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  1. Inaktiver User

    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    @Saetien: gerade aus deinen letzten Beiträgen fällt mir wieder deine enorme Rückwärts-Gewandtheit auf. Es entsteht der Eindruck, dass du mehr in der Vergangenheit als in der Zukunft lebst, denn für fast alles, was du jetzt konkret angehen könntest, gibt es einen Grund in der Vergangenheit, warum das nicht "geht", bzw. gerade dir besonders schwer fällt.

    Mag sein, dass du in der VERGANGENHEIT keine eigenen Hobbies hattest. Aber das hindert dich doch nicht daran, jetzt etwas anzugehen/aufzubauen.

  2. gesperrt

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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Ich weiß aber nicht wie man trauert und abschließt!
    guck mal hier, vielleicht findest du dich wieder>
    Trauer



    Aufgehört hat das erst, als ich mich das nächste Mal verliebt habe, und das auch nur, weil ich mir dann einreden konnte, der "Neue" sei sowieso moralisch besser.
    na also, die Reflexe sind doch gesund. es gibt eine neue Liebe, und das erlaubt es, unter die alte Geschichte einen Punkt zu machen. du HAST abgeschlossen. du WARST mit der Zeit bereit fuer eine neue Beziehung.

    Dass du dann noch eine Rationalisierung bastelst (#moralisch besser), scheint mir ein Beduerfnis deiner Kontrollmechanismen sein (Ueber-Ich nach Freud, Innere Grosseltern, Waechterinnen), einfach damit der Kopf einen Knochen kriegt und Ruhe gibt.



    Ich habe schlicht keine Ahnung wie man Trauerphasen abschließt.
    Doch, hast du. Du hast es getan, also weisst du es. Vielleicht nicht intellektuell-ausformuliert, aber die Handlungskompetenz ist da und funktioniert.


    Wenn ich trauere, dann ja meistens um etwas, was schön war - und wenn ich abschließe, dann sind auch die schönen Gefühle die damit verbunden sind bis in alle Ewigkeit weg!
    nein, gar nicht. Es bleiben die schoenen Erinnerungen, die stehen jederzeit zur Verfuegung. Abschliessen heisst, sich bewusst zu machen, dass diese Geschichte, mit diesem Menschen, nicht mehr weiter geht. Aber das macht das Geschehene nicht ungeschehen, im Gegenteil. Es macht nicht, dass Gefuehle verschwinden, ganz und gar nicht.

    Ich habe mit dem Tod meiner Grosseltern abgeschlossen, doch die Erinnerung an die Essen, die es dort gab, die Desserts, die Duefte, den Klang der Uhr, die Spielsachen... bleibt fuer immer bei mir. Die Erinnerung bleibt, auch wenn man abschliesst.


    Zu wissen, dass es einem scheiße geht ist immer noch besser als schon so abgestumpft zu sein dass man es nicht mal mehr merkt.
    in der Tat.

    gruss, barbara

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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Original-Sin, für Deine Beiträge!
    Man muss nur immer einmal öfter aufstehen als man umgefallen ist.
    "Ihr sollt immer denken: Ich werde es schaffen" Dalai Lama


  4. Inaktiver User

    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    nein, gar nicht. Es bleiben die schoenen Erinnerungen, die stehen jederzeit zur Verfuegung. Abschliessen heisst, sich bewusst zu machen, dass diese Geschichte, mit diesem Menschen, nicht mehr weiter geht. Aber das macht das Geschehene nicht ungeschehen, im Gegenteil. Es macht nicht, dass Gefuehle verschwinden, ganz und gar nicht.

