Glaube ich nicht. Die halten viel zu lange an einem drogen- und alkoholkranken Partner fest, bis sie untergehen.Was haltet ihr von der Theorie, dass Narzissten eher Frauen anziehen, die ein Helfersyndrom haben?
Es gibt faszinierende Typen (Männer wie Frauen). Bis frau/man merkt, dass man nur als Claqueur und Hampelmann/frau wahrgenommen wird, ist man längst an den Fäden. Erst wenn Trennung wirklich vollzogen ist, stellt man/frau sich die Frage: Wie blöd war ich eigentlich?
Liebe macht nun einmal blind, geruchsunempfindlich und taub.
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Ergebnis 11 bis 20 von 258
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22.12.2014, 19:03
AW: Erfahrung mit narzisstischen Männern ( oder Frauen)?
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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22.12.2014, 19:45
AW: Erfahrung mit narzisstischen Männern ( oder Frauen)?
anstatt Helfersyndrom würde ich es eher Coabhängigkeit nennen. Mich erinnert das Verhalten dieser Partner (meist Frauen) an bettelnde Hündchen, die über jeden Krümel froh sind, der ihnen hingeworfen wird. Sie lassen sich anfüttern und sind dann wie angefixt, um es mal ganz krass und plakativ in ein Bild zu bringen.
Das Hauptproblem ist einfach die mangelnde Selbstfürsorge und die liegt ganz woanders, der Narzisst oder warum auch immer sonst Manipulierende ist nur das Symptom, aber nicht die Ursache. Das schlimme an solchen langen und leidvollen Beziehung ist, dass diese Frauen (seltener Männer) die Antworten im Partner suchen, an dem sie hängen, und nicht in sich selbst. Das ist auch das, was wir hier immer wieder lesen. Nicht nur im Zusammenhang mit Narzissten. Aber die Frage: "wie kann ich IHN ändern" ist sehr beliebt. Dabei liegt der eigentliche Schlüssel zu einer Änderung immer in einem selbst.
Ich selbst bin einmal in eine Beziehung mit einem Alkoholiker reingetappt, aus reiner Unerfahrenheit. Ich konnte mich da nach ein paar Monaten auch draus befreien und mir ist das nie wieder passiert. Aber ich beobachte schon gewisse Dynamiken, die beim Umgang mit Menschen mit psychischen Störungen oder Erkrankungen ganz ähnlich sind. Deshalb konnte ja auch das AA-Konzept auf viele Selbsthilfegruppen übertragen werden.
Beim ersten hätte er ein personelles Problem gehabt und ein Erklärungsproblem gegenüber der Geschäftsleitung. Und das hätte nicht zu seiner Fassade gepasst, und der zweite Fall bedarf einer Planung. Er hatte aber einfach seine Stinkelaune an mir ausgelassen und wäre auf eine Konsequenz gar nicht vorbereitet gewesen. Aber vielleicht war auch einfach nur ein Depp, auch möglich.
Zitat von omri
Die Tatsache, dass es auch einfach nur viele Deppen und Arschlöcher gibt, wird bei der heutigen Bereitschaft zur Pathologisierung und Psychologisierung sowieso gern vergessen.Geändert von Amelie63 (22.12.2014 um 19:53 Uhr)
Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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22.12.2014, 20:11
AW: Erfahrung mit narzisstischen Männern ( oder Frauen)?
Hallo Santacruz
ich bezweifle, dass du mit Ferndiagnosen und Eindordnungen weiterkommst. Was hilft es dir, wenn du jemandem Das SChild ''Narzisst' auf die Stirn pappen kannst?
Fakt ist doch, du hattest eine Beziehung zu einem Mann, die dir nicht gutgetan hat. Welche Saiten hat er denn in dir zum Klingen gebracht? Was fandest du an ihm so anziehend?
An den Punkten würde ich ansetzen, und dann überlegen, wie du dich besser schützen kannst. Ich hatte auch schon mit gnadenlosen Egozentrikern zu tun. Solange man das selbe Ziel hat, kann das sogar eine gute Sache sein. 'Mein' Egozentriker hat mich gepusht und aufgebaut, zu dem Zeitpunkt war das bitter nötig.
