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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    wahrscheinlich KEINER was gutes über mein Aussehen.
    Was würden sie denn sagen über Dein Aussehen?
    Liebe schafwolle, das sollte Saetien am besten garnicht selbst beanworten. Ich glaube, Saetien kann sich garnicht vorstellen, dass jemand ihr positive Rückmeldung geben würde und das auch ehrlich meinte, solange sie sich selbst nicht attraktiv finden kann.

    Saetien, frag wirklich mal nach bei denen, die Dich schätzen und Dir positive Eigenschaften zusprechen. Ich glaube, Du wärst überrascht, wie positiv sich Deine Eigenschaften auf Deine Attraktivität auswirken.

    "Schönheit liegt im Auge des Betrachters", so heißt es nicht umsonst, so ist es wirklich. Selbst wenn jemand dem aktuellen Schönheitsideal entspricht, er kann äußerlich so dermaßen hässlich werden, wenn er einen fiesen Charakter hat. Und umgekehrt funktioniert das ganz genauso.

    Der Charakter hat viel größeren Einfluss auf unsere Attraktivität, als Du glaubst. Ein schönes Gesicht und eine gute Figur alleine machen noch nicht attraktiv im wahren Leben. Höchstens als Fotos in den Hochglanzmagazinen.

    (Und dann meist auch nur dort, ungeschminkt und in Jeans und T-Shirt sehen sie doch alle wie graue Mäuse aus)

    P.S.: Wenn ich darüber nachdenke, dann sind in meinem Umfeld für mich die wirklich schönsten Menschen in Wirklichkeit weit weg vom Schönheitsideal. Sie sehen nicht schön aus, sie SIND es!
    Man muss nur immer einmal öfter aufstehen als man umgefallen ist.
    "Ihr sollt immer denken: Ich werde es schaffen" Dalai Lama


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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und dann passt das Gewicht zur Größe?
    Aber Du liest Dir schon manchmal durch, auf was Du antwortest?

    Meine Anmerkung:
    Zitat Zitat von Ullalla Beitrag anzeigen
    ... Man muss sich halt immer den besten Spiegel aussuchen!
    bezog sich relativ leicht erkennbar hierauf:
    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    ... In dem Institut wo ich arbeite gibt es zwei Spiegel, in beide schaue ich regelmäßig.
    Bei dem einen halte ich mich regelmäßig für sehr hässlich, im anderen jedes Mal für ziemlich hübsch.
    ...
    life is all about
    finding people who
    are your kind of
    CRAZY

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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Zitat Zitat von Einzelne Beitrag anzeigen
    Der Charakter hat viel größeren Einfluss auf unsere Attraktivität, als Du glaubst. Ein schönes Gesicht und eine gute Figur alleine machen noch nicht attraktiv im wahren Leben. Höchstens als Fotos in den Hochglanzmagazinen.
    Ja, jetzt, wo ich es hier lese, frage ich mich auch, warum eigentlich Saetien "will hübsch gefunden werden" und "will gemocht werden" nahezu synonym verwendet.
    Eine liebe Freundin ist nicht nur übergewichtig, sondern hat auch einen Damenbart, einen grauenvollen Kleidungsgeschmack und schwitzt auffällig viel.
    Aber sie ist herzlich, ehrlich an anderen Menschen interessiert und tut Dinge nicht, um damit eine Wirkung zu erzielen.
    Ich mag sie sehr.
    Und da bin ich nicht die einzige.

  4. Inaktiver User

    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Eine liebe Freundin ist nicht nur übergewichtig, sondern hat auch einen Damenbart, einen grauenvollen Kleidungsgeschmack und schwitzt auffällig viel.
    Aber sie ist herzlich, ehrlich an anderen Menschen interessiert und tut Dinge nicht, um damit eine Wirkung zu erzielen.
    Ich mag sie sehr.
    Und da bin ich nicht die einzige.
    und wie geht es dieser freundin mit ihrem äußeren?

  5. gesperrt

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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Promethea:

    Dankeschön, richtig verstanden.


    Schafwolle:

    Bei dem "das MUSS der nun glauben:" Nun, es geht um das was eben nicht geglaubt wird, Geschichte ist beliebig ersetzbar.

