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  1. Inaktiver User

    AW: Weiblicher Narzissmus

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Gibt es eigentlich schon einen Fachbegriff für den Zwang, sich ständig mit dem Thema Narzissmus zu beschäftigen?

  2. Inaktiver User

    AW: Weiblicher Narzissmus

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Oder unterliegst Du dem Trugschluss, die betreffende Person "heilen" zu können?
    Diesen Verdacht hatte ich auch schon.

    @vitinaner, lass es. Versuche es gar nicht erst. Du machst dich nur kaputt.

    Noch ein Gedanke, der mir bei einem deiner früheren Postings kam: Du stelltest die Frage, wieso "gute" Menschen auf Narzissten reinfallen und dämonisierst deine Ex als abgrundtief "böse". War das so gemeint, dass du dich damit auf die Seite der "Guten" stellst? Ist das nicht auch ein kleiner Anflug von Narzissmus?

  3. gesperrt

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    AW: Weiblicher Narzissmus

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Gibt es eigentlich schon einen Fachbegriff für den Zwang, sich ständig mit dem Thema Narzissmus zu beschäftigen?
    Der "Zwang" rührt bei mir daher, dass ich meinem vermeintlichen Seelenverwandten helfen möchte, seinen Narzissmus zu überwinden. Das liegt nicht einmal unbedingt daran, dass ich gerne mit ihm zusammen wäre. Ich möchte vorrangig, dass er einsieht, dass er wohl nicht glücklich wird, wenn er seine erlernten Strategien weiterhin anwendet, weil mir einfach an seinem Wohlergehen (und/ oder Seelenheil) gelegen ist.

  4. Inaktiver User

    AW: Weiblicher Narzissmus

    Zitat Zitat von liebestoll Beitrag anzeigen
    dass ich meinem vermeintlichen Seelenverwandten helfen möchte, seinen Narzissmus zu überwinden.
    Was hält er von deiner Hilfe?

  5. gesperrt

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    AW: Weiblicher Narzissmus

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Coactus agere cum narcissism

    Ich hatte übrigens Latein als Leistungskurs.

  6. gesperrt

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    AW: Weiblicher Narzissmus

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was hält er von deiner Hilfe?
    Er scheint sich von mir gerne über seine Störung aufklären zu lassen.

  7. Inaktiver User

    AW: Weiblicher Narzissmus

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Durch zuvor erfolgte Aufarbeitung, Einsicht, Verständnis, oft ist auch Konfrontation (wichtig) geht das, ja.

    Ohne diese Einsicht und Aufarbeitung ist es aber meiner Meinung nach aber eher so, dass grundsätzlich eine "Immunität" gegen den Missbrauch entsteht, und zwar in der Form, dass der Missbrauch NICHT objektiv als solcher wahrgenommen wird.

    Da gibt es z.B. den Komplementärnarzissten, der immer wieder diesen Zustand herbeiführen möchte, weil er nur durch einen Primärnarzissten leben kann. Sie reden sich selbst ein den Narzissten retten zu müssen und kontrollieren zu können. Es ist eine Illusion. Solche, meist weibliche Komplementärnarzissten fühlen sich nur und ausschließlich in einer Beziehung zu einem Narzissten lebendig. Sie leben durch den Narzissten in ihrem Leben, fast schon als Teil seines Körpers. Wenn sie gleichzeitig Borderliner sind, überwiegen die Verlustängste durch den Narzissten, so dass oft die schizoid-paranoide "Lösung" gewählt wird und die Beziehung zu dem Narzissten weitgehend in der Fantasie, abseits jeder Realität stattfindet.

    "Feine Antennen" entwickeln, wie gesagt, nach der Aufarbeitung ja, vorher eher nein, jedenfalls nicht parallel zu einer stabilen, eigenständigen Persönlichkeit. Denn führe Dir die Ausgangssituation vor Augen: Das kleine Kind, was gerade dabei ist die eigene Persönlichkeit zu entwickeln, wird emotional, psychisch und/oder körperlich missbraucht, wie soll diese fragile, aufkeimende Persönlichkeit denn Deiner Meinung nach in diesem Stadium der Entwicklung die Antennen entwickeln, soll es sich da schon bewusst machen können, dass sie eigenen Eltern gestörte Persönlichkeiten sind, die zu keiner echten Elternliebe fähig sind? Und mit diesem Bewusstsein 24h am Tag, 356 Tage im Jahr, 18 Jahre lang aufwachsen, bis es die Eltern verlassen kann? Verstehst Du, was ich damit sagen möchte, das geht nicht. Was dann sehr oft passiert ist, dass das Kind ein falsches Selbst entwickelt, was parallel zu dem echten existiert, um sich genau davor zu beschützen. Nur genau diese frühkindliche Überlebensstrategie wird diesem Menschen im weiteren Verlauf des Lebens dann zum Verhängnis.
    Das hört sich für mich alles nach Rechtfertigung an. Die Los/-lösung wirst Du nicht auf der Ebene der Analyse, des Verstandes finden, wie hier bereits mehrfach gesagt wurde.

  8. Inaktiver User

    AW: Weiblicher Narzissmus

    Zitat Zitat von liebestoll Beitrag anzeigen
    Er scheint sich von mir gerne über seine Störung aufklären zu lassen.
    Also findet er auch, dass er diese Störung hat und möchte sich helfen lassen? Bist du Therapeutin? Kannst du mehr als Aufklärung leisten?

  9. Inaktiver User

    AW: Weiblicher Narzissmus

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Noch ein Gedanke, der mir bei einem deiner früheren Postings kam: Du stelltest die Frage, wieso "gute" Menschen auf Narzissten reinfallen und dämonisierst deine Ex als abgrundtief "böse". War das so gemeint, dass du dich damit auf die Seite der "Guten" stellst? Ist das nicht auch ein kleiner Anflug von Narzissmus?
    Sie ist nicht "böse", was sie tut ist "böse", sehr sogar. Sie weiß genau was sie tut, es ist ja nicht so, als wäre sie unzurechnungsfähig. Es ging mir (zunächst) um die Wiederherstellung der Gerechtigkeit auf einer objektiven Ebene, jetzt will ich nur noch meine Ruhe.

    Ich hatte von krankhaften Narzissmus keine Ahnung bevor ich sie kennengelernt habe. Meine Vorstellung von Borderline beschränkte sich darauf, dass es etwas ganz schlimmes ist, Menschen, die ihre Beziehungen selbst zerstören.

    Ich hatte ja keine Ahnung davon, es beschäftigt mich auch nicht besonders über meinen persönlichen Fall mit ihr hinaus. Ich wünschte nur, es würde mehr ins Bewusstsein der interessierten Öffentlichkeit durchdringen, dass viele Borderliner eigentlich Narzissten sind und entsprechend "gehandhabt" werden sollten. Darauf bin ich nämlich erst ganz spät gekommen bei meiner Recherche, eigentlich viel zu spät.

    Sie hat sich zu diesem Zeitpunkt anscheinend schon sehr intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und hat sich für eine Richtung innerhalb der zur Verfügung stehenden möglichen Lösungen entschieden, die man nicht anders als "böse" bezeichnen kann, meiner Meinung nach.

    Sie denkt ich wäre ein Narzisst, dabei habe ich ihr die Ergebnisse meines MMPI-2 Persönlichkeitstests vorgelegt, ich habe ihr damal angeboten den Test selber zu machen, wohl aus Angst vor einem sehr eindeutigen Ergebnis ist sie darauf nicht eingegangen. Es gebt für sie scheinbar kein zurück mehr, zu sehr würde die Einsicht in den eigenen Narzissmus ihre Fantasiewelt, die sie sich über ein ganzes Jahrzehnt aufgebaut hat, zusammenbrechen lassen und genau das ist klassisches narzisstisches Verhalten, aus Angst vor der Realität um jeden Preis an einer selbst erschaffenen Realität festzuhalen.

  10. gesperrt

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    AW: Weiblicher Narzissmus

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Also findet er auch, dass er diese Störung hat und möchte sich helfen lassen? Bist du Therapeutin? Kannst du mehr als Aufklärung leisten?
    Ich hatte den Eindruck, dass er eingesehen hat, dass er ein Narzisst ist. Ich denke nicht, dass er sich einen Therapeuten suchen wird. Er kommt mit seiner Störung anscheinend gut zurecht. Ich bin leider auch keine Therapeutin, versuche aber doch immer mal wieder, ein paar Nadelstiche zu setzen, damit er zumindest begreift, wo die Probleme z. B. in einer Partnerschaft mit einem Narzissten liegen.

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