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20.05.2015, 21:19Inaktiver User
AW: Unzufriedenheit, Selbstbild, Rückzug, ...
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20.05.2015, 21:45Inaktiver User
AW: Unzufriedenheit, Selbstbild, Rückzug, ...
hallo, ich glaube es klingt jetzt furchtbar doof und wahrscheinlich wenig konstruktiv...aber
Du bist jung
Du bist im Bereich des Normalgewichtes
'Du bist sehr sportlich
ich denke es ist einfach eine Kopfsache ..in jungen Jahren ist die Figur einfach wichtig...seit ich denken kann war ich unzufrieden mit meiner Figur, obwohl ich immer Normalgewicht hatte.
Jetzt bin ich 50, BMI 27 also leicht übergewichtig ...und mittlerweile zufrieden...weil...abnehmen in meinem Alter bringt nur Falten
ich weiss das bringt Dich jetzt nicht weiter...aber Du hast objektiv kein Figurproblem ...siehst aber eines (ist verständlich) ...es hilft nur mehr Gelassenheit,Zufriedenheit ..und neue Klamotten
ich wünsch Dir alles Gute
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20.05.2015, 21:53
AW: Unzufriedenheit, Selbstbild, Rückzug, ...
Sagte der Arzt zu mir, ich sollte mehr Sport machen. Denk ich mir, "wenn ich endlich Führerschein habe und nicht mehr 12 Stunden die Woche mit Radfahren verbringe, können wir drüber reden..."
Aber, was Horus sagt: Nicht mehr vom gleichen, mehr vom anderen. Bei dem, was man immer macht, ist man oft schon so gut, daß sich nicht mehr viel rausholen läßt. Ob es jetzt ums Besserwerden oder um Energieverbrauch geht.
"Ein"trainieren. Wie in "Einplanen" oder "Einbauen". (Ungelenke Wortkreation, es gibt bestimmt ein richtiges Wort, das mir gerade nicht einfällt.). Wenn du mehr Masse gleich schnell bewegen willst, mußt du stärker werden. Aber du sagst ja, das Gewicht hat gar keinen Einfluß auf deine Leistung, dann hast du ja das neue Gleichgewicht von Masse und Kraft schon erreicht.
Ich habe vor ein paar Jahren in der Fitness-Blogosphere mitbekommen, wie die Perfektionistinnen sich mit der Idee, daß mehr von einer guten Sache (oft Crossfit und Paleo) immer besser ist als weniger, in den nervlichen und körperlichen Zusammenbruch getrieben haben. Deswegen meine Überlegungen zu Überforderung und Unterernährung.
Das mit der Schilddrüse ist mir allerdings komplett durch die Lappen gegangen, ich hatte nach dem, was du geschrieben hast, den Eindruck, daß du ein halbes Jahr bei allen möglichen Ärzten warst und alle gesagt haben, "Sie sind doch kerngesund, bewegen Sie sich halt mehr und essen Sie nicht so viel Fritten" oder ähnlichen Dummfug. Bei "Schilddrüse, wird seit drei Monaten eingestellt" ist, kann ich mich nur Zuza. anschließen.
Eine Runde Spekulatius in Sachen Körperbild, nur falls irgendwas davon paßt:
Vielleicht hängen in deinem Kopf deine Kleidergröße und deine Leistungsfähigkeit viel enger zusammen als deine eigene Erfahrung hergibt? So daß du das Gefühl hast, mit deinen Freunden nicht mehr mithalten zu können, obwohl du genauso fit bist wie immer? Oder hat dich die Schilddrüsengeschichte vielleicht in deinem Körperbild aus der Bahn geworfen? Auf einmal eine chronische Krankheit zu haben, obwohl man alles richtig gemacht hat, kann sich ja schon wie ein Verrat des Körpers am gemeinsamen Projekt "mein Leben" anfühlen, und das Vertrauen in die gute Zusammenarbeit erschüttern. Oder, du fühlst dich einfach nicht gut, wegen unrund laufender Hormone, und das "irgendwas ist nicht OK"-Körpergefühl hängt sich an das, was du sehen kannst und was dir wichtig ist, nämlich deine Figur.** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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20.05.2015, 22:02
AW: Unzufriedenheit, Selbstbild, Rückzug, ...
Ich denke, für jeden Menschen gibt es eine Sportart, die Spaß macht, gilt nur das herauszufinden was für einen passt.Habe natürlich auch viele sehr sportliche Freunde, dann ist man umso mehr mit dem Thema konfrontiert.
Von Natur aus hat jeder einen Bewegungsdrang,
also Lila, mach dich aufn Weg,
Souvenir
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20.05.2015, 22:18
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20.05.2015, 22:42
AW: Unzufriedenheit, Selbstbild, Rückzug, ...
Es klingt ja hier so im Thread, wenn ich Lila lese, dass sie überhaupt nichts dafür kann für ihren Zustand.
Demzufolge könnte sie ja auch nichts ändern. Daher, dass sie hier schreibt, wollte sie wohl anscheinend was ändern.
Dann könnte sie ja mal versuchen mit mehr Spaß Sport zu betreiben, ihre althergebrachte Ernährung mal über den Haufen zu schmeißen, trotz der Beeren und dem gesunden Zeugs, mehr auf ihren Körper zu hören und auf die Schilddrüse zu achten und evtl. drauf zu schauen, dass sie glücklich ist und mit sich selbst im Einklang,
Souvenir
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21.05.2015, 07:30
AW: Unzufriedenheit, Selbstbild, Rückzug, ...
Vielen Dank für eure vielen lieben Antworten, ich versuche mal auf jede einzugehen:
Radsport und lockeres schwimmen zum Ausgleich. Möchte gerne auch Yoga einbauen, für die Entspannung.
