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  1. Inaktiver User

    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Wow, ich habe den Eindruck, die vielen Themen, die hier immer wieder durcheinander wirbeln, verwässern den Thread ganz schön.

    Was mir in der ganzen Mode und Stil frage als zentrales Thema aufgefallen ist: Du hast dein ursprüngliches Ziel ein guter Mensch zu werden/ zu sein erreicht und fühlst Dich nicht mehr, bzw. hast das Brennen für ein weiteres Ziel verloren, bzw. kannst Dir keinen Lebenszweck für Dich vorstellen.

    Dieses Ziel hast Du nur verfolgt, weil Du den Eindruck hast, dass Du es besser machen kannst, als die Menschen, die dir jeden Tag entgegen laufen und per se schlecht sind, habe ich das richtig verstanden? Du steckst also deine Energie in das Thema, weil andere schlechter darin sind als Du?

    Ist nicht bei dem Weg ein guter Mensch zu sein auch das Motiv wichtig? Du hast es also nicht für Dich getan, sondern nur um besser als andere zu sein?

    Wenn ein guter Mensch keine Bedürfnisse haben soll, wo bleibt dann das Bedürfnis ein guter Mensch zu sein?

    Gehört es zu einem "guten Menschen" sich mit anderen zu vergleichen?
    Zu einem guten Menschen gehört es zu geben, ohne eine Gegengabe zu erwarten, du siehst dies nicht in deiner Umgebung?

    Das möchte ich gerne etwas aufdröseln, denn Du möchtest dich ja nur herrichten um eine Gabe von deinen Mitmenschen zu erhalten, nämlich Zuneigung. Wie bekommst Du das mit deinen antrainierten Glaubenssätze in Einklang?

    Andere erhalten vielleicht diese Zuneigung, die Du als so verachtenswert betrachtest, weil sie sie nicht erwarten.
    Sie kleiden und pflegen sich, weil es ihnen Freude bereitet, NICHT für andere sondern für sich selbst.
    Deshalb erwarten sie auch keine Gegengabe, sie werden sich auch morgen noch pflegen, auch wenn sie heute keine Komplimente dafür erhalten.

    Ist es denn altruistisch durch eine vergleichende Motivation ein gute Mensch sein zu wollen?

    Nun dieses Ziel hast ja aufgegeben, doch die Motivation ein Ziel zu erreichen, oder ein Ziel zu erwählen ist gleich geblieben.
    Du möchtest besser sein als andere, ansonsten ist es Dir die Mühe nicht wert, bzw, Du hast die Energie nicht dazu.

    Mit Dir selbst hat dies nichts zu tun, denn das gibt es ja gar nicht.

    Besser zu sein, als andere oder gleich aufzugeben passt nicht in mein Bild von einem guten Menschen.

    Ich glaube kaum, dass es Dir hilft, Anweisungen für den Alltag zu erhalten, deine Motivation und dein Streben erscheinen mir ungesund.

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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Größe 48, vielleicht 200 Euro insgesamt?
    Überreste vom Weihnachtsgeld.

    Ich will auch, eben WEIL ich gerade abnehme, nicht unbedingt allzu viel in GUTE Kleidung investieren die dann hoffentlich bald nicht mehr passt.
    Größe 48 sollen 50 kg Übergewicht sein???
    Du schreibst selbst, so einfach geht das nicht mit dem Abnehmen. Sonst hättest Du es schon getan. Oder nicht? Also werden die Klamotten nicht so bald nicht mehr passen. Bei Dir, mit Verlaub, schon gar nicht. Manche Sachen kann man auch anpassen lassen. Einfach geschnittene Kleider und Röcke zum Beispiel.

    Irgendwie ist das Thema aber nach zwei Tagen schon wieder durch und von 25.000 neuen Problemstellungen überlagert. Da komm ich nicht mehr mit. Ich fang bei gewissen Usern demnächst hinten an.
    Geändert von Fourthhandaccount (19.01.2015 um 16:17 Uhr)


  3. Inaktiver User

    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Sie hat auch schon mehrfach erwähnt, dass sie im Moment KEINE zusätzliche Energie mobilisieren kann. Sie könnte abnehmen, aber auch nur, wenn irgendwas Anderes darunter im gleichen Mass weniger wird, und das wäre nun eben ihr Beruf.

    Das finde ich auch nachvollziehbar, aber Essen muß man ja trotzdem. Und so könnte Saetien sich zumindest überlegen, wie sie die Nahrungszubereitung für sich einfacher macht. Wenn sie es aus Zeit- und Energiegründen nicht schafft, sich einen Salat selbst zu schnippeln: Rohkost gibt es bereits gewaschen in jedem Supermarkt. Salat bekommt man auch in jedem Döner- oder Fastfood-Laden. Gemüse geht auch als TK-Ware (die Varianten ohne Saucen). Und abnehmuntaugliche Lebensmittel (Süßkram, Chips, Limonaden) könnte man streichen bzw. von der Menge drastisch reduzieren. Spart auch Geld. Und bedeutet keinen Mehraufwand.

