Wenn du dich erstmal am liebsten verkriechen möchtest, dann tue das.
Es dürfte nicht soviele Frauen in deinem Alter geben, die neben Familie und Beruf ein Studium durchziehen - sei ein wenig netter zu dir selbst und gönne dir auch die Trauer.
Ich fände es auch wichtig zu analysieren, weshalb du gescheitert bist und dann Kräfte sammeln und es noch einmal versuchen. Scheitern ist für mich eher, wenn man aufgibt.
Alles Gute dir, und von meiner Seite auch Respekt dafür, überhaupt ein Ziel anvisiert zu haben.![]()
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Ergebnis 21 bis 30 von 35
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24.04.2015, 19:43
AW: Scheitern und/oder erfolgreich sein
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25.04.2015, 08:13
AW: Scheitern und/oder erfolgreich sein
die erste reaktion meines freundes: tja was nimmste auch so ein schweres thema
vll. hat er recht und es war wirklich zu schwer
kann durchaus sein das die aufgabe zu groß für mich war ...
wie lernt ihr aus dem hinfallen? packt ihr die sachen dann gar nicht mehr an oder macht ihr es einfach nur anders? wisst ihr danach wie anders es man machen muss? also könnt ihr aus den fehlern lernen?
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25.04.2015, 08:22Inaktiver User
AW: Scheitern und/oder erfolgreich sein
Das kann man an den Fragen nicht wirklich festmachen. Man lernt immer etwas daraus und es hängt davon ab, wie sehr man an dem eigenen Ziel festhängt, wie leicht man aufgibt bei Gegenwind, welches Durchhaltvermögen man hat oder ob es gar kein echtes Herzensziel war. Das ist natürlich dann immer leicht zu sagen, aber langfristig ist Aufgeben auch keine Lösung.
Dann spielen natürlich die Rahmenbedingungen eine Rolle. Gibt es überhaupt die Möglichkeit der Nachprüfung für Dich oder der teilweisen Wiederholung? Im Grunde, wenn sich dieser Weg versperrt lernt man indem man neue Lösungen suchen muss ohne sich selbst ganz zu verlieren.
Und ja manchmal kann es sein, dass ein Ziel zu hoch oder eine Aufgabe zu schwer ist. Du kannst ja ein leichteres Thema wählen das nächste Mal, wenn es das gibt. Es ist gut sehr hohe Ziele bzw, unerreichbarer zu haben, da das anspornt, aber man kann sie eben nur schrittweise und schlimmstenfalls nicht ganz erreichen.
Und ja, so ein wenig trotz Krise, sag ich mal Kopf hoch.
Du hast doch auch sehr gute starke Seiten, die Dich haben das angehen und durchziehen lassen und das mit Kids, Job und allem. Das ist doch was. Und ja, das Leben ist so, dass nicht immer alles gut geht. Das ist normal. Das würde mich nicht mehr als einen Tag oder eine Woche zweifeln lassen.
Geändert von Inaktiver User (25.04.2015 um 10:44 Uhr)
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25.04.2015, 09:26Inaktiver User
AW: Scheitern und/oder erfolgreich sein
Tja, was kann man daraus lernen? Das man manchmal pragmatisch sein darf und sich für die Prüfung nicht das spannendste, sondern ein überschaubares Thema aussuchen kann: das halte ich zb für eine gute Lektion.
Vielleicht auch, dass man zwar klug und tüchtig ist, aber eben auch nicht die Klügste und Tüchtigste auf der Welt. Muss man auch nicht sein.
Oder dass man sich fokussieren muss, wenn man etwas Großes leisten will. Einstein hat nebenher sicher auch nicht den Haushalt geschmissen.
Gibt bestimmt noch mehr Lektionen.
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25.04.2015, 10:15
AW: Scheitern und/oder erfolgreich sein
Erstmal, mein Mitgefühl bzgl. der nichtbestandenen Abschlussarbeit. Und ich glaube auch, dass man seine Zeit benötigt, das zu verkraften.
