Antworten
Seite 2 von 4 ErsteErste 1234 LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 33
  1. Inaktiver User

    AW: Ich hab da mal eine Frage...

    Eine Affaire zu haben ist für eine Frau keine Kunst
    das ist der Punkt.

    Das Singledasein wird ab einem gewissen Alter bei Frauen in der Tat "belächelt", als ob ein Defizit vorliegen würde. Wenn du wirklich freiwillig und glücklich Single bist, dann geniesse es und erfreue dich an deinen moralischen Werten.
    das unterschreibe ich so.

  2. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Ich hab da mal eine Frage...

    Zitat Zitat von Sojourner Beitrag anzeigen
    Das Singledasein wird ab einem gewissen Alter bei Frauen in der Tat "belächelt", als ob ein Defizit vorliegen würde.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    das unterschreibe ich so.
    Ich scheine wohl wirklich in einer anderen Welt zu leben, als ihr Beide. Zum Glück!

    In meiner Welt wird keine Frau schräg angeschaut, nur weil sie Single ist. Egal in welchem Alter. Zumal wohl kaum eine Frau ihr Leben lang durchgängig Single ist/war.

    Heutzutage ist es eher selten, bzw. ein super Glücksfall, wenn Frau sich mit Anfang/Mitte 20 verpartnert und dann bis an ihr Lebensende mit genau diesem Mann zusammen bleibt. Trennungen in allen Altersstufen sind nun wirklich nichts ungewöhnliches mehr. Und es kann übrigens Jeden treffen.
    Und ja, dann ist Frau wohl erstmal Single. Bis sie einen neuen Partner gefunden hat. Bei Männern ist das übrigens genauso.

    Genauso wenig, wie es "für" einen Menschen spricht, wenn er Single ist, spricht es "für" einen Menschen, wenn er aktuell in einer Beziehung lebt.

  3. User Info Menu

    AW: Ich hab da mal eine Frage...

    Zitat Zitat von Josyfine Beitrag anzeigen
    In meiner Welt wird keine Frau schräg angeschaut, nur weil sie Single ist. Egal in welchem Alter. Zumal wohl kaum eine Frau ihr Leben lang durchgängig Single ist/war.
    Deshalb schrieb ich ja auch, dass dies in der Regel erst ab einem gewissen Alter geschieht. Meist in jenem, in welchem die allermeisten eben in einer festen Beziehung leben oder verheiratet sind. Das durchschnittliche Heiratsalter für Frauen in Deutschland liegt bei 30 Jahren.

    Ich persönlich kenne einige Frauen, die absolut überzeugte Singles sind - da kommt auch niemand auf den Gedanken, sie zu belächeln, zumal es ihnen an Interessenten mit ernsthaften Absichten nicht mangelt. Sie wollen sich einfach noch nicht fest binden und manche haben auch gar nicht vor, es jemals zu tun. Die strahlen das auch entsprechend aus.

    Es geht eher um das gesellschaftliche Stigma, das älteren Singlefrauen anhaftet.

  4. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Ich hab da mal eine Frage...

    Zitat Zitat von Sojourner Beitrag anzeigen
    Es geht eher um das gesellschaftliche Stigma, das älteren Singlefrauen anhaftet.
    Ich erlebe das tatsächlich anders.

    Als Beispiel meine ältere Cousine: Diese war 14 Jahre mit einem Mann zusammen (nicht verheiratet), und dann trennten sie sich in beiderseigigem Einvernehmen. Mit 42 war sie also plötzlich wieder Single. Dass sie da irgendjemand schräg angeschaut hätte - das habe ich tatsächlich nie mitbekommen.
    Sie war dann ca. 3 Jahre Single, bis sie ihren jetzigen Mann über eine Singlebörse kennenlernte. Letztes Jahr Weihnachten haben beide geheiratet. Meine Cousine war da 47.

