Dazu fällt mir ein (hat jetzt nichts mit Dating zu tun):
Ich habe immer schon ungern telefoniert. Für mich ist das Telefon ein sehr nützliches Medium, aber wenn es nicht um freundschaftliche Kontakte geht (und auch da habe ich die Menschen lieber live vor mir für eine Unterhaltung), halte ich es mit der alten Regel: "Fasse dich kurz!"
Telefonisch Kontakt aufnehmen mache ich also nur im "Notfall". Bei mir ist auch immer der AB dran zum Vorsortieren (und auch wegen der nervigen Callcenter-Gestalten). SMS schreiben mache ich auch so gut wie nie. Lästig! Dieses Gefissel auf der kleinen Tastatur, die Beschränkung auf 160 Zeichen. Ätzend! Wieder mal: Nützlich im "Notfall" aber sonst: Geh mir weg damit!
Dafür liebe ich e-mails. Die kann man schreiben, wann man will und Zeit hat, man muss sich nicht auf Kurz-Mitteilungen beschränken und der Empfänger kann auch lesen und antworten, wann er will. Perfekt!
Und: Leute, mit denen man notgedrungen Kontakt halten muss, die man aber im persönlichen Kontakt nur schwer ertragen kann, mit denen kann man per e-mail perfekt kommunizieren. Jeder schreibt, wann er will, und man muss den anderen nicht direkt ertragen, kann seine Antworten und Gegenfragen überlegen und Nerviges einfach ignorieren. Perfekt!
Vorausgesetzt: Das Gegenüber sieht es genauso und präferiert nicht den direkten Kontakt! ("Es reicht, wenn du mir eine mail schreibst!" - "Nein nein, ich rufe dich an/komme persönlich vorbei, dann können wir die Sache direkt besprechen. Ist doch viel besser so." - *Ächz! Bleib mir vom Hals, du Blödmann/-frau!*)
Dem eenen sin Uhl is dem annern sin Nachtigall! Kommunikations-Kompatibilität ist das Stichwort.
Je nach Medium ziehen sich manche Menschen komplett zurück (wenn sie denn die Wahl haben) und andere legen so richtig los. Das kann man nichts pauschal verteufeln.
Und für jemanden, der sehr schüchtern ist, ungern unter Leute geht und kein Wort rausbringt, mag es perfekt sein, im Internet zu sondieren und ungewohnt stressfrei interessante Menschen anzuschreiben. Der Kontakt wäre dann sonst wohl nie entstanden. Und natürlich lernt man andere Menschen kennen als die, die einem jeden Tag vor die Füße laufen.
Das Problem beginnt natürlich dann, wenn man den Kontakt in die Realität rüberhieven muss. Dann kommt es oft zu den vielbeschriebenen Enttäuschungen.
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Thema: Frauen ohne Mann
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20.09.2015, 04:48
AW: Frauen ohne Mann
Geändert von phantomlake (20.09.2015 um 04:54 Uhr)
Wer Unsinn hören und glauben will, der wird auch Unsinn zu hören bekommen.
Cave: Meine Beiträge könnten Spuren von Ironie enthalten!
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20.09.2015, 05:48
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20.09.2015, 14:36Inaktiver User
AW: Frauen ohne Mann
Dieses Wochenende war ich mit zwei Freundinnen aus. Eine von den beiden wird IMMER angesprochen. Und ich sehe auch, wie fast alle Männer sie ansehen. Manche Frauen haben es so leicht ...
Und ich sitze dann blöd daneben. Na ja, dieses Mal hatte ich ja noch die andere Freundin zum Unterhalten.
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20.09.2015, 14:45
AW: Frauen ohne Mann
Und nun? ich hab auch eine Freude die immer angesprochen wird, aus sagen wir mal....kleidungstechnischen Gründen.
Sie hat auch immer einen Freund oder etwas ähnliches.
Ich habe nur noch nie soviel Drama erlebt wie bei ihr. Einfach weil sie jeden nimmt.
Ich weiss, du glaubst mir nicht. Aber irgendwann wirst du zufrieden sein, wählerisch gewesen zu sein.
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20.09.2015, 14:52Inaktiver User
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20.09.2015, 15:11Inaktiver User
AW: Frauen ohne Mann
Es geht mir gar nicht darum, dass ich neidisch auf den Mann bin, der sie angesprochen hat. Ich bin neidisch auf sie, weil sie von Männern als attraktive Frau wahrgenommen wird. Ich möchte das auch mal. Ich möchte nicht immer das unsichtbare Neutrum sein. Ihre Kleidung ist übrigens völlig unauffällig. Es war ja eh kalt und wir saßen dick verpackt draußen. Sie hat einfach ein Gesicht, auf das Männer anspringen. Ich nicht.
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20.09.2015, 15:30Inaktiver User
AW: Frauen ohne Mann
Es ist ein völlig anderes Medium, und vor allen Dinge eine synchrone Form der Kommunikation. Es stimmt, es gibt viele Menschen, denen das Telefongespräch nicht liegt. Ich habe beruflich viel Zeit am Telefon verbracht, da es ganz erstaunlich ist, wie viele Menschen sich hinter Email verstecken. Ruft man hingegen sie selbst oder ihren Chef an, werden sie i.d.R. aktiv. Allerdings bevorzuge auch ich das persönliche Gespräch.
Die Schattenseite der Emails ist, dass das Medium sehr unverbindlich ist. Viele Menschen bekommen jede Menge Emails, da man sie in grosser Anzahl und sehr kostengünstig verschicken kann, und schenken ihnen relativ wenig Beachtung. Und so leid es mir auch tut: Sehr viele Menschen überschätzen ihre Fähigkeit sich schriftlich auszudrücken, und der Empfänger fragt sich dann, was der Absender eigentlich genau von ihm will. Ebenso ist dieses Medium gut zum erklären von Sachverhalten geeignet, jedoch weniger für emotionale oder kontroverse Themen.Telefonisch Kontakt aufnehmen mache ich also nur im "Notfall". Bei mir ist auch immer der AB dran zum Vorsortieren (und auch wegen der nervigen Callcenter-Gestalten). SMS schreiben mache ich auch so gut wie nie. Lästig! Dieses Gefissel auf der kleinen Tastatur, die Beschränkung auf 160 Zeichen. Ätzend! Wieder mal: Nützlich im "Notfall" aber sonst: Geh mir weg damit!
Dafür liebe ich e-mails. Die kann man schreiben, wann man will und Zeit hat, man muss sich nicht auf Kurz-Mitteilungen beschränken und der Empfänger kann auch lesen und antworten, wann er will. Perfekt!
Und: Leute, mit denen man notgedrungen Kontakt halten muss, die man aber im persönlichen Kontakt nur schwer ertragen kann, mit denen kann man per e-mail perfekt kommunizieren. Jeder schreibt, wann er will, und man muss den anderen nicht direkt ertragen, kann seine Antworten und Gegenfragen überlegen und Nerviges einfach ignorieren. Perfekt! [...]
Mich treibt z.B. eine Frau bei der Arbeit manchmal zur Weissglut, die mir lieber eine Email schreiben will, selbst wenn ich direkt neben ihr stehe.
Das Problem beginnt aus meiner Sicht dort, wo bestimmte Formen der Kommunikation stark bevorzugt werden. Ich werde z.B. endlose Deutungen von Kurznachrichten nicht verstehen, wenn ein einfacher Anruf dies aus der Welt schaffen könnte. Und ja, wie du schon selbst schreibst: Irgendwann steht man vor einem anderen Menschen, ganz ohne diesen "Schutzschild" der elektronischen Medien.Dem eenen sin Uhl is dem annern sin Nachtigall! Kommunikations-Kompatibilität ist das Stichwort.
Je nach Medium ziehen sich manche Menschen komplett zurück (wenn sie denn die Wahl haben) und andere legen so richtig los. Das kann man nichts pauschal verteufeln.
Und für jemanden, der sehr schüchtern ist, ungern unter Leute geht und kein Wort rausbringt, mag es perfekt sein, im Internet zu sondieren und ungewohnt stressfrei interessante Menschen anzuschreiben. Der Kontakt wäre dann sonst wohl nie entstanden. Und natürlich lernt man andere Menschen kennen als die, die einem jeden Tag vor die Füße laufen.
Das Problem beginnt natürlich dann, wenn man den Kontakt in die Realität rüberhieven muss. Dann kommt es oft zu den vielbeschriebenen Enttäuschungen.
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20.09.2015, 16:10
AW: Frauen ohne Mann
Ich hatte auch eine Freundin, die immer angesprochen wurde, weil sie langes blondes Haar hätte und vollbusig war. Trotzdem hatte sie nie eine schöne Beziehung.
Ich wurde in meinem Leben noch nie angesprochen, außer mal von Besoffenen. Die beiden Männer in meinem Leben habe ich selbst angesprochen. Wie oft machst du das?
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20.09.2015, 16:24
AW: Frauen ohne Mann
Muhaha!
Und dafür der Aufwand sich so aufzunutt..., äh -brezeln!
An diesem Punkt sollte man mal ankommen. 

Und da hast du doch auch gleich (zumindest ein Stück weit) die Erklärung:
Sie wirkt attraktiv auf Männer (warum auch immer) und du nicht.
Wahrscheinlich bist du halt nicht attraktiv, sorry! Können wir hier alle nicht beurteilen, wir kennen dich nicht.
Das ist ärgerlich, aber so isses nun mal. Manche Menschen sind halt schöner als andere, haben "das gewisse Etwas"... und andere (die meisten) haben das nicht. Kann man sich drüber aufregen, bringt aber nix!
Und dauernd angebaggert zu werden ist (für die meisten) auch nicht so dolle.
Ich habe/hatte auch einige attraktive Freundinnen, die jetzt nicht dauernd angemacht wurden/werden, aber halt doch oft. Und da waren natürlich auch unangenehme Begegnungen dabei. Und das dann halt auch oft mal mit Angrabschen, Hinterherlaufen... Bäh! Wurde auch von meinen Freundinnen nicht als angenehm empfunden.
Ich habe mir das immer mit Gruseln angehört bzw. teilweise als Begleitperson auch mitbekommen.
Gottseidank habe ich meine Ruhe vor solchen Gestalten.
Aber ich bin auch von Natur aus ein eigenbrötlerischer Typ, daher herrscht da beziehungstechnisch kein Leidensdruck. Ich bin lieber allein als in schlechter Gesellschaft. Glück gehabt bei der Charakterzuteilung!
Was ich sagen will ist Folgendes: Wenn man dauernd angesprochen wird kommen doch garantiert auf jeden netten Kontakt mindestens zwei Vollpfosten, auf die man gut verzichten kann! Muss man auch mal so sehen.Wer Unsinn hören und glauben will, der wird auch Unsinn zu hören bekommen.
Cave: Meine Beiträge könnten Spuren von Ironie enthalten!
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20.09.2015, 16:38
AW: Frauen ohne Mann
@phantomlake - tja, irgendeine Aufmerksamkeit ist wohl besser als keine.
Was natürlich Blödsinn ist, sie hat sehr viel Aufmerksamkeit bezüglich ihres Intellektes und ihrer guten Arbeit, aber irgendwie ist dieses Männer-Ding wichtig.



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