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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn sie es aus Zeit- und Energiegründen nicht schafft, sich einen Salat selbst zu schnippeln: Rohkost gibt es bereits gewaschen in jedem Supermarkt. Salat bekommt man auch in jedem Döner- oder Fastfood-Laden. Gemüse geht auch als TK-Ware (die Varianten ohne Saucen). Und abnehmuntaugliche Lebensmittel (Süßkram, Chips, Limonaden) könnte man streichen bzw. von der Menge drastisch reduzieren. Spart auch Geld. Und bedeutet keinen Mehraufwand.
    Die Diskussion gibt es nicht nur in jedem Abnehmstrang, sondern auch noch in jedem Saetien-Strang. Wenn ich schon höre, dass Salat zubereiten eine unüberwindbare Arbeit darstellt ... Das Einfachste wäre doch, einfach von dem, was bisher an Essen genehm ist, weniger zu essen. Keinerlei Mehraufwand. Geht aber bestimmt gar nicht. Überhaupt nicht. Man könnte auch noch ein wenig die Zeit in der Bri reduzieren und dafür einen Salat anmachen. Ein Strang weniger wäre vermutlich eine Salatwoche.


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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Ich meine, ich könnte mir einen Plan schreiben wie ich Haushalt mache (auch wenn ich innerlich meine Mutter schon wieder übers Pläne machen spotten höre), aber da ich es noch nie geschafft habe mit irgendetwas im Haushalt (Ausnahme Kochen) fertig zu werden, ist das einfach nur entmutigend.
    Das kann ich sowas von verstehen, vor allem wenn man das dann hier liest:

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Hm.
    Ich habe auch wirklich NIE was in angemessener Zeit gemacht.

    War die Ansage "Bis 6 Uhr staubsaugst Du" und die Ansage kam um 2, dann wurde ab spätestens 4 regelmäßig ermahnt, dass ich ja noch staubsaugen müsse (Dauer: etwa 20 ).

    Was natürlich in den üblichen Krächen endete.


    Ok, das klingt jetzt wehleidig, aber ich hatte nicht ein einziges Mal ein Erfolgserlebnis im Haushalt und nur ganz selten fürs Aussehen.

    Aussehen und Haushalt sind die zwei Dinge, wo ich es mit maximalem Aufwand UND Glück auf "kein Tadel" bringen konnte aber niemals auf Lob.

    Und ich VERMUTE, "kein Tadel", was ja wenn man ausgezogen ist auch das Ergebnis von gar nichts machen ist, ist mir einfach nicht Anreiz genug.
    Wenn man in so einer giftigen und gefühllosen Familie aufwachsen muss, dann vergeht doch jedem irgendwann die Lust und Motivation. Ich glaube in Teilen können die meisten Menschen von solchen demotivierenden Erfahrungen berichten.

    Weißt Du, auch wenn es zunächst völlig abwegig klingt: aber man ist immer für das motiviert, was man liebt, mit Liebe macht. Mir fällt bei Deinem Posting plötzlich das Buch von Erich Fromm ein: Die Kunst des Liebens.
    Ich hatte mir das Buch mit Anfang 20 in einer Liebeskummerphase gekauft, weil ich mir Erkenntnisse erhoffte, wie ich mehr geliebt werden kann. Aber ich war damals sehr enttäuscht, denn er lehrt in seinem Buch genau das Gegenteil: wie man lieben kann. Wer geliebt werden will, tut alles, um das von anderen zu bekommen. Fromm sagt: man solle alles tun, um zu lieben, nicht um geliebt zu werden.

    Schwere Kost für mich damals, aber heute verstehe ich, dass er es in dem Sinne der Achtsamkeit meinte:
    Wenn man etwas mit Liebe macht, dann macht man es wirklich gerne, nicht nur als Mittel zum Zweck, um etwas ganz anderes dahinter zu erreichen. So, wie man nicht einem Partner etwas vorspielen soll, damit er einen liebt, so wird man sich nie mit etwas wirklich anfreunden, was man nicht wirklich mag, nur weil man sich davon Vorteile erhofft. Solange Du etwas tust, was du nicht mit Liebe tust, um Anerkennung, Liebe, Zuneigung, Aufmerksamkeit, Komplimente zu bekommen, wirst Du nicht die Motivation finden, die es dir leicht macht.

