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    AW: Der Veränderungs- und Mutmachthread

    Hallo Flau

    mit einer Unzufriedenheit, die irgendwo sass, hat bei mir auch einiges angefangen. Ich kann dir aber nciht sagen, wie es dann genau zu Veränderungen kam. Ich habe viel in mich hinein gehört, auch mal was ausprobiert. Irgendwann hatte ich das Gefühl: DAS ist es jetzt.

    Meiner Meinung nach bringt es nciht viel, sich gleich mit Aktivitäten zuzuschütten. Oft ist es das Falsche und vor lauter Beschäftigtsein erkt man es erst später.

    liebe Grüße

    türkis

  2. Moderation

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    AW: Der Veränderungs- und Mutmachthread

    Boah, seid Ihr schnell! Also dann: Danke fuer's Willkommen und servus an alle.

    Erstmal eine Runde wirklich tief empfundenes Mitleid fuer Amelie, diese Neueinrichtung der Kommunikationswege ist wirklich immer das Schlimmste am Umzug. Dabei sollte man doch meinen, dass gerade diese Branche Technik unkompliziert machen koenne. Dazu faellt mir echt nur ein, Dir ganz viel Durchhaltevermoegen zu wuenschen. Vielleicht hat ja jemand hier einen Tipp, welcher Anbieter den tollsten - oder den am wenigsten schrecklichen - Kundenservice hat?

    Danke jedenfalls fuer Deine Gedanken. Gerade das versuche ich im Moment: Der Unzufriedenheit aktiv nachzuspueren, herauszufinden, wo sie sitzt. Ich glaube, fuer's Aufschreiben ist es immer noch zu diffus. Passend zum Jahreswechsel habe ich auch mal Tarotkarten aufgelegt. Keine Angst, nicht weil ich meine, die Karten koennten mir sagen, was ich machen soll! Es ist, wie es eine Freundin von mir einmal treffend formulierte, "eine schoene Art, ueber etwas nachzudenken". Ich hoffe dabei, dass ich neue Impulse bekomme, weil ich meine Ueberlegungen ja auf die liegenden Bilder beziehe. Das hat mir nicht soooo viel gebracht, ausser dass sich das Thema "Kraft" herauskristalisiert hat, aber auch "Zuversicht" und "Vertrauen in das, was ich schon habe". Erstmal eine schoene Affirmation, aber es hat mir nicht weiter geholfen, die anzugehenden Themenbereiche einzugrenzen.

    Gerade dabei will ich aber sorgfaeltig sein, denn genau wie Tuerkisblau schreibt, grosser Aktionismus wuerde mir jetzt nicht bekommen. Das macht nur Stress und sorgt dann, wenn die Energie noch nicht einmal zielgerichtet eingesetzt wird, fuer weiteren Frust, und das will ich ja gerade vermeiden.

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    AW: Der Veränderungs- und Mutmachthread

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    Erstmal eine Runde wirklich tief empfundenes Mitleid fuer Amelie, diese Neueinrichtung der Kommunikationswege ist wirklich immer das Schlimmste am Umzug.
    das tröstet mich, dass es anscheinend nicht nur mir so geht. Ich komm mir in solchen Momenten immer vor wie ein technischer Tiefflieger
    Aber was will man auch erwarten, wenn hinter einem freien Markt ein Monopolist steht

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass man so was z.B. in Italien oder anderen Ländern machen könnte. So eine Kompliziertheit würde da wahrscheinlich einen Regierungsumsturz auslösen
    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    Passend zum Jahreswechsel habe ich auch mal Tarotkarten aufgelegt. Keine Angst, nicht weil ich meine, die Karten koennten mir sagen, was ich machen soll! Es ist, wie es eine Freundin von mir einmal treffend formulierte, "eine schoene Art, ueber etwas nachzudenken".
    Ich finde Tarotkarten ein gutes Mittel, wenn man gerade am Anfang der "Schwangerschaft" steht.
    Für mich haben Veränderungsprozesse sehr viel Ähnlichkeit mit Schwangerschaft, Geburt, und ja vll auch Stillzeit. In der bin ich vll gerade. Die erbrachte Veränderung muss dann auch genährt werden, damit sie sich integriert und festigt. Irgendwann nährt sie sich dann selbst, dann ist es Gewohnheit, Routine bzw das Zuhause.