    Hm.
    Wenn ich so überlege insbesondere dann, wenn die Unterstellung ist, ich würde lügen um mich wichtig zu machen.



    Das mit der Opferhaltung ist auch so ein Ding, da gehe ich schon gar nicht mehr drauf ein, weil ich denke wenn ich das jedes Mal täte hätte ich noch mal 10 Seiten mehr.
    Mindestens.
    Nur, das Nicht Drauf Eingehen scheint auch nicht zu helfen, es wird trotzdem immer wieder geschrieben.




    Und ob ich was Positives über meine Familie zu sagen hätte?

    In der Bri?

    Sieh es einmal so, wenn ich etwas Negatives sage, ist der Effekt:
    -Zustimmung
    -Egal
    -"Du spinnst doch!"

    Kann alles passieren, ist alles schon passiert.

    Die gleichen Reaktionen ergeben sich, wenn ich was Positives erzähle, nur dass es mir DANN passieren kann, dass Leute (und irgendwer findet sich bestimmt) sagen, das, was ich an meiner Familie toll finde, wäre besonders schlecht.

    Das riskiere ich doch nicht!

    Wie gesagt, ich diskutiere aus einem ähnlichen Grund auch grundsätzlich keine eigene Beziehung in der Bri - ich will mir nicht etwas, was ich an sich gut finde, madig reden lassen.






    Und, Schafwolle, wenn Du noch 100 Mal schreibst, dass mit fast 30 meine Familie nicht mehr verantwortlich wäre, ändert das immer noch nichts daran, dass die meisten von uns selbst mit fast 70 wahrscheinlich noch stark von ihrer Familie geprägt sind.
    Wiederholung macht Deinen Einwand nicht wahrer.

    Zumal Du das ja nie begründest, sondern immer nur schimpfst, jetzt sei aber langsam mal nicht mehr meine Familie verantwortlich.
    Ach?
    Warum?
    Weil Du das so sagst?



    An sich wollte ich heute Schritte zählen - die App habe ich auch runtergeladen, nur der Akku war leider zu leer.

  6. Inaktiver User

    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und dann passt das Gewicht zur Größe?
    Meinst du, wer dick ist, ist auch hässlich? Ich halte das, gelinde gesagt, für Unfug - und deine Frage in dem Kontext von Saetiens Thread für hämisch.

  7. gesperrt

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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Und, Schafwolle, wenn Du noch 100 Mal schreibst, dass mit fast 30 meine Familie nicht mehr verantwortlich wäre, ändert das immer noch nichts daran, dass die meisten von uns selbst mit fast 70 wahrscheinlich noch stark von ihrer Familie geprägt sind.
    Wiederholung macht Deinen Einwand nicht wahrer.

    Zumal Du das ja nie begründest, sondern immer nur schimpfst, jetzt sei aber langsam mal nicht mehr meine Familie verantwortlich.
    Ach?
    Warum?
    Weil Du das so sagst?
    Ich bin zwar nicht Schafwolle, möchte zu diesem Punkt aber trotzdem gerne was schreiben.
    Natürlich ist deine Familie (mit-)verantwortlich, was die Bildung deiner Persönlichkeit, deine Prägung inklusive aller "Defizite" und ungesunde Muster angeht.
    Trotzdem ist es keine Lösung, sich sein Leben lang darauf auszuruhen. Und mit knapp 30 kann man sehr wohl erwarten, dass ein Mensch sein Leben selbst in die Hand nimmt. Das heißt: seine Traumata aufarbeiten, ob selbst oder mit professioneller Hilfe - das ist im Endeffekt egal. Du kannst nicht dein Leben lang für alles deine Familie verantwortlich machen. Du bist jetzt erwachsen und für dein Seelenheil selbst verantwortlich.