    Ich halte derartige Lebenswege nicht mehr für so außergewöhnlich. Und habe noch nie erlebt, dass eine ältere Singlefrau irgendwie komisch angeschaut wird, nur weil sie (derzeit) Single ist.
    Nicht mal bei meiner 60 jährigen Kollegin (und mittlerweile Freundin) erlebe ich das. Diese hätte gerne wieder einen Partner, sie war über 30 Jahre verheiratet. Wieso sollte man diese Frau schräg anschauen, nur weil sie es nach so vielen Jahren endlich geschafft hat, sich von ihrem miesen Ehemann zu trennen, der nur fremdgegangen ist? Ok, jetzt ist sie Single, aber ich bin mir sicher, dass sie wieder einen Mann findet, denn sie ist eine tolle Frau.

  5. User Info Menu

    AW: Ich hab da mal eine Frage...

    Zitat Zitat von Josyfine Beitrag anzeigen
    Als Beispiel meine ältere Cousine: Diese war 14 Jahre mit einem Mann zusammen (nicht verheiratet), und dann trennten sie sich in beiderseigigem Einvernehmen. Mit 42 war sie also plötzlich wieder Single. Dass sie da irgendjemand schräg angeschaut hätte - das habe ich tatsächlich nie mitbekommen.
    Sie war dann ca. 3 Jahre Single, bis sie ihren jetzigen Mann über eine Singlebörse kennenlernte. Letztes Jahr Weihnachten haben beide geheiratet. Meine Cousine war da 47.
    Deine Cousine gehörte allerdings nicht zu jenen "überzeugten" Singles, da sie sich ja recht rasch in einer Singlebörse anmeldete. Derzeit läuft ja in einem anderen Forum ein Thread über Frauen ü40, und mein Anschein ist, dass es für jene Altersklasse alles andere als einfach ist, einen Partner mit ernsthaften Absichten zu finden.

    Ich halte derartige Lebenswege nicht mehr für so außergewöhnlich. Und habe noch nie erlebt, dass eine ältere Singlefrau irgendwie komisch angeschaut wird, nur weil sie (derzeit) Single ist.
    Es geht ja auch um jene Frauen, die aus voller Überzeugung Alleinstehende und Single sind.

    Nicht mal bei meiner 60 jährigen Kollegin (und mittlerweile Freundin) erlebe ich das. Diese hätte gerne wieder einen Partner, sie war über 30 Jahre verheiratet. Wieso sollte man diese Frau schräg anschauen, nur weil sie es nach so vielen Jahren endlich geschafft hat, sich von ihrem miesen Ehemann zu trennen, der nur fremdgegangen ist? Ok, jetzt ist sie Single, aber ich bin mir sicher, dass sie wieder einen Mann findet, denn sie ist eine tolle Frau.
    Vielleicht missverstehen wir uns. Es geht um ein gesellschaftliches Stigma das jenen Frauen anhaftet, die freiwillig und aus Überzeugung Single sind.

    Dass es viele Frauen gibt, deren Beziehungen/Ehen nicht funktionieren, bestreitet niemand. Noch, dass sie nach gegebener Zeit einen passenden Partner finden können.

  6. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Ich hab da mal eine Frage...

    Zitat Zitat von Sojourner Beitrag anzeigen
    Vielleicht missverstehen wir uns. Es geht um ein gesellschaftliches Stigma das jenen Frauen anhaftet, die freiwillig und aus Überzeugung Single sind.
    Ich kannte in meinem Leben nur eine einzige Frau, die wirklich aus Überzeugung Single geblieben ist und mit fast 90 Jahren dann auch als Jungfrau gestorben ist: das war die Schwester meiner Oma. Diese war körperlich (nicht geistig!) ein bisschen behindert (kleinwüchsig u.a.). Vielleicht lag das an der damaligen Generation, keine Ahnung. Die zweite Schwester meiner Oma war auch Zeit ihres Lebens Single - weil sie keinen passenden Mann gefunden hat (woran das lag, weiß ich nicht). Damals war das ja eh noch ganz anders.
    Der Bruder dieser beider Frauen (mein "Großonkel"??) blieb daraufhin ebenfalls Single, er hat aus Liebe zu seinen beiden nicht liierten Schwestern auf seine eigene Liebe zu einer Frau verzichtet. Er hat die Sorgfaltspflicht gegenüber seinen Schwestern höher angesiedelt als eine eigene Liebe. Ich fand das immer sehr tragisch, er war ein so toller Mann und eine "gute Partie", der viele Frauen hätte haben können - aber hat sich halt so entschieden und auf sein persönliches Glück verzichtet.

