Das steht dir doch frei. Es geht zwar um das selbe ,-), doch wenn dir der Begriff 'vergessene Anteile' lieber ist, dann sprich' davon.
Ich weiß allerdings nicht, weshalb es 'belehrender' sein sollte, vom inneren Kind zu sprechen. Und ich denke, dass auch zu differenzieren ist, wer diesen Begriff für sich selbst lediglich als Instrument benutzt oder wer ihn lebt bzw. erlebt hat, wovon er schreibt.
Zu letzerem kann ich mich zählen.
Die Welt wimmelt übrigens von vernachlässigten 'inneren Kindern'. Selbst die Mächtigsten oder gerade die, die Geldgierigsten, sind nichts weiter als Erwachsene, die Mängel ihres Kindseins kompenisieren. Und das wird eben weitervererbt.
Dazu gibt es einerseits natürlich wissenschaftliche Erhebungen, Studien, doch eigentlich braucht es dazu Reflektion und gesunden Menschenverstand. Die Betonung auf 'gesund'.
Saetien hat gestern davon geschrieben, einen Teil ihrer Selbst totschlagen zu wollen, nennt es nun inneres Kind, nicht integrierte Anteile oder was auch immer.
Mittlerweile wurde das wieder weg'gehirnt'. Schade.
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28.01.2015, 08:20Inaktiver User
AW: Woher Motivation für Stil nehmen?
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28.01.2015, 08:26Inaktiver User
AW: Woher Motivation für Stil nehmen?
... komisch, da kannst du sehen, wie Kommunikation verläuft. Es tut mir leid, wenn du dich angesprochen fühltest - doch ich sprach 'eigentlich' von mir - als ich von 'Dummie' schrieb, da ich keine Wissenschaftlerin bin.
Deinen Nebensatz finde ich so unnötig wie einen Kropf - doch möglicherweise reagiert ein verletztes Kind eben so.
und ein bisschen Humor hat auch noch nie geschadet.
Mir ist das wirklich wurscht, wie du deinen Therapeuten qualifizierst. Ich will dich auch nicht überzeugen, das verstehst du offenbar ein weiteres Mal miss.Ich kann das Konzept intellektuell durchaus nachvollziehen und will es auch niemandem schlecht reden. Nur bei MIR würde ein Therapeut damit nicht gut ankommen. Vielleicht kannst Du es einfach so hinnehmen, es ist ja schließlich nicht meim Strang.
Und du hast sicherlich unausgesprochen damit recht, dass hier nicht der Platz ist, um über so profane Dinge zu sprechen, wie über zu kurz gekommene Kinder.
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28.01.2015, 08:26Inaktiver User
AW: Woher Motivation für Stil nehmen?
das habe ich gelesen, und auch mir tat es in der seele weh.
allerdings kann ich es aus früheren jahren nachvollziehen - sogar noch immer, denn schließlich hindern einen diese anteile oft an dem, was man vermeintlich für richtig und wichtig erachtet.
doch dass diese anteile zu einem gehören,dass man nur was verändern kann, wenn man alle eigene anteile akzeptiert/integriert, lernt/erfährt man vermutlich erst im laufe des lebens.
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28.01.2015, 08:30Inaktiver User
AW: Woher Motivation für Stil nehmen?
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28.01.2015, 08:37Inaktiver User
AW: Woher Motivation für Stil nehmen?
Saetien, ich finde es bewundernswert, wie du in diesem Strang die Schafe auf die Weide führst. Das ist eine große Kunst!
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28.01.2015, 10:38
AW: Woher Motivation für Stil nehmen?
Nein, bist Du nicht ;).
Da es ihr eigener Strang ist, darf Saetien ihn auch manipulieren im
Sinne von einer gezielten Einflussnahme.
Den Weg, den sie hier argumentativ beschreitet, dürfte sich in etwa
mit den Schwierigkeiten in ihrem realen Leben decken: Problemfelder
beliebig erweitern, um das Naheliegende nicht in den eigentlichen
Fokus nehmen zu müssen. Das hat durchaus Methode.
@Saetien
Ich habe gerade festgestellt, dass Du einen Großteil Deiner gestrigen
Beiträge gelöscht hast ... ???
Diese, sicher nicht zufällige, Wortwahl sorgt für DRAMA.
Auf das hier viele wunschgemäß einsteigen.
Eigentlich schon - wenn man sich die Mühe macht, darüber
nachzudenken.
Konfliktkultur hat immer etwas mit Lösungsstrategien zu tun.
Daher rührt wohl Dein Unverständnis ;).
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28.01.2015, 11:58Inaktiver User
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28.01.2015, 12:07Inaktiver User
AW: Woher Motivation für Stil nehmen?
Das ist halt wie wenn man seine Steuererklärung machen muss. Man macht 1.001 Dinge, um diese nicht machen zu müssen. Hat eine Mahnung oder schon Zahlungsdrohung vom Finanzamt. Man geht in die Brigitte.de. und treibt sich dort zum zweifelhaften Nutzen der Menschheit herum. Zankt sich noch mit der Familie wegen völlig unnützer Sachen und hat die ganze Zeit Frustration, Prokastination, Aufschieberitis und Drückitismus und Kopfschmerzen.
herbstblatt7 - die gerade ihre Steuererklärung macht bzw. so tut.
Und von wegen, dass man eine Lösungsstrategie haben oder suchen wollte. Im Gegenteil - denn dann müsste man es ja machen oder zumindest anfangen ...
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28.01.2015, 12:22
AW: Woher Motivation für Stil nehmen?
Saetien,
war Dir das, was schafwolle beschreibt, als eine Deiner Strategien bislang bekannt?
Ich halte das für eine wichtige Erkenntnis, mit der Du Lösungen in Deinem realen Leben boykottierst: Sobald sich ein gangbarer Weg abzeichnet, wendest Du Dich ab und einem neuen Problem zu.
Du kannst überall anfangen, in die Verantwortungsübernahme zu kommen. Ich fand beispielsweise den Vorschlag gut, jeden Tag ein paar Gegenstände aufzuräumen/zu entsorgen. Wenn Du damit angefangen hast, dann wirst Du möglicherweise bemerken, wie sich dieses Gefühl, selbst für Ordnung sorgen zu können, auch auf anderen Lebensbereiche ausbreitet.
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28.01.2015, 13:35Inaktiver User
AW: Woher Motivation für Stil nehmen?
Machen wir uns nichts vor: Das Leben im Jahr 2015 ist dermaßen komplex und nicht erst seit heute, dass es keinen Menschen geben dürfte, der da nicht seine ihm eigenen Ausfallerscheinungen hat.




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