    Deine Freundin hat das gut beschrieben. Ich hab schon lange nicht mehr Tarot gelegt, aber ich kann mich erinnern, dass ich ganz am Anfang dieser Umwälzungen auch solche Sachen gemacht habe. Tarot spiegelt ganz gut unsere Gedanken und Gefühle zum aktuellen Zeitpunkt. Vor allem durch den Interpretationsspielraum. Deshalb finde ich das ein gutes Mittel, um über sich und seine Fragen nachzudenken. Vor allem, weil man dazu niemanden braucht.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

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    AW: Der Veränderungs- und Mutmachthread

    Hallo Ihr Lieben,

    vielleicht habt ihr auch für mich einige gute Gedanken, Ratschläge, Inspiration?

    Ich liege gerade mit einem Virusinfekt danieder und war allerdings auch schon vor Weihnachten krank.
    Für mich ungewöhnlich, da ich normalerweise sehr gesund bin. Irgendwie ist die Luft bei mir komplett raus.

    Auch bei mir macht sich seit Längerem eine Unzufriedenheit breit, die ich erfolgreich verdrängt habe. Bis jetzt.
    Ich wohne in einer großen Stadt, habe eine schöne Wohnung, einen Job bei einer Medienfirma, bin nicht liiert und habe keine Kinder.
    Ich reise sehr viel, bin sehr neugierig und interessiert und unternehme viele unterschiedliche Dinge mit Freunden, Bekannten etc.

    Trotzdem macht sich bei mir das Gefühl breit, dass mein Leben an mir vorbeizieht.
    im Prinzip ist oberflächlich gesehen alles gut. Jammern wäre auf hohem Niveau-Trotzdem fühle ich mich fremdbestimmt.

    Mein Job hängt mir zum Hals raus-mir fehlt die Marschrichtung zu einer wirklichen Alternative.Ich bin dort gleichzeitig unter-und überfordert. Mein Zenith dort ist überschritten.
    Ich würde gerne solche Dinge wie einen Hund, ein Baumhaus, mehr Natur in meinem Leben haben-traue mich aber nicht, mehr aufs Land zu ziehen weil ich als Alleinstehende doch ein wenig Angst vor Vereinsamung dort habe.
    Bei Männern stehe ich auch auf dem Schlauch, bin seit einigen Jahren Single und der letzte Mann, den ich kurzzeitig toll fand hatte leider auch einen Schaden. Irgendwie habe ich auch so ein Gefühl, dass die Begegnungen so uninspirierend sind und ich mich jedesmal frage: warum soll ich mich mit jemanden zusammen tun, der mir nach 2 Minuten auf die Nerven geht? Das hat aber sicher weniger mit den Männern als mit meinem Innenleben zu tun...
    Kinder sind kein dominantes Thema....aber auch noch nicht komplett abgehakt.


    Ich fühle mich auch gar nicht richtig verzweifelt, nur irgendwie leer, ausgebrannt und wie an einem Scheideweg.
    Versuche seit Monaten meine Wohnung in Ordnung zu bekommen, mal neue Möbel zu kaufen-es gelingt mir nicht-obwohl ich ein ordentlicher Mensch bin...

    Irgendwie herrscht Chaos und Ratlosigkeit in mir-ich bin eigentlich ein sehr entschlußfreudiger und begeisterungsfähiger Mensch-wenn ich weiß wohin die Reise geht.
    Mein Problem ist: ich weiß nichts mehr und bin deswegen seit einiger Zeit handlungsunfähig.

    Ich habe keine Lust mehr auf permanente Selbstoptimierung. Ich möchte mehr Sinnhaftigkeit, Bodenständigkeit in meinem Leben -weniger Oberfläche.
    So kann das nicht bleiben-wer hat eine Idee?

