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  1. Inaktiver User

    AW: Dominante Freunde

    Zitat Zitat von Lucy-Lu Beitrag anzeigen

    Ihnen einfach die Wahrheit sagen funktioniert nicht,.......

    LG Lucy
    dann sind es keine freunde, sondern nur bekannte.

    was du an solchen menschen auch noch unglaublich lustig (deine worte) findest, ist mir nicht schlüssig.
    wobei das wort "unglaublich" hier im doppelten sinne zu werten ist.
    unglaubliche tiefen (wieder deine worte) im gespräch?

    was sind das für unglaubliche tiefen, wo über unangenehme themen nicht geredet werden darf?

    unangenehmes (kinder verstehn sich nicht), muss einmal auf den tisch, dann muss aber gut sein.

  2. Inaktiver User

    AW: Dominante Freunde

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen
    ich kann solche Floskeln nicht leiden. Natürlich ist das nicht zwingend, so was muss man doch nicht dazu sagen!

    Das ist genauso wie: "ich meins ja nicht bös". Kein Mensch meint was bös, was sollen diese Worthülsen eigentlich immer?

    Ich mag mit Menschen, die gern solche Floskeln benutzen, auch nicht diskutieren. Mir ist es lieber, sie sagen einfach, was sie wollen und was nicht. Alles andere ist so mühselig und anstrengend und aufgeblasen. Energiefressend eben.
    ja, dieses rumgeeiere geht mir auch auf den geist!

  3. User Info Menu

    AW: Dominante Freunde

    Ja, da habt ihr recht... Es ist wohl doch an der Zeit eine klare Linie zu ziehen. Ich glaube, ich wusste oder ahnte es und scheute mich nur vor der Wahrheit. Wenn eine Freundschaft nur noch aus Anstrengung und Angst vor dem nächsten Krach besteht, ist es keine Freundschaft mehr. Danke für eure Worte, jetzt sehe ich klarer und fühle mich bestärkt.

    Man muss und sollte sich nicht alles gefallen lassen - und devot will ich schon gar nicht sein, sondern selbstbestimmt.

    Dass man durch sein Verhalten andere dazu vielleicht erst verleitet, dominant aufzutreten, kann ich mir auch gut vorstellen, aber eigentlich sind wir im Umgang mit anderen Freunden selbstbewusst. Also muss ich mir überlegen, warum wir uns in diesem Fall falsch verhalten und wo das begonnen hat.

    Mit unglaublich lustig meinte ich zum Beispiel, dass man einen Abend verbringt, wo ein Lacher den nächsten jagt und man vor lauter Lachen Muskelkater bekommt. Wir sind generell fröhliche Leute und es wird auch mit anderen Freunden fast immer lustig, aber eben nicht so.
    Als unglaubliche Tiefen verstehe ich, wenn jemand, selbst bei offensichtlichem Fehlverhalten immer darauf besteht, im Recht zu sein. Zweierlei Maß für sich und andere anwendet und von anderen einen Verhaltenskodex verlangt, den man selbst nicht bereit ist einzuhalten und für sich selbstverständlich das Recht in Anspruch nimmt, sich anders verhalten zu können.
    Aber je mehr ich darüber nachdenke... Wie dumm, dass man das so lange so mitgemacht hat.

    Danke nochmal, für hilfreichen Beiträge. :-)

    LG Lucy-LU

  4. Inaktiver User

    AW: Dominante Freunde

    Obwohl ich ja sonst gerne zu reden und Austausch rate- habe ich hier nur das Gefühl, dass das alles mega anstrengend ist.

    Warum werden die Kinder so dermaßen thematisiert?
    Die Kinder können nicht- fertig.....muss man das "nicht mit denen" auch noch so heraus streichen??
    Diese ausgesprochene Abneigung ist nicht gerade taktvoll, was sollte das also sein? dezente Retourkutsche??

    Auf mich eine sehr seltsame Konstellation......
    Ich würde mich hier zurückziehen und den Kontakt sehr reduzieren- dann klappts auch mit den Freunden

    lg kenzia

  5. User Info Menu

    AW: Dominante Freunde

    Es ist total anstrengend und das Grübeln darüber raubt auch Energie und Zeit von anderen wichtigen Dingen.

    Ja diese Ablehnung von unseren Kindern war wohl eine Retourkutsche (Ich bin da aber nicht nachtragend, wenn etwas wieder gut läuft, ist's gut). Ich hatte (den Eltern) die Meinung gesagt, das kam nicht so gut an und das war das Ergebnis.

    Zum anderen wohl aber auch, weil unsere Freunde einen echten Knacks haben, als Familie oder ihre Kinder abgelehnt zu werden. Sie sehen dann nicht einmal, dass jemand ihnen geduldig und wohlwollend gegenübersteht - das was wahre Freundschaft eben ausmacht. Fühlen sie sich "angegriffen", werden sie zu Löwen und verteidigen ihre Kinder ohne mal darüber nachzudenken ob diese vielleicht auch ihren Beitrag dazu leisten und die Anlässe sind zum Teil lächerlich klein.

    Ich hätte mir halt gewünscht, dass man diese eigentlich Kleinigkeiten überwindet und dann einen eine echte Freundschaft verbindet,

    Ja, entweder werden wir uns dezent zurück ziehen oder bei einer erneuten unflätigen Bemerkung einfach sagen, dass ich denke, dass es keinen Sinn mehr macht.

    Danke :-) euch allen wünsche ich schöne zwischenmenschliche Begegnungen. :-D

    Liebe Grüße,
    Lucy-Lu

  6. Inaktiver User

    AW: Dominante Freunde

    Wie alt sind denn die Kinder? Es kommt doch sowieso die Zeit, wo Kinder ihre eigenen Wege gehen und nicht automatisch dabei sind, wenn ihre Eltern was unternehmen.

    Wir hatten auch einmal "Freunde", die so waren. Sie ging ja, und manchmal tut es mir leid, dass sie darunter leiden muss, dass ihr Mann so unmöglich ist. Er hat seine guten Seiten: Er hat am Anfang, als sich unserere Gruppe gefunden hatte (mit dem Ziel, mit den Kindern möglichst viele Outdoor-Aktivitäten zu machen), viel organisiert, wir haben auch alle viel von ihm lernen können. Aber er hat von Anfang an gerne alle anderen belehrt und gemaßregelt, ob es nun um die Auswahl eines Ausflugsziels ging, ums Kochen im Selbstversorgerhaus, um die Bettgehzeiten der Kinder, darum, ob die Kinder nach einer Wanderung nun mal ein Eis kriegen oder nicht. Ich hatte so meine speziellen Schwierigkeiten, nachdem er in großer Runde verkündet hatte, dass ich als Alleinerziehende ja garantiert überfordert sei und er nun mal eingreife....
    Ich habe oft geschluckt und stand manchmal kurz vorm Platzen, habe aber Ruhe gegeben weil - und das ist nun anders als bei Euch - die Kinder sich wunderbar verstanden haben und sicher sehr traurig gewesen wären, wenn wir uns aus dieser Gruppe zurückgezogen hätten. Irgendwann gingen die Kinder dann eigene Wege. Die Erwachsenen versuchen in wechselnden Gruppierungen in Kontakt zu bleiben, aber ich meide einfach Anlässe, bei denen dieser Mensch dabei ist.Ich mag mich nicht gängeln und kleinmachen lassen.
    Manchmal muss man nicht nur alten Krempel zum Sperrmüll stellen, manchmal muss man auch Menschen "entsorgen", die einem nicht gut tun.

