Hallo Leute,
ich bin leider Opfer einer psychisch schwer kranken weiblichen Narzisstin geworden, sie hat mein Leben zerstört.
Ihre Begründung: ich sei ein Narzisst, was ich nachweislich NICHT bin. Es wird vielen auf den ersten Blick seltsam erscheinen, aber das ist eine sehr typische Vorgehensweise von krankhaften Narzissten, auch bekannt als "Rufmordkampagne" und "victim-blaming", also dem Opfer die Schuld für den stattgefundenen Missbrauch geben. Den meisten männlichen Opfern weiblicher Narzissten fällt der offene Umgang mit der eigenen Opferrolle sehr schwer. Kein Mann gibt es gerne zu, von einer Frau hinters Licht geführt und seelisch, finanziell, körperlich missbraucht worden zu sein.
Wieso geht es auch die aktiven User von Internetforen etwas an? Weil weibliche Narzissten auf der Suche nach ihrer "Droge", der Aufmerksamkeit, sich sehr aktiv an Diskussionen im Netz beteiligen, sie sind dann in ihrer destruktiven Rolle als "Internetnarzisstinen" unterwegs, vor denen man sich auch online in Acht nehmen sollte. Der negative Einfluss weiblicher Narzissten sollte nicht unterschätzt werden.
Der Ernst der Lage war mir nicht bewusst, bis es zu spät war.
Die Frau hat zahlreiche gegen mich persönlich gerichtete Straftaten begangen. Sie hatte mehrere "freiwillige", weniger freiwillige und bezahlte Helfer, die ihr dabei geholfen haben. Natürlich sind die Mittäter feige und tun so, als ob nie etwas gewesen wäre, aus Angst, sie könnte das gleiche Schicksal erwarten. Angesichts des Horrors, der mir widerfahren ist, und ihrer Scham darüber, auf diese Manipulation hereingefallen zu sein, kann ich es verstehen. Aber um mich und meine persönliche Situation sollte es hier nicht gehen.
Auf mehrfachen Wunsch und mit ausdrücklicher Erlaubnis der Moderation möchte ich diesen Strang dem weiblichen Narzissmus widmen, denn Frauen sind genauso vom Missbrauch weiblicher Narzissten betroffen, wie Männer. Weibliche Narzissten sind auch Partner in lesbischen Beziehungen, Mütter, Schwestern, Arbeitskolleginnen, Exfrauen von Ehemännern, Nachbarn, Mitschüler und Kommilitonen usw.
Es ist definitiv richtig, dass die überwiegende Mehrheit der psychisch und physisch gewalttätigen Narzissten Männer sind, trotzdem ist weiblicher Narzissmus keinesfalls ein Randphänomen. Bis jetzt wird das Thema des krankhaften Narzissmus fast ausschließlich auf Männer als Missbrauchstäter bzw. narzisstische Mütter beschränkt, das wird dem negativen Einfluss dieser Frauen in unserer Gesellschaft nicht gerecht. Andere Frauen leiden mindestens genauso oft und stark unter den Folgen des Missbrauchs durch krankhafte Narzisstinnen. Weibliche Narzissten sind oft viel subtiler und unauffälliger in ihrem Missbrauch, meistens sind es passiv-aggressive tickende Zeitbomben.
Viele Frauen mit einer Borderline Störung sind gleichzeitig auch krankhafte Narzissten. Tatsächlich hat Narzissmus die höchste Kommobirtilitätsrate mit der Borderline Persönlichkeitsstörung, sehr viele weiblichen Narzissten sind auch Borderliner (Begleiterkrankung).
Das Wissen über narzisstische Mütter, sowie der überwiegend bei Frauen vorkommende Komplementärnarzissmus ist leider bei weitem noch nicht im medialen Mainstream angekommen.
Es soll hier NICHT um den gesunden Narzissmus gehen, der ein wichtige Bestandteil der gesunden Persönlichkeit ist, der uns erst zu eigenständigen, unabhängigen Menschen macht. Hier sollte es um den gefährlichen, alles um sich herum zerstörenden, empathielosen weiblichen Narzissmus gehen: Die weibliche Form der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung.
Ich lade alle dazu ein respektvoll, sowie konstruktiv und positiv über das Thema des krankhaften weiblichen Narzissmus auszutauschen!
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 168
Thema: Weiblicher Narzissmus
-
17.07.2015, 20:37Inaktiver User
Weiblicher Narzissmus
Geändert von Inaktiver User (17.07.2015 um 21:53 Uhr) Grund: Angepasst
-
17.07.2015, 22:09Inaktiver User
AW: Weiblicher Narzissmus
Ich kann mit dem Thema generell nichts anfangen. A - kenne ich keine Narzissten und B - frage ich mich wie man überhaupt auf Narzissten "hereinfallen" kann. Ich vermute, es muss auch immer an der eigenen Persönlichkeitsstruktur liegen, wenn man sich von diesen Menschen angezogen fühlt.Ich lade alle dazu ein respektvoll, sowie konstruktiv und positiv über das Thema des krankhaften weiblichen Narzissmus auszutauschen!