Als sich unsere Wege trennten, rutschte ich zum potentiellen Publikum ab, das bei Bedarf klatschen sollte. Zum Glück mag ich sowas nicht, ich mag lieber selbst beachtet werden. Daher trennten sich die Wege recht schnell.
Vermutlich hat mich meine Eigenliebe davor bewahrt, einen seelischen Schaden zu nehmen. Wie sieht es denn mit deiner aus?
liebe Grüße
türkis
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22.12.2014, 20:17
AW: Erfahrung mit narzisstischen Männern ( oder Frauen)?
Der Mann, den ich kenne hat nun eine Freundin, die, soweit ich das beurteilen kann, das meiste von ihm an-und übernimmt.
Sie saugt alles auf oder lässt sich das schmackhaft machen, war ER toll findet: Sport, Reiseziele, sein berufliches Umfeld, seinen Musikgeschmack, seinen Freundeskreis.. er hat es tatsächlich am liebsten wenn die Personen mit denen er sich umgibt, Clacqeure für ihn und seine Belange sind.
Wenn dies nicht der Fall ist, müssen diese Leute zumindest eine Funktion für ihn erfüllen, meist haben diese Leute, die er als Freunde akzeptiert Berufe wie Arzt , Anwalt, etc.
Und das obwohl er selbst beruflich eher unerfolgreich ist, und ein gepflegtes Hangertum propagiert.
Gerne nach dem Motto, na ihr Döspaddel , müsst ihr alle arbeiten? Dazu muss man sagen, dass er im Haus seiner Eltern wohnt und arbeitet und kaum Kosten hat.
Untypisch ist, dass er einen kleinen Hang zur leichten Verwahrlosung hat ( Wohnung, er selbst) und ein Alkoholproblem,das er negiert.
Darüber hinaus ist er laut und unterhaltsam sowie stadtbekannt.Und er hat keine Probleme immer wieder neue Frauen aufzureissen obwohl er mittlerweile aufgrund der Trinkerei ganz schön mitgenommen aussieht.
Bei mir war es so, dass er mich erst total übertrieben in den Himmel hob und als ich das irgendwann nicht mehr wollte, weil mir das zu massiv war und dahinterblickte das irgendetwas komisch ist und (Achtung!) Kritik äusserte, wurde er extrem aggressiv und erzählte mir über mich genau das Gegenteil ( dann war ich die schlimmste Person überhaupt).
Während dieser Zeit akquirierte er schon die nächste Angebetete. Dazu muss man sagen, dass wir nichts miteinander hatten ausser langem Email-Verkehr und Telefonate und 2-3 Treffen. Bei diesen Treffen wurde mir dann klar was da nicht stimmt ( Verwahrlosung, Alkoholismus).
Er hat mich schon als seine neue Frau gesehen-und wollte unbedingt eine Beziehung und das obwohl ich immer wieder sagte, dass ich mir das nur freundschaftlich vorstellen kann.
Auffällig war auch: er liess an niemanden-weder an Freunden, Nachbarn, Kunden, Familie ein gutes Haar.Und achtete darauf sich im gleichen Atemzug als guten, tollen, lieben, fähigen Mensch darzustellen.
Merkwürdigerweise haben mich diese Monate sehr mitgenommen, und dass obwohl ich weder verliebt war , noch etwas mit ihm haben wollte.
Eine ganz merkwürdige Begegnung war das. Auf das Thema Narzissmus, mit dem ich mich nie beschäftigt hatte kam ich als ein Kumpel, der Pädagoge ist, ihm das auf seine FB Seite postete. Vieles was da stand passte und ich konnte erstmals einigermassen einordnen, was da passiert war. Ich fühlte mich wie in einen Strudel reingezogen und dann wieder ausgespuckt.Geändert von Santacruz (22.12.2014 um 20:25 Uhr)
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22.12.2014, 22:43
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22.12.2014, 23:15
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23.12.2014, 07:22
AW: Erfahrung mit narzisstischen Männern ( oder Frauen)?
