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  1. Inaktiver User

    AW: Tipps gegen Aufschieberitis gesucht

    Das ist sicher das beste! Aber das will ich nicht.
    Wieso nicht? Manchmal ist ein gewisser Selbstzwang nötig.
    TV in den Keller und er kommt erst wieder rauf, wenn die drei grossen Aufgaben erledigt sind. Glaub mir: du verpasst nicht das Geringste.

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    AW: Tipps gegen Aufschieberitis gesucht

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Glaub mir: du verpasst nicht das Geringste.
    Wohl wahr. Ich stelle auch zunehmend fest, wie sehr nicht lineares Fernsehen die TV-Qualität steigern kann ...


  3. gesperrt

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    AW: Tipps gegen Aufschieberitis gesucht

    Prokrastinieren hab ich auch. Und das ziemlich stark. :-/

    Listen schreiben ist tödlich, weil, wenn ich die Liste geschrieben hab, hab ich ja was getan und Pause verdient


    mehr später


    gruss barbara

  4. Inaktiver User

    AW: Tipps gegen Aufschieberitis gesucht

    Ein Kollege hat mir mal erzählt, er schreibt to-do Listen und fängt dann mit dem Punkt an, der ihm am meisten Spaß macht. Dadurch kommt er in die Gänge, wird aktiv, kommt in eine positive Grundstimmung und erledigt dann auch die ungeliebten Punkte mit.

    Schien mir logisch und nachvollziehbar. Den Effekt auszuprobieren habe ich aber bis jetzt vor mir hergeschoben

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    AW: Tipps gegen Aufschieberitis gesucht

    Ein nettes Thema, das mich auch regelmäßig beschäftigt, wenn auch zum Glück (für meine eigenen Nerven) in abgegrenzten Bereichen ;-)

    Meine To-do-Listen haben seit ihrer Geburt einen eigenen Kosmos, sind aber im Prinzip eine Spiegelung dessen, was es ohne To-do auch schon gibt. Also keine wirkliche Änderung und es bringt nur partiell etwas, eigentlich nur in dem Sinn, dass es nicht komplett unüberschaubar wird.

    Ich habe aber bei mir festgestellt, dass es verschiedene 'Schiebe-Kategorien gibt'. Von 'mir selber etwas in den Hintern treten' bis 'das schleife ich mit, bis es keinen Ausweg mehr gibt'.

    Alle Versuche so richtig organisiert und ordentlich zu werden, sind letztendlich an der neuen 'unbekannten' Ordnung gescheitert. Will sagen, ich habe dann genau deswegen nichts mehr gefunden. Habe sogar mal zwei Steuer-Ordner für's gleiche Jahr angelegt, weil ich alles mal zeitnah (also nicht auf einmal...räusper) erledigen wollte. Und mich dann gewundert, wo all die Belege hin sind. Also, das funktioniert nicht bei mir. Ich brauche mein geordnetes Chaos und bei sehr unliebsamen 'Pflichten' die letzte Ausfahrt.
    Ganz selten fahre ich aber sozusagen auch an der letzten Ausfahrt vorbei. Dann stellt sich die Frage, ob ich auf der richtigen Route unterwegs bin? Meinen Widerstand kenne ich ja, aber ich weiß auch, ich kann mich letztendlich auf mich verlassen. Den Strafraum habe ich im Blick und unter Kontrolle.

    Also vielleicht hast Du einfach noch 'zu viel' Zeit?
    Oder ist Dein Bewerben vernunftsorientiert, aber nicht Dein wirklicher Wunsch? Stimmt die Stelle oder die Richtung nicht?
    Was würdest Du denn tun, wenn Du nicht auf das Einkommen angewiesen wärst?
    Oder ein anderer Ansatz: darfst Du nicht erfolgreich sein? Also boykottierst Du Dich unbewußt selber?

  6. gesperrt

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    AW: Tipps gegen Aufschieberitis gesucht

    Zitat Zitat von Almare Beitrag anzeigen
    Also keine wirkliche Änderung und es bringt nur partiell etwas, eigentlich nur in dem Sinn, dass es nicht komplett unüberschaubar wird.
    ja das ist auch bei mir so. To do-Listen sind nur sinnvoll bei mir, wenn es eine ganze Menge Dinge zu tun gibt, viele Details, und keins vergessen werden sollte.



