Ich finde es entsetzlich, diese Kategorisierung von Menschen. Jeder Mensch ist sensibel und empfindlich, nur die einen behalten es für sich und die anderen servieren es jedem auf dem Silbertablett.
Es ist nicht nur eine Frage der persönlichen Konstellation, sondern auch der Selbsthaltung und Erziehung.
Das denke ich ist eine Selbstverantwortlichkeit, die jeder für sich selbst haben sollte.
Jedem seine Empfindlichkeiten, Besonderheiten und Hochbegabungen vor die Nase halten, ist einfach unsozial.
Jeder gibt sich die beste Mühe im Zusammenleben mit seinen Mitmenschen, das kann man erwarten.
Ich glaub's ja nicht. Du musst Dir Anerkennung für Deine ausgeprägte Sensibilität über die Tiere holen?
Ich wage Dir zu raten: Lass das mit den Haustieren, denn das erste was Du tragen musst, ist die Verantwortung und wenn es sein muss, musst Du auch ganz unsensibel für ihr Ende sorgen und die Erziehung eines Hundes ist auch nichts für Sensible. Denn in einem Hund zu lesen, reicht nicht, er braucht knallharte Erziehung, sonst werden Deine Mitmenschen sensibel und nicht zu knapp.Die Kehrseite der Medaille ist, dass Verantwortung belastet. Und wenn irgendetwas ist, dann bringt mich die Sorge um. Egal, ob einer ausgebüchst oder krank ist. Wenn ihr Leben zuende geht - daran darf ich gar nicht mehr denken. U. a. deswegen habe ich jetzt keine mehr. Ich wage Dir da nicht zu raten.
Du kannst davon ausgehen, dass die meisten Menschen da lange üben und lernen müssen, sie tun es einfach.
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09.02.2015, 13:34Inaktiver User
AW: Hochsensibel... Segen und auch manchmal "Fluch"
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09.02.2015, 13:37
AW: Hochsensibel... Segen und auch manchmal "Fluch"
Also ich verstehe es noch nicht.
Ich kann doch nur meine eigene Sensibilität beurteilen.
Woher weiß ich, wie die Sensibilität bei Anderen ausgeprägt ist?
Ich gehe davon aus, dass jeder individuell fühlt.
Und das mal fünf für die fünf Sinne.
Überschnitt sich mit phadens Posting....
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09.02.2015, 13:45Inaktiver User
AW: Hochsensibel... Segen und auch manchmal "Fluch"
Bei der Wahrnehmung geht das schon, wenn ich mit anderen darüber spreche und feststelle, dass ich Sachen bemerke, die die anderen nicht mitkriegen.
Wenn einem Eltern und andere immer sagen: Sei doch nicht so empfindlich! kann man ja auch annehmen, dass sie einen Unterschied festgestellt haben.
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09.02.2015, 13:47Inaktiver User
AW: Hochsensibel... Segen und auch manchmal "Fluch"
Es herrscht aber auch kein Schreibverbot.
Und woher willst Du wissen, wer "Nichtbetroffener" ist?
Diese Haltung finde ich unsozial, die Menschen sind nicht auf der Welt, um mir gut zu bekommen.Die erste und wichtigste Lektion, die ich gelernt habe, war übrigens mir Menschen vom Leib zu halten, die mir nicht gut bekommen.
Nur um sich selbst zu kreisen, ist nicht der Ratschlag, der "Kranken" von Ärzten gegeben wird.
Wenn der HSPler aber mal Hilfe braucht, in welcher Lebenslage auch immer, dann ist auch ein "grober Klotz" nicht zu schade?
Lebensmittel teile ich danach ein, ob sie mir guttun oder nicht, aber keine Menschen. Eine sehr unsensible, ichbezogenen Einstellung.
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09.02.2015, 13:50Inaktiver User
AW: Hochsensibel... Segen und auch manchmal "Fluch"
Ach du je. Unsozial. Weil man für sich selber sorgt.

Leute, die ihre eigenen Bedürfnisse nicht beachten, sind stark burnout gefährdet.
Allerdings lese ich schon, dass es sich eigentlich nicht lohnt mit dir zu diskutieren.
Und ich lese auch, dass du nicht HSP bist. Wörter wie "krank" oder "betroffen" lehne ich in diesem Zusammenhang ab.
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09.02.2015, 13:54
AW: Hochsensibel... Segen und auch manchmal "Fluch"
Das ich Hochsensibel bin, wurde vor vielen Jahren von einer Therapeutin in den Raum gestellt. Ich kann aber bis heute nichts problematisches daran erkennen, es ist halt so.
Ich habe als Teenager bereits gemerkt, dass ich viele Menschen wie ein offenes Buch lesen konnte. Mir ist es wenn ich damals Jungs kennengelernt habe, nie passiert, dass die mir irgendwas vormachen konnten.
