Ich hoffe ihr könnt mir helfen bzw. mir helfen, eine andere Sichtweise auf bestimmte Dinge zu bekommen.
Ich bin weiblich und 30 Jahre alt. Seit einiger Zeit bzw. Jahren habe ich Probleme, mich auf eine neue Beziehung einzulassen. In der Vergangenheit hatte ich zwei längere Beziehungen. Die erste hat ca. 6 Jahre gehalten und die zweite ca. 5 Jahre, wobei letztere eher eine On-Off-Beziehung war. Zwischen den beiden Beziehungen hatte ich auch andere Jungs kennengelernt und mich auch ausgelebt und Erfahrung gesammelt - wie man das so macht mit Anfang 20Alles in allem hatte ich mir damals nicht so viele Gedanken gemacht, ob mein Freund nun jemand für's Leben ist - ich hatte nicht so viel nachgedacht, sondern es einfach genossen und bin mit viel Optimismus in die Zukunft gestartet und einfach gelebt. Wobei-ein Kopfmensch war ich schon immer
Seit fast 5 Jahren bin ich von meinem letzten Freund getrennt - wenn auch der Kontakt nie abriss und wir es sogar letztes Jahr nochmal miteinander versucht hatten. Allerdings kläglich gescheitert sind. Im Grunde genommen wusste ich, dass es keinen Sinn mit ihm machte. Wir hatten so überhaupt keine Gemeinsamkeiten und er war bzw. ist für sein Alter eher noch etwas unreif. Aber wahrscheinlich musste ich nochmal die Erfahrung sammeln, um es endlich zu kapieren. Ich muss dazu sagen, dass ich nach der Trennung vor 5 Jahren in eine Depression gefallen bin, weil es mir den Boden unter den Füßen weggezogen hatte.
Vor 3 und 2 Jahren hatte ich auch nochmal mit zwei anderen Jungs versucht eine Beziehung einzugehen, aber vor allem letzter war von vornherein eigentlich schon zum Scheitern verurteilt. Ich hatte kaum Gefühle für ihn. Ganz im Gegenteil. Körperliche Nähe war für mich mit ihm unerträgtlich. Aber ich hatte mich wahrscheinlich selber unter Druck gesetzt, weil ich ja auch nicht jünger werde und ich dachte mir, dass es jetzt einfach klappen musste. Ich beendete die Beziehung nach einem halben Jahr und mir fiel ein wahnsinniger Stein vom Herzen.
Nachdem mir allerdings dieses Jahr im Frühjahr bewusst wurde, dass es auch mit meinem Ex nicht mehr klappen konnte, fiel ich in ein tiefes Loch. Ich musste nur noch daran denken, dass ich schon 30 bin - die Zeit läuft. Alle meine Freundinnen und Freunde mittlerweile Haus bauen, heiraten und Kinder bekommen. Und ich stand bzw. stehe da - ohne nichts. Hatte nichts erreicht in meinem Leben. Ich sah überhaupt keinen Ausweg bzw. Zukunft mehr. Hab regelrecht überlegt, wer noch in meinem Umfeld Single ist und noch in Frage kommen könnte. Und bereute all die Chancen, die ich während der Zeit hatte, als ich meinem Ex hinterher lief. Alle "guten" Männer waren inzwischen vergeben. Ich hatte bzw. habe unendliche Schuldgefühle gegenüber meinen Eltern, weil sie sich Sorgen machten. Schämte mir dafür. Dachte jedesmal, dass die Leute schon alle über mich lachen, weil ich es nicht auf die Reihe bekam. Mir keiner gut genug war. Das ist wahrscheinlich auch ein Problem von mir. Ich bin ein ungeheuerlicher Kopfmensch und Pessimist. Mir ist klar, dass es keinen Traummann gibt. Keiner der gut aussehend, gebildet, die gleichen Interessen wie ich hat und dann auch noch in meiner Ortschaft mit mir ein Haus bauen will.
