Antworten
Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 23
  1. User Info Menu

    Nich schaffen, sich zu "melden" / aktiv mit anderen in Kontakt zu bleiben

    Hallo liebe Community,

    ich bin neu hier, habe aber schon öfter still mitgelesen und würde gerne eure Tipps zu meinem Problem hören, das mich mehr und mehr belastet.

    Als Kind und junge Jugendliche, bis ca. 14, 15 Jahre war ich sehr aufdringlich und nervig. Ständig habe ich mich in Gespräche eingemischt, auch solche, die mich einfach gar nichts angingen, habe Leute online angeschrieben, die das nicht wollten und bin ihnen mit verschiedensten Dingen auf die Nerven gegangen. Das hat dazu geführt, dass einige Personen den Kontakt zu mir abbrachen, weil ich ihnen zu aufdringlich war.

    Irgendwann bin ich in so ein Zwischending gerutscht: ich habe mich in der Schule oft einfach irgendwo dazugestellt und dann halt so ein bisschen mitgeredet, aber es war nicht mehr so überaufdringlich wie vorher. Wenn ich gemerkt habe, dass mich etwas wirklich nichts angeht, bin ich auch wieder verschwunden. Manchmal bin ich ohne explizite Einladung auf Partys gegangen - das würde ich heute nicht mehr machen.

    Inzwischen hat sich das aber alles ins absolute Gegenteil verkehrt: eigentlich nehme ich zu überhaupt niemandem groß von mir aus Kontakt auf. Vor allem aber habe ich ein Problem, mit neuen Bekanntschaften in Verbindung zu bleiben, Freundschaften aufzubauen, eben mich zu melden. Ich weiß nicht, wie das geht, ohne Leuten einfach nur unglaublich auf die Nerven zu gehen.

    Schon länger versuche ich, etwas dagegen zu tun, indem ich verschiedenen Gruppen beitrete, auf Stammtische gehe usw. aber leider hilft das alles nichts. Ich lerne sehr viele Leute auf einem oberflächlichen Level kennen, treffe oft viele neue Leute, habe eine große Zahl an Kontakten bei Facebook und ähnlichen Netzwerken - nur richtig befreundet bin ich mit keinem davon, weil ich es eben nicht schaffe, über diesen ganz oberflächlichen Kontakt (man sieht sich eben bei den regelmäßigen Treffen und spricht dann mal, wird mal auf eine Veranstaltung in größerem Rahmen eingeladen,...) hinauszukommen.

    In letzter Zeit wird mir das auch oft schmerzlich vor Augen geführt, wenn ich merke, dass Leute neu irgendwo hinzustoßen, wozu ich schon länger gehöre und dann sehr schnell viel tiefere Bindungen zu allen anderen aufbauen als ich. Ich gehe davon aus, dass das einfach passiert, indem diese Neuen eben die anderen mal zwischendurch anschreiben, sich privat treffen, mal einen Kaffee trinken gehen,...
    Dazu kommt noch, dass ich die letzten Jahre sehr viel unterwegs war. Jedes Mal, wenn ich irgendwo anders hingehe - auch wenn es nur vorübergehend ist - stelle ich den Kontakt zu allen Leuten von davor fast komplett ein. Solange mich niemand davon von selbst kontaktiert, bricht alles ab. Gleichzeitig bin ich dann aber immer wieder innerlich verletzt, wenn ich sehe, jemand den ich eigentlich mochte und gerne wiedersehen würde, kommt in meine Stadt und sagt mir nicht Bescheid. Aber natürlich liegt das vor allem an mir, ich melde mich ja nie :(

    Mir wurde auch schon öfter von Leuten gesagt, dass sie glauben, ich möge sie nicht (obwohl das nicht stimmt). Ich denke, das trägt auch dazu bei, dass eben auch kaum andere Leute zu mir irgendwie Kontakt aufnehmen - sie denken wahrscheinlich, ich mag sie halt nicht und es lohne sich nicht.

    Besser wird es eigentlich nur, wenn ich angetrunken bin, dann bin ich wohl leichter zugänglich, lustiger, netter und traue mich unter Alkoholeinfluss zum Teil auch, Leute anzuschreiben oder anzusprechen. Aber ich kann ja nicht ständig trinken?!