    Ich habe mit dem Tod meiner Grosseltern abgeschlossen, doch die Erinnerung an die Essen, die es dort gab, die Desserts, die Duefte, den Klang der Uhr, die Spielsachen... bleibt fuer immer bei mir. Die Erinnerung bleibt, auch wenn man abschliesst.
    hierzu hat mir mal jemand den Vergleich mit einer Schublade gebracht, die jetzt zu ist.
    Mit etwas abschließen heißt, zu akzeptieren, dass eine Schublade zu ist.
    Aber die Erinnerungen bleiben drin und die kann einem auch niemand nehmen.
    Man kann nur keine neuen Erinnerungen dazu packen.
    Das ist traurig,dass die Schublade zu ist aber auch tröstlich, dass einem die Erinnerung immer bleibt.


  5. Inaktiver User

    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Zitat Zitat von Einzelne Beitrag anzeigen
    Original-Sin, für Deine Beiträge!
    Danke! Das freut mich!

    (Aber bei Saetien scheinen sie nicht anzukommen... Schade.)

  6. Inaktiver User

    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    (Aber bei Saetien scheinen sie nicht anzukommen... Schade.)
    ich glaube schon, dass vieles bei saetien ankommt.

    aber sie müsste erstmal ihre probleme, an denen sie ja förmlich festklammert, loslassen. das erfordert viel mut, glaube ich, und wahrscheinlich noch mehr kraft.

    das negative stabilisiert ja auch, und wenn sie jetzt loslässt, muss sie erstmal eine lange durststrecke überbrücken, bis sich das leben mit anderen inhalten füllen lässt.

    das ist sicherlich sehr schwierig...

  7. Inaktiver User

    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Ja, das stimmt natürlich...

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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Und das sollte besser im Schutz der Therapie passieren, denke ich.
    Man muss nur immer einmal öfter aufstehen als man umgefallen ist.
    "Ihr sollt immer denken: Ich werde es schaffen" Dalai Lama


  9. Inaktiver User

    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Zitat Zitat von Einzelne Beitrag anzeigen
    Und das sollte besser im Schutz der Therapie passieren, denke ich.
    ja.

    hier im forum passiert sowieso nichts, der austausch hier hat nur eine ventilfunktion.

    meine erfahrung aus dem echten leben mit problemgesprächen unter freunden ist, dass man das elend ab einem gewissen punkt nur noch stabilisiert...

  10. Inaktiver User

    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Nochmal, ich finde es bescheuert, IRGENDWEM zu vertrauen, den ich bezahle.
    Jemand, der nicht selbst traurig und verzweifelt ist, wenn es mir schlecht geht, ist für mich nicht vertrauenswürdig
    Dann spare dir die Therapie, und damit dir oder dem sozialen System viel Geld. Dein Therapeut scheint zudem eine ziemliche Nulpe zu sein, wenn es nötig ist, dass du hier eine weitere Therapie initiierst. Ich nehme an, dass Feedbacks deines Therapeuten gar nicht bei dir ankommen, da er es nicht schafft, deinen Respekt zu erhalten.

    Das nennt man auch Autoritaetsproblem und generell damit verbunden ist mangelnde Demut vor dem Leben und dem, was größer ist als wir selbst, wie z. B. die Natur.

    ich könnte mir vorstellen, dass es dir gut taete, danach zu forschen, wo du Demut lernen koenntest. Vielleicht durch ein Ehrenamt? Im Kinderhospiz womoeglich?

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Ich weiß aber nicht wie man trauert und abschließt!

    Nimm mal den Selbstmörder, in den ich verliebt war.
    Ich habe danach 10 (!) Jahre JEDEN TAG geweint - nach der ersten Phase nicht mehr wo es jemand gesehen hat, sondern morgens unter der Dusche oder so, aber jeden Tag!
    DAS gehört in deine Therapie. Dein Therapeut sollte dir dabei helfen können, diese Trauer, mit allem, was in ihr liegt, mit dir zu bearbeiten. Dein Freund, , der ging, tat es nicht wegen dir, gleichzeitig aber dadurch beruerhte er dadurch, dass er ging, ein substanzielles Thema. Gehe es an.

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