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  1. Inaktiver User

    AW: Wie mit einem "Lebensthema" abschließen?

    Liebe daisymiller,

    wie auch immer, ich wünsche es Dir von Herzen

  2. Inaktiver User

    AW: Wie mit einem "Lebensthema" abschließen?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Hallo daisymiller,

    Dein Gewissenskonflikt basiert, so scheint mir, auf einem Widerspruch, den
    Du vielleicht gar nicht als solchen wahrnimmst.

    Da Deinem Partner Kinder nicht sehr wichtig sind, ist sein "Verzicht" auf eigene
    Kinder eine Entscheidung, die seiner eigenen Lebensvorstellung entspricht. Wenn
    er dies nun als Selbstaufopferung darstellt, dann ist das höchst unfair und
    scheint nur dem Zweck zu dienen, Dir ein schlechtes Gewissen unterjubeln zu
    wollen. Im weitesten Sinn begreife ich das als emotionale Erpressung.
    Hallo schafwolle,

    das ist vielleicht etwas missverständlich rübergekommen. Mein Partner hat mir nie direkt diesen Verzicht vorgeworfen. Im direkten Gespräch sagt er auch, dass ihm eine gute Beziehung wichtiger ist als Kinder und die äußeren Umstände wären halt nicht für ein weiteres Kind geeignet gewesen. Aber manchmal, wenn er von meinen Kindern verletzt war (weil Teenager vielleicht einfach manches nicht zu "schätzen" wussten und eben typisch pubertär garstig waren, was er lange auf sich bezogen hat), hat er gesagt, wegen ihnen hätte er auf eigene Kinder verzichtet...

  3. Inaktiver User

    AW: Wie mit einem "Lebensthema" abschließen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ist das wirklich ein lebensthema?
    mir kommt es eher so vor, als ob du der liebe deines partners nicht traust. ein kind würde euch verbinden... dass er keins will, verhindert nicht nur de facto diese bindung, sondern es macht seine liebe noch zweifelhafter.

    meiner ansicht nach hast du ein beziehungsproblem.
    Hallo ambivia,

    das ist eine mögliche Ursache, die ich nicht ausschließe... ja, ich "traue" seiner Liebe nicht. Meine Erfahrung mit ihm war, dass wir einige Jahre zusammengelebt haben, er sich in mancherlei Hinsicht gekümmert hat, aber es sich nicht verbindlich angefühlt hat, weil er z.B. mit mir keine Zukunftspläne hatte, wir im Grunde in den Tag hinein gelebt haben, was sich für mich nicht gut angefühlt hat, was er aber nicht anders konnte. Er war so dermaßen überfordert, dass er die "Hintertür" gebraucht hat, notfalls gehen zu können. Irgendwann konnte ich so nicht weiter und wir hatten uns getrennt. Seit 1,5 Jahren ist er wieder zurück, hat sich in vielen Dingen ganz schön verändert, ist jetzt wesentlich verbindlicher, sagt deutlich, dass er mit mir will und tut auch einiges dafür. Aber der alte Stachel sitzt tief. Ich bin misstrauisch - was gleichzeitig so absurd ist, denn er setzt alles auf eine Karte, investiert seine ganze Zeit, seine ganzen Ressourcen in mich, in uns. Und ich habe trotzdem das Gefühl, er wollte nicht wirklich mit mir...

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    AW: Wie mit einem "Lebensthema" abschließen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    du stellst einige der Fragen, die mir momentan durch den Kopf gehen... ich bin 43, körperlich bin ich glücklicherweise noch topfit, ich bin auch nicht nur auf die Kinder konzentriert gewesen und arbeite auch noch, bin aber auch in dem Job die "Kümmerin" und stelle mir da gerade auch die Sinnfrage...

    die Sinnesfrage ???? ich denke mal - es ist deine Kindheit!!

    Du hast irgend wie ein sog. Helfersyndrom entwickelt.

    Loslassen ist wichtig - um neue Wege gehne zu können.

