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    AW: Midlife Crisis mit 40

    Zitat Zitat von Ebayfan Beitrag anzeigen
    Was ich damit sagen will: hadere nicht mit deinem Schicksal, es kann gut sein, dass du ohne Kind glücklicher lebst und dein Unterbewusstsein das so entschieden hat.
    Es einfach so annehmen, so wollte ich es auch ausdrücken.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Im Übrigen kann man zwischen 18 und - sagen wir -42 Kinder bekommen, das ist eine ganz schön lange Zeit.
    Biologisch gesehen ja. Dennoch muss in dieser Zeitspanne ein Kinderwunsch nicht durchgehend präsent sein. Wünsche können sich im Laufe des Lebens ändern. Und wenn ein Kinderwunsch in einer Phase des Lebens auftritt, in der man Männer trifft, die im Zeugungsstreik sind, dann kann Frau da nichts dran ändern. Ist das bei dir so der Fall, Rosengarten? Vielleicht bin ich auch auf dem Holzweg?

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    AW: Midlife Crisis mit 40

    Was ich in dem Zusammenhang noch ergänzen könnte:

    Er selbst ist das Kind der zweiten Ehe seines Vaters: Der Vater wäre heute schon über 100 Jahre alt.

    Nachdem der Vater bereits Familie hatte und verwitwet war, lernte er eben eine relativ junge Frau kennen, die der dann heiratete und aus dieser Ehe entstand mein Partner. Der Vater war zum Zeitpunkt seiner Geburt bereits mindestens 60 Jahre alt.

    Die Halbgeschwister meines Partners sind älter als meine Mutter.

    Was ich jetzt auch noch schreiben könnte, auch wenn das schon ein bisschen aus dem Nähkästchen ist, dass die Ex-Freundinnen meines Partners bislang ebenfalls viel jünger als er waren. Zwei der Frauen, von denen ich näheres weiß, sind heute gerade mal 29 Jahre alt. Also so knapp 10 Jahre Altersunterschied waren bei ihm "Standard".

  3. Inaktiver User

    AW: Midlife Crisis mit 40

    Hallo Rosengarten, erstmal
    Du machst hier echt ganz schöne Denkarbeit, finde ich. Und ich finde es auch bewundernswert, wie direkt du über deine Gefühlswelt schreiben kannst, das können nicht alle.
    Dass du dich ohne deinen Partner so gut fühlst, finde ich nur verständlich...Du bekommst von ihm recht seltsame Aussagen, und, ja, ich finde er hört sich auch einfach viel zu sprunghaft an. Wie kann man denn einmal Kinder wollen, dann wieder nicht, dann wieder schon
    Und nein, ich finde auch nicht, dass dir dein Freund guttut. Weil du eben nicht so hingehalten werden möchtest. Jetzt hast du endlich geschafft, dich aus dem ungesunden "Nachahmungsverhalten" deiner Kindheit (suchtkranke Männer...) herauszubuddeln, und dann gibt dir dein jetziger Partner das Gefühl, es sei nicht in Ordnung, sich wenigstens Nähe in Form eines Zusammenlebens zu wünschen.
    Und dass du das Wort "Belanglosigkeit" benutzt, klingt danach, dass du dich wie am langen Arm verhungert fühlst, und das hast du nicht verdient, dich so zu fühlen.
    Außerdem klingen sowohl seine Aussagen, als auch sein Schweigen sowie seine Befürwortung deiner neuen Interessen sehr danach, dass ER dir die Entscheidung nicht abnehmen wird, sich zu trennen, aber vielleicht auf ein Auslaufen hofft. Du bist unglücklich und teilst das mit-und er steht daneben und sagt "Hm, tja." . Ehrlich gesagt: Er klingt grundsätzlich nicht so nach dem Traumkandidat, um etwas Zukünftiges aufzubauen. Er weiß doch so überhaupt nicht, was er will und wie lange sein Interesse andauern wird-so jemand sollte vielleicht gar nicht zu Kinderwunschzeiten auf Frauen treffen, die dann ein solches mit ihm zeugen...
    Bitte fühle dich dadurch jetzt nicht zu sehr in die Ecke gedrängt, zu einer Entscheidung durch die ganzen Worte hier im Forum quasi gedrängt. Es tut weh zu erkennen, wenn etwas nicht passt und das kann man nicht innerhalb von einer Woche verarbeiten. Aber grundsätzlich gilt: Du scheinst auch alleine in diesem Haus an sich glücklich sein zu können (musst dich also gar nicht zwangsweise sofort nach einer Beziehung wieder an einen Partner binden) und du scheinst auch glücklich zu sein, etwas für dich selbst zu tun. Das ist gut, behalte das bei
    Ob du nun wirklich einen Kinderwunsch hast, das habe ich ehrlich gesagt jetzt nicht mehr so im Kopf. Aber wenn das der Fall sein sollte: Erstmal zur Ruhe kommen, und dann wirklich darauf achten bei einer neuen Beziehungsanbahnung: Was fühle ich? Was will ich? Kommt der Andere mir entgegen oder lässt er mich immer wieder auflaufen? Manchmal sprechen Männer übrigens sehr direkt an, wenn sie eigentlich nicht Partnermaterial sind: "Ich bin schwierig/kompliziert/denke zwar nicht, dass ich ein psychisches Problem habe, aber wer weiß..." Bei solchen Aussagen am Anfang kannst du dich fast darauf verlassen, dass das ein Frosch sein wird. Auch wenn danach dann ganz andere Sätze kommen sollten.

