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  1. Inaktiver User

    AW: Wie sich nicht so leicht einschüchtern lassen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Seufz - diese Schlussfolgerung kann ich nicht nachvollziehen und empfinde ich als reichlich provokativ. Hat was von "ich stell mich mal bewusst doof".... Die Nachfrage von @Caramac bezog sich auf die Annahme von Paketen!

    Eine Gefälligkeit ist etwas anderes als eine Pflicht!
    Okay, dann hab ich das falsch verstanden. Aber woher weißt Du, wenn es klingelt, ob es nur um eine Gefälligkeit geht, oder um etwas Wichtiges?

    Die TE war sich dieser Pflicht, die erst vor kurzem eingeführt wurde, weil der Hausbesitzer auszog bewusst, hat es aber durch den Feiertag verschusselt sich über den geänderten Abfuhrtag zu informieren.
    Nur am Rande - wie ist das denn in anderen Städten ? Bei uns gibt es einen Abfallplaner, in dem für die jeweilige Straße jeder einzelne Abfuhrtermin drinsteht, d.h. Feiertage sind da schon berücksichtigt.

  2. Moderation

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    AW: Wie sich nicht so leicht einschüchtern lassen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...Ein freundlicher, respektvoller Umgang reicht...
    ich knüpfe mal an dieses Zitat an und erinnere daran, dass dies auch für den - auch kontroversen- Umgang miteinander hier im Forum gilt.

    In diesem Sinne frohes Diskutieren,

    Gruss Mary/Moderation
    that was the river - this is the sea


    Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum

  3. Inaktiver User

    AW: Wie sich nicht so leicht einschüchtern lassen

    Okay, dann hab ich das falsch verstanden.
    O.K. - dann sorry. Ich konnte Deine Vermutung überhaupt nicht nachvollziehen, zumal ich ja bereits das hier dazu geschrieben hatte:

    Ein erwachsener Umgang mit der Sache mit der Mülltonne wäre, wenn Du bei Deiner Nachbarin klingelst und Dich wegen der nicht rausgestellten Mülltonne entschuldigst. Es war Deine Aufgabe, insofern liegt es auch in Deiner Verantwortung.
    dachte ich es wäre klar.

    Aber woher weißt Du, wenn es klingelt, ob es nur um eine Gefälligkeit geht, oder um etwas Wichtiges?
    Wissen kann ich das nicht. Ich entscheide in dem moment was mir selbst wichtiger ist, zu öffnen und mich (von was auch immer) stören zu lassen oder nicht.
    Ich nutze auch nur gelegentlich mein Handy, weil ich nicht überall und immer erreichbar sein möchte. Und selbst wenn ich es an habe, entscheide ich auch ob ich dran gehe oder nicht. Also was mir jetzt wichtiger ist.
    Und so nebenbei bemerkt klingelt bei mir und meinen Nachbar jeder Paketbote, egal welcher Dienst, zuerst, weil die unteren Etagen sehr beliebt sind um Pakete loszuwerden, die man in den 3. oder 4. Stock tragen müsste. Da wird oft erst gar nicht beim Empfänger geklingelt....Würde ich mich darauf einlassen hätte ich hier unter der Woche eine gut bestückte Paketausgabestelle.

    Nur am Rande - wie ist das denn in anderen Städten ? Bei uns gibt es einen Abfallplaner, in dem für die jeweilige Straße jeder einzelne Abfuhrtermin drinsteht, d.h. Feiertage sind da schon berücksichtigt.
    Bei uns stellen die Müllmänner die Tonnen selbst vor die Türe, insofern weiß ich das nicht. Sie kommen einen Tag früher. In unserem Fall Samstag statt Montag. In anderen Städten mag das anders sein.
    Geändert von Inaktiver User (07.06.2015 um 18:49 Uhr) Grund: Ergänzt

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    AW: Wie sich nicht so leicht einschüchtern lassen

    Und wenn du einfach ein paar Säcke bei der Stadt kaufst und bei deinen Nachbarn einen netten Brief in den Briefkasten wirfst?