    Hat irgendjemand Tipps, wie ich das ändern kann? Also zum einen, wie ich mich dazu bekomme, mich eben von mir aus zu melden und nicht jeden neuen Kontakt im Keim ersticken zu lassen? Kann ich mir irgendwie Pläne machen? Gibt es Tricks, wie ich mich überwinden / die Angst vor Ablehnung (ich denke, dass das der Grund ist, warum ich es eben nicht einfach so machen kann) minimieren kann? Und gleichzeitig auch, wie ich mir eine "zugänglichere" Ausstrahlung zulegen kann, also nicht mehr so unnahbar und desinteressiert wirke, dass Leute sich auch gar nicht trauen, mich anzusprechen?
    Haben vielleicht andere auch dasselbe Problem oder hatten es mal und haben es geschafft, da raus zu kommen?

  2. Inaktiver User

    AW: Nich schaffen, sich zu "melden" / aktiv mit anderen in Kontakt zu bleiben

    Mir fällt als erstes auf, wie streng du über dein jüngeres Ich redest. So lang du diese früheren Eigenschaften so negativ ansiehst, ist es doch eigentlich klar, dass du vom einen Extrem ins andere gefallen bist.

    Über deine Ausstrahlung kann man hier im Forum wenig sagen. Dieses Feedback holst du dir am besten außerhalb, denke ich.

    Meine Erfahrung: um eine engere Bindung herzustellen, muss man im richtigen Moment in "Vorleistung" gehen. Also zb dem anderen einen Vertrauensvorschuss geben und etwas von sich selbst erzählen. Es gehört manchmal etwas Mut dazu.

    Mich würde interessieren: bist du ein eher introvertierter oder extravertierter Mensch? Deine Beschreibung klingt, als seiest du von der Extraversion zur Introversion gewechselt. Das ist eher ungewöhnlich und bedeutet vielleicht, dass eines von beidem nicht wirklich deiner Natur entsprach. Vielleicht musst du erstmal herausfinden, wie die wirkliche Nustaitia ist?

  3. User Info Menu

    AW: Nich schaffen, sich zu "melden" / aktiv mit anderen in Kontakt zu bleiben

    Liebe Nustaitia,

    es rührte mich, Dich so zu lesen

    Dein Schreibstil kommt reflektiert und angenehm rüber

    Das als Feedback in Kürze-ev später mal mehr

    LG
    twix
    Es wird Zeit für eine neue Signatur

  4. User Info Menu

    AW: Nich schaffen, sich zu "melden" / aktiv mit anderen in Kontakt zu bleiben

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mir fällt als erstes auf, wie streng du über dein jüngeres Ich redest. So lang du diese früheren Eigenschaften so negativ ansiehst, ist es doch eigentlich klar, dass du vom einen Extrem ins andere gefallen bist.
    Das ist denke ich deshalb so negativ, weil das Feedback eben auch so negativ war. Das sehe ich auch als Grund an, dass es bei mir so ins Extrem abgerutscht ist. Deshalb frage ich ja nach Tipps. Es geht mir eben darum, wie ich diese Verhaltensweisen in einer "gesunden", also nicht übertriebenen Form für mich als positiv bewerten kann.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mich würde interessieren: bist du ein eher introvertierter oder extravertierter Mensch? Deine Beschreibung klingt, als seiest du von der Extraversion zur Introversion gewechselt. Das ist eher ungewöhnlich und bedeutet vielleicht, dass eines von beidem nicht wirklich deiner Natur entsprach. Vielleicht musst du erstmal herausfinden, wie die wirkliche Nustaitia ist?
    Ich würde es ehrlich gesagt auch so einordnen. Im Prinzip würde ich sagen, ich bin eigentlich extravertiert, aber gezwungen introvertiert und komme aus der Introversion nicht mehr raus.
    In anderen Foren habe ich schonmal Aussagen von Frauen nach Absetzen der Pille gelesen, die sagen, unter der Pille fühlten sie sich immer wie in einer "Käseglocke". Ich habe noch nie Hormone genommen, deshalb weiß ich nicht, ob man das so gut vergleichen kann, aber ganz spontan kommt mir meine Situation so ähnlich vor. Irgendwie bin ich auch unter einer Käseglocke und kann nicht mehr wirklich ich sein, weil ich extrem gehemmt bin. Wenn ich lange drüber nachdenke, fällt mir auch auf, dass ich teilweise auch Angst vorm Enthemmtsein habe.
    Insgesamt war ich als Kind schon sehr anders als jetzt. Es hat sich natürlich nicht alles vollkommen geändert, aber es gibt ein paar Sachen, die sich um 180° gedreht haben. Zum Beispiel war ich als Kind auch extrem cholerisch, hatte viele Wutausbrüche, vor allem zu Hause, und habe auch schonmal andere Kinder geschlagen. Gegenüber meinen Eltern war das teilweise auch noch so (ohne schlagen oder so, nicht dass das jemand falsch versteht!), bis ich von zu Hause ausgezogen bin. Seitdem bin ich die absolute Ruhe weg.
    Geändert von Nustaitia (26.02.2015 um 14:20 Uhr)