    Nun ja... in meinem derzeitigen Bekanntenkreis kenne ich tatsächlich keinen Menschen, der aus vollster Überzeugung Single ist. Eher so, dass die Leute sagen: "Ok, es wäre schön, wenn ich nochmal Jemanden finden würde, aber nicht um jeden Preis - und wenn es denn so sein sollte, dass da kein Passender mehr auftaucht, dann ist das auch ok."
    Ich persönlich bin ebenfalls nicht unglücklich als derzeitiger Single, aber ich lasse alles auf mich zukommen. Leben kann ich mit beiden Alternativen - Single sein oder in Beziehung. Beides hat nämlich Vor- und Nachteile.

  7. Inaktiver User

    AW: Ich hab da mal eine Frage...

    Zitat Zitat von Sojourner Beitrag anzeigen


    Es geht ja auch um jene Frauen, die aus voller Überzeugung Alleinstehende und Single sind.



    Vielleicht missverstehen wir uns. Es geht um ein gesellschaftliches Stigma das jenen Frauen anhaftet, die freiwillig und aus Überzeugung Single sind.

    Dass es viele Frauen gibt, deren Beziehungen/Ehen nicht funktionieren, bestreitet niemand. Noch, dass sie nach gegebener Zeit einen passenden Partner finden können.
    Aus voller Überzeugung Single zu sein, würde ja bedeuten, es gibt da mindestens einen Mann, der für eine Beziehung infrage käme, aber die Frau möchte nicht, weil sie lieber allein ist als zu zweit.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so häufig ist.

    Und ein gesellschaftliches Stigma sehe ich da auch nicht. Hab ich jedenfalls noch nie erlebt und ich bin jetzt auch schon ein paar Jahre Single.
    "In der Gesellschaft" ist mein Single-Dasein oder das von anderen sowieso kein Thema, danach fragt doch niemand. Ahnen könnten es eventuell meine Arbeitskollegen, aber ich glaube nicht, dass die darüber überhaupt nachdenken. Ich ahne das bei einigen von denen auch und verpasse denen trotzdem kein Stigma, hab das auch nicht getan, als ich noch in einer Beziehung war.
    Wissen tun es meine Freunde, aber da hab ich noch nie blöde Sprüche gehört - das wäre ja auch noch schöner

    Mich würde mal interessieren, wie dieses Stigma konkret aussieht? Hast Du da selbst schon mal was erlebt oder bei anderen beobachtet oder gehört?

  8. User Info Menu

    AW: Ich hab da mal eine Frage...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aus voller Überzeugung Single zu sein, würde ja bedeuten, es gibt da mindestens einen Mann, der für eine Beziehung infrage käme, aber die Frau möchte nicht, weil sie lieber allein ist als zu zweit.
    Damit implizierst du, dass der Normalzustand der ist, dass eine Frau sich einen Partner wünscht, aber dennoch "verzichtet".

    Das meine ich hiermit eben nicht, sondern jene Frauen, die ganz bewusst keine Form der Partnerschaft anstreben und überzeugte Alleinstehende sind, unabhängig davon, ob es für sie passende Männer gibt, oder nicht.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so häufig ist.
    Ja, es dürfte eher selten sein.

