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    AW: Ausgleich zwischen gut und böse?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber ich bin auch Realistin und sehe, was auf unserem Planeten und vor allen Dingen mit den Menschen los ist und es sieht m.E. nicht grad rosig aus.
    Realistin bin ich auch :)

    Ich schrieb es nur bereits in einem vorherigen Beitrag, für mein Empfinden steckt die Menschheit eben noch in ihren Kinderschuhen, und es ist in Ordnung, wenn sie Fehler macht, manchesmal stolpert.

    Natürlich bin ich nicht blind für Umweltverschmutzung, politische Krisen, usw. Im Großen und Ganzen jedoch finde ich, sind wir auf einem sehr guten Weg, und dass Entwicklungen nicht von heute auf morgen stattfinden, versteht sich gewiss.

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    AW: Ausgleich zwischen gut und böse?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    800.000 sind allein für dieses Jahr anvisiert! Tendenz weiter steigend! Nur mal so zum Nachdenken Lütens!
    Es machen sich viele Menschen auf diesem Planeten Gedanken, wie mit einer solchen Krise umzugehen ist - und mit den Ursachen dieser.

    Polemik ist meines Erachtens allerdings fehl am Platz. Eine humanitäre Katastrophe und massive Flüchtligsströme sind nicht von heute auf morgen vorbildlich zu regeln, und von dem, was ich in den Medien so lese, stellt Deutschland viele Kapazitäten bereit.

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    AW: Ausgleich zwischen gut und böse?

    Da sind viele kluge Gedanken dabei, danke dafür!

    Bis jetzt gibt es die, die an eine wie auch immer geartete Gerechtigkeit glauben und von ihrer Wirkung überzeugt sind und die, die es nicht tun.

    Es wird vermutlich keine letztgültige Antwort geben, allein deshalb nicht, weil es keine Beweise gibt. Ich glaube auch nicht, dass es eine "Instanz" gibt, die heimlich mitrechnet und Bilanz des guten und bösen zieht.

    Aber ich hoffe sehr, dass es eben doch einen Unterschied macht, ob man anständig oder skrupellos durchs Leben geht!

    Letztlich lebt doch unsere Kultur, unsere Erziehung, unser ganzes Moralverständnis von dem Prinzip des Ausgleichs. Wir kriegen doch von klein auf in allen Märchen, Geschichten, Filmen, Büchern, Theaterstücken vor Augen geführt, dass das Gute letztlich -nach vielen Entbehrungen und Ungerechtigkeiten- siegt und das Böse, der Neid, der Hass, der Betrug, die Lüge bestraft wird. Jedes x-beliebige Märchen lebt von der Dramatik, dass die schwächsten, ärmsten, jüngsten scheinbar hoffnungslos und aussichtlos gedemütigt, unfair behandelt und verlacht werden und wunderbarerweise am Ende doch gewinnen. Erstaunlicherweise verfügen die späten Helden dann auch noch über die menschliche Größe, auf Rache zu verzichten, sind großherzig gegenüber ihren früheren Widersachern und eben anständig und noch im Sieg fair und gut.

    Mit diesem Wissen und der Hoffnung, wenn wir nur gut und anständig sind, kann uns nichts schlimmes passieren, werden wir groß. Jedes Kind freut sich, wenn am Ende das Gute siegt und das Böse, faule, neidische mit Pech überschüttet oder aus dem Haus gejagt wird.

    Als Erwachsener ist es doch auch noch so. Wir empfinden heimlich Schadenfreude, wenn ein egoistischer, korrupter, steuerhinterziehender "Großer" mal über seine Machenschaften stolpert und zur Rechenschaft gezogen wird. Wir freuen uns, wenn ein "kleiner Mann von der Straße" sein Recht bekommt und wenn Ungerechtigkeiten beseitigt werden. Es ist doch ein menschliches Bedürfnis, die "gerechte Ordnung" hergestellt zu sehen.

    Und kann es nicht sein, dass es ein nicht näher bestimmbares, namenloses Prinzip gibt, das eben dafür sorgt?
    Ein energetischer Ausgleich? Karma? Schicksal? Gott? Gerechtigkeit?...
    Kommt euch nicht manchmal ein Zufall sehr "unzufällig" vor? Eben genau so, dass ihr es für gerecht haltet, dass gerade derjenige Gutes oder Böses erfährt, der es verdient hat?

  4. Inaktiver User

    AW: Ausgleich zwischen gut und böse?