  5. User Info Menu

    AW: Nich schaffen, sich zu "melden" / aktiv mit anderen in Kontakt zu bleiben

    Mir kam gerade folgende Theorie/Idee:

    Kann es sein, dass du im Laufe deines Lebens gelernt hast, dass deine Gefühle "unerwünscht" sind? Dass du besser bei deinen Mitmenschen ankommt, wenn du nur einen bestimmten Teil von dir zeigst? (Und den anhänglichen/aufdringlichen Teil sowie den wütenden Teil wegsperrst.)
    Vielleicht bleiben deine Bekanntschaften jetzt auf einem so oberflächlichen Niveau, weil du dich gar nicht "vollständig" zeigst. Sobald jemand tiefer will, blockst du ab, denn da könnte jemand die "bösen" Gefühle finden. Und falls er/sie die findet, dann mag er/sie dich eh nicht mehr.

    Was hältst du davon?

  6. Inaktiver User

    AW: Nich schaffen, sich zu "melden" / aktiv mit anderen in Kontakt zu bleiben

    Wie ist deine Beziehung/Bindung zu deiner Familie?
    Wurdest du als Kind geliebt, positiv gestärkt, könntest dich wie du bist entwickeln?
    Hatten deine Eltern Freunde ein stabiles soziales Netzwerk? Könntest du lernen wie man das bekommt und hält?

    Ich tippe hier auf nein. Leider musst du da ansetzen.
    (Deshalb dein Drang nach Kontakt und Bestätigung als Jugendliche. Aus der Ablehnung deine weitere Verletzung. Und deine heutige Flucht.)

    Ich kenne einige Menschen die ähnliches nennen wie du. Ach hätten wir doch alle eine gesunde Kindheit gehabt...

  7. User Info Menu

    AW: Nich schaffen, sich zu "melden" / aktiv mit anderen in Kontakt zu bleiben

    Yadira: Das kann schon sein. Wobei ich manche Sachen wirklich auch einfach nicht mehr bin. Also ich raste einfach nicht aus, das kann ich dann verständlicherweise auch niemandem irgendwie zeigen, denn es passiert ja nunmal nicht (und da bin ich in dem fall auch froh drum). Das anhängliche / aufdringliche kommt wie gesagt, wenn ich getrunken habe. Allerdings habe ich nicht das Gefühl, dass ich zu irgendwem eine engere Bindung aufgebaut habe, nur weil ich mal irgendwann besoffen war.

    siza: Ich komme aus einer Familie, in der tendenziell eher zu viel geliebt wird. Meine Eltern sind gewissermaßen Vorläufer von heutigen Helikoptereltern.

    Ich durfte sehr viele Sachen nicht alleine machen und "muss" auch heute noch ihnen immer Bescheid sagen, wenn ich weiter weg fahre: wann fahre ich los, wann komme ich an, wann fahre ich wieder zurück und bin wieder zu Hause (Ich lebe übrigens mehrere Stunden Fahrtzeit von meinen Eltern entfernt, also nicht in ihrer Nähe). In der Großelterngeneration ist es genauso, meine Großmutter erwartet von ihren Kindern ebenso, dass sie immer sagen, wenn sie weiter unterwegs sind. Alle werden sehr nervös, wenn man das nicht tut und bombardieren einen mit Anrufen, SMS usw.

