Ich hasse to-do-Listen. Wie Ihr schon schriebt, man verdaddelt seine Zeit und wenn man die Liste fertig hat, braucht man eine Pause.
Ich fange lieber an. Irgendetwas, egal welche Priorität. Die wirklich wichtigen Dinge vergisst man ja eh nicht. Und die unwichtigen sind vielleicht auch wert prokrastiniert zu werden.
Lest mal das Buch von Sascha Lobo zum Thema. Letzteres nennt man auch "aussitzen". Damit kommen sogar Bundeskanzler über die Runden.
Also ich schreibe mir an motivationslosen Tagen auf, was ich alles gemacht habe. Am Abend habe ich dann eine hübsche Liste zusammen (man will ja was vorweisen können).
Die bei einem Glas Wein/Sekt/Bier mit einem Gefühl der Zufriedenheit verbrennen/zerreißen: großartig!
Klar gibt es bei mir auch oft ungeliebte Sachen, die ich gern aufschiebe. Das kommt dann als erster Punkt auf besagte Liste und wird zuerst erledigt. Das ist sozusagen die Pflicht vor der Kür.
Antworten
Ergebnis 31 bis 33 von 33
-
09.01.2015, 09:19
AW: Tipps gegen Aufschieberitis gesucht
-
09.01.2015, 09:23
AW: Tipps gegen Aufschieberitis gesucht
Ach ja, dieser innere Schweinehund ... also meiner ist riiiiiieeesig

Bin ja froh, dass ich nicht alleine bin. Listen mache ich auch. Aber leider auch nicht immer mit dem gewünschten Erfolg. Wie so vielen hier laufe auch ich erst zu Hochtouren auf, wenn es wirklich brennt
Ist aber doch auch durchaus menschlich. Aber "vergammelte Zeit" kann auch gut tun. Das gestehe ich mir zu und habe dann auch nicht immer ein schlechtes Gewissen.
Und Zeiten setzen - z.B. für die Bri oder Grenzen beim Fernsehen - das finde ich gut und auch umsetzbar. Und eine "wichtige" Sache am Tag erledigen - das sollte klappen.
Ja, wir sollten einen Strang eröffnen - Kontrolle von "außen" is nicht schlecht - auch sie dann von Gleichgesinnten kommt - da haben auch Ausreden mehr Gewicht

Nimm dir Zeit, glücklich zu sein.


-
09.01.2015, 10:18
AW: Tipps gegen Aufschieberitis gesucht



Zitieren