  5. Moderation

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    AW: Der Veränderungs- und Mutmachthread

    Hallo Santacruz

    Leider habe ich noch keine Ideen fuer Dich, nur ersteinmal ein herzliches "Willkommen im Club", denn wie Du vielleicht gelesen hast, bist Du mit dieser speziellen Ratlosigkeit nicht allein. Der wichtigste Unterschied zwischen mir und Dir ist wahrscheinlich, dass ich mich nicht "fremdbestimmt" fuehle, sondern lediglich in meinem eigenen Trott festgefahren. Daher tut es mir Leid fuer Dich, dass Du Dich - ein kleines Stueck weit - irgendwie ausgeliefert fuehlst.
    Dein Wille zur Veraenderung und die Teilnahme hier sagen aber auch, dass Du an Veraenderung und Befreiung aus Deiner Unzufriedenheit glaubst, Du kannst es also schaffen!

    Deine anderen Gefuehle, dass "Jammern" auf sehr hohem Niveau stattfinden wuerde, nicht zu wissen, wohin die Reise geht und daher nicht ganz man selbst zu sein, kann ich gerade sehr gut nachempfinden. Was meinst Du - vielleicht schaffen wir es hier zusammen auf unseren richtigen Weg?
    Ich hoffe es.

  6. Moderation

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    AW: Der Veränderungs- und Mutmachthread

    Amelie, danke fuer Deine netten Worte und Dein (genau richtiges) Verstaendnis meines Tarotgebrauchs. Ich hatte schon Bedenken, das hier zu schreiben, weil ich im Spiritualitaetsforum dafuer mal richtig boese angegangen worden bin. (Nach dem Motto, dass es unverantwortlich waere, Tarot ueberhaupt zu erwaehnen, weil es ja so viele Leute gibt, denen es eher schadet, z.B. die sich bei den einschlaegigen Telefon"legern" das Geld aus der Tasche ziehen lassen.)

    Musst Du jetzt ein weiteres WE ohne Festnetz ueberleben? Du hast Recht, diese ganze Telekommunikationsumsiedlung scheint speziell in Deutschland schwierig zu sein. Hier (Grossbritannien) ist es auch jeweils recht einfach, dauert zwar ein paar Tage, aber immer unter einer Woche. Aber in Deutschland haben ich und saemtliche Bekannten das Theater auch durch. Bis hin zum Ratschlag, man muesse zur Aktivierung den Blablabla-Service anrufen... Ja wie denn, wenn das Telefon halt nicht geht?! Wuensch Dir nochmal starke Nerven!

    Du hast ganz Recht, es ist wie Schwangerschaft und Stillzeit. Stillen kann ja auch mega-frustrierend sein. Hoffentlich kannst Du mit gut installierten Telekoms bald ueberall besser "andocken" und Deine Kontakte "naehren".
    Ich habe fast den Eindruck, ich bin noch ganz, ganz am Anfang, ich versuche eher, schwanger zu werden? Oder bedeutet mein gegenwaertiges "Brueten", dass ich doch schon dabei bin?

    Das ist uebrigens eine der Wunschveraenderungen, die klar sind, und fuer die ich etwas unternehme: Herr Flau und ich wuenschen uns ein weiteres Kind. Ich habe ueberlegt, ob mein momentanes Beduerfnis, noch zufriedener zu werden, irgendwie (innerlich?) "aufzuraeumen", schon eine Art "Nesting" ist. Vor Flauschis Geburt hatte ich leider gar keine Reinigungs- und Aufraeumphase, also ganz normal im Haushalt, meine ich. Waehrend andere werdende Muetter ploetzlich die Badezimmerfliesenfugen mit der Zahnbuerste bearbeitet haben, fand ich Putzen so laestig wie eh und je.
    Damals fuehlte ich mich aber innerlich, bzw. allgemein in meinem Leben, super zufrieden, zuversichtlich und pudelwohl - trotz Arbeitslosigkeit! Nun habe ich die weiter oben beschriebenen Gefuehle. Vielleicht auch, fuer das noch nichtmal ansatzweise vorhandene Baby?


    Sehr gut fand ich bei der ganzen Sache auch, was Santacruz erwaehnte, es geht nicht um "Selbstoptimierung", also nicht ich moechte fuer etwas Anderes besser werden, sondern Dinge fuer mich selbst besser gestalten.