Inzwischen geht es mir etwas besser. Ich habe jemanden kennengelernt bzw. kenne ihn schon ca. 5 Jahre. Damals wollte er auch schon etwas von mir, aber durch die Trennung meines Exfreundes konnte ich mich nicht darauf einlassen-ich war noch nicht so weit. Seit einigen Wochen haben wir wieder Kontakt. Haben uns auch schon ein paar Mal getroffen. Wenn es nach ihm ginge, wären wir wohl schon zusammen. Eigentlich kann ich keinen besseren bekommen. Er hat eine gute Berufsausbildung (Meister) und ist Abteilungsleiter. Das wär für mich auch total in Ordnung. Viele meinen, nur weil ich studiert habe, müsse mein zukünftiger Partner auch Akademiker sein. Aber ich wäre damit voll und ganz zufrieden. Meine Exfreunde waren auch "nur" Handwerker. Wir haben schon einige gemeinsame Interessen gefunden. Das war in den vergangenen Beziehungen auch immer ein Problem. Wir waren grundverschieden. Auch hatte ich mich immer für die Beziehungen aufgeopfert und zurückgesteckt-zurück kam oft kaum bis gar nichts. Bis ich irgendwann mit meinen Kräften am Ende war. Er hat zwar schon ein eigenes Haus bzw. ihm gehört das Elternhaus, aber er würde sogar mit mir in meinem Wohnort Haus bauen. Ja...aber dennoch tu ich mich unwahrscheinlich schwer, mich zu freuen, dass ich jemanden gefunden habe, der vielleicht nun endlich zu mir passt. Ja vll überhaupt jemanden gefunden zu haben. Es fühlt sich alles so unwirklich an. Mir ist klar, dass es mit dem Alter immer schwieriger wird und deshalb hatte ich auch so Panikattacken bekommen. Ich weiß, dass das jetzt vermutlich meine letzte Chance ist. Ich würde es bereuen. Aber ich habe fürchterliche Angst. Vor was kann ich oft gar nicht beschreiben. Angst davor zu scheitern. Angst vor der Zukunft. Angst vor Nähe. Angst vor körperlicher Nähe vor allem auch. Vielleicht hängt das auch damit zusammen, dass er vll. nicht soo hübsch ist. Ich weiß, dass man Menschen nicht rein an Äußerlichkeiten bewerten darf und schon gleich gar nicht eine Beziehung davon abhängig machen darf. Ich bin mit Sicherheit auch nicht perfekt. Und Schönheit ist vergänglich-der Charakter bleibt. Aber ich habe eine innerliche Blockade ihm näher zu kommen. Mich fallen zu lassen. Mich zu freuen. Oft habe ich auch das Gefühl, dass ich meine Ängste größer werden, wenn der Mann älter ist als ich. Zuvor hatte ich immer gleichaltrige.
Meine Eltern sind schon hellauf begeistert. Freuen sich so für mein Glück. Das setzt mich vielleicht auch etwas unter Druck. Aber insgeheim weiß ich, dass sie Recht haben. Ich habe schon etwas im Internet gesucht. Ich bin mir nicht sicher, ob ich unter einer Beziehungsangst leide. Woher diese kommt? Was ich dagegen tun kann? Vielleicht muss ich mich einfach etwas zingen? Aber davor habe ich auch Angst, weil ich das ja im Endeffekt schon mal getan hatte und nach einem halben Jahr hatte ich mich getrennt, weil ich irgendwann nur noch - extrem ausgedrückt - Abscheu empfand. Ich kenn mich selber so gar nicht. Eigentlich war ich es immer, die in einer Beziehung die Nähe suchte. Alles für eine Beziehung tat und voll aufgeangen ist. Aber jetzt-sobald es ernst wird, suche ich nach Ausreden und Fehlern. Druckse rum. Winde mich um Treffen. Hab große Probleme überhaupt eine liebevolle Nachricht per SMS zu verschicken - bin so unnahbar für ihn. Oft so gefühlskalt. Ich hab einen Schutzpanzer um mich aufgebaut. Ich muss sagen, dass ich mich generell etwas schwer tue, Gefühle zu zeigen. Auch gegenüber meinen Eltern. Aber in Beziehungen kannte ich das bisher überhaupt nicht. Ich wünsch mir eigentlich nichts sehnlicher als eine Beziehung, eine Familie zu gründen. Vielleicht habe ich es über die Jahre verlernt. Ich weiß es nicht
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Ergebnis 1 bis 10 von 18
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28.07.2015, 18:07
Angst vor einer Beziehung / der Zukunft
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28.07.2015, 20:21Inaktiver User
AW: Angst vor einer Beziehung / der Zukunft
Du bist nicht verliebt in diesen Mann. Was soll also das Ganze?? Du bist 30. Und findest es schrecklich, Single zu sein. Möchtest du gerne mit 37 mit zwei Kindern in einem Haus mit einem Mann feststecken, dessen Anwesenheit du nicht mehr erträgst? Man stirbt nicht, wenn man nicht bis 31 verheiratet ist.