    Ich denke, Deine Motivation ist als Kind und Jugendliche in der Familie platt gemacht worden, man hat Dir jeden Spass daran genommen oder schon von vornherein unmöglich gemacht. Aber das kannst Du heute ändern, wenn du es willst: es kann unglaublich viel Spass machen, in die verrücktesten Klamotten zu steigen und zu schauen, was das mit einem macht. Wirf doch alle alten Moral-Zöpfe weg und probiere einfach viele neue Sachen aus, ohne sie vorher schon auszuschließen. Probiere einfach lange aus, bevor Du Dich entscheidest, wirklich einzukaufen.

    Und du kannst noch einen Zopf abschneiden: dass das nur in der Pubertät stattfindet. Nein, das findet immer wieder im Leben statt, bei den meisten Frauen, die ich kenne. Wenn die nächste Trennung kommt, der nächste Mann kommt, das erste Kind kommt, beim nächsten Job oder wenn ein runder GEburtstag kommt, wenn die ersten Falten und grauen Haare kommen. Das schöne ist doch, dass wir uns immer wieder im Leben neu definieren können und das auch nach aussen hin zeigen können. Nicht, weil wir Andere damit manipulieren können, sondern weil Andere dann besser sehen können, wer wir gerade sind. Es ist nicht nur erlaubt, es ist ein Teil unserer REalität, weil wir nicht nur einen Geist haben und Seele sind, wir sind auch Körper. Für uns selbst!
    Man muss nur immer einmal öfter aufstehen als man umgefallen ist.
    "Ihr sollt immer denken: Ich werde es schaffen" Dalai Lama


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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Sehr schoen gesagt, Einzelne. Ich wuerde noch etwas dazu fuegen. Ich hatte einmal, nach einer langen Krankheit, den Gedanken auf eine Partnerschaft aufgegeben. Aber, ich hatte mehrere Freunde, viele davon auch mit Problemen und Krankheiten, so dass wie uns gegenseitig geholfen haben.

    Und wir haben auch viel Wohltaetigskeitsarbeit gemacht, weil einem das wirklich viel bringt und denen, denen wir geholfen haben auch. Und ich bescheftigte mich (neben der Arbeit) auch noch mit meinem Garten und fuer Freunde kochen usw.

    Der Mann, der sich schliesslich in mich verliebte (ohne, dass ich ihn gesucht habe, den hat mal jemand mitgebracht) sagte mir erst vor Kurzem, er haette ich in mein Herz verliebt. Wie grosszuegig und liebevoll ich mit allen umgegangen bin, die bei mir waren. Von Hunden zu kleinen Kindern zu allen Gaesten.

    So hatte ich das noch garnicht gesehen. Dass man durch viel lieben (meistens) auch wieder geliebt wird. Wenn auch nicht von der gleichen Person.

  7. gesperrt

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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Die Brigitte ist schon interessant:

    Das da bin 1 zu 1 ich:

    Persönlichkeit: Hilfe, ich bin zu nett! - BRIGITTE


    Da liegt auch mein Hauptproblem:
    Verhalte ich mich so, trampeln zwar einige auf mir herum und nutzen mich aus, aber niemand wird böse und "schimpft".

    Ich kann mit Kritik, vor allem dann, wenn sie vor Dritten vorgebracht wird, überhaupt gar nicht umgehen, weil ich fest glaube, dass die umstehenden Dritten jedes Wort der Kritik an mir als Wahrheit ansehen.
    Um also zu vermeiden, dass irgendwelche Zeugen alles Schlechte glauben was über mich gesagt wird, benehme ich mich so, dass nichts Schlechtes gesagt wird.

    Ich habe auch keine Ahnung wie ich das abstellen soll, da die Vorstellung:

    A so zu mir: "Na da hast Du Dich aber falsch verhalten!!!"
    C steht daneben und glaubt das nun, unabhängig davon ob A recht hat

    eine völlige Horrorvorstellung von mir ist, an sich ist für mich keine Lösung akzeptabel wo ich das nicht sicher vermeiden kann.

  8. User Info Menu

    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Andere Menschen besitzen auch ein Gehirn und können mitdenken... ;) Und naja, davon unabhängig, Leute vor anderen zur Schnecke machen, finde ich ist ein No-Go zumindest für mich. Fundierte Kritik ist etwas anders, aber man sollte dem Kritisierten die Chance lassen, das Gesicht zu wahren.

  9. gesperrt

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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Muss ja nichtmal wirklich zur Schnecke machen sein.
    Gar nicht mal so schwerer Spott reicht da schon.


    Fourthhandaccount, ich wiege 112 kg bei einer Größe von 163 cm.

    Dass das in etwa 50 kg Übergewicht sind, wirst Du auch so sehen.

    Was kann denn nun ich dafür, dass das bei meiner Fettverteilung (unverhältnismäßig viel an Arsch und Oberschenken) eine Größe 46/48 ergibt?

  10. Inaktiver User

    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Dann hast du, wenn man das so sagen kann, "Glück", dass es sich so verteilt.
    Andere haben mit dem Gewicht 52/54.

    Das ist aber eh nicht der Punkt.

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