    Sicherlich haben es Menschen einfacher im Leben, die eine "normale", gesunde Erziehung genossen haben und wohl behütet aufgewachsen sind. Ja, das ist zu beneiden, ohne Frage! Aber mal ehrlich, es gibt so viele Menschen, die dieses Privileg nicht hatten.
    Meine Eltern z.B. haben mich nie wertgeschätzt, mich immer runtergemacht, mich sogar als "hässlich" und "fett" betitelt - und das in meiner Pubertät, wo jeder Zweite Pickel und Babyspeck hat, und man sowas nun weiß Gott nicht mal eben so locker wegsteckt. Noch vor wenigen Jahren kamen sogar hämische Kommentare meiner Mutter - "Oh, naja, war ja klar, dass auch dieser Mann sich nicht mehr bei dir meldet." Ausgeflippt bin ich da, trotzdem tat es weh, wie mit 14. Das lässt sich wohl auch niemals abstellen.

    Hätte ich das alles ungefiltert an mich rangelassen, wäre ich wohl schon längst in tiefste Depressionen verfallen. Hätte mich gehen lassen und wäre heute wirklich fett und hässlich.
    Abgrenzung heißt hier das Zauberwort. Und Aufarbeitung. Es gab ganz böse Diskussionen und Ausbrüche meinerseits, zeitweiliger kompletter Kontaktabbruch, und heute weise ich meine Mutter in ihre Grenzen. Sie hat schon oft geweint, und sich dafür entschuldigt, was sie mir als Kind "angetan" hat - aus reinster Unwissenheit und weil sie viel zu früh Mutter geworden ist, total unreif, um ein Kind empathisch zu erziehen.

    Du hast im Endeffekt nur zwei Möglichkeiten:
    Entweder du entscheidest dich, dich von diesen alten Verletzungen frei zu machen, was natürlich einige Arbeit an dir selbst bedeutet - oder du zerbrichst an den alten Verletzungen.
    Nun ja, ich habe mich für die erste Variante entschieden. Ein steiniger Weg. Mittlerweile kann ich mich selbst "lieben", was nur heißt: ich akzeptiere mich so, wie ich bin, auch mit all meinen negativen Seiten: dass ich z.B. oftmals sehr faul bin, wenig belastungsfähig und sehr viel Zeit für mich allein brauche. Trotzdem bin ich liebenswert. Punkt.

  8. Inaktiver User

    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    saetin, nur als kurzer einwurf : kennst du die arbeit mit dem bild des "inneren kindes" ? (ohne erwartung, dass du darauf reagierst)

    ansonsten : chapeau, wie gut du dich abgrenzt bzgl. der themen, vor denen du dich und deine familie schützen willst - und das schreibe ich ganz ernst gemeint !!!

  9. VIP

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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Josyfine, !

    Ich bin ein Stück älter als Du und habe Ähnliches erlebt (bei mir war es "hässlich", "mager", "ungeschickt" ...).
    Sie tun es nicht mit Absicht, nicht um uns zu verletzen, sondern sie können es nicht besser, weil sie selbst ihre Wunden mit sich tragen. Ich habe meiner Mutter verziehen, aber nichts vergessen. Und ich habe mühsam und schmerzhaft einen Weg gesucht und gefunden, damit umzugehen und auch abzuschließen und mich ein Stück weit anzunehmen, so wie es eigentlich Eltern tun sollten.

    Saetien,

    natürlich kann keiner die familiären Prägungen wegwischen. Alte Traumata können ganz schnell wieder am die Oberfläche kommen. Aber ein gewisses Handwerkszeug, das man sich aneignen kann und das meiner Meinung nach zum Erwachsenesein gehört, sollte einem helfen, nicht noch mit 87 in Starre zu verharren und zu sagen: meine Eltern haben mich versaut. Das ist Arbeit, Arbeit, Arbeit.
    Aber jeder kleine Erfolg, jedes noch so kleine Stück Abnabelung ist Befreiung.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Zitat von agathe13
    Eine liebe Freundin ist nicht nur übergewichtig, sondern hat auch einen Damenbart, einen grauenvollen Kleidungsgeschmack und schwitzt auffällig viel.
    Aber sie ist herzlich, ehrlich an anderen Menschen interessiert und tut Dinge nicht, um damit eine Wirkung zu erzielen.
    Ich mag sie sehr.
    Und da bin ich nicht die einzige.
    und wie geht es dieser freundin mit ihrem äußeren?
    Sie ist - soweit ich das weiß - damit im Großen und Ganzen im Reinen.
    Das mit dem Schwitzen nervt sie etwas, aber sonst ...

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