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  1. Inaktiver User

    AW: Manchmal ist mir alles zuviel ...

    @ Oondine: Wenn Selbständigkeit für dich attraktiv erscheint, dann mach doch mal einen Wochenendkurs zum Thema "wie gründe ich ein Unternehmen". So was wird von allen IHKs und Wirtschaftsförderern meist kostenlos angeboten.

    Parallel würde ich an deiner Stelle versuchen, auf Teilzeit zu gehen, damit du ein finanzielles Standbein hast, und per Nebentätigkeitsgenehmigung das Unternehmen aufbauen.

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    AW: Manchmal ist mir alles zuviel ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Auch Deine vorherigen Ausführungen mit "Zähne zusammen und durch" ergeben für mich gerade mehr Sinn. Möglicherweise könnte ich mir auch so ein Limit setzen, um dann den Sprung ins kalte Wasser zu wagen. (So war es anscheinend bei Dir?)
    Ja, genau. So war es letztlich bei mir. Und was soll ich sagen: Allein die Entscheidung getroffen zu haben, hat mich merklich entspannt und entfrustet. Ich habe mich wahrscheinlich weniger "zuständig" gefühlt vor dem Hintergrund, daß ich in absehbarer Zeit weg bin.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Selbstwirksamkeit -> klaro ist mir das ein Begriff.
    Ich strotze nur so davon, und HASSE es, wenn ich mich "ein"- oder "unterordnen" muss, weil alle anderen so lahm sind.
    Das hört sich jetzt etwas bös´ an; so fühlt es sich aber, wie gesagt, für mich an.
    Was nicht heißt, dass ich nicht teamfähig wäre oder auch sehr zu schätzen gelernt hätte, dass andere Menschen, Kooperation usw. sehr, sehr wichtig ist!
    Das ist das, was im eigenen Inneren vorgeht und man gegenüber anderen so nie äußern würde. Weil es meist einfach zu hart und ungerecht ist gegenüber anderen Menschen, die auch ihre Stärken und Schwächen haben. Trotzdem: Ich an Deiner Stelle würde da nicht den "inneren Zensor" losschicken und mir verbieten, allzu böse zu denken. Zumindest nicht, solange ich noch zwischen meinen Gefühlen in meinem Inneren und dem Außen unterscheiden kann. Denn ich finde, im Vergleich und in der harten Abgrenzung zu anderen merkt man selbst sehr gut, wie man ist (Reflexionsvermögen vorausgesetzt ), und macht für sich konkret, wo man hinmöchte. In den starken Gefühlen steckt einfach viel nützliche Information. Aber es sollte schon klar sein, daß das mehr mit einem selbst zu tun hat als mit den anderen und ihrer Arbeit. Meistens jedenfalls.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Alohomora, ich wünsch Dir alles Gute! Mach weiter, ich find´s gut, dass sich das für dich gut anfühlt und dann wird da auch was draus. Bestimmt.
    Du machst nicht zufällig in Lebensberatungen und magst mir mal ne Stunde geben?
    Danke! Nein, Lebensberatungen sind so gar nicht mein Business. Ich arbeite im technischen Bereich.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @ Oondine: Wenn Selbständigkeit für dich attraktiv erscheint, dann mach doch mal einen Wochenendkurs zum Thema "wie gründe ich ein Unternehmen". So was wird von allen IHKs und Wirtschaftsförderern meist kostenlos angeboten.

    Parallel würde ich an deiner Stelle versuchen, auf Teilzeit zu gehen, damit du ein finanzielles Standbein hast, und per Nebentätigkeitsgenehmigung das Unternehmen aufbauen.
    Diesen Tipps möchte ich mich anschließen. Und wenn Du einen gleitenden Übergang finden könntest zwischen Angestelltenjob und Selbstständigkeit, dann wäre das super. Konnte ich leider nicht. Entspannt die Sache ungemein.


    Alohomora
    Geändert von Alohomora (22.03.2015 um 08:48 Uhr) Grund: Falsche Zitatzuweisung

  3. Inaktiver User

    AW: Manchmal ist mir alles zuviel ...

    Bei einem 8-Stundenjob und dann kommt noch der Fahrtweg:

    Wie ist es möglich, da Therapien (auch manuelle ...) hineinzubekommen, ohne dass es jemand von der Arbeit merkt? Gibt es da einen allseits verträglichen Trick? Ohne Pferde scheu zu machen ...

    Einige Stunden würden mir vermutlich reichen.


    @ Oondine: Toi, toi, toi!

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    AW: Manchmal ist mir alles zuviel ...