    Ich habe aber bei mir festgestellt, dass es verschiedene 'Schiebe-Kategorien gibt'. Von 'mir selber etwas in den Hintern treten' bis 'das schleife ich mit, bis es keinen Ausweg mehr gibt'.
    ja, das auch. :-)

    Eine Möglichkeit zur Selbstüberlistung ist, zwei solcher Dinge nebeneinander zu stellen (real oder in der Vorstellung), und dann das weniger Abstossende zu erledigen, als Vorwand, um das Mühsamere noch weiter hinausschieben zu können. also zB das Geschirr zu spülen, damit ich nicht diesen Brief ans Amt schreiben muss. So krieg ich doch einiges geregelt.



    Ganz selten fahre ich aber sozusagen auch an der letzten Ausfahrt vorbei. Dann stellt sich die Frage, ob ich auf der richtigen Route unterwegs bin?
    auch eine gute Frage!

    Und noch ein letztes:

    Wenn ich den Impuls habe, hier und jetzt etwas zu tun, was ich schon länger vor mich hergeschoben habe, dann folge ich diesem Impuls, ganz egal, ob das der Plan nun vorsieht oder nicht. Tatendrang ist eine seltene Ressource, eine launische Muse, und muss bis auf den letzten Tropfen genutzt werden, wenn sie mal da ist!

    gruss, barbara

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    AW: Tipps gegen Aufschieberitis gesucht

    Zitat Zitat von Sevilla1975 Beitrag anzeigen
    Wobei er mir real gesagt wird "Du erledigst das eh nicht" oder "Du änderst eh nichts". Sehr motivierend.
    Hallo Sevilla,

    ich bin eigentlich auch ein sehr organisierter Mensch, aber je mehr Zeit ich habe, umso eher neige ich zum Verdaddeln ebendieser und zum Aufschieben wichtiger Dinge…
    Sprich: ich bin zurzeit arbeitslos (Du auch?) und hätte unglaublich viel Zeit Sport zu treiben, den Keller zu streichen, die Hütte tipptopp zu machen, endlich mal Projekte a, b, c anzugehen. Und was mache ich stattdessen….?

    Soll jetzt nicht heißen, dass ich total faul geworden bin, ich erledige immer noch viel, gehe regelmäßig schwimmen etc. Aber wenn ich bedenke, dass ich momentan 10 Stunden mehr Zeit täglich habe um Dinge zu erledigen und doch fast weniger schaffe als zu Zeiten wo ich noch im Job war … gruselig!

    Wichtig finde ich die oben stehenden Sätze. Sagt das wirklich jemand zu dir?

    Vielleicht solltest du hier ansetzen. Sagen: "und was, wenn doch?" Manchmal hilft ja schon allein das drüber reden oder der Wille, solche Stimmen zum Verstummen zu bringen, um aktiv zu werden.

    Meine (gedankliche) To-Do Liste für heute ist auch lang. Mal schauen, was ich schaffe
    (vielleicht sollten wir einen "Geschafft!"-Strang aufmachen und uns gegenseitig motivieren?

  8. Inaktiver User

    AW: Tipps gegen Aufschieberitis gesucht

    ich stutze bei dem wort "bewerbung schreiben".

    das ist ja nun was total unangenehmes, wozu man keine lust hat, oder man hat sogar angst davor.

    ich würde nicht von mir verlangen, das einfach so abzuarbeiten, als sei es was ganz normales, sondern ich akzeptiere in solchen fällen, dass ich schwierigkeiten habe und setze mich dann damit auseinander: was macht mir angst, welche haltung kann ich dazu einnehmen. oder: was wäre toll, wenn ich die stelle bekomme, was kann ich also mit der bewerbung erreichen.

    das ist jedenfalls bei mir erfolgreich. wenn ich auf diese art motiviert bin, fällt es mir leicht, die nötigen teilschritte aufzulisten und abzuarbeiten.

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    AW: Tipps gegen Aufschieberitis gesucht

    Guten Morgen,

    der Tag geht schon gut los. Gestern wurde schon geschrieben, dass die Bri morgens tabu sein sollte. Dass ich erst Sinnvolles erledigen soll. Tja, dies zum Thema Schweinhund.


    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Listen schreiben ist tödlich, weil, wenn ich die Liste geschrieben hab, hab ich ja was getan und Pause verdient
    Lach, genau dabei hab ich mich gestern auch ertappt. Wenn du das erledigt hast (5 Minuten-Sache), dann ist schon gut.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ein Kollege hat mir mal erzählt, er schreibt to-do Listen und fängt dann mit dem Punkt an, der ihm am meisten Spaß macht.
    Das hab ich auch gemacht. Ich hab im Herbst die große Liste angefertigt, weil wirklich viel aufgelaufen ist. Von dieser Liste sind jetzt die unangenehmen Aufgaben übrig. Und ich tendiere dazu, wieder nur die leichten anzugehen, die gerade anstehen.

