Zu Beginn dieses Themas habe ich wirklich angenommen, es geht mal um etwas ganz Anderes. Nämlich wirklich um Styling-Tipps etc. ... und ich war echt so blöde, im Netz nach passenden Blogs zu forschen.
Und irgendwann waren wir dann wieder in der üblichen Schleife.
Was bringt Dir das. Saetien? Ist das wirklich hilfreich für Dich?
Warum nutzt Du die Zeit, die Du brauchst, um schon zigmal Wiederholtes erneut unter neuem Thema zu posten, nicht lieber zum Salatschnippeln oder Aufräumen (das konnte ich auch nicht von Geburt an, habe ich mir irgendwann selbst beigebracht)?
ja, ja, die Bri ist wirklich böse, jetzt will Dir so eine alte Tante auch noch vorschreiben, wie Du Deine Zeit verbringen sollst.
Will sie nicht.
... und täglich grüßt das Murmeltier ...
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20.01.2015, 15:14
AW: Woher Motivation für Stil nehmen?
life is all about
finding people who
are your kind of
CRAZY
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20.01.2015, 15:31Inaktiver User
AW: Woher Motivation für Stil nehmen?
Ich hoffe, das klingt jetzt nicht zu hart

Als ich noch "heranwachsend" war und vielleicht ähnlich bockig und beratungsresistent, wurde mir einfach gesagt:
"Das musst Du wissen, dann lebst Du eben Dir zuleide."
Heute verstehe ich diesen Satz sehr wohl und ich finde er passt.
Es ist Dein Leben Saetien, Du leidest.
Wir wollen nicht, dass Du leidest und versuchen Dir zu helfen, Dir Inspirationen zu geben.
Doch es ist Dein Leben, das Du leben musst.
Du trägst die Verantworung dafür.
Du trägst ja auch die Früchte deiner Bemühungen.
Genauso trägst Du auch die Folgen deiner Entscheidung.
Es hilft Dir nicht ständig zu lamentieren und neue Themen aufzumachen.
Es hilft Dir nicht, immer nur zu jammern, wie schlecht die Welt ist und wie übel doch alles ist, und wie anstrengend und Du es nicht schaffst und keiner Dir hilft, und, und, und.
Es hilft Dir nicht, wenn Du im gleichen Atemzug sagst, wie scheißegal Dir doch alles ist.
Es ist Dein Leben, dass Du damit trist und farblos und freudlos gestaltest.
Ich für meinen Fall werde jetzt auf keinen deiner Aufrufe mehr reagieren, denn
ich sehe, dass Du nicht die Verantwortung für deine Leben tragen kann.
Niemand wird dies tun, das ist ganz alleine Deine Sache!
Freunde Dich damit an.
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20.01.2015, 16:42
AW: Woher Motivation für Stil nehmen?
(Ich hoffe das wurde nicht schon gesagt, ich habe einige Seite übersprungen)
Ich denke DAS ist ein ganz wichtiger Punkt!
Du solltest mal abkommen von der Vorstellung, dass andere an all die Sachen, für die du keine Motivation aufbringen kannst (Aufräumen, Schminken, Kochen, Körperpflege, teils auch Klamotten shoppen), mit höchster intrinsischer Motivation und größtem Genuß rangehen.
Die wenigsten denken sich: Jaaaa, jetzt aufräumen!
Manchmal muss man es halt beschließen, machen, sich ein Stück weit zwingen...
Ich habe an schlafen auch mehr Freude wie an Schminken... Deutlich mehr!! Und trotzdem raff ich mich einfach. Tu es für mich, für ein bisschen ein besseres Gefühl... Ich tu es einfach!
Und ich hab an ALLEM mehr Freude wie an aufräumen... Aber ich raff mich halt...
Tritt dir doch einfach selbst in den Hintern... Denk, andere kriegen s auch hin, warum nicht du??
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20.01.2015, 18:03
AW: Woher Motivation für Stil nehmen?
Marylinchen, genau diese Frage, die Du als Abschluss zu Deinem Beitrag gestellt hast, ist doch meine Frage die ich in diesem Thread gestellt habe!
Warum werde ich dann bitte über 1 oder 2 Seiten lang für dieselbe Frage von Teilen der Bri verdroschen?
Weil Ihr euch alle vorstellt, dass ich statt hier zu schreiben auch Salat schnippeln könnte?
Und nein, ich gehe nicht davon aus, dass die meisten ans Aufräumen rangehen mit "Jei, Aufräumen!"
Aber sie tun es eben trotzdem.
Das Blöde ist, weder ist Aufräumen MORALISCH notwendig, Moral ist dafür schlicht die falsche Skala.