    Zitat Zitat von Sojourner Beitrag anzeigen
    Ich schrieb es nur bereits in einem vorherigen Beitrag, für mein Empfinden steckt die Menschheit eben noch in ihren Kinderschuhen, und es ist in Ordnung, wenn sie Fehler macht, manchesmal stolpert.
    Sorry Sejourner ... Kinderschuhe ... ähm, ja ... also dafür dürfte der Mensch schon etwas zu lange auf diesem Planeten sein, um diesen eigentlich schon entwachsen sein müsste .

    Aber wir werden da eh nicht d'accord gehen, weil ich sogar die These aufstelle, dass der Mensch eine Fehlkonstruktion der Natur ist. Wir haben eine Abbiegung genommen, die wir eigentlich gar nicht hätten nehmen sollen. Denn schauen wir uns unsere Mitbewohner auf dieser schönen Erde an, käme keine Tierart auf die Idee, bei mangelnder Nahrung auch noch Nachkommen zu zeugen oder die Umwelt so zu verpesten und zu ruinieren, dass sie auf Dauer dort nicht leben kann. Sicher geht es in der Natur nach dem Motto: Fressen und gefressen werden, aber nur um zu überleben und nicht, um den anderen totzuschlagen, um an sein Portemonnaie zu kommen , etc. pp. usw. usw.

    Auch haben weitestgehend in der Tierwelt die Weibchen eine kurze Zeit der Empfängnismöglichkeit (sicher mag es wenige Ausnahmen geben), nur die Menschin "ölt" alle 4 Wochen vor sich hin, wo sie eigentlich eine "Tragzeit" von 9 Monaten hat . Da würde es doch auch alle 9 Monate 1 x "ölen" reichen, gell? Und dann machen wir ein Empfängnis-Happening und nicht diesen Frust mit der Lust, wie wir hier ja auch hinlänglich ausführlich lesen können . Und dann redet der moderne Mensch sich heute ein, dass das ganze dann erfüllender Sex genannt wird und am Ende kommt meist nur Mist raus , weil er im Verlauf der Zeit nicht gemerkt hat, wie weit er sich von der Natürlichkeit schon entfernt hat.

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    AW: Ausgleich zwischen gut und böse?

    Zitat Zitat von Salea Beitrag anzeigen
    Kommt euch nicht manchmal ein Zufall sehr "unzufällig" vor? Eben genau so, dass ihr es für gerecht haltet, dass gerade derjenige Gutes oder Böses erfährt, der es verdient hat?
    Wenn ich Menschen wie z.B. den Holocaust-Überlebenden Adam Kohn sehe, die Jahrzehnte später vor den Toren Ausschwitz' tanzen...dann glaube ich sehr stark daran, dass es eine Gerechtigkeit gibt. Vielleicht nicht für die unzähligen Einzelschicksale, sehr wohl aber im "kollektiven" Sinne. Oder wenn ich Menschen sehe, die den "Loving Day" zelebrieren.

    Vieles braucht Zeit, aber alles wendet sich zum Guten, früher oder später.

  6. Inaktiver User

    AW: Ausgleich zwischen gut und böse?

    Zitat Zitat von Sojourner Beitrag anzeigen
    Polemik ist meines Erachtens allerdings fehl am Platz.
    Das war von mir nicht als Polemik gemeint, sondern wirklich zum Nachdenken!

    Deutschland ist zumindest mit seinen menschenwürdigen Kapazitäten ausgereizt (s. meinen weiteren Post).

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    AW: Ausgleich zwischen gut und böse?

    Zitat Zitat von Sojourner Beitrag anzeigen
    Vieles braucht Zeit, aber alles wendet sich zum Guten, früher oder später.
    Ist das so oder ist es nur unser Wunsch?

    Ich glaube, es gibt eine Polarität im Leben. Nach der tiefsten Nacht kommt der helle Morgen, nach dem eisigen Winter das Aufblühen im Frühling, nach dem Leid die Freude, nach dem Schmerz die Lust und nach dem Unglück die Zufriedenheit, vielleicht sogar das Glück.

    Vielleicht ist dieser Glaube aber auch nur eine Hoffnung!

  8. Inaktiver User

    AW: Ausgleich zwischen gut und böse?