    In die Richtung, dass es dir leid tut, dass du es verbummelt hast mit der Mülltonne, du dafür die Säcke gekauft hast...
    Du kannst ja jedem noch einen kleinen Schokoriegel auf den Brief kleben, wenn die Briefkästen im Haus sind und nicht undbedingt "Schmelzgefahr" ist.

    Und wie schon geschrieben wurde... Wenn sich jemand im Ton vergreift, bestimmt sagen, dass du dich gerne mit Fr XY unterhältst, aber nicht in diesem Ton.

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    AW: Wie sich nicht so leicht einschüchtern lassen

    Zitat Zitat von Fubbes Beitrag anzeigen
    • Wenn die Nachbarin Sturm klingelt, weil ich die Mülltonne nicht rausgestellt habe.
    • Sie hat wohl gleich darauf beim Vermieter angerufen...
    • Jetzt denk' ich mir schon, wenn ich die Treppe runtergehe, dann geht womöglich die Tür bei ihr auf und ich kann mir eine Standpauke anhören.
    • Ist wohl so, dass in einem Mietshaus immer irgendwann klargestellt wird, wer die Hosen anhat?
    • Wir wohnten auch schon mal in einem Haus, wo eine ältere Frau vorher war und ihr Revier verteidigt hst.
    • Der Postmann hat auch den Kopf geschüttelt. Aber diese Menschen sind so dominant.
    Eine Liste voller zurechtgebastelter Vermutungen, von denen alles oder nix zutreffen kann. Warum bastelst du derartig daran herum, die Verhaltensweisen der Leute in Schubladen, Fächer und Kisten einzusortieren, die sich allesamt auf dich als Mittelpunkt beziehen? Lass die doch einfach mal ihr Leben leben. Nicht jeder ist darauf aus, dich in den Mittelpunkt ihres Interesses zu rücken. Auch nicht die, die sich über volle Mülltonnen ärgern (würde ich auch).

    Oft fühle ich mich auch schuldig bei Dingen, für die ich nun gar nichts kann. Da geht mir der Puls hoch, vielleicht weil ich früher sehr oft für Dinge kritisiert worden bin, die im Grunde gar nicht schlimm waren?
    Vielleicht, vielleicht auch nicht. Der Puls geht vielen bei irgendetwas hoch (deiner Nachbarin vermutlich auch, wenn sie sich über Mülltonnen ärgert, das ansprechen möchte und sich dadurch verarscht fühlt, dass du ihr nichtmal aufmachst) - das bedeutet noch lange nicht übersetzt, dass man sich schuldig fühlt. Akzeptiere deinen hochgehenden Puls als ein Signal. Etwas "regt dich auf", das wars auch schon. Wie du die Aufregung interpretierst, entscheidest du selbst.

    Wie kann man das abstellen, dass man Angst vor solchen Frauen hat? Ja, ich hsb' richtig Schiss.
    Ängsten jeglicher Art, die nicht lebensbedrohlich oder gesundheitsgefährdend sind, begegnet man am besten mit Konfrontation und Wiederholung der angstauslösenden Situation. Mit Vermeidung fütterst du irrationale Angst nur. Also jedes Mal, wenn du die Tür nicht aufmachst, das Weite suchst und Nachbarn aus dem Wege gehst, fütterst du deine Angst - die genau dadurch immer größer wird. Heute ist ein Dagegenwirken noch einfacher als nächstes Jahr.

    Versuche mir einzureden, dass ich selbstbewusst auftreten sollte, aber das schaff' ich gar nicht.
    Diese Idee ist auch für die Katz. Selbstbewusst aufzutreten ohne selbstbewusst zu sein, funktioniert nicht. Zuerst musst du also Selbstbewusstsein erlangen, dann kannst du auch dementsprechend auftreten.

    Gibt's einen Trick, dass mich das nicht so mitnimmt? Wie kann man da gelassen bleiben?
    Wiederholung, Wiederholung, Wiederholung.
    Geändert von Divino (11.06.2015 um 00:09 Uhr)

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    AW: Wie sich nicht so leicht einschüchtern lassen

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Ist die allzeit zugesperrte Haustür Teil der Hausordnung?
    Ungewöhnlich wäre es auf jeden Fall nicht.
    Aber illegal aus Brandschutzgründen.

