na du bist mir ja Eine, liest so schnell wie ein Weltmeister.
Doch, ich fand mich nicht nur zu grob sondern auch dein Leben zu banalisierend.
Dass du viel Zeit verschwendest empfinde ich aber immer noch....du hoffentlich bestimmt auch bald.
ach du meine Güte, jetzt sind die Smilies oben gelandet......
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25.08.2015, 05:47Inaktiver User
AW: Die "Sucht" nach der Wahrheit
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26.08.2015, 18:47
AW: Die "Sucht" nach der Wahrheit
Ja.
Probier es einfach und beobachte, wie sich das für Dich anfühlt.
Wann immer es Eigenschaften bei einem Gegenüber gibt, die Dir zuwider sind, versuche ein Gedankenexperiment, das u.U. sehr aufschlussreich sein kann:
Versuche die Eigenschaft, die Dich stört, in seiner Essenz zu benennen, wie sie bei DIR ankommt.
Zum Beispiel wenn DIR ein Mensch arrogant vorkommt (anderen vielleicht nicht).
Dann analysiere, was Arroganz in Deinen (!) Augen bedeutet, splitte die Eigenschaft in negative und die positiven Aspekte auf.
Zum Beispiel (das ist, wie ICH Arroganz sehe, jeder Mensch hat aufgrund seiner eigenen Prägungen eventuell eine völlig andere Definition und weiter unten steht dann, warum das so ist).
Arroganz ist für mich (negativ): Abweisung, knappe Worte, Nichtbeachtung anderer Menschen oder deren Meinungen.
Positiv: Zielorientiert, auf sich selbst bedacht, sich selbst als Wichtigstes empfinden, sich nicht beeinflussen lassen.
Und nun überlege ich, ob mir genau diese POSITIVEN Eigenschaften fehlen, ob ich sie bei mir nie zugelassen habe, ob ich nicht nach diesen Eigenschaften schiele und sie mir nicht erlauben würde/kann.
Der springende Punkt ist, dass man oft genau dann, wenn man den einen (positiven) Pol einer Eigenschaft bei sich selbst unterdrückt, als Reflex den Fokus nur auf den negativen Pol legt.
Überleg Dir das mit der Eigenschaft: Verschleiern (denn ich denke, die "Unehrlichkeit" kommt bei Dir so an).
Liebe Grüße
Zio
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27.08.2015, 12:06
AW: Die "Sucht" nach der Wahrheit
Ich finde auch, daß ist eine sehr gute Erklärung.

Ich habe dieses Problem auch (du bist also nicht allein, liebe TE), mir gelang es oft erst nach der "Überführung" diesen Menschen loszulassen.
Mittlerweile bin ich ein skeptischer Mensch geworden und erwarte nicht mehr viel von Anderen, so wie es ist, ist es gut...ist traurig, tut aber manchmal weniger weh.
Wichtig dabei finde ich, daß man auch mal gut mit sich allein sein kann.







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