Fieselchen, willst Du nicht vielleicht einen eigenen Strang aufmachen? Ich sehe da eigentlich keinen direkten Zusammenhang mit Hochsensibilität.
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29.03.2015, 09:12Inaktiver User
AW: Hochsensibel... Segen und auch manchmal "Fluch"
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29.03.2015, 14:22
AW: Hochsensibel... Segen und auch manchmal "Fluch"
@Fieselchen
Was ist es denn genau was dein Unwohlbefinden auslöst?
Ist es wirklich die wuselige Betriebsamkeit in eurer Filiale? Oder ist es das schlechte Verhältnis zu den Kollegen, du dich im Team nicht so recht angenommen fühlst? Oder basiert alles darauf dass du kein Fachwissen vorweisen kannst?
Ich finde es sinnvoll, dass du da noch mal genauer hinschaust. Wenn Du deine "Störpunkte"genau analysieren kannst, wird dir das helfen eine Richtlinie zu entwerfen nach der du einen möglichen zukünftigen Arbeitgeber wählen kannst.
Und Dinge zu sehen, die du schon an deinem jetzigen Arbeitsplatz anders machen könntest um zu mehr Zufriedenheit zu gelangen.
Den Punkt Fachwissen kannst Du sofort und in Eigenregie angehen. Mit ziemlicher Sicherheit steht bei euch in den Personalräumen irgendwo ein Ordner in dem die Produkte, die ihr verkauft, gelistet sind.
Nehm' dir den mal vor! Aus eigener Erfahrung kann ich dir versichern, dass es ein verdammt gutes Gefühl ist genau zu wissen, mit was man sich beruflich so befasst und dementsprechend kompetent gegenüber Kunden, Kollegen und Chefs auftreten zu können. Und das könnte durchaus das Verhältnis zu den Kollegen verbessern."Das höchste Glück ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit." Erasmus von Rotterdam...
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26.07.2015, 16:41Inaktiver User
AW: Hochsensibel... Segen und auch manchmal "Fluch"
Hallo Eva,
durch liebestoll bin ich auf Deinen Beitrag gestoßen. Mein Sohn ist jetzt 24 Jahre alt und ist in meinen Augen ein HSP.
Ich selbst bin erst vor ungefähr auf dieses Thema aufmerksam geworden. Wir haben viel darüber geredet, und er konnte
sich wiederfinden. Nur leider wollte er sich nie damit auseinandersetzen. Ich denke er will nicht noch schwächer erscheinen.
Ich konnte leider nicht jeden Beitrag lesen zu Deinem Thema, es waren ja mächtig viele. Es ist sicher nicht einfach mit dieser
Besonderheit umzugehen. Ich hoffe, Du liest das hier und hast vielleicht Lust, nochmal etwas zu schreiben. Ich würde mich sehr gerne mit Dir austauschen.
Gruß momo
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17.09.2015, 12:26
AW: Hochsensibel... Segen und auch manchmal "Fluch"
Hallo Eva2, ich bin vor wenigen Tagen eher zufällig auf Deinen Beitrag gestoßen und werde Dir ewig dankbar dafür sein :-). Dass meine extreme Sensibilität sozusagen einen Namen hat, wusste ich nicht. Beschäftige mich nun eingehend mit dem Thema und bin einfach froh, dass ich vielleicht doch nicht hysterisch, sondern eben eine HSP bin :-).
Hast Du eventuell Erkenntnisse, ob es einen Zusammenhang zwischen HSP und Migräne gibt? LG mariemalek
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17.09.2015, 12:34
AW: Hochsensibel... Segen und auch manchmal "Fluch"
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17.09.2015, 13:32
AW: Hochsensibel... Segen und auch manchmal "Fluch"
Danke, Lizzie, das würde passen :-). Manchmal denke ich, ich habe GAR keine Filter für Außenreize...
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17.09.2015, 21:11
AW: Hochsensibel... Segen und auch manchmal "Fluch"
Eine hohe sensorische Sensitivität ist für mich beides:
Segen und Fluch.
Vor allem aber ist sie, wie sie eben ist.
Eine Eigenschaft, wie meine Nase oder meine Stimme.
Eigentlich sogar noch mehr "meins" oder "ich", denn meine Base könnte ich mir operieren lassen, meine Stimme ausbilden und damit verändern.
Das dürfte bei hoher sensorischer Sensitivität schwierig werden.
Was ich bemerkenswert finde, ist, dass sich hier dieselbe Form von sagenwirmal Disput entzündet hat wie im Thread zum Austausch über alternative Beziehungsformen (sprich nicht-monogame Beziehungen).