Ich glaube allerdings auch, dass Scheitern auch was Gutes hat. Vielleicht nicht gerade jetzt und vielleicht nicht in den nächsten Wochen. Aber es wird etwas in dir verändern und irgendwann kannst du davon profitieren. Denn Erfolg kommt vom Scheitern und Aufstehen. Erfolg ist das Nebenprodukt von Scheitern. Und mit Erfolg meine ich deinen persönlichen Erfolg.
Denk an Edison:
I have not failed. I've just found 10000 ways that won't work.
Du hast gerade einen gefunden, dann hast du ja noch einiges vor :)
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25.04.2015, 10:47Inaktiver User
AW: Scheitern und/oder erfolgreich sein
aber ja: naheliegend ist, nochmal zu analysieren, wie es passieren konnte, dass du ein zu schweres thema gewählt hast (wenn das denn stimmt); ggf. auch, warum du dir keine hilfe gesucht hast.
daraus kann man dann entscheiden, ob der weg an sich gangbar wäre und man nur beim nächsten mal eine andere spur wählt, oder ob du grundsätzlich sagst, der weg ist der falsche, den gehe ich gar nicht mehr.
- das blöde am scheitern ist, dass man sich im ersten moment so komplett infrage stellt. wenn du für dich analysierst, was genau schief gelaufen ist, musst du dich nicht länger als ganze person vernichtet fühlen. schlussfolgerungen und konsequenzen zu ziehen gibt dir ja auch das heft des handelns zurück, da wirst du dich auch wieder besser fühlen.
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25.04.2015, 18:55
AW: Scheitern und/oder erfolgreich sein
Um detailliert auf Fehlersuche zu gehen, empfehle ich dir a) ein Gespräch mit deinem Prof. um zu schauen, was mit deiner Arbeit nicht in Ordnung war (Formales, Struktur, Inhalt etc.) und b) bei dir genau zu schauen, warum es so gelaufen ist, (warst du inhaltlich oder organisatorisch überfordert (zu schwierig, nicht genug Zeit, Doppelbelastung, zu viel Ehrgeiz und zu viel ins Thema gepackt, ungünstige Literatursituation, etc. hattest du kein Feedback während der Bearbeitung, kommst du gut mit deinem Prof. klar)
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25.04.2015, 19:37
AW: Scheitern und/oder erfolgreich sein
Nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft.
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25.04.2015, 19:42
AW: Scheitern und/oder erfolgreich sein
Wie gesagt, ich nutze die Chancen alle aus, die ich in so einem Zusammenhang bekomme. Wenn es Möglichkeiten zur Nachprüfung gibt, würde ich die ausschöpfen. Erst wenn die letzte Prüfung auch daneben geht, würde ich von gescheitert sprechen und dann würde ich über einen neuen Weg nachdenken.
Nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft.
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25.04.2015, 20:35
AW: Scheitern und/oder erfolgreich sein
Das könnte sein - oder aber du hattest nicht ausreichend Zeit und Unterstützung. Du solltest das mit jenen besprechen, die besser abschätzen können, woran du gescheitert bist und dir konstruktive Kritik mit auf den Weg geben. "Schweres Thema" ist meist relativ.
Aus reiner Neugierde: hattest du denn moralische Unterstützung seitens Familie und Freunden? Auch das ist für viele ein wichtiger Punkt. Ebenso die eigene Motivation und Herangehensweise.
Man kann aus Fehlern nur lernen, wenn man sie verstanden hat. Betrachte es als eine gute Lektion, interpretiere es aber nicht zu sehr über, im Sinne von Selbstkasteiung.wie lernt ihr aus dem hinfallen? packt ihr die sachen dann gar nicht mehr an oder macht ihr es einfach nur anders? wisst ihr danach wie anders es man machen muss? also könnt ihr aus den fehlern lernen?
Du schreibst ja, aus intrinsischer Motivation heraus erfolgreich sein zu wollen - insofern würde ich zu gegebener Zeit wieder "aufstehen".



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