Liebe Aeryn_Sun,
ich wollte erst mal aufhören, mich an diesen Mann zu klammern und mich statt dessen um mich selbst kümmern. Das schließt momentan den Gedanken an andere Männer und alles, was damit zu tun hat, aus. Wie sich unsere Beziehung weiterentwickeln wird und ob, das kann ich derzeit noch gar nicht sagen.
Ich habe ja in dieser Woche überhaupt erst damit begonnen, mal zwei Abende "was für mich zu machen". Diese neuen Aktivitäten haben auch überhaupt nicht den Zweck, dort offen für andere Männer zu wirken (davon abgesehen habe ich diese Aktivitäten auch nicht vor diesem Hintergrund gewählt). Da habe ich ENDLICH einmal nicht den Partnerschaftsgedanken auf dem Schirm, sondern ausschließlich mich selbst.
Liebe Grüße
Rosengarten 1974
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Thema: Midlife Crisis mit 40
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14.03.2015, 17:40
AW: Midlife Crisis mit 40
Geändert von Rosengarten1974 (14.03.2015 um 17:46 Uhr)
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14.03.2015, 17:46
AW: Midlife Crisis mit 40
Ich glaube auch, dass man mit der Männerauswahl schon unbewusst die Weichen stellt.
Und ein Kinderwunsch ist doch auch nicht nur da oder nicht da. Wir sind ja keine digitalen, sondern analoge Wesen. Die eine will unbedingt ein Kind, bei der anderen nur mit dem richtigen Mann zur richtigen Zeit und die dritte nur, wenn sie ein Märchenprinz heiratet und Kindermädchen und Reitlehrer zur Verfügung stellt.
Deshalb sollte man sich als kinderlose Frau mit 40 keinen Kopf machen. Wenn man, Gesundheit vorausgesetzt, noch kein Kind hat, wird das wohl dem Wunsch des Unterbewusstsein entsprechen und ist kein Grund, sich aufzuregen.
Viele sagen ja auch, sie wollen sich immer mal die Welt ansehen und buchen trotzdem immer nur Mittelmeerurlaub. Das mit der Welt sind Lippenbekenntnisse, weil das so dazugehört. Und ganz ähnlich ist es mit so manchem Kinderwunsch. Ja klar, irgendwann mal. Am St. Nimmerleinstag am besten.
Ich frage mich ernsthaft, ob ich nochmal nach Alaska, Japan oder Austalien komme? Eigentlich wollte ich da mal hin, aber nicht jetzt, es ist alles so umständlich!^^ Außerdem viel zu teuer! Ja klar! Bei mir ist immer alles zu teuer, was ich nicht wirklich will. Was ich wirklich will, kriege ich auch finanziert. Sowas ist mein Talent.
Hätte ich Kinder gewollt, hätte ich welche (sofern keine medizinischen Grunde dagegen sprächen). Im Grunde gehörte ich zur 3. Sorte - Kinder nur unter den allergünstigsten Voraussetzungen. Sonst nicht.
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14.03.2015, 18:07Inaktiver User
AW: Midlife Crisis mit 40
@Aeryn_Sun,
dein post # 138.
ich unterschreibe jedes wort.
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14.03.2015, 18:10
AW: Midlife Crisis mit 40
Ja, das behaupte ich, denn ich kann es für mich. Ich wollte bis dato keine Kinder, weil es sich für mich nicht stimmig anfühlte. Ich finde eher dein Ansinnen, mir meine Entscheidungen absprechen zu wollen, sehr anmassend.
Es geht nicht darum zu wissen, wie sich das Leben mit Kindern anfühlt - das kann niemand wissen, der sie noch nicht hat. Sondern darum, ob man für diesen Schritt bereit ist und sich dieser stimmig anfühlt. Selbstredend kann ein Mensch wissen, ob er Kinder zeugen möchte, oder nicht. Und das ohne zu wissen, wie sich ein Leben mit Kindern anfühlen könnte.Ohne Kinder zu haben, kann man nicht wissen, wie sich ein Leben mit Kindern anfühlt.