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    AW: Midlife Crisis mit 40

    Ich denke auch, mein Partner empfindet sich selbst irgendwie noch als "Küken".

    Aus seiner eigenen Familie hat er eben seinen Vater als bestes Beispiel, dass man auch im fortgeschrittenen Alter letztendlich noch alles erleben kann, Vaterschaft und Ehe eingeschlossen.

    Insgesamt hat er auch eher eine "jugendliche" Lebensweise (und Hilfe nein, das kann jetzt nur "pädagogisch" und in dem Zusammenhang ziemlich daneben klingen):

    - beruflich gesehen, hat er zwar einen festen Arbeitsplatz, hat aber wohl bis vor wenigen Jahren gejobbt und studiert (ist damit nicht fertig geworden)
    - wohntechnisch gesehen, lebt er in einer eher improvisierten "Jugendbude"
    - Er hat einen kleinen sehr festen Freundeskreis, in dem sich alle weiter entwickeln (beruflich sowie privat) und nicht mehr so viel Zeit für ihn haben wie als Jugendliche/junge Erwachsene
    - Darüber beklagt er sich oft, kann überhaupt nicht verstehen, warum sie nicht mehr jede Woche Zeit zum Treffen haben wie früher.

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    AW: Midlife Crisis mit 40

    Zitat Zitat von Rosengarten1974 Beitrag anzeigen
    Ich denke auch, mein Partner empfindet sich selbst irgendwie noch als "Küken".

    Aus seiner eigenen Familie hat er eben seinen Vater als bestes Beispiel, dass man auch im fortgeschrittenen Alter letztendlich noch alles erleben kann, Vaterschaft und Ehe eingeschlossen.

    Insgesamt hat er auch eher eine "jugendliche" Lebensweise (und Hilfe nein, das kann jetzt nur "pädagogisch" und in dem Zusammenhang ziemlich daneben klingen):

    - beruflich gesehen, hat er zwar einen festen Arbeitsplatz, hat aber wohl bis vor wenigen Jahren gejobbt und studiert (ist damit nicht fertig geworden)
    - wohntechnisch gesehen, lebt er in einer eher improvisierten "Jugendbude"
    - Er hat einen kleinen sehr festen Freundeskreis, in dem sich alle weiter entwickeln (beruflich sowie privat) und nicht mehr so viel Zeit für ihn haben wie als Jugendliche/junge Erwachsene
    - Darüber beklagt er sich oft, kann überhaupt nicht verstehen, warum sie nicht mehr jede Woche Zeit zum Treffen haben wie früher.
    Das sind doch alles Gründe, die gegen Ihn, als potentiellen Vater deiner Kinder sprechen. Warum hältst du daran noch fest?