Die einen diskutieren ihr Leben mit einer vermuteten, empfundenen oder tatsächlich festgestellten hohen sensorischen Sensitivität.
Andere fühlen sich herabgewürdigt, weil sie "ganz normal" sind oder zu sein glauben. Oder kaprizieren ihre negativen Erfahrungen mit tatsächlich oder vermeintlich Hochsensitiven auf die Threadteilnehmer und deren Beiträge.
Oder unterstellen gesteigertes Geltungsbedürfnis.
Ich verstehe das als Regression zur Mitte - Ausreißer sollen zurück zur Herde getrieben werden. Sehr archaisch.
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19.09.2015, 08:25
AW: Hochsensibel... Segen und auch manchmal "Fluch"
nein, das glaube ich nicht, dass das dahinter steckt.
Ich habe den Strang jetzt länger nicht mehr verfolgt und will daher nicht strangbezogen dazu was schreiben, sondern allgemein.
Ich habe mich auch eine Weile ausgiebig mit dem Thema HSP beschäftigt, um ein paar Phänomenen, mit denen ich mich schon zeitlebens rumbalge, auf die Spur zu kommen. Ich kann daher beide Seiten gut nachvollziehen:
Es tut sehr gut, wenn "das Ding" einen Namen bekommt und man sich mit anderen austauschen kann, denen es ähnlich geht ("Hurra, ich bin gar kein Alien"
)
das macht aber die restlichen 80 % nicht zu Dumpfbacken und in dieser Bewertungsfreiheit, die sich (vermeintliche) HSPler oft wünschen, begegnen sie nicht auch automatisch den "Normalos".
vermeintliche HSPler gibt meiner Meinung nach inzwischen sehr viele (das kann gefühlt mit den prognostizierten 20 % schon fast nicht mehr hinhauen
), deshalb habe ich mich von dem Thema auch wieder abgewendet. Es ist mir egal, ob ich in manchen Bereichen nun eine größere Sensitivität habe oder nicht, ich weiss nun, dass es unterschiedliche "Antenneneinstellungen" gibt und - was für mich noch wichtiger ist - es Möglichkeiten gibt, dass ich mich individuell darauf einstelle. Und dafür gibts schon ganz gute Hinweise in entsprechender Literatur.
Viele Tests, die da im Internet und anderswo kursieren, begünstigen, dass sich jeder Egomane auch als HSP diagnostizieren kann. Ich glaube auch nicht so ganz, dass es da keine Feinabstufungen gibt, also eine höhere Sensitivität in bestimmten Bereichen. Ich mag Vielfalt sehr gerne, aber es sind oft die "Ausreißer" selbst, die sich ausgrenzen. Zur Integration muss man nicht zur "Mitte" gehören, es genügt völlig die GEGENSEITIGE Anerkennung und Rücksichtnahme.
(vermeintliche) HSPler fordern eine besondere Rücksichtnahme für sich ein. Das ist natürlich verständlich und auch ok, aber "Normalos" sind eben auch nicht nur Dumpfbacken und wollen eine gewisse Rücksichtnahme. Generell geht es doch im Grunde bei allen Konflikten immer nur um gegenseitigen Respekt, Anerkennung und Rücksichtnahme. Gerade weil sich leider auch in zunehmenden Maße Egomanen für HSPler halten, müssen das dann andere oft ausbaden, weil die Forderung nach Rücksichtnahme da i.d.R. eingleisig daher kommt. Das wird es wohl eher sein, was Agressionen hervorruft.Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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19.09.2015, 17:27Inaktiver User
AW: Hochsensibel... Segen und auch manchmal "Fluch"
Und unzähligen anderen Themen auch.
Oder Langeweile etc............Oder unterstellen gesteigertes Geltungsbedürfnis.
Eins hast Du vergessen, bitteschön entschuldigen, damit man auch wieder aufgenommen wird.Ich verstehe das als Regression zur Mitte - Ausreißer sollen zurück zur Herde getrieben werden. Sehr archaisch.
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19.09.2015, 17:48Inaktiver User
AW: Hochsensibel... Segen und auch manchmal "Fluch"
eine sehr informative Seite:
einfach mal googeln: agentur für hochsensible
viel zu lesen dort, aber gut
musste sehr grinsen bei dem spruch: hurra ich bin kein alien
das dachten wir alle, bevor die *Angelegenheit* einen Namen bekam
Geändert von Inaktiver User (19.09.2015 um 17:55 Uhr) Grund: link entfernt - war unsicher ob das "werbung" ist


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