B. war dann doch einen Ticken zu viel).
Bis auf das Kaffee-Problem kann ich aber auch ganz gut mit der eingeschränkten Nahrungsmittelauswahl leben. Zwiebeln vermisse ich und Rosenkohle, aber ein Leben ohne Hülsenfrüchte und Kohl ist absolut erträglich.*lost in the woods*



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