    Eine Mutter nährt, hält, lässt wachsen UND lässt los.....
    Habe die KRAFT,zu ändern, was nicht mehr länger zu ertragen ist;
    die GELASSENHEIT, alles dass hinzunehmen, was nicht zu ändern ist, und die WEISHEIT, das eine vom anderen zu unterscheiden

  5. Inaktiver User

    AW: Wie mit einem "Lebensthema" abschließen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo schafwolle,

    das ist vielleicht etwas missverständlich rübergekommen. Mein Partner hat mir nie direkt diesen Verzicht vorgeworfen. Im direkten Gespräch sagt er auch, dass ihm eine gute Beziehung wichtiger ist als Kinder und die äußeren Umstände wären halt nicht für ein weiteres Kind geeignet gewesen. Aber manchmal, wenn er von meinen Kindern verletzt war (weil Teenager vielleicht einfach manches nicht zu "schätzen" wussten und eben typisch pubertär garstig waren, was er lange auf sich bezogen hat), hat er gesagt, wegen ihnen hätte er auf eigene Kinder verzichtet...
    Hallo Daisy!

    Das ist ja nun komplett daneben - ganz schlechter Stil! Er gibt die Verletzung durch Deine Kinder an Dich weiter, das geht gar nicht! Sag ihm das!
    Und abgesehen davon kannst Du sicher sein: von eigenen Kindern hätte er mindestens (!) genauso viel abbekommen! Und trotzdem fühlt es sich sicher beim eigenen Kind anders an...

    Ich habe mit meinem Partner auch keine Kinder, er hat welche aus vorheriger Ehe, er will keine mehr, aber ich verzichte nicht wirklich seinetwegen, denn bisher hatte ich nie einen konkreten Kinderwunsch. Die Situation kann echt ganz ok sein. Also freu Dich über Deine Kinder und akzeptiere, daß ihm Kinder nie so wichtig waren. Und mit Deinen Kindern hat er das ein Stück weit ja doch gelebt. Er scheint damit leben zu können - also mach Du Dir (seinetwegen) keinen Kopf!

    Alles Gute!

    Sin

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    AW: Wie mit einem "Lebensthema" abschließen?

    dass er von uns aus dem "Familienleben" ausgeschlossen wird (meine Kinder sind oft nachmittags zu Besuch, wenn er bei der Arbeit ist, wir denken uns da gar nicht viel dabei,
    Zitat Daisy

    das ist die klassische Art jemanden auszuschließen: er ist so unwichtig, dass du nicht mal daran denkst dass er verletzt sein könnte.

    Zudem fällt in deinem Eingangsposting auf, dass auschliesslich von seinen Fehlern die Rede ist. Du musst doch auch welche gemacht haben? Dann nennst du ihn familienunderfahren. Er ist aber nicht vom Baum gefallen, sondern hat Eltern. Das ist eine andere Art von Familie und sie ist genauso viel wert wie deine.

    Mir scheint, da fehlt es an Anerkennung. Es war bestimmt nicht einfach neben einer Gluckenmama (sagst du selbst über dich) mit pubertierenden Kindern zu leben. Etwas mehr Versändnis hat der Gute also verdient.

    Ich glaube nicht, dass er selbst eigene Kinder möchte. Nch meiner Lesart war er von ihren Puoertätsauswüchesen genervt. Möglicherweise - das ist jetzt Spekulation - hast du dich dabei auf die Seite der Kinder gestellt, und seine Bedürfnisse vergessen. Das ist sehr verständlich, trägt aber nicht zu einer harmonischen Partnerschaft bei. Auch neie Lebenspartner haben Rechte im Familiengefüge und nein, sie müssen nicht alles gut finden, was Pubertierende so von sich geben.

    Er will vermutlich als gleichwertig in diesem Familiengefüge wahrgenommen werden. Genau das scheint aber nicht der Fall zu sein.

    Es gibt dich und deinen Partner und es gibt dich und deine Kinder. Letzteres bezeichnest du als deine Familie. Es wäre an dir, daran etwas zu ändern. Für mich liest sich das so, als würdest du seine Aussagen völlig missdeuten.

    liebe Grüße

    türkis

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