(Dies schreibt dir eine Frau, die in ihrem Leben noch nie länger als ein paar Monate mit einem Mann zusammen war. Die also noch nie echte Liebe erfahren hat. Und selbst die würde sich auf diese Geschichte nicht einlassen. Du hast keine Beziehungsängste - du hast den falschen Mann.)
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29.07.2015, 11:54Inaktiver User
AW: Angst vor einer Beziehung / der Zukunft
Auf mich wirkst Du sehr orientierungslos und das als Gefühl welches sich mit dem Verstand einen Wettlauf gibt bei dem es DIR wiederum nicht gut geht!
Du kannst jetzt natürlich ausprobieren, wie es ist wenn Du dem Verstand folgst......spüren tust Du es schon jetzt aber Du kannst das locker noch ausbauen
Zieh mit dem Mann zusammen, heirate, bekomme Kinder......leben in dem, was man als "glückliches Leben"bezeichnet und werde damit glücklich!! Wunderbar!!



Du haderst?? Wieso??
Weil Dir die Vorstellung nicht gefällt??
Was fehlt denn? ist doch alles perfekt??
Es wurde ja schon gesagt.......ohne das richtige Gefühl ist alles nix!
Der Wert des Lebens wird am Gefühl gemessen und das ist auch gut so......sonst könnte man sich Glück ja tatsächlch kaufen
Wenn Du mit Dir selber so im Unklaren bist-- ganz im Ernst-- geh zu einem Coach, Berater oder Therapeuten und schau Dich selbst einfach mal genauer an.
Lerne Dich besser kennen und vielleicht kannst Du das eine oder andere sogar verbessern an Lebensqualität.
Und wenn Du dann ein Jahr weiter bist.......hast Du immer noch geschätzte gute 50 Jahre vor Dir- also nicht wirklich was verpasst
- und kannst aber mit Orientierung und kLarheit in die Zukunft gehen
lg kenzia
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29.07.2015, 12:24
AW: Angst vor einer Beziehung / der Zukunft
Ich denke auch, Du bist einfach nicht verliebt in den Mann. Auf mich wirkt es so, als versuchtest Du, einem Ideal hinterherzulaufen, von dem Du denkst, Du müsstest es erfüllen. "Alle anderen heiraten und bekommen Kinder" ... Na und? Willst Du das überhaupt? Oder versuchst Du nur, es Deinen Eltern, oder der Gesellschaft, oder wem auch immer, recht zu machen?
Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten sein Leben zu leben. Was willst Du wirklich? Nur Du allein, ohne den Gedanken an andere Menschen.
Und sollte dabei herauskommen, dass Du doch das klassische Modell bevorzugst, ist das jetzt mit 30 Jahren garantiert nicht Deine letzte Chance. Da kommt noch so viel... Männer gibt es immer, ich hab noch mit 45 Jahren ein ganz wunderbares Exemplar gefunden (oder besser gesagt, er hat mich gefunden
), gut, für Kinder wäre es jetzt bei mir wirklich zu spät, aber das wollte ich auch nie.
Also, entspann Dich, und frag Dich, was Du wirklich möchtest... diesen Mann offenbar nicht...Einmal werden Träume wahr... (Felix de Luxe)
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29.07.2015, 17:40
AW: Angst vor einer Beziehung / der Zukunft
Wie in aller Welt kommst Du auf den Gedanken, dass Du mit Anfang 30 nur noch diese eine Chance auf eine glückliche Partnerschaft hast? Für mich klingt das ganz und gar nicht so, als ob Du in den Mann verliebt bist. Job, sich überschneidende Interessen, die Bereitschaft gemeinsam ein Haus zu bauen, das sind doch alles keine Gründe, um mit jemandem zusammen zu sein. Wo ist denn da das Kribbeln, die Verliebtheit, die sich dann allmählich zu Liebe entwickelt? Ich finde es sehr traurig, wenn man in Deinem jungen Alter auf all das verzichten will, nur um noch "einen abzukriegen".
Und was heißt eigentlich, Du hast nichts erreicht im Leben. Sind Haus, Kinder, Ehemann das einzige, was Du im Leben anstrebst? Was ist mit Ausbildung, Hobbys, beruflichem Erfolg? Tu doch erstmal was für Dich selbst und versteife Dich nicht so darauf, dass Du unbedingt ganz schnell den Mann für's Leben finden musst.