  7. User Info Menu

    AW: Dominante Freunde

    Naja, das ist der Punkt, die Kinder sind so groß, dass sie schon seit längerem ihre eigenen Pläne machen. Bei uns klappt das gut, sie unternehmen ihre eigenen Schritte, kommen aber auch immer gern wieder nach Hause, berichten dann fröhlich und wir haben ein gutes Gefühl (schön für Mama und Papa :-D)

    Was du schreibst ist ja auch heftig und dreist, jemandem mal glatt die Erziehungskompetenz aberkennen. :-o da steht man erst mal da und ist platt. Ja, für die Kinder und ihr Glück nimmt man vieles in Kauf, was man sonst nie hinnehmen würde.

    "Entsorgen" klingt natürlich hart. :-) aber ich verstehe, was du meinst. Erst mal versuche ich es mit mehr Abstand und wenn das nicht reicht, auch mit Kontakt-Abbruch. Was ich aber auch wichtig finde, auch ganz allgemein, sich immer wieder zu vergegenwärtigen: Ist das jetzt wirklich das, was ich will? Wie würde ich mich bei ähnlicher Situation bei unseren anderen Freunden verhalten... usw.

    LG Lucy-Lu

  8. Inaktiver User

    AW: Dominante Freunde

    Zitat Zitat von Lucy-Lu Beitrag anzeigen
    "Entsorgen" klingt natürlich hart. :-)
    Natürlich klingt das hart.
    Aber es gibt bzw. gab in meinem Leben den ein oder anderen Menschen (viele zum Glück nicht), der mir absolut nicht gut getan hat. Ich habe irgendwann emerkt, dass ich mich immer nur rechtfertigen muss: Für meine Erziehung, für meine Freizeitgestaltung, für meinen Beruf, dafür dass ich sonntags in die Kirche gehe.... Das hatte nichts mit Diskussionen zu tun, in denen jeder seinen Standpunkt darlegt und am Ende - hoffentlich - Verständnis für den Standpunkt des anderen hat.
    Natürlich ist es schwierig, sich von solchen Menschen zu trennen, wenn vieles dran hängt: Wenn die Kinder dicke Freunde sind, wenn es um Familienmitglieder geht. Manchmal muss man halt versuchen, einfach einen Abstand zwischen sich und diesen Menschen zu bringen.
    Aber zweimal in meinem Leben habe ich auch das gemacht, was ich mit "entsorgen" meine: Keinen Kontakt mehr, auch keine Erklärungen warum, Geburtstage aus der Geburtstagsliste gestrichen, Nummer im Handy gelöscht, das eine oder andere Geschenk weggeworfen.... einfach diesen Menschen aus meinem Leben rausgeworfen. Und danach ging es mir besser.

  9. User Info Menu

    AW: Dominante Freunde

    Ja manchmal, wenn man sich immer nur rechtfertigen muss und die Einmischung zu groß wird, muss man das tun. Ich habe es auch schon tun müssen.

    Es ist nur komisch warum manche das brauchen. (Sie müssen wohl sehr überzeugt von sich und ihrer Lebensweise sein.) Ich hatte immer genug mit meinem eigenen Leben zu tun, als dass ich mir auch noch den Kopf über andere hätte zerbrechen können. :-)))

    Besonders schwer ist es, wenn es enge Bindungen auf verschiedenen Ebenen gibt, aber ich denke das wissen diese Leute und nutzen es aus um einen in eine gewisse Abhängigkeit zu treiben. Wie befreiend, wenn man sich daraus löst.

    LG Lucy-LU

  10. Inaktiver User

    AW: Dominante Freunde

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen
    ich kann solche Floskeln nicht leiden. Natürlich ist das nicht zwingend, so was muss man doch nicht dazu sagen!

    Das ist genauso wie: "ich meins ja nicht bös". Kein Mensch meint was bös, was sollen diese Worthülsen eigentlich immer?

    Ich mag mit Menschen, die gern solche Floskeln benutzen, auch nicht diskutieren. Mir ist es lieber, sie sagen einfach, was sie wollen und was nicht. Alles andere ist so mühselig und anstrengend und aufgeblasen. Energiefressend eben.
    Ich darf das mal aufgreifen und ein eigenes Thema draus machen? Ich meine es auch nicht böse. Und schon gar nicht persönlich :-)

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