Und was haben diese Einrichtungen mit Dir zutun?
Welche Psychopharmaka mit vielen Nebenwirkungen wurden Dir denn verordnet?Von diesen Psychopharmaka nimmt man z. B. schnell an Gewicht zu, habe ich gehört und gelesen. Außerdem habe ich gelesen, dass Ärzte selber wissen, dass diese Medikamente nicht gerade gut sind und daher versuchen zu vermeiden diese Medikamente zu verschreiben (steht unter anderen im Internet). Die sollen viele Nebenwirkungen haben. Irgendetwas muss da dran sein, schließlich glaube ich kaum, dass alles gelogen sein. Einer, der selber davon betroffen ist, nimmt diese Psychopharmaka trotzdem nicht, hat er mal erzählt, weil diese "blem blem" machen (das war seine Meinung).
Oder machst Du dir Sorgen um ungelegte Eier?
Dann solltest Du das Abitur machen und dich um einen zu erlernenden Beruf (z.B. durch Studium)kümmern.Na klar, will ich das es mir besser geht, aber ich mache mir halt auch Gedanken, ob ich am Ende nicht das falsche tue und noch kranker werde. Andererseits ist mir mein Abitur sehr wichtig und....
Nebenbei kannst Du einen Facharzt für Psychiatrie aufsuchen und gebenenfalls eine Psychotherapie beim Psychotherapeuten machen.
Grüße
Luftpost
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Ergebnis 11 bis 16 von 16
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06.08.2015, 19:06
AW: Sein oder Schein? (Schizoide Persönlichkeitsstörung, Depression, Zwangsstörung)
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06.08.2015, 19:16
AW: Sein oder Schein? (Schizoide Persönlichkeitsstörung, Depression, Zwangsstörung)
In einem Internet-Strang k a n n man keine psychiatrische Diagnose beraten oder gar stellen. Das kann der erfahrene Psychiater oder psychologische Psychotherapeut. Einer, mit dem du gut zusammenarbeiten kannst, dem gegenüber du dich öffnen kannst. Denn solche Diagnostik erfordert einen guten Dialog.
Zuerst muss eine Diagnose gestellt werden - falls du wirklich eine klinische Störung hast. D a n n kann man überlegen, welche Art von Veränderung, Begleitung und oder Behandlung für dich sinnvoll ist.
Betreute Einrichtungen werden hier kaum in Frage kommen. Auch eine medikamentelle Behandlung kommt keineswegs immer in Frage, gerade z.b. bei Persönlichkeitsstörungen, weil die hier angesprochen wurden. Möglicherweise Psychotherapie, aber das alles hängt eben von der Diagnose ab.
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06.08.2015, 20:14
AW: Sein oder Schein? (Schizoide Persönlichkeitsstörung, Depression, Zwangsstörung)
Ich war diejenige, die die Schizophrenie erwähnt hat- als Beispiel. Ich weiß sehr gut, dass das ein anderes Erkankungsbild ist.
Und was Psychopharmaka angeht, die "plem-plem" machen.....also:
Besagte Tante hat ohne diese Medikamente ihre gesamte Wohnung - also fast- in Alufolie gewickelt, um "Strahlung" abzuwehren. Hat wohl auf die Nachbarn sehr...plem-plem gewirkt.
Gut eingestellt kommt sie nicht auf solche Ideen.
Und ich habe mich während meiner Depressionen ohne medikamentöse Behandlung auch sehr ....merkwürdig aufgeführt.
Und bin bis heute dankbar für die gut wirkenden Medikamente.
Generell steht im Internet sehr viel, wenn man nur genügend sucht, findet man auch Beispiele für tödlichen Schnupfen.
Das ist kein Maßstab.
Wenn Du der Meinung bist, eine wie auch immer geartete, behandlungsbedürftige Persönlichkeitsstörung zu haben, lass das ärztlich abklären. Alles Andere führt zu nichts.
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06.08.2015, 21:08
AW: Sein oder Schein? (Schizoide Persönlichkeitsstörung, Depression, Zwangsstörung)
Bei Persönlichkeitsstörungen wie z. B. der schizotypischen PS stellt sich aber schon die Frage, ob es sinnvoll ist, Psychopharmaka einzunehmen. Eine leichte Antriebsschwäche/ leichte Depressionen und zwanghaftes Grübeln lassen sich wohl auch anders in den Griff bekommen (z. B. durch Psychotherapie, Motivationstraining und Ähnliches. Psychotherapie kann sicher nicht schaden, um mit seiner Störung besser klarzukommen und auch um zu verstehen, wieso man bei seiner Umwelt nicht so gut ankommt.
Zum Thema "plem-plem": Es gibt schon die Theorie, dass bestimmte Psychopharmaka (die z. B. bei Schizophrenie verordnet werden) die kognitiven Fähigkeiten beeinträchtigen (das Gehirn "schrumpfen lassen"). Ich habe mal in einem anderen Strang einen Artikel dazu verlinkt. Das kann ich ja hier bei Gelegenheit auch noch tun. Wenn man nicht gerade psychotisch ist, sind diese vielleicht verzichtbar. Gegen Antidepressiva ist aber sicher nichts einzuwenden.
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06.08.2015, 21:13
AW: Sein oder Schein? (Schizoide Persönlichkeitsstörung, Depression, Zwangsstörung)
Und ich habe mich während meiner Depressionen ohne medikamentöse Behandlung auch sehr ....merkwürdig aufgeführt.
Und bin bis heute dankbar für die gut wirkenden Medikamente.
Meine Erfahrungen mit Antidepressiva sind die selben.
Nur, macht es Sinn über eine Insulintherapie groß und breit nachzudenken, weil jehmand hier ihrgendwelche unspezifischen Symptome hat und glaubt Diabetes zu haben?
Das sind doch alles ungelegte Eier.
Volle Zustimmung!Wenn Du der Meinung bist, eine wie auch immer geartete, behandlungsbedürftige Persönlichkeitsstörung zu haben, lass das ärztlich abklären. Alles Andere führt zu nichts.
Zuständig ist der niedergelassenen Facharzt für Psychiatrie. Adressen findetst Du im Telefonbuch unter Ärzte oder im www.
Grüße
Luftpost
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08.08.2015, 18:41
AW: Sein oder Schein? (Schizoide Persönlichkeitsstörung, Depression, Zwangsstörung)
Hier ist der Artikel:
Neuroleptika: Wenn Psychopillen das Gehirn schrumpfen lassen



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