Ich habe quasi 3 km gegen den Wind schon gerochen ob die mich nur "abschleppen" wollten
oder wirklich an mir Interesse hatten.
Auch heute ist es noch so, dass ich Menschen sehr gut lesen kann, vor allem wenn meine Antennen in die Richtung ausgerichtet sind, manchmal ist es dann auch nicht einfach, zu sortieren was da gerade los ist. Mir hat es aber bei vielen Dingen bisher geholfen und sei es nur, dass ich mich sehr gut in die jeweilige Lage der Personen hineinversetzen kann und ich sowas wie Verständnis für die vergangenen Situationen entwickeln konnte, was mir wiederum geholfen hat zu verzeihen. ( Obwohl mir wurde mal regelrecht vorgeworfen, dass ich auch für alles Verständnis habe, ne das habe ich nicht ich weiß aber dass das Leben bunt und manchmal komisch ist). Ich habe aber auch gelernt Personen aus meinen Leben zu befördern die mir zuviel Energie rauben und mir nicht gut tun, da mir dann schon die Anwesenheit schmerzen bereitet.
Prinzipiell bin ich keine Mimose in dem Sinne, was aber mein Leben mit sich gebracht hat. Ich bin da schon sehr Bodenständig, was aber einfach ein Lernprozess war. Ich benötige aber sehr viel Zeit für mich, was ich dann durch das Joggen erreichen kann, einfach um wieder runter zukommen und meinen Kopf aufzuräumen. Ich könnte es da nicht ertragen, wenn jemand mitkommt.
Hier wurde ja auch, dass Thema Tiere angesprochen, ich muss sagen ich bin auf einen Bauernhof aufgewachsen mit dementsprechenden Umgang. Ich hatte auch später immer Tiere (Katzen und Hund früher auch Frettchen) welche immer eine große Bereicherung für mich waren.
Wenn es dann soweit war, habe ich auch die jeweiligen Konsequenzen gezogen und das Tier im Arm gehalten wenn es eingeschläfert werden musste. Das hat mir geholfen mich zu verabschieden auch in dem Sinne, dass ich mein Tier nicht alleine gelassen habe und es bis zum Ende begleitet habe.
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09.02.2015, 13:56Inaktiver User
AW: Hochsensibel... Segen und auch manchmal "Fluch"
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09.02.2015, 13:57Inaktiver User
AW: Hochsensibel... Segen und auch manchmal "Fluch"
MMn sind Haustiere immer gut fuer Kinder und Jugendliche (wenn man sie denn artgerecht halten kann). Auch wenn ich cococays Beitrag selbst geschrieben haben koennte, ist es bei euch, wie du sagst, ja anders, da du noch da bist.
Zu deiner Tochter: Ich habe mich als Kind nur als Aussenseiter gefuehlt und waere froh gewesen, wenn es auch nur einen Ansatz gegeben haette, der mir klar gemacht haette, woher dieses stammte. Von daher kann sich deine Tochter froh schaetzen, dich als Mutter zu haben (wenn es ihr jetzt nicht bewusst ist, dann spaeter).
Schlimm fand ich es als 'Kraeutlein, ruehr mich nicht an' von meinen Eltern bezeichnet zu werden und zwar staendig. Was draussen in Schule und im Freundeskreis passiert, ist eine Sache. Wichtig ist aber fuer Kinder, dass sie sich zu Hause sicher und gut aufgehoben fuehlen. Dass sie akzeptiert und geliebt werden und nicht mit anderen verglichen werden. Auch moechte nicht ein jeder sich ueber Gefuehle austauschen.
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09.02.2015, 13:58Inaktiver User
AW: Hochsensibel... Segen und auch manchmal "Fluch"
Nein, nicht weil man für sich selber sorgt, das sollte jeder erwachsene Mensch tun. Nur muss man es nicht jedem unter die Nase reiben und sich für besser, höher oder individueller halten.
Das ist eine Missachtung seiner Mitmenschen, denen es vielleicht nicht anders geht, die sich aber vielleicht der Herausforderung des Lebens stellen und nicht in Selbstmitleid versinken und nur noch mit "Leidensgenossen" über ihre Besonderheit reden wollen.
Was Du alles so liest. Und ob es lohnt, mit mir zu diskutieren, kannst Du nur für Dich entscheiden.Allerdings lese ich schon, dass es sich eigentlich nicht lohnt mit dir zu diskutieren.
Und ich lese auch, dass du nicht HSP bist.
In Anführungsstrichen finde ich sie ganz in Ordnung.Wörter wie "krank" oder "betroffen" lehne ich in diesem Zusammenhang ab.
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09.02.2015, 14:01Inaktiver User
AW: Hochsensibel... Segen und auch manchmal "Fluch"
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- Grund
- doppelt



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