  7. Inaktiver User

    AW: Der Veränderungs- und Mutmachthread

    Zitat Zitat von Santacruz Beitrag anzeigen
    Auch bei mir macht sich seit Längerem eine Unzufriedenheit breit.
    Ich wohne in einer großen Stadt, habe eine schöne Wohnung, einen Job bei einer Medienfirma, bin nicht liiert und habe keine Kinder.
    Ich reise sehr viel, bin sehr neugierig und interessiert und unternehme viele unterschiedliche Dinge mit Freunden, Bekannten etc.

    Trotzdem macht sich bei mir das Gefühl breit, dass mein Leben an mir vorbeizieht.
    im Prinzip ist oberflächlich gesehen alles gut.

    Mein Job hängt mir zum Hals raus-mir fehlt die Marschrichtung zu einer wirklichen Alternative.Ich bin dort gleichzeitig unter-und überfordert. Mein Zenith dort ist überschritten.
    Ich würde gerne solche Dinge wie einen Hund, ein Baumhaus, mehr Natur in meinem Leben haben-traue mich aber nicht, mehr aufs Land zu ziehen weil ich als Alleinstehende doch ein wenig Angst vor Vereinsamung dort habe.
    Bei Männern stehe ich auch auf dem Schlauch, bin seit einigen Jahren Single

    Ich fühle mich auch gar nicht richtig verzweifelt, nur irgendwie leer, ausgebrannt und wie an einem Scheideweg.
    Versuche seit Monaten meine Wohnung in Ordnung zu bekommen, mal neue Möbel zu kaufen-es gelingt mir nicht-obwohl ich ein ordentlicher Mensch bin...

    Irgendwie herrscht Chaos und Ratlosigkeit in mir-ich bin eigentlich ein sehr entschlußfreudiger und begeisterungsfähiger Mensch-wenn ich weiß wohin die Reise geht.
    Mein Problem ist: ich weiß nichts mehr und bin deswegen seit einiger Zeit handlungsunfähig.

    Ich habe keine Lust mehr auf permanente Selbstoptimierung. Ich möchte mehr Sinnhaftigkeit, Bodenständigkeit in meinem Leben -weniger Oberfläche.
    So kann das nicht bleiben-wer hat eine Idee?
    Hallo liebe Santacruz (und auch ein hallo an Flau, Amelie und alle anderen ),

    alles, was ich aus Deinem Zitat habe stehenlassen kenne ich schon seit längerer Zeit auch von mir. Diese Unzufriedenheit, die schon so lange latent in mir wabert und jetzt immer öfter in Wellen nach oben schwappt, die Frage nach dem, was es außer dem jetzigen noch kommen kann... und auch der Wunsch nach mehr Natur und Tiere in meinem (Großstadt)leben, irgendwie witzig, dass sich hier solche Parallelen auftun. Also - ich verstehe Dich gerade so gut.

    Und habe jetzt beschlossen, 2015 wird das Jahr der Veränderung. Ich habe mir zwei Bücher aus der Bibliothek besorgt, die im Kern darauf zielen herauszufinden, wer man selbst ist. Denn das weiß ich bisher irgendwie nicht. Ich weiß zwar gerade so, welches Essen mir schmeckt oder welche Filme ich im Kino gerne ansehen würde aber welche tiefergehenden Bedürfnisse ich habe (Beziehung ja oder nein, Kinder ja oder nein, Leben in der Stadt oder auf dem Land, selbständig oder angestellt und wenn ja, in welchem Bereich), davon habe ich zumindest bewusst keine Ahnung und mich vor dem Hinterfragen bisher mit ganz viel Drama im Leben auch erfolgreich abgelenkt und gedrückt.

    Und das muss sich erst einmal ändern, denke ich. Ich stehe beruflich an einem Punkt, an den ich durch "glückliche" Zufälle gelandet bin. Ich habe seit ewigen Zeiten kein Vorstellungsgespräch mehr gehabt, weil ich immer irgendwie in die nächste Station gerutscht bin - aber hinterfragt habe ich diese Rutscher nie. Das Studium mit Krampf ab dem 1. Semester durchgezogen, jetzt in einem Job, in dem ich - wie Du - abwechselnd über- aber mehr unterfordert bin und auch hadere mit dem Umgang mit Menschen in der Firma... wie gesagt, ich verstehe Dich.