Für Moral kann ich mich recht gut motivieren, trifft hier aber nicht.
Noch hat es streng genommen ernste Konsequenzen wenn man es lässt.
Für Klausuren habe ich zur Not noch ziemlich viel in der Schlussphase gelernt - da war, wie bei vielen Paniklernern, die Motivation dann da, weil Nichtlernen handfeste Konsequenzen hat.
Diese handfeste Konsequenz fehlt beim Nichtaufräumen.
Und ich habe in meinem ganzen Leben nie etwas getan was nicht
-Spaß gemacht hat
-moralisch notwendig war
-bei Unterlassen handfeste Konsequenzen nach sich zog
(also, stellt euch zwischen den Punkten ein Oder vor).
Mir ist absolut schleierhaft, wie man das tut!
Also, nicht das Aufräumen sondern etwas ohne eins dieser drei als Antreiber!
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20.01.2015, 18:06
AW: Woher Motivation für Stil nehmen?
Was hier mehrfach geschrieben wurde, ich würde auf so vieles nicht Eingehen.
Stimmt.
Das kommt so zustande, dass ich morgens oder abends schreibe.
Und dann ins Labor gehe.
In der Zwischenzeit kommen 20 neue Beiträge.
Dann komme ich aus dem Labor, lese die alle, aber reagiere nicht auf jeden einzelnen.
Ergebnis:
Die Bri ist beleidigt.
Ich hatte auch schon Phasen, da HABE ich auf jeden einzelnen reagiert, meine früheren Threads.
Ergebnis:
Die Bri sagt, ich solle nicht so viele Beiträge schreiben.
Wie man es macht.....
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20.01.2015, 18:52Inaktiver User
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20.01.2015, 20:21
AW: Woher Motivation für Stil nehmen?
Guten Abend, Saetien,
Deine Zeilen sind sicher als Aufforderung an die User gedacht, die Begriffe
"Spaß", "Moral" und "Konsequenzen" in ihre Bestandteile zu zerlegen,
sie endlos rauf und runter zu diskutieren, mit dem sehr wahrscheinlichen
Ergebnis, dass Du ohnehin weder mit sachlichen Definitionen noch mit
einer Vielzahl subjektiver Auslegungen nix - nada - niente anfangen könntest.
Du würdest Dich weiterhin darauf berufen, dass Du wegen Deines Elternhauses
weder mit Besteck umgehen noch aufräumen noch staubsaugen noch ... dies
und jenes kannst. Und dass Du, wie Du mehrfach betont hast, auf dem
emotionalen Stand einer 13 bis 15-Jährigen bist.
Und dass Dir in letzter Konsequenz einfach alles egal ist.
Und dass Du an nichts Freude hast - außer am Diskutieren ;).
Mit Deiner Gleichgültigkeit hinderst Du Dich selbst am leben.
Nicht nur das, sondern Deine Einstellung ist egozentrisch, weil Desinteresse
und Abgestumpftheit auch kein soziales Miteinander ermöglichen.
Das Gegenteil von "scheißegal" lässt sich auch durch den hundertsten Strang
in der Bri nicht vermitteln. Auch das, was einen antreibt, ganz normale,
alltägliche Dinge zu verrichten lässt sich wenig anders beschreiben als
mit "einfach TUN".
Nach rund 700 (!) Postings kannst bzw. willst Du nicht benennen,
- warum Du die Notwendigkeit medizinischer Unterstützung bei Deiner
Adipositas-Erkrankung nicht siehst und was genau Dich daran hindert, einen Arzt
aufzusuchen
- warum Du Dich seit vielen Jahren mit der Hautkrankheit Akne abfindest,
obwohl ärztliche Behandlung mit großer Wahrscheinlichkeit zu einer Besserung
führen würde
- warum Du Deinen eigenen Verdacht hinsichtlich Depression nicht abklären
lässt
- was DU für andere Menschen tust ohne Erwartung einer Gegenleistung
(schließlich ist es das, was Du anderen als größtes charakterliches Defizit vorwirfst)
t.b.c.
Ein paar einfache, klare Antworten auf einfache, klare Fragen würden Dich
Lösungen, so sie Du denn willst, näherbringen als diese endlosen, abstrakten
Diskussionen die sich, wieder Mal, im Kreis drehen.
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20.01.2015, 20:27
AW: Woher Motivation für Stil nehmen?
