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  1. Inaktiver User

    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Mein Eindruck:

    So, wie Du denkst umd empfindest: "Das MUSS man mir doch endlich glauben"" - ähnlich frustriert die schreibende Gemeinde hier: "Das MUSS sie doch endlich verstehen!"

    Mag sein, daß der Strang für Dich reine Unterhaltung ist (was ich nebenbei nicht glaube, aber nicht, weil ich Dich der Lüge bezeichnen würde) - die anderen Menschen, die hier mitschreiben, geben sehr viel eigene Energie und Gefühl hier hinein, um Dir zu helfen. Und es frustriert, wenn dann das Gefühl entsteht, Du siehst das nicht, würdigst das nicht, verstehst das nicht, und helfen kann man Dir eh nicht.

  2. gesperrt

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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Wenn ich die Kritik hier richtig deute, so wird von mir erwartet, dass ich ein "Ende" meiner Threads, eine Lösung, einen Ausgang oder etwas in der Art liefere?
    ja gerne. :-)


    das muss keineswegs eine endgültige Lösung sein, aber gerne eine gelegentliche Dokumentation von Zwischenschritten im Rahmen des Threads. Zum Besipiel, ob du Freude an den neuen T-Shirts hast und hast du aktuell genug Kleidung?



    Warum denn?
    Weil es ein Zeichen von Wertschätzung gegenüber den Schreiberinnen ist, ein Feedback zu geben "ich habe den Tip von Userin XYZ drei Tage hintereinander getestet und rausgekommen ist ABC; ich werde es wieder machen/nicht mehr machen, weil, *dieser und jener Grund*" - oder auch "Verhalten X, das mich seit ängerer Zeit belastet, hab ich nun umstellen können zu Verhalten Y; mir geht es dabei besser/schlechter, weil (...), udn ich werde es beibehalten/wieder aufgeben, weil (...)"


    Es gibt jene, die hier schreiben, weniger das Gefühl, im Nebel zu stochern. Möglicherweise hilft es auch dir selbst - klare Worte helfen klaren Gedanken.

    und nein, Threads müssen nicht zu Ende gehen. Gearde Threads mit mehr oder weniger therapeutsicher Ausrichtung von "wie komm ich vom Alkohol los?" bis "meine Beziehungen zu Männern sind schrecklich" sind ja oft offen.

    gruss, barbara

  3. gesperrt

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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Bae, das habe ich doch gemacht!


    Die T-Shirts trage ich nun mehr oder weniger täglich und bin recht glücklich damit.

    Das mit der App zum Schrittezählen funktioniert noch nicht ganz so, wie ich mir das vorstelle, der Akku hält nicht lange genug.

    Da gab ich auch schon 2 Mal Zwischenstand, wurde aber beide Male gar nicht drauf reagiert also nahm ich an, das sei nicht von Interesse.



    Wobei.

    Ahm.

    Bae.

    Deine Erklärungen SIND von Interesse, die machen tatsächlich vieles verständlicher.

  4. gesperrt

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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Insofern macht das "ich soll mich nicht als Opfer sehen" mich etwas ärgerlich - ich will doch, dass ENDLICH mal irgendwer anerkennt, dass ich Opfer bin!
    Ich anerkenne, dass du das Opfer von Schicksalsschlägen bist, und von ungesunden Familiendynamiken.

    Und es blieb dir nichts anderes übrig, als zu wursteln, wie es eben geht, um irgendwie zu überleben.

    20 Jahre lang war ich das brave Kind dass trotz schrecklicher Schicksalsschläge immer funktioniert hat und immer selbstverantwortlich war, was hat es mir gebracht?
    Ich will jetzt auch endlich all die Vorteile haben, die all diejenigen, die ihren Opferstatus zur Schau gestellt haben, bekommen haben!
    Das hab ich mir auch schon gewünscht, aber nie bekommen.

    Jedes Mal, wenn ich jemanden darauf hinwies, dass mein Leben schwer ist und ich dran zu knabbern habe und die Last gelegentlich auch ZU schwer finde, hiess es in der Regel "Frau bae, Sie haben breite Schultern, Sie schaffen das schon!" oder sowas in der Richtung; einfach betüddelt werden, gab's bei mir nie. keine Ahnung wieso, ich bin zu wenig lieblich, zu wenig hübsch? Oder steht das auf meiner Stirn geschrieben *diese Person kommt allein klar*?