    Ich hatte selbstbestimmte, sehr flexible Arbeitszeiten. So sehr, daß ich auch oft sonntags im Büro war . Da fiel das gar nicht auf.
    Zumindest hier im städtischen Umfeld haben die meisten doch auch Sprechstunden für Berufstätige, z.B. 18 Uhr. Ansonsten würde ich mir wahrscheinlich was ausdenken für einen gewissen Zeitraum, z.B. kieferorthopädische Behandlungen brauchen auch mehr als eine Sitzung und sind regelmäßig.

    Alohomora

  5. Inaktiver User

    AW: Manchmal ist mir alles zuviel ...

    @herbstblatt

    Ich werde keine Psychotherapie machen, das "muss" ich, glaube ich, nicht. Ich bin dabei, mir einen Coach zu suchen (lebe in einer größeren Stadt, hier gibt es sowas): und da kann man die Termine sehr flexibel gestalten.
    Es sollten auch nicht 100 Sitzungen werden, sondern vielleicht ein paar Stunden; ggf. sogar am Stück machbar, dafür würd ich dann Urlaub nehmen.
    Muss nur noch einen "guten" finden - aber das kriege ich schon hin. Erstgespräche, auch als Telefonat, sind kostenlos - und dann entscheide ich halt.
    - Soll übrigens bei entsprechender Qualifikation als "Werbungskosten" in der Steuererklärung absetzbar sein. Nicht ganz günstig das Ganze, aber das ist es mir wert.

    @alohomora

    So, Du meinst also, dass man sich innerlich frei fühlen darf?!
    Find ich nen guten Gedanken. - Ich hätt Dich echt gerne als "Coach".

    Problem: Mir sieht man alles an, was ich so denke. - Könnte für mich aber auch ne gute Übung werden. Und, irgendwie "befriedigt" mich der Gedanke, alles so denken zu dürfen, wie ich es gerade empfinde.
    - Hauptsache, ich komm dann auch wieder "runter".

    Hab in den letzten Stunden noch gelesen, dass sogar Wutanfälle (im Job) teils als "heilsam" und "selbstwertsteigernd" ausgelegt werden.
    Nun ja. Soweit muss es ja nicht kommen, aber dieses selbstauferlegte "Gute Miene zu bösem Spiel" (und am besten auch "nix schlechtes denken") macht mich auf Dauer auch nicht zu einem besseren Menschen.

    Besten Dank und Grüße!

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    AW: Manchmal ist mir alles zuviel ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Ich werde keine Psychotherapie machen, das "muss" ich, glaube ich, nicht. Ich bin dabei, mir einen Coach zu suchen (lebe in einer größeren Stadt, hier gibt es sowas): und da kann man die Termine sehr flexibel gestalten.
    Es sollten auch nicht 100 Sitzungen werden, sondern vielleicht ein paar Stunden; ggf. sogar am Stück machbar, dafür würd ich dann Urlaub nehmen.
    Muss nur noch einen "guten" finden - aber das kriege ich schon hin. Erstgespräche, auch als Telefonat, sind kostenlos - und dann entscheide ich halt.
    - Soll übrigens bei entsprechender Qualifikation als "Werbungskosten" in der Steuererklärung absetzbar sein. Nicht ganz günstig das Ganze, aber das ist es mir wert.
    Ich bin zwar nicht angesprochen, möchte aber gerne dazusenfen: Das mit dem Coach hatte ich mir damals auch überlegt (klingt nicht so schrecklich, gell? ). Persönlich kannte ich keinen, auch nicht via Empfehlung, also habe ich ein bißchen recherchiert - und bin dann davon abgekommen. Bestimmt gibt es gute Coachs, die Dir prima helfen könnten. Nur wie finden? Coachs gibt es wie Sand am Meer. Mit diversen Zertifizierungen und Verbänden wird auch versucht, ein gewisses Niveau zu sichern, zumindest wird das so verkauft. Irgendwann (finde ich leider nicht mehr) bin ich auf einen Artikel gestoßen, in dem stand, wie viele Leute pro Jahr irgendeine zertifizierte Coachausbildung absolvieren. Wenn die davon einigermaßen als Selbstständige leben wollen, kann man errechnen, welchen Stundensatz bei wie vielen Kunden sie abrechnen müssen. Hüstel, da wären wir wohl alle schonmal gecoacht worden. In dem Artikel stand dann auch, daß ein Großteil sein Geld (auch) damit verdient, zukünftige Coachs bis zu ihrer Zertifizierung zu begleiten . Und dann die tollen aufgeblasenen Begriffe, gerne pseudomäßig mit Copyright... Bestimmt gibt es welche, die richtig gut sind, aber...