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29.07.2015, 18:28
AW: Angst vor einer Beziehung / der Zukunft
warum? Weil deine Eltern es wollen? Weil deine Freundinnen es tun?
Zitat von cocoon985
Für mich liest sich das nach klassischer Torschlusspanik um die 30.
Keine Sorge, deine Freundinnen kommen auch wieder runter auf den Teppich und viele von ihnen wieder "auf den Markt". Und du kannst davon ausgehen, dass du ungefähr erst ein Drittel deines Lebens hinter dir hast. Da kommt schon noch das eine oder andere...
Ich weiss, das alles ist kein Trost und die Uhr...
Ich sehe keine Bindungsprobleme bei dir, sondern eine Prioritätenlegung auf Dinge, für die du nun einen Menschen suchst, weil du diese Dinge allein nicht erreichen kannst. Merkst du die Reihenfolge? Die Männer sind Mittel zum Zweck. Daher empfinde ich deine Beziehungsängste eigentlich nur als folgerichtig und gesund.
Ich vermute mal, wenn es um einen Menschen selbst geht, also wenn du einfach nur verliebt bist, dann panikierst du auch weniger. Allerdings könnte es dabei helfen, sich von den Eltern bzw von deren Wertvorstellungen mal etwas abzunabeln und die "man-macht"-Spur zu verlassen.
das betreibe ich schon mein ganzes Leben so und ich bin sehr froh darüber.Alles in allem hatte ich mir damals nicht so viele Gedanken gemacht, ob mein Freund nun jemand für's Leben ist - ich hatte nicht so viel nachgedacht, sondern es einfach genossen und bin mit viel Optimismus in die Zukunft gestartet und einfach gelebt.
Willst du nicht auch lieber so von deinem Zukünftigen gesehen werden anstatt auf die berechnende Art?Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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30.07.2015, 16:55
AW: Angst vor einer Beziehung / der Zukunft
Das empfinde ich als völlig verständlich und auch als normal, sich mit 30 ernsthafte Gedanken zu machen, und ein Nest bauen zu wollen.
Aber es liest sich nicht, als seist du verliebt. Und wenn ich ehrlich sein darf: ich denke durchaus, dass du noch einen "besseren" Mann finden dürftest. Für das, was du dir wünschst (Beziehung/Ehe, Familie) sollte es der Richtige sein. Schliesslich soll das Ganze ja auch halten.
Auch würde ich mir überlegen, ob du in der Tat auf die Dauer mit einem Nicht-Akademiker glücklich werden kannst - schlichtweg, weil womöglich doch Unterschiede bestehen dürften. Natürlich muss das nicht der Fall sein, aber oftmals kann ein Bildungs-oder Statusgefälle zu Problemen führen.
Deine "Panik" kann ich übrigens ganz gut nachvollziehen - mir ging es mit 30 ganz genauso ;-)
Und ich habe auf den Richtigen gewartet und bin zwischenzeitlich glücklich verlobt. Was ich damit sagen möchte: es ist in Ordnung, sich Gedanken zu machen, auch Unsicherheiten zu haben. Vorallem aber ist es auch in Ordnung, wählerisch zu sein und nicht überstürzt zu handeln.
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30.07.2015, 17:57
AW: Angst vor einer Beziehung / der Zukunft
nach dem, was Du beschreibst, hast Du nicht eine grundsätzliche Angst vor Beziehungen, oder gar einen behandlungsbedürftigen Knacks, Du willst Dich nur nicht in eine Beziehung einlassen mit einem Mann, bei dem Du Dir noch nicht mal vorstellen kannst, dass ihr euch körperlich irgendwie auch nur näher kommt.
Na, wenn das nicht normal ist
Alles, was Du dafür in die Waagschale wirfst. diese Abneigung zu überwinden, erinnert irgendwie so an Zwangsehen so nach dem Motto: "Das kommt dann schon mit der Zeit".
Das formale Bildungsniveau spielt dabei meiner Meinung nach nicht die geringste Rolle, wenn Du auf den Kerl scharf wärst, also im wahrsten Sinne des Wortes, würdest Du hier keinen Beitrag drüber eröffnen, ob Du dich vielleicht irgendwie überwinden sollst, ihm näher zukommen
Dann würdest Du, wenn überhaupt, hier maximal schreiben: Leute der Hammer, ich hab da einen kennengelernt, wow, alles kribbelt und auch überhaupt, es scheint zu passen, meint ihr, es macht was, dass er "nur" Meister ist und ich nen Dipl.(oder sonst einen ak. Titel) hab?