Wir kannten uns persönlich nur ganz flüchtig und schrieben uns eher zufällig ( aus so einer Urlaubssituation,da wurde aber mit mehreren geschrieben) -diese Kommunikation per Email und FB intensivierte sich, so dass wir uns auf einmal jeden Tag stundenlang schrieben. Da rutschte ich irgendwie so rein.
Aber ich denke,dass war neu: so eine unfassbare Menge an Aufmerksamkeit und Interesse, die ich da bekam.
Ich bekomme schon auch sonst genug Aufmerksamkeit aber ich habe mich noch nie mit jemandem so viel ausgetauscht.
Das war natürlich toll, da es ganz interessant war. Sicherlich ist da auch das eigene Ego geschmeichelt-das ist wohl wahr-war aber auch bis zu einem gewissen Punkt nicht unangenehm.
Allerdings kippte das bald nachdem ich Interesse und Vertrauen aufgebaut hatte: wir telefonierten auch öfters und er rief mich öfters nachts sturzbesoffen an. Dazu muss ich sagen: der Kontakt war lange und intensiv-aber nicht mit Liebesschwüren oder ähnlichem.. er hatte natürlich größeres Interesse-ist ja auch oaky. Ich hielt das aber auf einer neutralen Ebene. Jedenfalls: die Erzählungen über "lustige" Abstürze und nächtliche betrunkene Anrufe wurden mehr.
Erst dachte ich: na ja die feiern da gerne-aber die Häufigkeit wurde mir dann irgendwie suspekt.
Was das ganze ja amüsant machte und mich bei der Stange hielt: er war zunächst einfach nur sehr laut, sehr lustig und aufmerksam, eine "Rampensau" mit hohem Unterhaltungswert, der dann irgendwann in diese "ich bin eigentlich ein ganz lieber Junge" überging..und mir dann aus dem Nichts so Sachen sagte wie: "bei dir komme ich wirklich runter und dein Stimme beruhigt mich...."
Als er mich dann unbedingt besuchen wollte ( wohne 500 km entfernt )-sträubte sich alles in mir und mein Magen fing an zu grummeln. Ich merkte wohl instinktiv-also irgendwas ist hier auf Alarmstufe rot.
Ich wollte den gar nicht hier haben. Auf der anderen Seite konnte ich nicht aufhören mit ihm stundenlang zu kommunizieren-das war als wäre man in einen Suchtstrudel reingezogen worden..
Ich hab ihm dann als er hier war und ich darauf bestand dass er ein Hotelzimmer nimmt, gesagt, das ich das nur freundschaftlich sehe-nicht mehr! Also mein Schutzmechanismus hat doch noch ziemlich gut funktioniert.
Na jedenfalls ging die mengenmässig exessive Kommunikation dann weiter, bis es durch mich eskalierte. Ich wurde irgendwann ziemlich barsch. Der textete mich so dermassen täglich stundenlang zu , mit Belanglosigkeiten, Abstürzen, etc. dass ich ihm irgendwann mal meinen Frust entgegenbrüllte. Nicht die feine englische Art.
Aber ich war tatsächlich in eine Art Sucht hineingeraten, aus der ich nicht mehr rauskam: stundenlange Kommunikation und Aufmerksamkeit.
Ich bin sonst nicht ansatzweise suchtgefährdet. Aber ich fühlte mich tatsächlich so als hätte mich jemand an eine Art "Kommunikations"-Nadel gebracht.
Dazu muss man wissen:
er hat 3 Blogs und betreut mehrere FB Seiten zu dversen Themen, so nebenbei-der textet und textet und textet.
Er appelierte auch immer indirekt an mein "Helfersyndrom" und Mutterinstinkt und gleichzeitig dass ich doch so ein "niedliches" Mä^dchen wäre.... das passt ja objektiv gesehen nun gar nicht zu mir, ich war wohl Projektionsfläche.