Ich habe die Sportart dieses Jahr auch "geändert", bzw meinen Fokus anders gesetzt. Neuer Reiz ist das auf jeden Fall.
Das geht leider zeitmäßig nicht und passt auch nicht ins Konzept. Sowas hab ich mir aber für den Herbst vorgenommen ;-)
Da scheint etwas falsch anzukommen. Es ist mir ganz egal ob andere das merken oder nicht - es geht mir um mich selbst - ICH merke es und daher mag ich mich nicht zeigen. Auch wenn ich vielleicht auf andere toll wirke - davon hab ich nur bedingt etwas.
Ich kann meine Leistung nicht sehr gut beurteilen, da ich letztes Jahr noch 2 weitere Sportarten betrieben habe. Es ist aber so, dass es mir mit weniger Gewicht (letztes Jahr) leichter fiel. Das muss aber nicht heißen, dass meine LEistung momentan sinkt (was ja nicht der Fall ist). Nur sie wäre wohl noch besser mit weniger Gewicht! Ist für mich kein Widerspruch.
Bin bei einem Endokrinologen, der komplette Hormonhaushalt ist in Ordnung...
Mit was hast Du ins Schwarze getroffen?
Was muss ich tun?
Ich glaube Du machst es Dir in dem Fall sehr einfach ;-)
Wenn Du so schlaue Ratschläge hast und Dich scheinbar so gut auskennst damit, dann würde ich Dich um konkrete Tipps bitten, nicht nur um "mach doch".
Ja, ist mir auch wichtig.
Ja, in erster Linie ist es eine Kopfsache. Gelassenheit ist das Stichwort... Geduld und Gelassenheit :-/
Hast Du meine Beiträge gelesen? Also ich hab ja "meinen" Sport, der mir Spaß macht und mich fordert ;-)
Glaube am mangelnden Bewegungsdrang liegt es nicht...
Ich hab sogar sehr viel Spaß dran!
"althergebracht" ist die nicht. Und inwiefern mehr auf meinen Körper achten? Was hieße das konkret?
Hier fehlt für mich die Verbindung. Wie schaue ich auf meine Schilddrüse? Was soll ich aktiv dafür tun, außer Tabletten schlucken?
Mit zweiterem Punkt hast Du Recht, aber mit der SD hat das nicht sooo viel zu tun?!
Klar ist es Jammern auf hohem Niveau, es will nur (noch?) nicht in mein Hirn, dass ich bei viel Sport und gesunder Ernährung zunehme/nicht abnehme - und ich denke damit hätte jeder Mensch erstmal ein Problem, weil es nicht "logisch" ist!
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21.05.2015, 08:02Inaktiver User
AW: Unzufriedenheit, Selbstbild, Rückzug, ...
ich kann dein problem gut nachvollziehen, ich finde, 4-5 kg machen einen großen unterschied, wenn man schlank ist.
deine frage ist ja, wie du damit umgehen sollst. mein vorschlag lautet: drauf einstellen, aber nicht akzeptieren.
an deiner stelle würde ich den ärzten nochmal richtig auf die pelle rücken. denn über einen längeren zeitraum gesehen ist es normal, zuzunehmen. aber 4-5 kg bei deiner größe und lebensweise innerhalb von drei monaten?? das finde ich sehr seltsam! da ist doch irgendwas mit dem stoffwechsel passiert?
ich würde also am ball bleiben und versuchen, die kilos wieder loszuwerden.
gleichzeitig musst du temporär offensichtlich damit leben - also kauf dir passende hosen. die pfunde kommen doch durch die zu engen hosen erst richtig zur geltung. also stress dich an dieser stelle nicht noch zusätzlich, sondern sei nett zu dir und deinem befinden und tu dir was gutes.
nicht im sinne von akzeptieren durch die größere größe, sondern sich zu stärken, um dann das problem anzugehen. wenn die kilos runter sind, packst du die hosen wieder in den schrank.
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21.05.2015, 08:44Inaktiver User
AW: Unzufriedenheit, Selbstbild, Rückzug, ...
Und genau DAS halte ich für das eigentliche Problem.und passt auch nicht ins Konzept
Nicht nur in Bezug auf die Wahlt der Sportart und die Trainingsgestaltung. Sondern ganz generell. Die Schilddrüsenerkrankung passt nicht in dein "Konzept". Das veränderte Gewicht passt nicht in dein "Konzept". Also nicht in deine Vorstellung, wie du zu sein hast.
Meine in den letzten Jahren ausgebrochene, nicht heilbare, degenerative chronische Krankheit, mit der ich mich herumschlage, passt auch nicht in mein "Konzept". Dennoch ist sie da und ich stecke jetzt mitten im Prozess, mein "Konzept" von mir selbst zu überdenken und anzupassen. Das ist der bessere Weg als umgekehrt.
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21.05.2015, 08:47Inaktiver User
AW: Unzufriedenheit, Selbstbild, Rückzug, ...
ist das denn schlimm?
für mich passt auch kein kurzhaarschnitt ins konzept, also trage ich meine haare lang. muss ich jetzt an mir arbeiten?
da weißt du aber von einer erkrankung. damit ist das konzept ja geändert.Meine in den letzten Jahren ausgebrochene, nicht heilbare, degenerative chronische Krankheit, mit der ich mich herumschlage, passt auch nicht in mein "Konzept". Dennoch ist sie da und ich stecke jetzt mitten im Prozess, mein "Konzept" von mir selbst zu überdenken und anzupassen. Das ist der bessere Weg als umgekehrt.
bei der te ist das nicht so klar.



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