Ich denk, Du solltest Dir wirklich näher ansehen, was Du dir von deinem Umfeld an Erwartungen überstülpen lässt, denn selbst mit Anfang vierzig wär es noch nicht zu spät für Mann, Haus, Kinder, gibts hier diverse Beiträge drüber.
Wenn es Dein Freundinnen Umfeld ist, das Dich so "drängt", so traurig das ist, aber in ein paar Jahren werden nicht wenige der Freundinnen Dich beneiden, Dich nicht panikartig in eine nicht dauerhaft tragfähige Beziehung gestürzt zu haben und Dir ihr, wie auch immer geartetes, Leid klagen.
Um nicht falsch verstanden zu werden, dieses "Leid" gehört auch mit zu einer Beziehung, einer Ehe, erst recht mit Kindern, aber die Wahrscheinlichkeit, durch diese schwierigen Phasen als Familie durchzukommen ist doch deutlich höher, wenn man sich nicht schon vor Beginn der Beziehung vor körperlichem Kontakt mit dem Partner regelrecht gegruselt hat.
Und das tust du, so wie du es beschreibst.
Und das ist auch dein gutes Recht.
Und dabei ist es völlig egal wie hübsch oder hässlich der Kerl ist.
Wer (in eine solche) verliebt ist, findet sogar eine rostige Sardinendose hübsch.
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30.07.2015, 18:27
AW: Angst vor einer Beziehung / der Zukunft
Gibt es wirklich soviele Frauen, die mit 40 einen Mann kennenlernen, mit welchem sie dann auch eine Familie gründen? Benötigt das Ganze denn nicht auch eine Vorlaufzeit? (Kennenlernen, Heiraten, usw.)
Ich lese ja ab und an im Kinderwunschforum, und dieses ist eher voller "panischer" Frauen Mitte/Ende 30, die dann feststellen, dass die Wahrscheinlichkeit noch den Richtigen zu finden, sowie eine Familie zu gründen, eher sehr gering ist.
Mal ganz davon abgesehen, dass Männer in der Regel tendenziell etwas jüngere Frauen bevorzugen, und ein reales Risiko für späte Schwangerschaften existiert. Es hat ja schon seinen Sinn, dass Frauen die biologische Uhr auch ticken hören können ;-)
Das würde allerdings nur dann zutreffen, wenn ihre Freundinnen "panikartig" geheiratet und Familien gegründet haben, und grundsätzlich Leid zu klagen haben. Die Regel, ist das ja nicht unbedingt.Wenn es Dein Freundinnen Umfeld ist, das Dich so "drängt", so traurig das ist, aber in ein paar Jahren werden nicht wenige der Freundinnen Dich beneiden, Dich nicht panikartig in eine nicht dauerhaft tragfähige Beziehung gestürzt zu haben und Dir ihr, wie auch immer geartetes, Leid klagen.
Und wenn man versucht, die "Vorteile" damit schönzureden, dass andere Frauen gewiß eines Tages klagen werden und einen beneiden, dann könnte man auch einen Perspektivwechsel stattfinden lassen: nämlich, dass es auch genau andersherum sein könnte.
Es gibt ja nicht wenige Frauen, die dann später, noch Single, jene mit Mann und Kindern beneiden.
Ich denke in solchen Fällen ist es sehr wichtig, in sich hineinzuhorchen, was denn die eigentlichen Wünsche sind, und ob aus intrinsischer Motivation heraus.
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30.07.2015, 20:12
AW: Angst vor einer Beziehung / der Zukunft
jetzt lass doch ausnahmsweise mal deine "Statistiken" stecken, Sojourner
Egal, was in der Bricom herumgesemmelt wird, das alles ist kein Grund, sich einen Mann, in den frau sichtlich nicht verliebt ist, vor lauter Panik auf den Bauch zu binden.
Und selbst wenn nix mehr käme, null, niente, nada - die Welt wird sich trotzdem weiterdrehen.
Weil es auch nicht so ist, dass da nix mehr käme. Da kommt noch genug. Und wenns Haus und Kinder nicht sind, dann ist es was anderes. Meine Güte, die Menschheit wird nicht aussterben, nur weil nicht alle sich fortpflanzen und Häusle bauen. Das begreifen so langsam sogar die Schwaben
Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.



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