Na jedenfalls, nachdem ich ihm den Aufmerksamkeitshahn zugedreht hatte und ihn wohl auch mit meinen Äusserungen bez. "du brauchst ne Mutti" und "hier geht es ausschliesslich und nur um DICH", tief verletzt hatte war der Ofen aus. Diese Kränkung hat er nicht verkraftet. Wie ein kleines Kind führte er sich dann auf-schlimm. Dabei ist das ein großer Mann mit tiefer Stimme, der sich gerne als großen Outlaw und Zampano sieht...
Ich dachte nur noch: au weia in was bist du da reingeraten? Und im gleichen Gedankengang: noch mal Glück gehabt!
Trotzdem: diese Begegnung hängt mir nach.
Ich fühlte mich als Projektionsfläche benutzt, in einen narzisstische Strudel gezogen und dann wieder ausgespuckt-ohne dass etwas bleibt.
Und war dann natürlich auch mehr ls verwundert, dass der wirklich sofort die Nächste am Start hatte. Die hat er auch jetzt schon seit einiger Zeit. Diese problemlose Austauschbarkeit war auch etwas verletztend, klar. Aber letztlich überwog doch die Verwunderung wie so jemand das schafft.
Bis ich auf das Thema Narzissmus stieß...Geändert von Santacruz (23.12.2014 um 07:48 Uhr)
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23.12.2014, 08:27
AW: Erfahrung mit narzisstischen Männern ( oder Frauen)?
Santacruz, das ist doch eine klassische Suchtproblematik. Warum machst du das an Narzissmus fest?
über Persönlichkeitsstörungen generell und auch über die NPS gibt Wikipedia recht zusammenfassend Auskunft.
Manipulativ verhalten sich übrigens viele Menschen, die Störungen irgend einer Art haben. Und Suchtkranke sowieso. Also daran allein lassen sich keine mit NPS festmachen.
Wir haben mit Sicherheit eine zunehmend narzisstisch geprägte Gesellschaft. Und bei den ganzen Prinzen und Prinzessinnen, die jetzt nachwachsen, wird sich das wohl auch nicht so bald ändern. Aber eine narzistische Persönlichkeitsstörung ist nochmal was anderes und ich erschrecke immer wieder, wie alles in einen Topf geworfen wird und die Leute kategorisiert werden.
Ich überlege mir gerade, ob meine aktueller leitender Kollege, wegen dem ich nun meinen Arbeitsplatz und Wohnort gewechselt habe, auch narzisstisch geprägt ist. Seine Anteile hat er da sicher. Aber das allein ist es nicht. Es sind einige Faktoren, die da bei ihm wohl zusammen kommen. Auch soziokulturelle. Als Mann der alten Schule kompensiert er Unsicherheit mit Dicke-Backen-machen, Sachen aussitzen und mal herrischem, mal gönnerhaften Getue. Wie man mit so jemandem ein Team bilden soll ist mir schleierhaft. Meiner Meinung nach geht das nicht ohne entsprechende strukturelle Vorgaben, an denen sich auch solche Menschen zu halten haben. Deshalb konnte ich auch nur gehen.
Aber als reinen NPSler würd ich ihn deshalb nicht bezeichnen.Geändert von Amelie63 (23.12.2014 um 08:40 Uhr)
Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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23.12.2014, 08:55Inaktiver User
AW: Erfahrung mit narzisstischen Männern ( oder Frauen)?
Menschen mit einem Helfersyndrom müssen erstmal gar nicht Co-abhängig sein. Das, was Du beschreibst, Opelius, ordne ich unter Co-Abhängigkeit ein.
Nach meinen Erfahrungen ist ein Helfersyndrom oft schon "da", natürlich auch einer Entwicklung nach, oft zu beobachten bei Frauen, die in einem Familienumfeld aufgewachsen sind, in der die Frau per se die Rolle der Helferin einnimmt, eine Co-Abhängigkeit entwickelt sich ebenso durch verschiedene Phasen in der akuten Beziehung.
Deinen zwei folgenden Absätzen kann ich völlig zustimmen.
Grundsätzlich. Wie hier auch schon angeklungen ist. Wir haben alle Anteile von Persönlichkeitsstörungen in uns. Das mal vorweg. Wo die Grenze sich zieht, zu einer Persönlichkeitsstörung mit ausgeprägten Anteilen, wird man v.a. in der Beziehung feststellen können, denn Persönlichkeitsstörungen sind Interaktionsstörungen (in Beziehungen).
Ein weiterer Ansatzpunkt, den Amelie hier gerade anbringt. Suchtbeziehungen oder Suchtdynamik in Beziehung oder wie man es auch immer nennen möchte.
Per ICD gibt es "nur" die Persönlichkeitsstörungen, Suchtbeziehungen sind als solche noch gar nicht thematisiert worden und es gibt sie dennoch (Sex-, Liebes-, Romantiksucht, nach A. Wilson Schaef) und ich halte diesen Zusammenhang, gerade in Beziehungsformen, die sich durch destruktive Anteile hervor tun als einen ganz wichtigen.
Ich kann die TE gut verstehen, denn hat man mal solche Erfahrung durch, ob als Kumpel, Job oder Partner-Erfahrung, bleibt man nämlich vorerst zurück, wie völlig vor den Kopf gehauen und fragt sich wirklich: was ist hier passiert?
Im Laufe der Zeit, wird dann aber tatsächlich viel wichtiger, nachzusehen, warum hat mich das so beeindruckt, wo habe ich mein Bauchgefühl (was meist anfänglich noch sehr gut "spricht") überhört. Und dann kann eine solche Erfahrung wirklich lebenswert werden, im Sinne von aufzudecken, wo die eigenen "Knöpfe" und Anteile sind.
Aus therapeutischer Sicht kann ich sagen, dass es wirklich nicht einfach ist, sind sie nicht schon diagnostiziert, Menschen mit einer PS auf Anhieb zu erkennen.
Sie kommen ja oft erst in Therapie, wenn ganz viel nicht mehr geht, und sie dennoch glauben, das Verschulden dafür liegt nicht bei ihnen (Ich-Syntonie), aber vielmehr beim Partner, Freunden (sofern es solche gibt, die diesen Namen verdienen), Job, ihrer Familiengeschichte, Schicksal, sie werden immer fündig und es ist sicher der erste schwerste Schritt, ihnen nahe zu bringen, dass auch sie Teil des Ganzen sind.
Und, um auch die NPS zu kommen. Ein solcher Klient wird sicher erst mit eigenem Fachwissen aufwarten und "abchecken", ob der Therapeut so fachlich qualifiziert ist (aus Sicht des Klienten), dass er überhaupt mit ihm arbeiten darf.
Zurück zur TE. Was man in solchen Dingen auch beachten sollte.
Eine Persönlichkeitsstörung kommt selten alleine daher. Will heißen, als sogenannte Komorbidität (eine eigene Störung) können auch andere Persönlichkeitsstörungen, oder z.B. Ess-Störungen, Suchtmittel, affektive Störungen u.a. dazu kommen. Was es gelinde gesagt, nicht einfacher macht.
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23.12.2014, 09:48
AW: Erfahrung mit narzisstischen Männern ( oder Frauen)?
hallo Santacruz,
ich würde da noch nicht Mal einen Narzissten sehen. Im Prinzip sind das Verhaltensweisen, die auch Suchtkranke an den Tag legen. Sie brauchen den "Stoff" ,um sich abzufüllen. Bei euch war es abfüllen mit Kommunikation, Kontakt, den er brauchte. Wahrscheinlich auch mit Frau, was er ja bei dir nicht bekam.
Wenn man bei der einen Kneipe nichts mehr bekommt, zieht man zur nächsten. Der Hauptpunkt ist dann die Befriedigung der Bedürfnisse und es kommt dann nicht mehr darauf an wer das gibt, wie das gemacht wird und wo. Es muss nur möglichst schnell passieren mit Eintreten des Bedürfnisses.
Es wundert nicht, dass du dich benutzt fühlst. Anderseits hast du ja auch lange genau das gemacht, was er brauchte.
Die Suchtstruktur weitet sich auch auf andere Gebiete als nur auf das Suchtmittel aus.


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