    Zitat Zitat von Salea Beitrag anzeigen
    Kommt euch nicht manchmal ein Zufall sehr "unzufällig" vor? Eben genau so, dass ihr es für gerecht haltet, dass gerade derjenige Gutes oder Böses erfährt, der es verdient hat?
    Das ist dann bei mir Schadenfreude

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    AW: Ausgleich zwischen gut und böse?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sorry Sejourner ... Kinderschuhe ... ähm, ja ... also dafür dürfte der Mensch schon etwas zu lange auf diesem Planeten sein, um diesen eigentlich schon entwachsen sein müsste .
    "Lang" ist relativ, und den Menschen auf diesem Planeten gibt es erst seit sehr kurzer Zeit.

    Aber wir werden da eh nicht d'accord gehen, weil ich sogar die These aufstelle, dass der Mensch eine Fehlkonstruktion der Natur ist. Wir haben eine Abbiegung genommen, die wir eigentlich gar nicht hätten nehmen sollen.
    Mh, du hälst dich also für eine Fehlkonstruktion? ;-)
    Tatsächlich, hier werden wir uns nicht einig werden. Ich respektiere deine Meinung, jedoch.

    Denn schauen wir uns unsere Mitbewohner auf dieser schönen Erde an, käme keine Tierart auf die Idee, bei mangelnder Nahrung auch noch Nachkommen zu zeugen oder die Umwelt so zu verpesten und zu ruinieren, dass sie auf Dauer dort nicht leben kann.
    So ganz stimmt das nicht - siehe diverse Pflanzen/Tierplagen, Überpopulationen.

    Sicher geht es in der Natur nach dem Motto: Fressen und gefressen werden, aber nur um zu überleben und nicht, um den anderen totzuschlagen, um an sein Portemonnaie zu kommen , etc. pp. usw. usw.
    Könntest du das ein wenig konkretisieren? Es gibt auch Tiere, die nur aus "Lust" töten.

    Auch haben weitestgehend in der Tierwelt die Weibchen eine kurze Zeit der Empfängnismöglichkeit (sicher mag es wenige Ausnahmen geben), nur die Menschin "ölt" alle 4 Wochen vor sich hin, wo sie eigentlich eine "Tragzeit" von 9 Monaten hat .Da würde es doch auch alle 9 Monate 1 x "ölen" reichen, gell?
    Das ist so, nicht korrekt, und es gibt mehr als ein "paar" Ausnahmen. Dir ist auch bewusst, weshalb die "Tragzeit" beim Menschen so lang ist?

    Und dann machen wir ein Empfängnis-Happening und nicht diesen Frust mit der Lust, wie wir hier ja auch hinlänglich ausführlich lesen können . Und dann redet der moderne Mensch sich heute ein, dass das ganze dann erfüllender Sex genannt wird und am Ende kommt meist nur Mist raus , weil er im Verlauf der Zeit nicht gemerkt hat, wie weit er sich von der Natürlichkeit schon entfernt hat.
    Ich muss zugeben, dass ich ein wenig Schwierigkeiten habe, dir zu folgen. Archaische Muster sind auch heute noch vorhanden, der Mensch "evolutioniert" allerdings dadurch, dass er seine Umwelt aktiv beeinflussen kann, natürlich ein wenig anders, als Tiere.

    Von der Basis ausgehend, dass es sich um eine "Fehlkonstruktion" handelt, ist es aber auch schwierig, hier weiter zu diskutieren. Ist nicht so, als dass ich nicht ahnen könnte, aus welcher Position heraus zu argumentierst - nur sind unsere Ansichten hierzu in der Tat zu konträr :)

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    AW: Ausgleich zwischen gut und böse?

    Zitat Zitat von Salea Beitrag anzeigen
    Ist das so oder ist es nur unser Wunsch?
    Man schlage in einem seriösen Geschichtsbuch nach. Es handelt sich um kein Wunschdenken.

    Ich glaube, es gibt eine Polarität im Leben. Nach der tiefsten Nacht kommt der helle Morgen, nach dem eisigen Winter das Aufblühen im Frühling, nach dem Leid die Freude, nach dem Schmerz die Lust und nach dem Unglück die Zufriedenheit, vielleicht sogar das Glück.
    Ja.

    Vielleicht ist dieser Glaube aber auch nur eine Hoffnung!
    Hoffnung ist aber wichtig für den Überlebenswillen.

    Hast du ein konkretes Anliegen, das dich zu dieser Fragestellung führte ? Man kann sie natürlich auch ganz generell diskutieren. Ich bin nur neugierig :)

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