-
17.07.2015, 22:11Inaktiver User
AW: Weiblicher Narzissmus
Sicher, auch dieses "Phänomen" soll es geben.
Ich frage mich nur: Wenn ich denn "normal" veranlagt bin, merke ich doch bezeiten, dass mit meinem Gegenüber etwas nicht stimmt. Warum verharre ich so lange in dieser "Beziehung", bis ich selbst daran kaputtgehe.
Also: Wenn Du mit dem sog. gesunden Narzissmus ausgestattet bist, warum hat das Frühwarnsystem versagt?
Ich habe Schwierigkeiten im Nachvollziehen, da ich selbst nicht dazu neige, wie das Kaninchen vor der Schlange zu hocken, bis sie mich verspeist
Schon mein Selbsterhaltungstrieb würde mich zur Flucht veranlassen und zwar so schnell, wie es geht.
-
17.07.2015, 22:20
AW: Weiblicher Narzissmus
Das klingt alles so abstrakt.
Kannst du das auch ein wenig veranschaulichen, ein paar Beispiele? Natürlich nichts persönliches.Es ist der Geist der sich den Körper baut
Friedrich Schiller
-
17.07.2015, 22:26
AW: Weiblicher Narzissmus
Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
-
17.07.2015, 23:00
AW: Weiblicher Narzissmus
dazu erstmal nur zwei Gedanken von mir:
1. nicht hinter jeder krimineller Energie steckt Narzissmus
2. Es gibt auch einfach nur Ar.schlöcher (weibliche und männliche), früher hießen die auch einfach nur so.
Ich mag den inflationären Gebrauch des Wortes Narzissmus nicht.
Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
-
17.07.2015, 23:02Inaktiver User
AW: Weiblicher Narzissmus
Nun, die (suggerierte) Frage ist relativ leicht zu beantworten. Narzissten sind auch Mütter, Geschwister, Großeltern, Chefs… es ist also nicht wirklich schwer „hereinzufallen“. Opfer sind nicht immer nur die unmittelbaren Partner der Narzissten.
Die Anfangsphase einer Beziehung mit dem Narzissten verläuft absolut normal. So denkt der Arbeitgeber eines Narzissten beim Bewerbungsgespräch beispielsweise, es säße ein exzellenter zukünftiger Mitarbeiter vor ihnen.
Narzissten sind sehr gute Schauspieler. Sie sind geübte und sehr gute notorische Lügner. Sie durchschauen ganz genau wo die Wünsche, Bedürfnisse, Sehnsüchte, Schwächen ihrer Opfer liegen, wie und wodurch sie sich am besten manipulieren lassen usw. – einen solchen N. das zu erkennen, ohne weitreichendes Wissen über den krankhaften Narzissmus ist praktisch unmöglich. Jeder kann Opfer eines Narzissten werden.
Warum man an dem Narzissten festhält? Das hängt von der jeweiligen Situation ab.
Bei mir persönlich ist es so, dass ich ein durchweg positiver, einfühlsamer, verständnisvoller, liebender Mensch bin. Wenn Du das als „unnormale“ Veranlagung ansieht, dann habe ich eine. Leider habe niemanden, mit dem ich über Gefühle reden könnte, dadurch ist es mir oft nur sehr schwer im emotionalen Bereich Objektivität herzustellen.
Echte krankhafte Narzissten sind nicht in der Lage irgendeine Form der persönlichen Verantwortung zu übernehmen, ein abschließendes Gespräch, eine Klärung, dazu sind sie absolut unfähig, in der Regel gibt es schlicht und ergreifend keine Antworten auf die zahlreichen Fragen des verstörten, verängstigen, verwirrten Opfers.
Ich habe mit der Sache weitgehend abgeschlossen, doch dann begann das Stalking.
Mein Fehler war einerseits die offensichtlichen Widersprüche zu ignorieren, und andererseits sich den Missbrauch gefallen zu lassen. Das ist aber oft ein Teufelskreis, für jemanden, der in Seiner Kindheit durch psychischen und physischen Missbrauch in der Familie „geschädigt“ worden ist, man sieht den Missbrauch nicht also solchen, genauso, wie der Narzisst, der seinen Missbrauch und Sadismus nicht als solchen Wahrnimmt. Der Unterschied ist, das Opfer ist zu dieser Einsicht fähig, der Narzisst ist dazu grundsätzlich nicht in der Lage.