  6. Inaktiver User

    AW: Midlife Crisis mit 40

    Zitat Zitat von Rosengarten1974 Beitrag anzeigen

    Mir ging es richtig schlecht nach diesem Gespräch. Im Moment denke ich, dass ich doch auf dem innerlichen Weg zur Trennung bin. Ich weiß nicht, ob ich die Belanglosigkeit unserer Beziehung weiterhin ertragen kann und will.

    Liebe Grüße

    Rosengarten 1974
    liebe Rosengarten,

    diese aussagen von dir finde ich gaaaanz wichtig!
    gut, dass du selbst drauf gekommen bist.

    verzeih' wenn ich es drastischer ausdrücke,
    nimm deine beine unter die arme und renn.....
    wirklich, bei solchen männern stellt es mir die nackenhaare.

    was bist du eigentlich für diesen mann?
    doch alles, nur keine lebensgefährtin mit der man(n) eine zukunft plant.

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    AW: Midlife Crisis mit 40

    Ich denke, du liegst mit dem, was du schreibst, absolut richtig.

    Ich hatte bei der Partnersuche, im Rahmen derer ich ihn fand, mein Suchraster mal versucht auf Männer "um mein Alter" zu legen, da ich dachte, dass gerade etwas "jüngere" Männer noch bereit sind, gemeinsam mit einer Partnerin etwas zu entwickeln. Das hat sich in meiner Beziehung echt als "nicht zutreffend" erwiesen.

    Im Hinterkopf hatte ich dabei, dass ich nicht schon wieder, wie es in der Vergangenheit war "Sponsorin" und "Nachilfelehrerin" des bereits vorhandenen Kindes eines Mitvierzigers sein wollte, die alles für das Kind tun darf, aber bloß nicht eigene Bedürfnisse und Wünsche haben sollte.

    Liebe Grüße

    Rosengarten 1974

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    AW: Midlife Crisis mit 40

    Zitat Zitat von Rosengarten1974 Beitrag anzeigen
    Was ich jetzt auch noch schreiben könnte, auch wenn das schon ein bisschen aus dem Nähkästchen ist, dass die Ex-Freundinnen meines Partners bislang ebenfalls viel jünger als er waren. Zwei der Frauen, von denen ich näheres weiß, sind heute gerade mal 29 Jahre alt. Also so knapp 10 Jahre Altersunterschied waren bei ihm "Standard".
    Ja, und das ist nicht selten der "normale" Altersabstand bei Männern um die 40, die noch oder doch noch einen Familienwunsch entwickeln. Ich meine es nicht böse, aber sei dir darüber im Klaren dass er - sobald er seine Meinung wieder wechseln sollte, sich sehr wahrscheinlich eine jüngere Frau suchen wird. Auch allein deshalb, weil er dir attestiert, in deinem Alter eine Risikoschwangerschaft eingehen zu müssen.

    Ich kann in eure Beziehung nicht "reinschauen", aber als Aussenstehende klingt es für mich, als würdet ihr euch gegenseitig warmhalten und ihr kommt auf keinen wirklichen Konsens. Und entschuldige meine klaren Worte, aber für mein Empfinden - solltest du wirklich einen tiefen Kinderwunsch haben - verschwendest du (wertvolle) Zeit.

    Anstatt deinen Partner weiter zu psychoanalysieren, solltest du mehr bei dir ansetzen und deine Interessen priorisieren.

    Alles Gute!

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    AW: Midlife Crisis mit 40

    Zitat Zitat von Rosengarten1974 Beitrag anzeigen
    Ich hatte bei der Partnersuche, im Rahmen derer ich ihn fand, mein Suchraster mal versucht auf Männer "um mein Alter" zu legen, da ich dachte, dass gerade etwas "jüngere" Männer noch bereit sind, gemeinsam mit einer Partnerin etwas zu entwickeln. Das hat sich in meiner Beziehung echt als "nicht zutreffend" erwiesen.
    Dabei solltest du bedenken, dass Männer, die Frauen um die 40 wählen meist die Hoffnung haben, dass diese keinen Kinder- bzw. Familienwunsch (mehr) aufweisen.

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    AW: Midlife Crisis mit 40

    Zitat Zitat von Verwunderte Beitrag anzeigen
    Damit unterstellst du (auch wenn das sicherlich nicht deine Absicht ist), den ungewollt, kinderlosen Frauen, dass sie selbst schuld an ihrer "Misere" sind. Hättest du dich nur genügend angestrengt, hättest du mehr in dich hineingehört, was du wirklich möchtest, hättest du dir den passenden Partner gesucht, dann hättest du auch Kinder bekommen. Auf der einen Seite kann das so sein, auf der anderen Seite ist das ein Schlag ins Gesicht, für die Frauen, die einfach nur Pech hatten.
    danke, verwunderte!
    so sehe ich das auch,
    auch wenn ich denke (und hierin auch die widersprechenden verstehe), dass jeder ein bisschen am glück schmieden kann, klar. - aber nicht jeder wird gleich als schmied geboren...lebenswege sind so unterschiedlich, wie es nur geht, und alle sind berechtigt, und "einfach pech gehabt" gibt es genauso wie selbstverschuldetes.

    Zitat Zitat von Rosengarten1974 Beitrag anzeigen
    Während des Spaziergangs ergab sich (als ich nach einem Bekannten und seiner Partnerin fragte, die neulich Eltern geworden sind) folgendes Gespräch:
    ....
    oh je, rosengarten, ich ahne, wie bescheiden du dich danach gefühlt hast...
    die aussagen sprechen ja alle für sich beziehungsweise gegen dich/euch.

    aber weil ich in letzter und aktueller zeit mit männern zu tun hatte, die sich durch ihre eigenen aussagen selbst staunend irgendwohin katapultiert hatten, wo sie eigentlich im tiefsten grunde ihres herzens gar nicht hin wollten
    (einfach, weil sie mit ihren aussagen erst mal eine vermeintliche "bedrohung" oder etwas für sie nicht einzuordnendes bannen wollten,
    diese aussagen also erst mal als abwehr verwendeten
    und sich anschließend ihnen fast verpflichtet fühlten, weil sie sie ja selber ausgesprochen hatten...
    und die dann hilflos an ihnen festzuhielten,
    immer fester, je mehr sie gegenwind spürten),
    deswegen glaube ich nicht mehr zu hundert prozent solchen dialogen. manchmal verdecken die einen ganz anderen prozess, der darunter ablaufen will, aber gerade keine luft kriegt, und zementieren/nee: planieren kraftvoll mal eben schön fest die straße da drüber.

    wie sieht es eigentlich abseits dieser "planungsabgleichungen" und verhandlungen (die mir als still geführter, aber zäher kampf zwischen euch erscheint)
    mit der liebe aus?
    mit dem liebesgefühl eurer seelen zu einander
    und mit dem liebesgefühl/der offenheit, die jeder von euch für seine eigene seele empfindet?

    ich hab nicht alle seiten gelesen, deswegen nur vorsichtig die frage:
    hattest du mal für dich alleine ne paartherapie begonnen? wär das was für dich? (eine weise mitsista schwört drauf, dass paartherapie auch alleine soweit etwas bringen kann, dass dadurch sich auch das gefüge innerhalb einer voll verk...ckten partnerschaft ungeahnt verändern kann.)

    wie weit ist für dich ein partner ein gefährte in deinem lebensplan,
    inwieweit ist es dein lebensplan, gefährtin zu sein und damit offen für die wünsche, die einer gemeinsamen "liebes-seele" entspringen?

    (sorry, falls das zu verschwurbelt klingt - ich kriegs nicht anders/glücklicher formuliert)

    liebe grüße
    kaffeewasser
    Das Leben ist schön.

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