Nichtaufräumen kann diverse handfeste Konsequenzen nach sich ziehen, z.B. man findet wichtige Dokumente nicht wieder, deren Wiederbeschaffung teuer oder nicht möglich ist. Der ererbte Schmuck von Oma (oder was auch immer für ein materiell oder ideell wertvoller Gegenstand) ist perdu. Oder die drei Hunderteuroscheine, die man an einem besonders sicheren Ort verwahrt hat, den man aber vergessen hat, und von denen man Weihnachtsgeschenke (oder ein Ballkleid
oder das Ticket für die Fahrt zum Liebsten) bezahlen wollte. To be continued.
Hat man kleine Kinder, kann Nichtaufräumen für diese lebensgefährlich werden, z.B. kann es passieren, dass sie den Inhalt eines herumstehenden Aschenbechers probieren oder einen Schluck vom Kloreiniger nehmen. Ich weiß, du hast noch keine Kinder, dies nur als Hinweis, warum es sinnvoll sein kann, sich frühzeitig eine gewisse Basis-Ordentlichkeit anzutrainieren.
Du stehst jeden Morgen auf, oder?
Was würde passieren, wenn du es einfach mal nicht tätest? (Bitte die Folgen vor deinem geistigen Auge vorbeiziehen lassen)
Was würde passieren, wenn du gar nicht mehr aufräumen würdest? (Bitte die Folgen ...)
Was würde passieren, wenn du es in den nächsten zehn Jahre nicht schaffst, dein Gewicht auf ein Level zu reduzieren, das gesundheitlich vertretbar ist? (...)
Vielleicht hilft die Strategie ... dir bildlich vorzustellen, wie dein Leben weitergeht, wenn du nichts änderst. Vielleicht findest du dann zu der Motivation, die dir fehlt.
(Ich hoffe das liest sich nicht von oben herab.
Ich habe auch Phasen in meinem Leben gehabt, da fiel mir die Selbstmotivation für die alltäglichsten Dinge schwer. Mir haben solche Gedankenspiele dann oft geholfen.)
Nein, natürlich nicht. Was du mit den Hinweisen und Ratschlägen anfängst, steht ganz allein in deinem Ermessen. Niemand hier hat einen Anspruch darauf, dass du irgendetwas davon annimmst. Noch nicht einmal darauf, dass du auch nur antwortest. (Ob du das tust oder nicht, musst eigentlich nur du selbst mit deinem Bild vom "guten Menschen" in Einklang bringen.
)
Du kannst auch weiterhin sagen: alles was ihr sagt funktioniert sowieso nicht. Wem schadest du damit? Uns? Nein, nur dir selber.
Vielleicht entwickelst du aus der Anti-Haltung gegen "die Bri" tatsächlich einmal eine eigene Strategie für dich selbst, ich wünsche es dir, ganz ehrlich. (Auch wenn du das jetzt sicher nicht glaubst.) Man kann sich auch aus Trotz gegen das "Erschlagen-werden" mit guten Ratschlägen in sich selber zurückziehen und so lange vor sich hin denken und rumprobieren und verschiedene selbstzerstörerische Wege ausprobieren, bis man seinen ganz eigenen Weg aus dem Schlamassel gefunden hat. Das schreibe ich jetzt völlig ironiefrei, weil es eine eigene Erfahrung aus meiner Jugend wiederspiegelt. Das Herauswurschteln hat mich einige Jahre meines Lebens gekostet, es hat geklappt, aber ich habe es mir unnötig schwer gemacht, indem ich jede Hilfe von außen ablehnte. Allerdings war ich da rund 10 Jahre jünger als du jetzt. Du hast nicht mehr so ganz viel Zeit zu verlieren.
Saetien, bitte nimm mal Abstand von dem Denkmodell: Hier Saetien - da die Bri. Es gibt nicht "die Bri". Sie besteht aus ganz vielen unterschiedlichen Menschen mit unterschiedlichen Ansichten.
Deswegen bekommst du hier so unterschiedliche, teils sich widersprechende Tipps, was dich ja meist verwirrt. So ist das Leben - die Menschen sind VERSCHIEDEN.
Konkret zum Thema Antworten - Nicht antworten: Es ist meist nicht hilfreich, in Zeitnot auf Beiträge zu antworten, die, wie hier, oft mit viel Mühe und Gedankenarbeit verfasst wurden, das wird weder dein Beiträgen/den dir schreibenden Usern noch dir und deinen Problemen gerecht.
Vielleicht wäre es ein Weg, zunächst mal alles, was geschrieben wurde, ein wenig sacken zu lassen. Dann könntest du dir an einem Wochenende den ganzen Strang nochmal vornehmen, in Ruhe nachlesen (auch die Beiträge, die du bisher vielleicht nur überflogen hast) und deine Gedanken dazu notieren. Entweder nur für dich, oder auch hier.