    Irgendwann hab ich mich damit abgefunden und mache solche Dinge mit mir selbst ab.

    den Vorteil, den ich jetzt davon habe: das Bewusstsein, dass ich nicht auf andere angewiesen bin, dass ich unabhängig bin; und das Bewusstsein, da ich schon einige Stürme überstanden hatte und das grösstenteils allein, dass es eigentlich nichts gibt, wo ich mir nicht eine Lösung zutraue.


    20 Jahre lang war ich das brave Kind dass trotz schrecklicher Schicksalsschläge immer funktioniert hat und immer selbstverantwortlich war, was hat es mir gebracht?
    Durchhaltevermögen, originelles konsequentes Denken, Resilienz. und wohl noch einiges mehr.


    gruss, barbara

  5. gesperrt

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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen

    Allerdings müsste ich schon sehr sehr wütend sein (oder aber die Lüge nachweisbar und nicht nur wahrscheinlich), dass ich einem User ein "das glaube ich Dir nicht" reindrücke.
    Warum denn Wut?
    Ich habe kein Gefühl der Wut, wenn ich etwas nicht glaube und das auch deutlich schreibe.

    Ich lebe mit der Gewissheit, dass sich jeder seine Geschichten so hinbiegt, wie es für ihn bequem ist.
    Das können handfeste Lügen, kleine Halbwahrheiten, Verbiegungen und Auslassungen sein.

    Das ist menschlich, das ist normal.

    Mir ist bewusst, dass es nicht forenkonform ist, Zweifel an Schilderungen eines Users zu äußern und ihn möglicherweise aktiv zu widerlegen.
    Da gäbe es vermutlich eine deutliche Mod-Ansage.
    Das ändert doch aber nichts daran, dass ich Zweifel habe.

  6. gesperrt

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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Da gab ich auch schon 2 Mal Zwischenstand, wurde aber beide Male gar nicht drauf reagiert also nahm ich an, das sei nicht von Interesse.
    Doch doch, das ist schon von Interesse. Je konkreter, desto lieber. Nur weil niemand direkt darauf antwortet, ist es nicht notwendigerweise uninteressant.



    Deine Erklärungen SIND von Interesse, die machen tatsächlich vieles verständlicher.
    danke schön

    gruss, barbara

  7. gesperrt

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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Aktives Widerlegen ist nicht forenkonform?

    Echt?


    Und, an sich versuche ich ja, mich bei über mich selbst erzählten Geschichten im schlechtestmöglichen Licht zu präsentieren.
    Ja, mir haben in den letzten 2 oder 3 Jahren einige Leute gesagt, dass das eher unüblich sei.

    Nur, wenn man sich schon soviel Mühe gibt, sich selbst als so negativ wie möglich (wahrheitsgemäß) darzustellen, und dann wird vom Zuhörer angenommen, man versuche gerade das genaue Gegenteil - ist das so unverständlich, dass man dann zickig wird?

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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen

    Und, an sich versuche ich ja, mich bei über mich selbst erzählten Geschichten im schlechtestmöglichen Licht zu präsentieren.

    Nur, wenn man sich schon soviel Mühe gibt, sich selbst als so negativ wie möglich (wahrheitsgemäß) darzustellen, ...

    Warum machst Du das denn? Welcher Sinn steht dahinter, sich selbst im schlechtestmöglichen Licht zu präsentieren?

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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Weil ich mich ... da war ich 6, .... seitMEINEM Unglücksfall ... nicht anderen mit meinen Problemen auf den Wecker gefallen bin und mich immer für alles was in meinem Leben war selbst verantwortlich gesehen habe

    20 Jahre lang war ich das brave Kind dasstrotz schrecklicher Schicksalsschläge immer funktioniert hat
    Ernsthaft jetzt - Du hast Dich im zarten Alter von 6 (!) Jahren für
    Deinen (welchen?) Unglücks(!)fall selbst verantwortlich gefühlt??