    Den Effekt auszuprobieren habe ich aber bis jetzt vor mir hergeschoben


    Zitat Zitat von Almare Beitrag anzeigen
    Alle Versuche so richtig organisiert und ordentlich zu werden, sind letztendlich an der neuen 'unbekannten' Ordnung gescheitert.
    Mir helfen die Listen, damit ich den berg Arbeit nicht immer im Kopf habe. So wird es übersichtlich und oft stell ich fest, dass es doch nicht so viel ist.

    Unabhängig überlege ich gerade, wie ich hier zuhause meinen Papierkram - nur den aktuell anstehenden - sinnvoll organisiere.

    Also vielleicht hast Du einfach noch 'zu viel' Zeit?
    Oder ist Dein Bewerben vernunftsorientiert, aber nicht Dein wirklicher Wunsch? Stimmt die Stelle oder die Richtung nicht?
    Ich habe bewußt das Beispiel Bewerben gebracht, weil da nachzuvollziehen ist, dass es nicht nur ein Brief an den Strom-Anbieter ist. Ich bin seit einigen Monaten krankgeschrieben. Und es hat sich herauskristallisiert, dass mir eine Rückkehr in die alte Firma nicht guttun würde. Aus gesundheitlichen Gründen will ich weniger arbeiten (auch auf Wunsch meiner Familie). Dieses würde dort ignoriert werden. Daher kommt das Thema Bewerbungen. ich will hier nicht weiter auf Hintergründe eingehen. Würde zu weit führen.


    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Wenn ich den Impuls habe, hier und jetzt etwas zu tun, was ich schon länger vor mich hergeschoben habe, dann folge ich diesem Impuls, ganz egal, ob das der Plan nun vorsieht oder nicht. Tatendrang ist eine seltene Ressource, eine launische Muse, und muss bis auf den letzten Tropfen genutzt werden, wenn sie mal da ist!
    Genau dieser Impuls fehlt mir gerade Aber ich weiß genau, was du meinst.

    Zitat Zitat von Caol-Ila Beitrag anzeigen
    Wichtig finde ich die oben stehenden Sätze. Sagt das wirklich jemand zu dir?
    Ja, sowas hat meine Mutter letztens zu mir gesagt. Und im Innersten motiviert mich das zu "Jetzt erst recht".

    (vielleicht sollten wir einen "Geschafft!"-Strang aufmachen und uns gegenseitig motivieren?
    Die Idee find ich super! Das schreiben wir auf unsere To-Do-Liste
    Neee ernsthaft, die Kontrolle von aussen hilft ja durchaus.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich stutze bei dem wort "bewerbung schreiben".

    das ist ja nun was total unangenehmes, wozu man keine lust hat, oder man hat sogar angst davor. ...
    was wäre toll, wenn ich die stelle bekomme, was kann ich also mit der bewerbung erreichen.
    ...fällt es mir leicht, die nötigen teilschritte aufzulisten und abzuarbeiten.
    Ich hab halt das übliche Problem mit Bewerbungen. Sie sind unangenehm. Wobei ich mich aktuell bewußt nicht für Karrierebereiche bewerben würde. Mir geht es darum, noch zu arbeiten, solange ich es noch kann. Und da will ich mich nicht mehr beweisen müssen.

    Lieben Dank für eure Rückmeldungen!

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    AW: Tipps gegen Aufschieberitis gesucht

    Hallo Servilla,

    es gibt ja meistens kleine Aufgaben und große Aufgaben (Ein Paket packen vs. Bewerbung schreiben). Relativ zu meiner Motivation plane ich z.B. "Jetzt diesen einen Brief" abzuschicken, bzw. bei mehr Motivation mehrere kleine Dinge. Bei großen Dingen sage ich mir bei geringer Motivation, "Jetzt 10 Minuten" (oder 15/20...) und dann ist ohne schlechtes Gewissen Schluss. Häufig mache ich dann doch weiter, weil es sich bei großen Dingen fast nicht lohnt, nach 10 Minuten aufzuhören... Das ist der Trick

    Eine weitere Methode für a) Sachen die ich nicht vergessen will und b) Sachen die ich nicht vergessen sollte... Mein Thunderbird-Kalender mit Erinnerungsfunktion. Wenn das Programm offen ist, poppt für die eingetragene Aufgabe eine Erinnerung auf am entsprechenden Tag, ich denke mir, "jetzt nicht" und wähle "in einer Stunde erinnern" (oder 2 Stunden, oder 1 Tag...). Das habe ich schon tagelang durchgehalten, aber letztendlich spukt mir die Sache im Kopf herum und ich bin so genervt, dass ich sie erledige

    Viel Erfolg

    Mary

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