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  1. Inaktiver User

    AW: Eigene Bedürfnisse und Komprisse - die goldene Mitte

    Ich nochmal

    Wichtig finde ich heraus zu finden um welches Bedürfnis es sich konkret handelt.
    Schon das kann eine ganz spannende Arbeit an sich selber sein und ist nicht soo leicht, wie es zuerst einmal scheint.
    Was suche ich? Kontakt, Nähe, Verbindung, Sicherheit usw?......man kann sich Listen ausdrucken und dann hinschauen, hinspüren was für einen gerade zutrifft. Eines oder mehrere vielleicht sogar?

    Schon diese Aufgabe ist wunderbar, denn sie lenkt von dem anderen ab und man kommt bei SICH selbst an!
    Was brauche ICH denn ganz konkret?

    Wichtig ist auch- es gibt nur wenige Bedürfnisse, die tatsächlich NUR von einer Person erfüllt werden können.
    Wenn mir nach Verbindung ist, dann kann das von sehr vielen erfüllt werden.
    Wenn mir nach Kontakt ist, genau dasselbe.
    Wenn mir nach Sicherheit ist, dann werden sich auch mehrere Menschen finden, die das erfüllen können.

    Es geht einen großen Schritt auch um Bewusstwerdung.
    Was genau will genährt werden?
    Welches Bedürfnis?
    Und wenn wir es haben, das Bedürfnis was gerade "hungrig" ist, dann kann uns auch klar werden (wenn wir dorthin spüren und nicht nur ungeduldig nach "satt werden wollen" brüllen) wo der Ursprung liegt...... ob einem zB der Partner stellvertretend für.....den Vater erscheint.

    Wir können wahnsinnig viel über uns lernen wenn wir unsere Bedürfnisse ansehen.
    Total spannend und auch manchmal ernüchternd
    Auf jeden Fall macht die Arbeit an sich frei, denn die Abhängigkeit zu einem anderen Menschen wird auf sich selbst gelegt.

    lg kenzia

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    AW: Eigene Bedürfnisse und Komprisse - die goldene Mitte

    Zitat Zitat von Mondstreif
    Wie findet man einen guten Kompromiss und eine gute goldene Mitte zwischen dem, was der Partner braucht und dem, was man selbst braucht? Soll sie ihren jetzigen Freund sofort in den Wind schießen, weil er nicht immer so auf der Matte steht wie sie das gerne hätte? Oder akzeptieren, dass er ihr das nicht geben kann und einfach schauen, wie sich das entwickelt? Wie handhabt ihr das für euch?
    ich handhabe es vor allem so, dass ich auch noch andere Kontakte pflege und deshalb meine Liebesbeziehung gar nicht erst so dermaßen mit Erwartungen überfrachten muss. Dieses ausschließlich-aufeinander-bezogen-sein ist im Honeymoon ja ganz nett, aber dauerhaft nicht tragfähig, da wird zwangsläufig irgendwann Enttäuschung kommen.

    Grundsätzliches sollte allerdings schon passen, z.B. das Nähe- und Distanzbedürfnis. Wenn das zu weit auseinander klafft, dann sind womöglich nur faule Kompromisse möglich, die niemandem gut tun. Auch der Liebe nicht.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

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    AW: Eigene Bedürfnisse und Komprisse - die goldene Mitte

    Danke für eure An-und Einsichten! :)

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    AW: Eigene Bedürfnisse und Komprisse - die goldene Mitte

    Am Anfang brauch ich keine Kompromisse. Wenn die sofort anstehen, dann passt es halt nicht.

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