    Auch bei einem niedergelassenen Psychotherapeuten kann man Pech haben. Die haben aber zumindest einen Therapeutenschein (so einen würde ich suchen) und eine anerkannte, langjährige Ausbildung mit geprüftem, überwachten Praxisteil. Zu einem Analytiker würde ich nicht gehen, denn Du willst ja nicht 2 Jahre brauchen ;-). Aber ein kognitiver Verhaltenstherapeut kann mit Sicherheit die Techniken anwenden und vermitteln, die ein guter Coach auf der Pfanne hat. Dort zahlst du dann privat einen Stundensatz für ein paar Stunden. Ich bin mir sicher, Du mußt Dich auch nicht hinten in einer Warteliste einreihen, denn 5-8 h privat ohne Antragschreiben an die Krankenkasse schiebt man doch gerne mal dazwischen ... Du bist ja auch kein schwerer, im Sinne von mental anstrengender Fall, denke ich, sondern ein interessanter.

    Ist natürlich Deine Sache, aber bitte fall nicht auf das Wortgeklingel und Deine Eitelkeit rein.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    @alohomora

    Ich hätt Dich echt gerne als "Coach".
    Ähh, nee, siehe oben. Schuster bleib bei Deinem Leisten .

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Problem: Mir sieht man alles an, was ich so denke. - Könnte für mich aber auch ne gute Übung werden. Und, irgendwie "befriedigt" mich der Gedanke, alles so denken zu dürfen, wie ich es gerade empfinde.
    - Hauptsache, ich komm dann auch wieder "runter".
    Ja, genau, sieh es doch sportlich! Denk, was Du willst, und halte das Gesicht gerade. Braucht man doch ständig im Leben. Das innere Runterkommen nach den fiesen Gedanken ist übrigens genau das, womit sich kognitive Verhaltenstherapeuten auskennen. Denn es ist wichtig zu lernen, wie man seine Emotionen mit seinen Gedanken beeinflusst, falls man das noch nicht durchschaut hat.

    Du packst das schon!
    Alohomora

  7. Inaktiver User

    AW: Manchmal ist mir alles zuviel ...

    Hallo nochmal!


    Ja, also - irgendwie hast du recht. Ich war mir auch schon nicht mehr ganz sicher, bei all den Angeboten. - Ich werde also die Psychotherapeuten einfach in die Suche mit einbeziehen. Fragen kostet nichts.

    War mir nur zunächst zu "doof", weil ich ja keine schwerwiegende Störung habe oder das Leben nun gar nicht mehr auf die Reihe bekäme.
    Aber letztendlich greift auch hier der Ansatz "Auto warten" - und da geh ich ja auch zum Fachmann und nicht zum Hobbyschrauber um die Ecke.

    Ja, ich pack das. Bestimmt.

    Alles Gute und Liebe Dir!

    O.

  8. Moderation

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    AW: Manchmal ist mir alles zuviel ...

    Also, ich wuerde dich auch glatt als Coach buchen, Alohomora!

    @Oondine, es ist echt schoen zu lesen, wie Du hier Mut entwickelst. Bist Du auch so jemand, der noch den kleinsten Gedanken analysiert und sich fuer jede kurze Gefuehlsregung schrecklich verantwortlich fuehlt? So jemand, der pflichtschuldigst erstmal alle mag, und sich schrecklich schaemt, wenn er jemanden gerade nicht so mag, obwohl die Person einem gar nichts getan hat (also einem nicht ueber den Schaedel gehauen und das Konto leer geraeumt hat)? Da koennten wir uns die Hand reichen.

    Ich habe das mit "jeden immer nett finden" irgendwann aufgegeben und goenne es mir, hin und wieder (oft kommt's zum Glueck nicht vor), Leute auch mal einfach doof zu finden. Ohne schwerwiegenden Grund. Ohne Rechtfertigung. Denn: Hoeflich und respektvoll kann ich die Leute trotzdem behandeln. Manchmal aendert sich mein erster Eindruck ja auch. Und wenn nicht, tja, dann mag ich die Person eben nicht. Wie gesagt, muss ich ja nicht nach handeln. Irgendwie lebt es sich so auch entspannter.

    Genauso darfst Du auch andere Gefuehle erstmal fuehlen, auf jeden Fall. Was Du dann machst, ist ja was anderes.

  9. Inaktiver User

    AW: Manchmal ist mir alles zuviel ...

    Danke! Und Dir toi, toi, toi! Oondine!

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