    Zu den zwei Büchern habe ich mir einen sog. Selbstlernkurs bestellt (was die Bücher wahrscheinlich erst einmal hinfällig macht), der ebenfalls mit wöchentlichen Übungen darauf zielen soll, sich zu hinterfragen, sich kennenzulernen was man möchte und was man nicht möchte. Ich mache das erst zwei Wochen, das mit den Büchern jetzt "schon" ca. vier, aber merke, es ist so verdammt schwer, sich selbst kennenzulernen. Kennenlernen zu wollen. Und damit einhergehend wohl auch die Verantwortung für sein Leben zu übernehmen, aber mal so richtig. Und auch Veränderungen einzuleiten, vor denen ich genauso viel Angst habe, wie es bei Dir manchmal durchklingt. Puh. Gar nicht einfach.

    Ich freue mich aber auch auf das, was kommt und bin gespannt. Und freue mich auch hier, von anderen Menschen zu lesen, denen es ähnlich geht und vielleicht können wir uns Schrittchen für Schrittchen gemeinsam hinbewegen zu uns selbst. IN diesem Sinne - Euch einen schönen, stürmisch-gemütlichen Samstag

    P. S. ich habe auch zwei enge Freundinnen, die an ähnlichen Wendepunkten im Leben stehen, scheint irgendwie gerade ansteckend zu sein...

  8. Inaktiver User

    AW: Der Veränderungs- und Mutmachthread

    Zum Thema Tarot: ich bin auch so eine, die sich zwar nicht in esoterischen Tiefen bewegt, aber nichtsdestotrotz gerne solche Anregungen nutzt, um mich gedanklich damit beschäftigen. Letztens stolperte ich über ein "Runenorakel" - und meine Rune war Wunjo. Der Mensch, der mir die Rune auslegte, sah mich an und sagte zu mir: 'Wunjo kann der Wunsch sein, aber auch der Wunsch, der sich erfüllt. Das ist eine gute Rune, denn sie bedeutet, dass sich ein Wunsch erfüllt - vorausgesetzt, ich finde zu mir selbst.' Ich musst gleich grinsen, denn er kannte mich gar nicht und auch nicht meine Hintergründe, aber hat mir mit dieser Aussage viel Mut gemacht. Muss ich wohl nur noch wahrhaftig werden - eigentlich eine Leichtigkeit

  9. User Info Menu

    AW: Der Veränderungs- und Mutmachthread

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo liebe Santacruz (und auch ein hallo an Flau, Amelie und alle anderen ),

    alles, was ich aus Deinem Zitat habe stehenlassen kenne ich schon seit längerer Zeit auch von mir. Diese Unzufriedenheit, die schon so lange latent in mir wabert und jetzt immer öfter in Wellen nach oben schwappt, die Frage nach dem, was es außer dem jetzigen noch kommen kann... und auch der Wunsch nach mehr Natur und Tiere in meinem (Großstadt)leben, irgendwie witzig, dass sich hier solche Parallelen auftun. Also - ich verstehe Dich gerade so gut.
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    Und habe jetzt beschlossen, 2015 wird das Jahr der Veränderung.
    .....

    Ich freue mich aber auch auf das, was kommt und bin gespannt. Und freue mich auch hier, von anderen Menschen zu lesen, denen es ähnlich geht und vielleicht können wir uns Schrittchen für Schrittchen gemeinsam hinbewegen zu uns selbst. IN diesem Sinne - Euch einen schönen, stürmisch-gemütlichen Samstag

    P. S. ich habe auch zwei enge Freundinnen, die an ähnlichen Wendepunkten im Leben stehen, scheint irgendwie gerade ansteckend zu sein...
    Danke liebe Panamissy! Danke auch liebe Flau!
    Es tut gut, nicht alleine zu sein in diesem doch sehr verwirrenden, aufwühlenden Lebensabschnitt.
    Ich freue mich auf den weiteren Austausch mit Euch!
    Panamissy: vielleicht könntest du mir per PN den Titel dieses Selbstlernkurses schicken? Ich bin ja dankbar für jede Anregung....