Alles andere ist unerträgliche Arroganz. Und dämlich dazu....
Worauf basierend treffen Menschen denn sonst eine Entscheidung für oder gegen Kinder, wenn nicht auf Grundlage ihrer Gefühle und der Bereitschaft, diesen Schritt zu gehen?
Es gibt viele Menschen, die sich ganz bewusst gegen Kinder entscheiden, weil sie ganz genau wissen, dass es sich entweder in jener Phase oder grundsätzlich nicht stimmig anfühlt und sie diesen Schritt daher, nicht gehen wollen.
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14.03.2015, 18:15
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14.03.2015, 18:21Inaktiver User
AW: Midlife Crisis mit 40
nur mal so, als kleiner einwurf.
ich kenne mehrere frauen, die an etlichen (!) männern gescheitert sind
und heute heilfroh sind, ein oder mehr kinder zu haben.
das kind, oder die kinder der garant waren, das eigene leben in den griff zu bekommen.
mit 40 kann frau hierzu noch ganz locker drüber stehen.
mit 50, oder gar 60 sieht die welt schon wieder anders sein.
es sei denn, frau ist wirklich (!) glücklich mit sich selbst.
aber das sind nur die allerwenigsten.
hier in der bri sehr gut nachzulesen,
partner kommen nämlich auch und gehen, je nach belieben.
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14.03.2015, 18:23
AW: Midlife Crisis mit 40
Was ich vielleicht noch hinzufügen könnte:
Ich habe mit meinem Partner ganz offen über meine Situation, meine Gefühle und alles gesprochen, auch über meine Enttäuschung, darüber, dass er mir beim Umzug hierher ein gemeinsam Leben in Aussicht stellte, aber einen Rückzieher gemacht hat.
Er weiß, weil ich es ihm gesagt habe, dass ich in meinem Leben einiges ändern werde, dass ich nun aktiv werde und meine Zeit mit Inhalten füllen werde, die mir Freude bereiten. Die ganze Situation und auch mein Verhalten sind absolut transparent für ihn.Geändert von Rosengarten1974 (14.03.2015 um 18:28 Uhr)
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14.03.2015, 18:30
AW: Midlife Crisis mit 40
Liebe Rosengarten,
ich will dir einfach mal so sagen, dass ich es toll finde,wie du agierst/dich reflektierst und Dinge angehst. Du wirst deinen Weg finden, davon bin ich überzeugt.
Alles Liebe,
BazebaNever be afraid, never.
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14.03.2015, 18:46Inaktiver User
AW: Midlife Crisis mit 40
Bekanntermassen trifft man "gute" Männer aber eben oft dann, wenn man eigentlich gar nicht sucht.
Ich habe meine bisherigen Partner z. T. an den absurdesten Orten und den seltsamsten Gelegenheiten getroffen (auf einer Busfahrt, bei einem Abitreffen (obwohl er gar nicht in meinem Jahrgang war), oder bei einer Party, zu der mich mein Dann-bald-Ex geschleppt hatte), und das waren alles feine Kerle.
Wenn dir sowas hypothetisch passieren würde, wäre dein jetziger Partner doch irgendwie "zuviel" ... just food for thought. Ich wünsche viel Glück bei der Nicht-Suche
- auf dass sich der "nichtgesuchte" Traum-Mann bald zeigt...
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14.03.2015, 18:55Inaktiver User
AW: Midlife Crisis mit 40
Das sehe ich aber nicht unbedingt so. Ich bin seit über 15 Jahren mit meinem Partner zusammen, wir sind nicht verheiratet und haben keine Kinder. Ich kenne etliche Langzeitbeziehungen, die auch ohne Kind "bis dass der Tod uns scheidet" waren.
Das hängt im Wesentlichen von der Qualität der Partnerschaft ab. Gerade weil wir wissen, dass jeder von uns morgen gehen könnte, wenn er das wollte (kein Scheidungskrieg und gar nichts), bleibt man eben deshalb, weil der andere eine Bereicherung für das eigene Leben ist.



In Beziehungsdingen ist Angst vor Einsamkeit ein schlechter Ratgeber.
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