Ich habe auch hohe Ansprüche, aber an mich selbst, an Qualität, an Bildung, aber nicht an das Schicksal. Ich denke nicht, dass mir z.B. das Glücklichsein zusteht oder das Gesundsein oder das Anerkanntsein, Beliebtsein usw.
Ich habe auch keine hohen Ansprüche an andere, dass sie mir das Leben angenehm machen oder für mich sorgen usw.
Es gibt unterschiedliche Ansprüche.
Antworten
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22.03.2015, 23:39Inaktiver User
AW: Was ist leichter- glücklich oder unglücklich sein?
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23.03.2015, 00:15
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23.03.2015, 00:23Inaktiver User
AW: Was ist leichter- glücklich oder unglücklich sein?
dass mir was zusteht, glaube ich auch nicht, aber ich habe z.b. auch ansprüche an meine arbeit, an liebesbeziehungen, freundschaften und den ort, an den ich lebe.
ich langweile mich leichter als andere leute und habe an manchen stellen im leben wenig geduld.
wenn ich so sehe, womit sich andere menschen begnügen, komme ich mir manchmal sogar ziemlich anspruchsvoll vor, aber das hat meinem glück nie im wege gestanden. im gegenteil.
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23.03.2015, 00:45
AW: Was ist leichter- glücklich oder unglücklich sein?
Ich finde schon, dass jedem Menschen Glück, Liebe und Anerkennung zustehen.
Weshalb auch nicht?
Davon ausgehend, dass eine positive Grundeinstellung vorhanden ist, die jene Dinge auch nicht als etwas klassifiziert, das nur besonderen Menschen bei besonderer Leistung zusteht, sondern eben jedem.
Diese Dinge werden einem in der Regel durch Urvertrauen in der Kindheit vermittelt, so dass ein Bedürfnis hiernach als etwas Selbstverständliches betrachtet wird, und man sich auch selbst ausreichend wert ist (im Sinne von Selbstwert), als dass man diese Dinge im Leben nicht nur erwarten darf, sondern auch sollte ;-)
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23.03.2015, 00:48
AW: Was ist leichter- glücklich oder unglücklich sein?
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23.03.2015, 00:51
AW: Was ist leichter- glücklich oder unglücklich sein?
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23.03.2015, 06:31Inaktiver User
AW: Was ist leichter- glücklich oder unglücklich sein?
Ich interpretiere nicht sondern stelle das als Frage in den Raum

Vielleicht ist da auch die Worte "glücklich/unglücklich" etwas unglücklich
gewählt- denn die Abwesenheit von Unglücklich-sein ist ja nicht zwangsläufig glücklich-sein!
Eher denke ich, das wir uns oft in so einem inneren Schwebezustand bewegen, der in jede Richtung ausschlagen kann und die innere Haltung - ob dann eher positiv oder negativ- unterstützt dann diese Richtung.
Bin ich also eher schlecht gelaunt, dann ist das Gefühl des Unglücks näher als wenn ich gut gelaunt bin.
Und der Schwebezustand ist dann möglicherweise angefüllt von: eigenem grundsätzlichem Lebensgefühl, bestehende oder abwesende Achtsamkeit und dem IST-Situation.
Irgendwie bleibt es dann für mich aber auch dabei, dass man das Gute schon bewusst wahrnehmen muss um es in den Focus zu rücken, während das Negative automatisch sichtbar wird.
Ich brauche also den aktiven Vorgang um das Gute zu sehen!?
Wichtig ist dann noch, was wird alles als negativ eingestuft.........ein ausgewogener Zustand könnte dann sein, wenn man sehr viel positiv oder neutral einstuft und nichts Negatives auffällt.
Eine Umdeutung von Negativem- kann natürlich geschehen setzt aber auch wieder einen aktiven Prozess voraus.
lg kenzia
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23.03.2015, 07:40Inaktiver User
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23.03.2015, 08:16
AW: Was ist leichter- glücklich oder unglücklich sein?
"I don't want to be part of a world where being kind is a weakness" - Keanu Reeves
Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.
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23.03.2015, 09:44



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