  10. User Info Menu

    AW: Der Veränderungs- und Mutmachthread

    Flau, es ist nicht das Festnetz, sondern mein DSL-Anschluss. d.h. ich hock ohne Inet da (bin überm Stick hier, aber das kommt halt viel teurer, vor allem Filmegucken ist da nicht drin ) Wenn es nur ein WE wäre, dann würde ich ja nix sagen. Aber ich habe jetzt 3 Wochen auf die Freischaltung der Teleblöd gewartet, um festzustellen, dass irgendwo die Leitung tot ist. Störungsmeldung an meinen Anbieter ist raus - man darf gespannt sein, wie lange die Teleblöd diesmal braucht, bis sie sich bei mir meldet. Vielleicht steht bis Sommer ja dann endlich die Leitung

    Vielleicht habe ich bis dahin dann aber auch ein neues Hobby: Brieftauben züchten - und brauch die Onleine nicht mehr, weil die Tauben schneller sind

    Ich habe keine Lust mehr auf permanente Selbstoptimierung. Ich möchte mehr Sinnhaftigkeit, Bodenständigkeit in meinem Leben -weniger Oberfläche.
    schön, dich jetzt auch hier zu lesen Santacruz

    das mit der Selbstoptimierung ist mir inzwischen auch ein rotes Tuch, weil ich da in den letzten Jahren viel Energie reingesteckt habe, mit dem Ergebnis, dass ich den Eindruck habe, in meinem Alter reicht dieses Engagement gerade noch, um den Status quo zu halten. Zumindest beruflich

    Was mir da spontan einfällt: wann, bei welchen Aktionen bzw Situationen haben wir das Gefühl, gerade Selbstoptimierung zu betreiben oder betreiben zu müssen? Und wenn wir das Gefühl haben: Überlegen, was jetzt wohl das Gegenteil davon wäre und vll dann einfach mal das Gegenteil davon machen oder einfach nichts, und ganz was anderes zu machen.

    Zumindest will ich das jetzt mal in die Richtung probieren. Denn jetzt bin ich durch viel Selbstoptimierung zwar in diese für mich neue Lebensphase gekommen, jetzt will ich damit aber auch mal aufhören und wieder entspannter und gelassener werden - und ernten.

    Ich bin ja nun erst seit ein paar Tagen in meinem neuen Leben, aber ich merks z.B. schon daran, dass ich mich wieder mehr bequem und zweckmäßig anziehe, wenn ich zur Arbeit gehe, anstatt irgendwie - sonstwas. Das ergibt sich bei mir schon allein daraus, weil ich meinen Arbeitsweg (ca 4 km) zu Fuß über Land gehe. Das gleiche gilt für meine Haare. Die trage ich, wie sie an dem Tag gerade fallen und wie ich Lust habe und wie die Wetterbedingungen sind. Und siehe da - es interessiert kein Schwein

    Die Dinge müssen sich nun auf mich einstellen, weil ich mich lange genug auf sie eingestellt habe. Ich glaube, so kann ich das, was sich in mir grad ändert, auf einen einfachen Nenner bringen. Und der Satz scheint ganz gut dafür geeignet zu sein, die Selbstoptimierung etwas auszubremsen.

    Was mir beim Lesen deines Posts noch spontan einfiel: vll gehts weniger darum neue Möbel zu kaufen als zu entrümpeln und das Hab und Gut zu dezimieren? Habe ich beim Umzug einmal mehr wieder gemerkt, wie sehr das doch entlastet und nicht nur räumlich Platz schafft. Ich fühle mich dann generell viel aufgeräumter.

    Ich hab da als Faustregel: alles, was ich ein Jahr lang nicht mehr in den Fingern hatte, fliegt. Das ist etwas, das vielen Menschen sehr schwer fällt. Ich bin zum Glück so gestrickt, dass ich grundsätzlich dazu fähig bin, erstmal zu handeln und erst später nachzudenken. Das Nachdenken brauche ich dann aber nicht mehr, weil die Sache dann ja schon gegessen ist.
    Geändert von Amelie63 (10.01.2015 um 16:29 Uhr)
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

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