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    AW: Wie sich nicht so leicht einschüchtern lassen

    Lies auch mal den Nachbarstrang Dummer Scherz oder Beleidigung ?, ähnliches Thema.

    Über Deine Schuld an der Mülleimergeschichte und wie man da wieder rauskommt, müssen wir nicht reden, dazu ist alles gesagt. Aber wenn Sie Dir im Treppenhaus auflauert und Dich zusammenstaucht, dann solltest du vorher üben, Sie in dieser Situation ebenfalls zusammenzustauchen, denn das geht einfach gar nicht.

    Text z. B.: „Wenn Sie mit mir reden wollen, dann wählen sie gefälligst einen höflichen und sachlichen Ton!“

    Das schreist Du ihr sehr bestimmt ins Gesicht. Unmittelbar danach sagst Du in einem höchst freundlichen Ton und mit einem Lächeln auf dem Gesicht: „Ich wünsche Ihnen noch einen wunderschönen Tag!“

    Sie wird verdutzt dastehen und Du ein wunderbares Gefühl haben.
    Geändert von Quirin (11.06.2015 um 11:48 Uhr) Grund: Ein Verb zweimal durch ein weniger derbes ersetzt.

  8. Inaktiver User

    AW: Wie sich nicht so leicht einschüchtern lassen

    Können wir uns bitte darauf einigen, von unnötigen Fäkalausdrücken Abstand zu nehmen? Vieles lässt sich auch anders benennen, ohne dass der Aussage etwas weggenommen wird.

    Grüße,
    Zuza

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    AW: Wie sich nicht so leicht einschüchtern lassen

    Liebe TE,

    was dich umtreibt sind Ängste.
    Dagegen kann man was tun.
    Woher kommen sie, wie kannst du stärker werden.
    Von ganz alleine werden sie eher stärker als schwächer.

    Ich kann verstehen, dass einen stoffelige Texte von Mitbürgern erstmal sprachlos da stehen lassen. Das geht mir auch so. Auch, dass sich meine Gedanken danach erstmal um den Vorfall drehen.
    Wenn du aber lediglich diffuse Befürchtungen so zum Thema machst, ist das nicht mehr der gesunde, normale Rahmen.

    Mir fiel auch auf, dass du keine Kontakte pflegst.
    Das kann auch mit diesen Ängsten zusammen hängen.
    Es könnte eine Art von sozialer Phobie sein?

    Sprich mit deinem Arzt.
    Dort bekommst du kompetente Hilfe.

    Zur Haustür-Situation: Ich würde mir einen so genannten Spion einbauen lassen. Der Vermieter muss das genehmigen, jedenfalls hier in Deutschland. Ich finde es richtig, nicht aufzumachen, so lange man nicht weiß, wer vor der Tür steht. Man kann (und sollte, m.E.) auch fragen "Wer ist da, bitte?", oder eventuell auch aus dem Fenster schauen, wer unten steht ( wenn du die Haustüre unten einsehen kannst).

    Nervige "Cheffinnen" in Mehrfamilienhäusern gibt es schon häufiger. Wenn man neu zuzieht, sollte man bemüht sein, sich erstmal anzupassen an das, was die Hausgemeinschaft bisher problemlos vereinbart hatte. Sonst ist Ärger vorprogrammiert. Neue Mieter werden allgemein als Streß erlebt von den anderen, das ist erwiesen. Egal, um wen es sich handelt. Da tut man gut daran, sich als gute Nachbarin zu erweisen. Was nicht heißt, dass man sich gängeln lassen soll. Fingerspitzengefühl ist gefragt.

    LG Karla
    The original Karla
    est. 2006


  10. User Info Menu

    AW: Wie sich nicht so leicht einschüchtern lassen

    Hi, nur mal so als Zwischenmeldung. Mit Restmüllproblem bis jetzt doch gut zurechtgekommen. Auch die Biotonne rechtzeitig rausgestellt. Neues Problem: als ich die Tonne reinstellen wollte...weg das Ding.

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