    Meine Eltern haben aber durchaus ein stabiles soziales Netzwerk. Sie haben jetzt keine riesigen Massen von Bekanntschaften oder sind andauernd unterwegs, aber beide hegen langjährige Freundschaften und lernen auch bei verschiedenen Gelegenheiten neue Leute kennen, mit denen sie dann in Kontakt bleiben. Allerdings leben meine Eltern auf dem Land und sind noch nie weiter als eine halbe Autostunde umgezogen. Beide arbeiten auch schon immer an denselben Orten und haben viele Bekanntschaften eben schon seit 30, 40, 50 Jahren. Den meisten davon begegnen sie immer wieder einfach so, ohne, dass sie da etwas für machen müssten. Das ist bei mir eben schon anders, weil ich wie gesagt die letzten Jahre ständig unterwegs war (studienbedingt). Deshalb ist es für mich auch wichtig, Kontakte eben aktiv halten zu können. Ich begegne den Leuten, die ich neu kennenlerne, danach eben nicht noch 20 Jahre lang immer mal wieder beim Einkaufen oder im Wartezimmer beim Arzt.

    Es ist auch nicht so, als wäre ich nie darin bestärkt worden, auf Leute zuzugehen oder Kontakt zu halten, ganz im Gegenteil, gerade für meine Mutter war es immer immens wichtig, dass ich Freunde habe und mich mit denen verabrede. Eventuell hatte sie da aber auch selbst zu sehr ein Auge drauf und hat mich in der Hinsicht zu wenig alleine machen lassen?

  8. User Info Menu

    AW: Nich schaffen, sich zu "melden" / aktiv mit anderen in Kontakt zu bleiben

    hallo Nustaitia,

    Also erstmal: die Fähigkeit Leute kennenzulernen, wenn man denn welche kennenlernen will, ist schon mal nicht zu unterschätzen und nicht jedem gegeben. Deine extravertierte Seite hat also durchaus auch Vorteile

    das mit der Qualität ist generell nicht so einfach. Es gehört Glück dazu, der schon erwähnte Vertrauensvorschuss und, was mir persönlich sehr wichtig ist, das echte Interesse an der anderen Person. Ich behaupte mal, ich spüre das, wenn jemand meine Nähe sucht, weil es ihm primär um Freundschaften geht und nur sekundär um mich als Person.

    Auch merke ich, wenn jemand mit mir befreundet sein will, weil "man" mit mir so gut reden kann. Das artet dann aber schon mal in eine Selbstoffenbarung aus, die mich eher auf Distanz gehen lässt. Und das Ding mit der Selbstoffenbarung hat mit -Extra- oder Introvertiertheit nichts zu tun. Und ist auch nicht damit zu verwechseln, dass man von sich erzählt und sich zeigt. Also auch hier geht es darum die goldene Mitte zu finden.

    Für mich ist es vor allem wichtig mit Freunden über schönes verbunden zu sein und nicht übers Leid. Und heute scheinen es viele Menschen auch gar nicht mehr zu merken, wenn diese Selbstoffenbarung eine Einbahnstraße ist. Es hören sich einfach viele gerne selber reden und haben auch viel zu erzählen. Rückgefragt wird bei weitem nicht so viel. So meine Erfahrungen. Aber ich bin eher introvertiert, das kann auch daran liegen. Aber diese Rückkopplung während eines Gespräches finde ich schon sehr hilfreich, um Nähe entstehen zu lassen. Also Fragen stellen, sich für den anderen interessieren.

