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  1. Inaktiver User

    AW: Alleine glücklich sein - kann man das lernen?

    Singlezeiten finde ich sehr, sehr wichtig.

    Mein Rezept ist eigentlich keins speziell fürs Single-Dasein.
    Einfach das sehe was man hat - und nicht als selbstverständlich sehen.
    Das halte ich für eine große Kunst.

    Und wenn man das verinnerlicht hat kann man das sogar nach außen anwenden.
    Mal als Beispiel: immer wieder wird man als Single-Frau bemitleidet oder es wird einem nur dieser Status als Mangel vorgehalten.

    Dazu kann ich heute sagen: Ich habe auch mein Leben, für mich scheint die Sonne nicht weniger.
    Das wirkt erstaunlich. Weil es ja auch so ist.

    Für mich zählt: seine Situation so sehen wie sie ist und akzeptieren ist einer der Grundpfeiler.
    Das ist einfach so.
    Man kann sich als Frau, selbst wenn man sich händerringend einen Partner wünscht keinen backen.

    Ich tue aber auch nicht so als ob es nun das Tollste und Beste ist als Single zu leben.,
    Das Miteinander-Teilen und sich austauschen ist der Unterschied zwischen Single-Leben und Paarleben.

    Finde ich jedenfalls.

    Man kann das sehr gut üben, das schätzen was man hat.
    Dann fängt man irgendwann an zu geniessen: die Freiheit zum Beispiel, keine Rücksicht nehmen zu müssen....
    Oder überhaupt diese Option: wer weiß was noch passiert????
    Dieses spannende Lebensgefühl hat man als Single viel eher als wenn man verpartnert ist.

  2. User Info Menu

    AW: Alleine glücklich sein - kann man das lernen?

    Das sind sehr wahre Worte, Mary aus Texas!

    Ich bin auch seit Kurzem Single und nach einer sehr traurigen Zeit blitzen nun doch auch die Vorteile auf, die das Singleleben bietet.

    Dort hingekommen bin ich aber tatsächlich auch durch Akzeptanz des Ist-Zustands und Abwenden vom Hadern mit der Vergangenheit und Schwarzsehen für die Zukunft (ganz drastisch beschrieben). Dadurch kann ich mich einfach aufs Jetzt besinnen und merke, dass ich nun viele Dinge auch als deutliche Pluspunkte genießen kann. Kurzum: Ich kann wirklich tun und lassen was ich will, was MIR gefällt, so lange ich will, und das empfinde ich als sehr befreiend.

    Dabei fiel es mir nie schwer, für meinen geliebten Menschen Rücksich zu nehmen, Kompromisse einzugehen. Ich musste mich nie zwingen, es waren keine großen Opfer.

    Und dennoch genieße ich es nun ... von zeitweiligem Blues mal abgesehen.

    Außerdem hast Du Recht, ich kann dieses Spannende nun auch ein wenig spüren. Es ist alles wieder offen, mal schauen, was passiert, was auf mich wartet. Die Karten werden neu gemischt und das birgt durchaus viele, viele positive Chancen!
    “In the middle of difficulty lies opportunity”
    ― Albert Einstein

  3. Inaktiver User

    AW: Alleine glücklich sein - kann man das lernen?

    Du bringst es auf den Punkt!!!
    Genau so meinte ich es.

    Du beschreibst es sogar noch besser.
    Man sollte diesen Zustand nämlich nicht glorifizieren. Es gibt Tage da sehnt man sich nach Intimität, nach Gesellschaft....
    diese Traurigkeit ist erstens auszuhalten - und mir scheint immer mehr macht mich kreativ.
    Es ist so ne Art Umwandlung von Energie.

    Und was sagt uns das? Ehrlichkeit ist am besten. Aber auch am schwersten finde ich, jedenfalls am Anfang.

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