Beide oben zitierten Beiträge sind meiner Meinung nach letztlich nichts anderes als „victim blaming“. So wie wiederholte Opfer sexueller Gewalt z.A. aus Abhängigkeit heraus immer noch Opfer sind und keine Täter, welche Abhängigkeit das im Einzelnen ist spielt dabei überhaupt keine Rolle für die Beurteilung der Taten, genau dieses absolut grundlegende Prinzip der Gerechtigkeit versteht der Narzisst nicht. Sein Motto ist immer „Wieso hast Du das zugelassen?“ oder „Du hast mich gezwungen so zu handeln, Du hättest wissen müssen, dass ich nicht anders kann!“.
Mir war eben nicht bewusst, dass herzlose, zum Mitgefühl unfähige Menschen nicht in der Lage sind eine menschliche Antwort zu geben, die ich damals so gebraucht hätte, dadurch verharrte ich in diesem Zustand des Unverständnisses und der Verzweiflung. Ich hatte das Gefühl etwas falsch gemacht zu haben bzw. missverstanden worden zu sein. Wenn Liebe bedeutet durch dick und dünn über alle Schwierigkeiten des Lebens hinweg dem anderen beizustehen, wie kann man einen Menschen dann einfach so verlassen, solange man das Gefühl hat, man ließe ihn damit im Stich? Mit allem, was ich heute weiß, hätte ich mich heute in einer vergleichbaren Situation ganz anders verhalten. Genau DAS ist der Unterschied, um Deine Metapher zu gebrauchen, während ich immer noch der „Super-Empath“ bin, nur schlauer, sitzt die Narzisstin immer noch wie eine Schlange vor dem Kaninchen, das ihr eigenes Leben ist.Geändert von Inaktiver User (17.07.2015 um 23:24 Uhr) Grund: Rechtschreibung
-
17.07.2015, 23:13
AW: Weiblicher Narzissmus
Geändert von liebestoll (17.07.2015 um 23:18 Uhr)
-
17.07.2015, 23:13Inaktiver User
AW: Weiblicher Narzissmus
Zu 1. ja klar, manche Menschen stehlen, weil sie Hunger haben, darum soll es hier aber nicht gehen. Es gibt aber bestimmte Erscheinungformen narzisstischer "Kriminalität" wenn man so will, d.h. Narzissten machen sich oft in bestimmten Bereichen strafbar. Aber das ist nur ein Thema am Rande.
Der Rest Deines Beitrags ist meiner Meinung nach Verharmlosung, es ist eben ein Unterschied, ob ein A-loch, was immer das sein soll in der Lage ist seine Schuld einzusehen und danach zu handeln oder eben nicht.
Mit "inflationärer" Begriffsverwendung hat das m.E. nichts zu tun, Narzisstische Persönlichkeitsstörung ist ein feststehender Begriff und genau darum geht es hier.Geändert von Inaktiver User (17.07.2015 um 23:25 Uhr) Grund: Rechtschreibung
-
17.07.2015, 23:41
AW: Weiblicher Narzissmus
Du wärst nicht der oder die (ist mir noch nicht klar geworden, ob du Weiblein oder Männlein bist) einizige, der/die den NARZISSMUS zu seinem/ihren (Lebens-)thema macht und ihn über die (angeblich) narzisstischen Menschen stellt. Letzteres würde es jedoch ermöglichen, einen Umgang mit diesen für sich zu entwickeln (mit oder ohne Fremdhilfe) und aus der Opferrolle auszusteigen.
falls du selbst eine Mißbrauchsvergangenheit hast, dann wäre die Dynamik verständlich, aber daraus kannst du nicht schließen, dass es jedem so geht. Wenn du dich mit psychisch gestörten Leuten so dermaßen verhakelst, dann guck dir die Beziehungen selbst an, und verlier dich nicht in irgendwelchen Schubladen, Diagnosen und Stempeln. Damit entfernst du dich nur weiter von dir selbst und gibst denen Energie, die du ablehnst (die angeblichen Narzissten)
Den Narzissmus an sich zum Thema zu machen (egal, ob weiblichen oder männlichen), das erinnert mich an den "Tanz ums Goldene Kalb", nur im negativen Sinne. Ich hab die Frage schon mal in einem anderen Narzissmusthread gestellt: was wäre, wenn es den Narzissmus gar nicht gäbe? Was würdest du mit der Energie, die du in dieses Thema steckst, dann machen? Mit was würdest du die so entstehende Lücke füllen?
Den Narzissmus selbst wirst du nicht abschaffen können, d.h. du kannst da ohne Ergebnis dich dein Leben lang drum kreiseln. Wenn du aber in ungesunden Beziehungen gefangen warst und da auch immer noch dran zu knabbern hast - dagegen kannst du was tun.Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.


Zitieren