    Was mir noch nicht so klar wurde: was macht für dich eine Freundschaft aus? Was wünschst du dir von einer Person, die du Freund nennst, was willst du mit ihr erleben, was würde für dich der Unterschied zu den bisherigen oberflächlichen Bekanntschaften ausmachen? Hattest du schon mal Menschen um dich rum, die du als echte Freunde empfunden hast?
    Geändert von Amelie63 (27.02.2015 um 06:53 Uhr)
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

  9. Moderation

    User Info Menu

    AW: Nich schaffen, sich zu "melden" / aktiv mit anderen in Kontakt zu bleiben

    Meistens verschiebt und verdrängt man ja Sachen, die einem irgendwie unangenehm sind, wo man zu scheitern fürchtet, oder nicht weiß, wie man sie angehen soll. Deswegen wird das Melden bei Leuten immer schwerer, je länger man es aufschiebt, weil dann außer dem reinen "melden" (was ja emotional schon ein Risiko ist, man könnte abgewiesen werden) noch ein Rechtfertigungsdruck und ein schlechtes Gewissen anliegen. Schon tut man's nicht mehr.

    Wenn dich Angst davon abhält, dich zu melden, geh die Angst an. Ich habe mit einer Kombi aus "fake it till you make it" (tu so als ob, bis du es kannst", Glücksspielerwägungen ("du meldest dich, es wird vielleicht nichts, du meldest dich nicht, es wird bestimmt nichts: du hast nichts zu verlieren") und klaren Regeln (wann tue ich was?) ganz gute Erfolge erzielt. All diese Strategien nehmen die Angst an, aber weigern sich, davon die Handlungen bestimmen zu lassen.

    Du kannst deine Stimme und Körpersprache verbessern, wenn du dir sagst, "Yeah, Leute! Leute sind toll! Ich mag Leute! Ich mag dieser Person und finde, daß sie total cool ist!" Der Gedanke "ich mag dich und ich will mit dir reden" setzt sich, wenn nicht die Angst dazwischenkommt, bei den meisten Leuten automatisch in Körpersprache um. Ansonsten noch: In hörbarer Stimme begrüßen und verabschieden, kleine Komplimente machen, zuhören und reagieren. Die Stillen und Zurückgezogenen auf dem Radar behalten.

    Beim Trinken fühlt man sich oft nur cooler, kommt aber nicht so rüber. Wenn die Leute gut auf dich reagieren, wenn du angetüddert bist, würden sie bestimmt auch gut auf dich reagieren, wenn du nüchtern bist, solange du ihnen nur die Chance gibst und dich nicht in einer erlernten (Wer hat dir gesagt, daß du so unmöglich warst? Waren das kluge Leute, in deren Umgebung die Welt besser war als außerhalb davon? Hat das, was sie gesagt haben, dein Leben besser gemacht?) Gehemmtheit einbuddelst.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  10. Moderation

    User Info Menu

    AW: Nich schaffen, sich zu "melden" / aktiv mit anderen in Kontakt zu bleiben

    Zitat Zitat von Nustaitia Beitrag anzeigen
    Also ich raste einfach nicht aus, das kann ich dann verständlicherweise auch niemandem irgendwie zeigen, denn es passiert ja nunmal nicht (und da bin ich in dem fall auch froh drum).
    Ich kämpfe immer noch um die richtige Balance zwischen "zu zornig" und "zu gleichgültig": Meinungen und Präferenzen haben und vertreten, auch mal gepflegt vom Leder ziehen, aber niemanden bedrängen, bedrohen, oder zum Zeugen von Szenen machen, die niemand sehen will oder muß. Der Spruch ist "aus seinem Herzen keine Mördergrube machen" -- nicht so lange Frustration ertragen, bis man sie nicht mehr ertragen kann und hochgeht, sondern auch zu dem Gefühl von "das paßt nicht, das ist nicht OK, das nervt, das mag ich nicht" stehen.

    Manchmal hilft's, mir klarzumachen, wie ich mich fühle, wenn ich Zeuge werde, wie andere das tun, was ich tue. Manchmal zieht mich das auch nur runter.

    Du hast eine sehr große Nähe gelernt, vielleicht ist eine Anhänglichkeit ein bißchen hütehundmäßig, du mußt immer gucken, daß alle noch da sind, weil sonst die Welt nicht in Ordnung ist? Das kann auf andere etwas befremdlich wirken.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

Antworten
Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •