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Thema: Er hat mich verändert...
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28.06.2015, 11:12
AW: Er hat mich verändert...
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28.06.2015, 11:52Inaktiver User
AW: Er hat mich verändert...
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28.06.2015, 12:22
AW: Er hat mich verändert...
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28.06.2015, 15:21Inaktiver User
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28.06.2015, 15:30
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08.07.2015, 20:30Inaktiver User
AW: Er hat mich verändert...
Ich hasse sie…
die "Macht" die mein Ex über meine Gedanken- und Gefühlswelt hat.
Ich hasse sie…
die Auswirkungen, die das gerade in meinem Leben hat.
Ich hasse mich…
weil ich das nicht auf die Reihe bekomme.
Ich hasse mich…
weil ich gerade nicht so sein kann, wie ich war.
Ich war heut bei meinem Therapeuten.
Seit 3 Jahren das erste Mal wieder.
Und ich hatte geglaubt, dass ich das nie wieder bräuchte.
Aber…ich bin so "verkehrt" im Kopf und im Herz.
Da ist absolut kein Gleichklang mehr da!
Ich will das nicht!!!
Ich komm mir vor als wenn ich in meinem Leben noch nie etwas gelernt hätte.
Kann meine Strategien nicht abrufen, meine Ruheinseln sind weg…meine stets abrufbaren und eigentlich schon lange verinnerlichten Helfer sind weg.
Es geht wieder von vorne los…alles neu lernen.
Bis das alles wieder vom Kopf ins Herz geht…das dauert.
Das war damals so anstrengend…
Ich will nicht schon wieder in meine Untiefen abtauchen.
Ich dachte, das wäre geschafft…tja, denkste.
Was mein Ex in unserer "Beziehung" nicht geschafft hat, mich klein und kaputt zu kriegen…das habe ich nach der Trennung von ganz alleine geschafft.
Bei der Therapiesitzung heute war nicht wirklich was mit mir anzufangen…
ich konnte wenigstens für ein paar Minuten bei der geführten Meditation abschalten.
Beim nächsten Termin wird's hoffentlich besser.
Ich weiß, dass ich viel Dummes geschrieben hab…aber so fühl ich gerade.
Ich weiß aber auch, dass ich das wieder schaffen werde, der Anfang ist gemacht.
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09.07.2015, 16:20Inaktiver User
AW: Er hat mich verändert...
Nun, so eine Art "Nachbeben" ist ja bei vielen schlechten Zeiten, die wir im Leben hatten, ganz normal.
Erst wenn wir sicher aus einer Situation draußen sind, sie wirklich hinter uns liegt: Dann können wir uns zutrauen, das alles zu sehen und zu erkennen, was es mit uns gemacht hat. Davor, als wir noch da drin steckten, in der Beziehung zum Beispiel, da hätte es uns kaputt gemacht, wahnsinnig, dass wir uns selbst in so einer Gegenwart verstrickt haben.
Das dann hochkommen zu lassen, das tut weh. Und man trauert auch sehr viel-über die verlorene Zeit, das, was man verlernt hat, das, was einem nicht gegönnt, was einem weggenommen wurde.
Vielleicht nicht zum ersten Mal im Leben.
Aber diese Trauer braucht es.
Wir hassen das zwar. Fragen uns, wieso wir denn bitte jetzt, wo wir doch so brav waren und uns weitergestrampelt haben, so heruntergezogen werden.
Nun, ich frage mich das auch zur Zeit.
Aber ich versuche (auch wenn es den Schmerz nicht einfacher macht), immer zu sehen: Sei froh, DASS du jetzt weinen kannst. Sei froh, dass dein Körper dir endlich wieder zutraut, alle deine Erfahrungen zu spüren. Ja, es ist sch****. Es NERVT. Aber: Es ist vermutlich oftmals der einzige Weg zur Besserung.
Wie es immer auf homöopathischen Mitteln so dumm draufsteht: "Die Verschlechterung der Symptome ist ein Anzeichen, dass die Heilung voranschreitet."
Ich hoffe, dass es bei dir genauso ist.
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09.07.2015, 21:15Inaktiver User
AW: Er hat mich verändert...
Danke für Deine Worte Lorelai,
Erstverschlechterung durch Homöopathie…hätte mir in niedriger Potenz auch gereicht…C6 wär wohl besser gewesen und nicht gleich 18LM…na ja.
Ich bin eigentlich ein Mensch, der sehr nah am Wasser gebaut hat…
aber diesmal kann ich nicht weinen, mir steckt ein Kloß im Hals an dem ich gefühlt ersticke.
Komm mir vor wie in einem Schock-Zustand…
Jetzt pack ich erst mal ein paar Sachen und fahr morgen übers Wochenende nach Österreich.
Läppi ist dabei…
Liebe Grüße,
Igele
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10.07.2015, 13:49Inaktiver User



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