Einzelne und Annakathrin, danke für eure Posting von gestern Abend (#605 und 606)
Geändert von Analuisa (20.01.2015 um 20:38 Uhr) Grund: Ergänzung
Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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20.01.2015, 20:39Inaktiver User
AW: Woher Motivation für Stil nehmen?
Pff, mit einem winzigen bisschen Kreativität lässt sich in ca. 60 Sek. Folgendes finden:
Aufräumen ist notwendig, denn
- unmoralische Menschen leben in unordentlichen Wohnungen, moralisch wertvolle in aufgeräumten, da Ordnung ein positiv besetztes Merkmal ist, Unordnung hingegen ein negativ besetztes, und alle möglichen Leute würden alles mögliche Schlechte von einem denken, sähen sie die Wohnung. Und der Fall, dass jemand anders die Wohnung betritt und das Chaos sieht, kann jederzeit eintreffen.
(Lach ruhig, aber genau das ist der Grund, warum ich morgens das Bett mache - könnt ja ein Notfall sein, wegen dem die Wohnung betreten werden muss und dann sehen die ein ungemachtes Bett??)
- Nichtaufräumen hat handfeste Konsequenzen, als da wären: Mief, Schimmel und Ungeziefer - und wenn rauskommt, dass man in einer Messiewohnung lebt, hat man im Handumdrehen die fristlose Kündigung am Hals. Plus, natürlich, dass dann Gott und die Welt weiß, was für eine moralisch wertlose Person man ist.
So. Das Tippen hat jetzt fünf Mal so lange gedauert wie das Ausdenken - noch irgendwelche moralischen Gründe oder Konsequenzen für irgendwas anderes gewünscht?
Geändert von Inaktiver User (20.01.2015 um 20:43 Uhr) Grund: Ergänzung
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20.01.2015, 20:39
AW: Woher Motivation für Stil nehmen?
Und genau da ist auch Dein Problem der fehlenden Motivation denke ich:
Du tust nur etwas, wenn Du Druck von hinten bekommst.
Abe wenn der Druck von hinten zu schwach ist oder garnicht vorhanden, dann brauchst Du den Zug von vorne. Den brauchen und haben wir alle, sonst würde ich ehrlich gesagt auch keinen einzigen Handschlag tun.
Von hinten kommt das, was negative Konsequenzen bringt, wenn Du es nicht tust. Von vorne aber, da kommt ein Gewinn, ein Lustgewinn, Spass eben. Das kann die Tätigkeit selbst betreffen, es kann aber auch der Erfolg oder das Erreichen des damit beabsichtigten Ziels bedeuten. Entweder Dir bereitet die Tätigkeit selbst so viel Spass, das Du sie leicht, gerne und freiwillig tust, oder irgendetwas muss am andern Ende der Tätigkeit so intensiv winken, dass Du motiviert bist, etwas freiwillig zu tun, was Du sonst nicht tun würdest.
Die Kraft von hinten oder der Zug von vorne müssen so stark sein, dass Deine inneren Widerstände überstimmt werden und Du Dich bewegen kannst. Das nennt man dann Motivation. Du brauchst ganz einfach von irgendeiner Seite aus ein Motiv, das stark genug ist, die Gegenkräfte in Dir zu überwinden.
Und deshalb glaube ich, dass Du das hübsch und attraktiv gefunden werden nicht so stark anstrebst, dass Du dafür diese Deine Widerstände überwinden kannst. Das Liegenbleiben oder das Vermeiden der Suche nach einem Stil für Dich sind stärker, als die Aussicht auf bewundernde Blicke.
Wir können Dir hier noch so viele Tipps geben, solange es Dir viel mehr egal ist, wie Du aussiehst, wie Du riechst und welche Persönlichkeit Du nach aussen hin mit Deinem Äußeren zeigst, als von Anderen bewundernde Blicke zu erhalten, solange wirst Du auch nichts in der Richtung unternehmen können. Das garantiere ich Dir.
Nichts ist ohne Preis, aber oft lohnt sich der Einsatz, wenn man an den Lohn glaubt und ihn stärker will, als das Vermeiden von Anstengung und Sinnlosigkeit. Ohne diesen Vorschuss an Glauben, dass es sich lohnt: keine Motivation.
Richte Deinen Blick nicht auf die Widerstände, sondern auf das Ziel. Die Kraft geht immer dahin, wo der Blick hingerichtet ist. Die Motivation kommt dann von alleine.Man muss nur immer einmal öfter aufstehen als man umgefallen ist.
"Ihr sollt immer denken: Ich werde es schaffen" Dalai Lama



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