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  1. gesperrt

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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Ich bin da wohl auf Märchen reingefallen..........
    Nur als ein Beispiel Aschenputtel.
    Die lässt sich von allen treten und sagt noch Danke dafür und bekommt zur Belohnung den Prinzen.

    Es gibt auch zig Märchen mit 3 Brüdern, wo 2 arrogant und stark sind und in ihrem Versuch, sich zu behaupten, erstmal irgendwen verärgern und daher Ärger bekommen, und der Dritte, der an sich nur auszieht um die beiden Älteren, die ihn durchweg nur schikaniert haben, wiederzufinden, ist zu allen freundlich und verrichtet unentgeltlich alle möglichen Arbeiten zu denen er unterwegs aufgefordert wird und zur Belohnung findet er dann nicht nur seine Brüder wieder, sondern bekommt auch ein schönes Mädchen und Reichtümer.


    Ja sorry, ich dachte die Welt funktioniert so!
    Und kam der Prinz auf seinem stolzen Ross schon vorbei?

    Diese Naivität halte ich für aufgesetzt. Sorry.

  2. gesperrt

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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Schafwolle, da hätten wir den Lügenvorwurf.


    Und nein, ist nicht aufgesetzt.

  3. Moderation

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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Moderationsansage:

    Ich erinnere an die NUB:

    "Ihre Beiträge werden von anderen Menschen gelesen. Die Ausdrucksweise sollte deshalb höflich, respektvoll und verständlich sein. Behandeln Sie andere User so, wie Sie selbst behandelt werden möchten....denn dieses Forum ist auf einen freundlichen und respektvollen Umgangston bedacht."

    und bitte darum, insbesondere auf Freundlichkeit und Respekt im Umgang hier wieder mehr zu achten.

    Gruss Mary/Moderation
    that was the river - this is the sea


    Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum

  4. Inaktiver User

    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Hallo zusammen,

    ich greife Marys Moderationsansage auf, verweise an dieser Stelle auch nochmal darauf, dass niemand, der hier mitschreibt, gezwungen ist, über jedes Stöckchen zu springen, das gerade hingelegt wird und somit auch das Problem der vermeintlichen Manipulation in einem gewissen Rahmen selbstgemacht ist.

    Der Ton, der sich hier aktuell einschleicht, ist nicht mehr konstruktiv. Sollte es in dieser Schlagzahl weitergehen und der Umgang miteinander nicht zügig wieder auf respektvoller und sachlicher Basis funktionieren, behalten wir es uns vor, den Strang heute noch übers Wochenende zu schließen. Saetien wird wahrscheinlich sowieso mit ihrem Umzug beschäftigt sein und dem Strang täte eine Ruhepause gut.

    Grüße,
    Zuza

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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    @harfe

    Schöner Beitrag!

    Und für das, was Dir passiert ist.


    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Och komm, willst Du mir wirklich erzählen es gäbe keine Eigenschaft bei der Du meinst Du wärest da viel besser als andere?
    Doch, ich habe durchaus Eigenschaften, die ich an mir schätze
    und die bei einzelnen (!) anderen Menschen nicht so ausgeprägt sind.

    Ich denke, die negative Resonanz auf Deine Aussage beruht auf Deiner
    Formulierung, die dem Rest der Menschheit ein schlechtes Zeugnis ausstellt:

    *Ich kenne so gut wie niemanden, der an meine Standards von Ehrlichkeit und Loyalität
    auch nur ansatzweise rankommt.*

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Nur als ein Beispiel Aschenputtel.
    Die lässt sich von allen treten ...
    Aschenputtel hatte keine Wahl ;).

    Und außerdem sind, wie Du weißt, sind Märchen frei erfunden ...
    Die Überzeichnungen, dass das Gute extrem belohnt und das Böse extrem
    bestraft wird, machen u.a. das Wesen eines Märchens aus.

    Aber schon Kinder wissen um die Irrationalität eines Märchens.


    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Schafwolle, da hätten wir den Lügenvorwurf.
    Das war kein Lügenvorwurf, sondern eine persönliche Einschätzung
    Deiner hier dargelegten Sichtweise.

    Immer noch würden mich Beispiele aus Deinem gelebten Alltag
    interessieren ;).

  6. gesperrt

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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Genau so ist es bei mir mit der Fairness, durchschnittliche Fairness von Anfang an, extrem viel Training, Ergebnis: Ich bin heute sehr sehr fair.
    Warum soll das bei Charaktereigenschaften anders sein als bei sonstigen Talenten?

    hier hast du recht.

    gruss. barbara

  7. gesperrt

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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Ich bin da wohl auf Märchen reingefallen..........

    Ja sorry, ich dachte die Welt funktioniert so!
    Maerchen haben uns viel zu sagen, aber man darf keine voreiligen Schluesse ziehen. Vergiss nicht, Maerchen fangen in aller Regel mit einem grossen Drama an, zum Beispiel, dass ein Kind als Waisenkind aufwaechst.

    gruss, barbara

  8. gesperrt

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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Hallo Saetien!

    Endlich habe ich es geschafft diesen Strang bis hier durchzulesen, das geht ja echt rasend schnell.

    Nach meinem Eindruck hältst du keine Stöckchen hin, sondern springst drüber und ich ermutige dich ausdrücklich, dich nicht dazu bringen zu lassen, was sich hier, wie auch schon in einem anderen deiner Threads nun deutlichst zuspitzt, endlich zu schreiben, was da mit 6 passiert ist.

    Wenn Du das tust, hast du deine Anonymität ein für alle mal verloren (Wovor ja auch in den Forenregeln ausdrücklich und nicht grundlos gewarnt wird)

    Anschließend, darauf wette ich und kann man am bisherigen Diskussionervlauf ja auch sehen, kommt aber auch keiner und sagt, Oh man, arme Saetien, lass dich mal knuddeln (Was du vielleicht noch nicht mal möchtest) es kommt auch keiner der sagt, JETZT versteh ich dich endlich (oder vielleicht kommen sowohl die einen als auch die anderen, das habe ich jetzt falsch ausgedrückt.)

    Es kommen aber auch die, die sagen WAS, und SOWAS bezeichnest du als Schicksalsschlag?

    Hast du eine Ahnung, was wirklich schlimm ist? und so gehts dann immer weiter.

    Du bist doch lernfähig, den Eindruck habe ich zumindest, daher sollte dir das aus dem bisherigen Verlauf einfach klar sein. Ich glaube übrigens, Dir ist das auch klar, aber Du wirst hier grade massiv drauf zugespitzt und weichst immer weniger aus.

    Da du aber, wie und warum auch immer, darauf konditioniert bist, in erster Linie auf dich (durchaus auch in Art, "Tonfall", Wortwahl und Duktus) ersichtlich angreifenden Post zu reagieren, ist es eben, was hier einige ja auch erkannt haben und entsprechend einsetzen, ein leichtes, dich da auf Dauer hinzubringen.

    Oder dich zumindest von dem weg zu bringen, was Dir, eventuell (so halt mein Eidnruck von außen) wirklich was bringen könnte. Bestes Beispiel sind die Beiträge von Bae, aber so langsam wirst du ja darauf aufmerksam, ich denke durchaus zu deinem Vorteil.

    Sorry, ich klinge hier schon genauso diagnostisch wie die Mehrheit der Schreiber.........ist halt mein Eindruck von außen.

    Was auch sehr auffällt ist, dass hier immer wieder von allen Seiten darauf hingewiesen wird, dass das hier kein Ersatz für Therapie ist, das meistgenannte aber tiefgreifende psychiatrische Diagnosen plus entsprechende Therapietips sind, die sind dann noch reihenweise widersprechen. (massiv problematisch finde ich übrigens die hier phasenweise stattgefunden Vermischung von Innerem Kind und Multiple Persönlichkeitsstörung (Wächterinnen) wenn ich das mal so sagen darf)

    Einziger Kritikpunkt in dem Zusammenhang an einem Posting heute (oder gestern) von Bae, es sei (sinngemäß zitiert) ganz gut, nett, hilfreich, wenn Saetien immer mal wieder updates geben würde, ob denn nun schon was vorwärts ginge.

    Sie tut das. Geht blos echt unter. Tut sie es jetzt wieder und schreibt, ich zieh doch die neuen T-Shirts, beinahe jeden Tag, kann man echt drauf warten, bis der nächste um die Ecke kommt und schreibt:
    Ihhh, echt? J e d e n Tag?

    Wäscht du die nicht mal dazwischen? und da wunderst du dich, dass dich keiner leiden kann?

    Dann erklärst Du, saetien, wieder von vorne, dass du doch nirgends geschrieben hast, dass dich keiner leiden kann.....dann kommt der nächste und sagt, ja aber da oder dort......das regt dich zu recht, auf und du schreibst, habe ich doch gar nicht geschrieben. (o.k schon wieder interpretiert, ich weiß nicht, ob es dich aufregt, aber du rechtfertigst dich dann, versuchst es klarzustellen)

    Die Krönung war wirklich, dass Du innerhalb von ruckzuck zwei Säcke bei Dir ausmistest, das hier schreibst, und noch anmerkst, dein Handy is weg und dann kommt jemand und sagt, haha, vielleicht ist es in einem der Müllsäcke.......

    Nochmal mein ganz klarer Eindruck Du manipulierst hier (in einer kontraproduktiven Art und Weise) mit Abstand am wenigsten.

    jetzt noch direkt zum Thema, als meine Kinder so im üblichen Trotzalter waren (3-4 oder so) kam es immer mal zu Situationen, wo ich sagte, na, dann mach doch was du willst (nach längeren Diskussionen, die Eltern hier werden das kennen

    meine Kinder haben doch tatsächlich gesagt:
    Ich will aber nicht machen was ich will!

    Wortwörtlich.
    Und im übertragenen Sinne tun sie das auch heute (plus/minus 18) noch.

    Um daher auf eine deiner Fragen einzugehen, Nein, es ist, meiner Meinung nach wahrlich kein Ausdruck von Liebe, einem Kind keine Grenzen zu setzen, keine Reibungsmöglichkeiten zu bieten usw usf.

    Aber, so habe ich Dich zumindest verstanden, dir wurde DAS als Liebe "verkauft" und daher magst du Liebe (ganz ganz ganz pauschal zusammengafasst) halt nicht haben.

    Liebe bedeutet normalerweise eben auch Sicherheit, und zwar Sicherheit im (erzieherisch zuständigen) Umfeld.
    Um daraus nach und nach Sicherheit für sich selbst zu gewinnen.

    Bei dir scheinbar aber war das Gegenteil der Fall.

    Ach nee, ich wollte nicht auch noch in dir ruminterpretieren.

    Was man hier wirklich beispielhaft mitlesen kann, ist die alte Weisheit: Ratschläge sind auch Schläge.

    Und genau von den usern, die dir vorwefen kindisch und kindlich zu sein, nicht erwachsen werden/sein zu wollen, keine Verantwortung übernehmen zu wollen, wird am beleidigsten reagiert und auch am kindlichsten und unfairsten, wenn du dich nicht artig bedankst für einen Tip und noch dazu schreibst: SO mache ich das jetzt und mir gehts schon viel besser.

    hmmmmm genau genommen aber kriegst du hier dann das gegenteil von dem, was du hattest, zumindest in gewisser weise, du kriegst Tips in rauen Mengen, aber die Ablehnung bleibt unterm Strich ja gleich.......

    Im Übrigen, da immer wieder der Vorwurf kam, es werde nicht genug Basis-Info gegeben, wurde, mehrfach.

    Ich habs gelesen, immer wieder wurden Basis Infos gegeben ;-)
    Andere halt nicht, und beschweren sich dann drüber.

    Aber bzw und, selbst in superkurzen Beiträgen, (von anderen TEs) die einen Ausgangspost mit den wichtigsten BasisInfos haben, kommen schon, häufig noch auf der ersten Seite, wo man alles lesen könnte, Antworten, aus denen klar ersichtlich ist, dass der Poster nicht mal die eine Seite aufmerksam gelesen hat.

    Abschließend finde ich es echt fanszinierend, dass eine, in vielen Punkten, wie ich mittlerweile sehe, sehr entgegengesetze "Prägung" zu zum Teil derartig identischen Denkmustern führen kann, grade in den Bereichen, die viele hier als: Glaub ich nicht, kenn ich nicht, kann nicht sein, abtun, wie ich sie außer aus meinen Gedanken, noch nie so wortwörlich von jemandem gelesen habe wie von Dir.

    Um dem ganzen noch die Krone auzusetzen haben sie sogar in ganz vielen Punkten zu alltagspraktischen Auswirkungen geführt, die bei dir scheinbar genau entgegengesetzt auftreten.

    Der gemeinsame Nenner ist aber wohl die dermaßen rigide Massivität und Alternativlosigkeit, mit der man da geprägt wurde.

    DAS können sich wirklich wenig Menschen vorstellen, berechtigt aber niemanden, Dich hier als Lügnerin hinzustellen, (und "glaub ich Dir nicht", heißt nix anderes, und wird sehr oft geäußert), die um eines vermeintlichen sekundären Krankheitsgewinns willen sich mit anderen Teilnehmern austauscht.

    Weiters werd ich dazu hier nix schreiben.
    Ich wünsch Dir alles Gute und hab das Gefühl, Du machst das ganz richtig

    P.S: ich fand übrigens den Beitrag, in dem (ich glaube sundays?) beschrieben hat, wie es ihr wegen dem Tod des Opas ging, sehr plastisch (und sorry für das harte Wort "brauchbar") Vielleicht hilft es Dir, aus an sich brauchbaren Beiträgen Worte zu substrahieren bzw. zu substituieren, die dich negativ triggern, um so den wichtigen und brauchbaren "Rest" dann nutzen zu können.

    P.P.s: das mit dem endlich auch mal Opfer sein dürfen kannst du knicken, sorry aber is so. Es wird immer heißen, jetzt is zu spät und blabla (andererseits sollst du aber in der Therapie locker lassen und endlich mal deine Opfer gefühle zu und rauslassen.)

    Du hast es nicht gelernt, dich wie ein Opfer zu verhalten, die Rolle war seit jeher anderweitig vergeben und die andern können das daher einfach echt besser ;-)

    Da könntest Du echt üben wa du willst, die haben uneinholbaren Vorsprung. Abgesehen davon ob du das überhaupt wolltest......

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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Liebe Saetien,

    ich lese den Thread seit ein paar Tagen mit und muss in meinem Alltag ziemlich viel an dich und die Diskussion hier denken.
    Einiges von dem, was mich dabei bewegt, hat Naja gerade geschrieben

    Darum hier etwas kürzer gefasst meine Rückmeldung zu deinen Beschreibungen:
    Bei mir kommt das, was du in der Beziehung zu deinen Eltern beschreibst, auch nicht als Liebe und Vertrauen an, sondern als Gleichgültigkeit, Desinteresse und völlig überfordernden Ansprüchen - auch wenn deinen Eltern vielleicht ihre Art des Erziehungsstils als vertrauensvolle und liebende Maßnahmen beschreiben würden. Du wirkst auf mich orientierungslos bzw. du hast deine Orientierungen aus überzogenen Moralvorstellungen und einem System von "ich lasse alles mit mir machen und dafür werde ich dann gemocht" abgeleitet, was zu einer Schieflage geführt hat und du jetzt (zu Recht frustriert) feststellst, dass die Welt nicht so tickt.

    Mich beschäftigt dein Thema so, weil ich es selber sicherlich nicht so dramatisch wie bei dir und quasi in der entgegengesetzten Aussage in meiner Familie erlebt habe - während in deiner Familie Äußerlichkeiten als oberflächlich und wertlos gegolten haben, bin ich von klein auf mit dem Thema konfrontiert, dass ein attraktives Äußeres, eng verknüpft mit einer guten Figur, das A und O sind, was Zuneigung und Wertschätzung anderer angeht. Es hat mich viele trübe Jahre meiner Jugend gekostet, im Unterricht darüber nachzudenken, ob meine Oberarme dicker sind als die meiner Klassenkameradinnen etc., und auch heute kann ich es nicht immer vermeiden, in einem Raum neuer Leute abzuchecken, ob ich jetzt die Dickste bin. Ich weiß auch rückblickend, dass ich mich in vielen Situationen abgelehnt gefühlt habe (bzw. eine Ablehnung unterstellt habe im Sinne einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung), wo gar keine Ablehnung vorhanden war.

    Was mir sehr geholfen hat, mich aus so manchem Gedankenkarussel zu befreien, war neben der Vergangenheitswühlerei in meiner eigenen Kindheit und Jugend, in der ich für mich wenigstens teilweise entwirren konnte, woher manche schrägen Gefühle und Gedanken bei mir kommen und wodurch diese in der Gegenwart wachgerufen werden können, vor allem ein transgenerationaler Blick:

    Ich habe mich damit beschäftigt, wieso meine Eltern (neben vielen ganz wunderbaren Erziehungsidealen) gerade in diesem Bereich selbst so eine Schieflage gehabt haben und aus welchen Gründen sie diese Muster entwickelt und an mich weitergegeben haben. Dadurch habe ich zuemindest an einigen Punkten erkannt, dass das dahinterstehende Problem gar nicht meins, sondern eine Problematik meiner Mutter oder meines Vaters ist.
    Das hat bei mir dazu geführt, zum einen das Problem bearbeitbarer zu machen - ich kann jetzt (zumindest an guten Tagen) das Gefühl oder den Gedanken, der da aufpoppt nehmen und sagen "Du bist eigentlich gar nicht meiner, du gehörst zu Mama" und ihn weglegen wie ein Buch, was ich ins Regal zurückstelle, weil ich es nun doch nicht lesen will.
    Zum anderen konnte ich nach vielen Jahren der Wut und Enttäuscheng meinen Eltern gegenüber stattdessen Mitleid empfinden mit den beiden, die selbst in Teilen schmerzhafte und destruktive Erziehung erlebt haben - was zu einem wieder sehr liebevollen und versöhnlichen Umgang geführt hat, der mich sehr entlastet hat.

    Du kannst ja mal schauen, ob dir diese Gedanken helfen. Ich wünsche dir alles Gute!
    Liebe Grüße, jucy

  10. Inaktiver User

    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    @Jucy und auch Saetien: Es sagt ja keiner, dass man sich nicht mit der individuellen Vergangenheit beschäftigen kann, um, sagen wir, übergeordnete Probleme zu rationalisieren.

    Zumindest zu Anfang des Strangs ging es aber darum, ganz praktische Dinge (Aufräumen, Kleidung etc) anzugehen. Und da helfen meiner Meinung nach feste Regeln (z. B. a la Flylady: jeden Tag 10 min etwas aufräumen) deutlich mehr als das die Frage "wie konnte es nur dazu kommen..." . Alternativ kann man ja auch zu der Erkenntnis kommen, dass Aufräumen und Stil aktuell nicht kriegsentscheidend sind, und sich dann anderen Dingen zuwenden (der eigenen Karriere, z. B.).

    Wenn Saetien die Zeit, die sie jetzt damit verbracht hat, über 100 Seiten Strang zu lesen und zu schreiben (trotz der Betonung, dass im Labor ja immer viel zu tun ist) zum Aufräumen und Entrümpeln sowie zur ernsthaften Beschäftigung mit der Frage "wie kann ich mit schlankem Budget mein Äusseres verbessern" eingesetzt hätte, hätte sie meiner Meinung nach deutlich mehr für sich bewegen können.

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