    Auch das übersteigert meine Vorstellungskraft bei weitem.

    "Schicksalsschläge" sind ein Begriff mit großer Bandbreite und, vor allem,
    es gibt keine eindeutig wertende Bedeutung.

    So, wie ich Dich gelesen habe, ist bereits der Laissez-faire Erziehungsstil
    Deiner Eltern gleichbedeutend mit "Schicksalsschlag".

    Dass bei Erwähnung von einem Unglück, dass Dir mit 6 Jahren widerfahren
    ist - und gar bei "schreckliche Schicksalsschläge" die Fantasie der User
    angeregt wird, ist nicht weiter verwunderlich.

    Sowohl ein "Unglück" als auch ein "Schicksalsschlag" sind Ereignisse, die
    man benennen kann. Und sei es nur darum, dass man sich ein halbwegs
    vorstellbares Bild machen kann im Kontext zu Deinen Ausführungen, welche
    sich schließlich alle um diese, für die User nebulösen, Kernereignisse drehen.


    Insofern macht das "ich soll mich nicht als Opfer sehen" mich etwas ärgerlich -
    ich will doch, dass ENDLICH mal irgendwer anerkennt, dass ich Opfer bin!
    Opfer wovon, konkret?

    Wenn hier geschrieben wird, Du sollst Dich nicht als Opfer sehen, dann sind
    damit die erziehungstechnischen Prägungen Deiner Kindheit gemeint.

    Und, an sich versuche ich ja, mich bei über mich selbst erzählten Geschichten
    im schlechtestmöglichen Licht zu präsentieren.

    Nur, wenn man sich schon soviel Mühe gibt, sich selbst als so negativ wie möglich ... darzustellen ...
    Erwartest Du ernsthaft, damit auf Verständnis zu stoßen??


    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Ist es nicht so, dass jeder - halbwegs intelligente - User jedes Posting, das er liest, erstmal innerlich darauf abklopft, ob die Geschichte eigentlich glaubhaft und plausibel ist, oder ob sie völlig von seiner natürlichen Lebenserfahrung abweicht?
    So sehe ich das auch.
    Man muss aus seinen Zweifeln auch kein vorsätzliches Lügenkonstrukt
    ableiten, aber man darf die Art der Wahrnehmung durchaus hinterfragen.

  10. gesperrt

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    AW: Woher Motivation für Stil nehmen?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Ernsthaft jetzt - Du hast Dich im zarten Alter von 6 (!) Jahren für
    Deinen (welchen?) Unglücks(!)fall selbst verantwortlich gefühlt??
    Nein.
    Aber für meinen Umgang damit.



    So, wie ich Dich gelesen habe, ist bereits der Laissez-faire Erziehungsstil
    Deiner Eltern gleichbedeutend mit "Schicksalsschlag".
    Nein der war mehr das Resultat aus einem solchen.

    Sowohl ein "Unglück" als auch ein "Schicksalsschlag" sind Ereignisse, die
    man benennen kann. Und sei es nur darum, dass man sich ein halbwegs
    vorstellbares Bild machen kann im Kontext zu Deinen Ausführungen, welche
    sich schließlich alle um diese, für die User nebulösen, Kernereignisse drehen.
    Es war aber eben nicht einfach ein Autounfall, es war ein Schicksalsschlag der sich rel. leicht googlen lässt wenn ich den hier beschreibe.
    Und DAS ist mir für außerhalb von PNs zu öffentlich.
    Und PN wolltest Du ja nun gerade nicht, wenn ich mich richtig erinnere.


    Opfer wovon, konkret?

    Wenn hier geschrieben wird, Du sollst Dich nicht als Opfer sehen, dann sind
    damit die erziehungstechnischen Prägungen Deiner Kindheit gemeint.
    Jup, war ja alles nicht so schlimm........

    Erwartest Du ernsthaft, damit auf Verständnis zu stoßen??
    Nein ich dachte das macht man so.........und abgewöhnen ist schwierig.
    Denn, wer das anders macht, vermittelt ja evtl. ein zu positives Bild von sich selbst.

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