    Vielleicht ist es auch von dem Alter abhängig. Bei jüngeren Frauen ist es nicht selten, dass sie sich temporär auf keine Beziehung einlassen wollen, weil sie andere Dinge priorisieren und die Familienplanung noch nicht im Fokus steht.

    Mich würde mal interessieren, wie dieses Stigma konkret aussieht? Hast Du da selbst schon mal was erlebt oder bei anderen beobachtet oder gehört?
    Ab einem gewissen Alter ist das Singledasein in der Tat ein soziales Stigma, da Partnerschaft/Ehe sowie Familie auch mit einem gewissen gesellschaftlichen Status einhergeht. Frauen sind hierbei stärker betroffen, als Männer.

    Das leitet sich, soziologisch betrachtet eben auch daraus ab, dass die allermeisten Frauen - wie es hier ja von vielen geschrieben wird - keine "überzeugten" Singles sind, sprich: davon ausgegangen wird, dass dieser Singlestatus kein freiwilliger ist, betreffende Singles werden dann als defizitär wahrgenommen.

    Bei Interesse kann ja entsprechend zu der Thematik recherchiert werden.

  9. User Info Menu

    AW: Ich hab da mal eine Frage...

    "Versteht mich bitte richtig: es geht mir hier nicht darum die Moralkeule zu schwingen oder ähnliches.
    Leben und leben lassen. Ich für meinen Teil bin mit meinem Leben zufrieden, lache gerne und viel und ich gönne jedem das seine.

    Spielt hier Neid eine Rolle?"

    Antwort:
    Bleib so wie du bist, ja es hat sehr viel mit Neid zu tun. Du bist zufrieden und glücklich und wirst es auch ausstrahlen! Ich finde deine Ansichweise, deine Einstellung sehr gut.
    Wenn sich diese Frauen von dir distanzieren, solltest du nur froh darüber sein:-) die haben ein großes Problem und nicht du.

  10. Moderation

    User Info Menu

    AW: Ich hab da mal eine Frage...

    Ich würde mal sagen, von jemandem, der sich auf Kosten anderer profilieren will, ist ein Kontaktabbruch doch genau das, was man haben möchte.

    Es kann natürlich einen Unterschied machen, ob die klaren Worte sind "schau du doch mal in den Spiegel ehe du hier rumpampst" oder "ist nicht mein Ding, sorry". Ersteres beleidigt öfter, ist aber manchmal unvermeidlich, wenn einem der Blödsinn bis Oberkante Unterlippe steht. Trotzdem, in der Wahl seiner Feinde kann der Mensch nicht vorsichtig genug sein.

    Neid ist immer etwas schwierig. Wer davon ausgeht, daß er beneidenswert ist, nimmt nicht nur an, besser als andere zu sein, sondern auch, daß die anderen das genauso sehen, und verschleiert vor sich selbt mögliche andere Ursachen feindseliger Reaktionen (zum Beispiel Taktlosigkeit, siehe oben).

    Vielleicht empfinden die anderen aber auch dein Leben als unkomplizierter und hätten es gerne, aber nicht gerne genug, um ihre Männergeschichten seinzulassen (ist auch nicht so einfach... die Hormone...), oder sie sind ambivalent ihren eigenen Männergeschichten gegenüber und identifizieren dich mit der Stimme in ihrem Hinterkopf, die sagt, "du bist ein hoffnungsloser Fall, aus dir wird nie was, du solltest dich was schämen". Der Stimme im Hinterkopf können sie nicht sagen, "scher dich zum Teufel", du bist das willkommene Surrogat.

    Aber das ist alles Spekuation. Du kannst vielleicht durch freundliches und anteilnehmendes Fragen mehr herausbekommen, wenn du möchest, falls du möchtest.

    Ein gutes Leben ist die beste Rache.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

Antworten
Seite 2 von 4 ErsteErste 1234 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •