Die Stadt hat schon lange zu mir gepasst, aber die Zeit ist einfach um. Ich denke, das ist die schlichte Tatsache. Eine echte Euphorie des Neubeginns kann ich noch gar nicht empfinden, weil ich noch viel zu sehr mit dem alten beschäftigt bin, dadurch, dass ich bis Weihnachten hier noch arbeiten muss.
Aber es ist für mich grad echt eine Nervensache, weil ich praktisch schon weitgehend vor Ort ignoriert werde und auch niemand irgend was wissen will bezüglich meiner Arbeit, obwohl kein Ersatz für mich kommen wird. Das, was sie nicht können, landet halt auf meinem Schreibtisch zum fertigmachen. Aber niemanden scheint es zu interessieren, was mit den Sachen passiert, wenn ich weg bin. Gerade so, als wäre ich nur im Urlaub, da wurde das auch einfach nur ausgesessen. Diese Ignoranz, damit kann ich grad gar nicht umgehen. Aber eigentlich ist das ja nicht mehr mein Problem.![]()
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02.12.2014, 19:15
AW: Der Veränderungs- und Mutmachthread
Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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02.12.2014, 19:16
AW: Der Veränderungs- und Mutmachthread
doppelt
Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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03.12.2014, 12:59Inaktiver User
AW: Der Veränderungs- und Mutmachthread
Aber was würde sich denn ändern, wenn Du selbst herzlich und positiv nach vorn gewandt mit Deinen Mitmenschen in Kontakt treten würdest?
Was wäre, wenn Du Deinen Neubeginn wirklich planst, strukturierst hin in Richtung Deiner Ziele und auch Dir die Mühe machst noch viel mehr darüber hinauszufinden? Ich mache das jetzt. Ziehe mir dazu auch Infos rein und denke, dass das mehr bringt als nach hinten zu blicken und anderen die Schuld zu geben. Damit hat man letztendlich wenig in der Hand, was man selbst steuern kann und der Fokus liegt dann auch darauf. Das zieht runter.
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03.12.2014, 19:07
AW: Der Veränderungs- und Mutmachthread
Das ist ein schlechtes Timing, Weihnachten macht ohnehin so sentimental und an Sylvester feiern vermeintlich alle gutgelaunt und bestens eingebunden in ihr Umfeld. Natürlich weiss man, dass das so nicht ist, dennoch falle zumindest ich imemr wieder auf dieses feeling herein.
Das mit deiner Arbeitsstelle ist ja schon beldigend, so ignorant, wie sie mit diener Tätigkeit umgehen. Ich kann gut verstehen, dass du da sauer bist. Das schöne ist ja: später hocken sie mit dem Schlamassel da und DICH braucht es nicht mehr zu interessieren!
liebe aufmunternde Grüße
türksi
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04.12.2014, 15:35
AW: Der Veränderungs- und Mutmachthread
Die Phase hab ich ja schon hinter mir. Wäre dieser Veränderungsprozess eine Geburt, dann wäre ich jetzt in den Presswehen, also in der Austreibungsphase. In einer guten Woche ziehe ich um, d.h. jetzt zählen nur noch die praktischen und organisatorischen Dinge, Kisten packen und so. Ich halte es eigentlich für normal, dass in einer so dichten Phase nur noch von einem Tag zum anderen agiert werden kann.
Planung und Strukturierung müssen da schon längst stehen. Damit habe ich angefangen, sobald mit meinem AG geklärt war, dass ich das Projekt wechsle. Und jetzt wird alles sozusagen "abgearbeitet". Mit Risikofaktoren, die nicht kalkuliert werden können, z.B. das Wetter beim Umzug. Aber dank Allradantrieb dürfte es daran nicht scheitern.
meine Mitmenschen am neuen Ort? Da muss ich erstmal sein, um mit ihnen in Kontakt zu treten.Aber was würde sich denn ändern, wenn Du selbst herzlich und positiv nach vorn gewandt mit Deinen Mitmenschen in Kontakt treten würdest?
Oder meinst du meine Kollegen? Was sich da ändern würde? Nichts. Das hab ich durch, am Ende dieser Nachvorngewandtheit stand der Entschluss zu gehen. Ich mach das ja nicht grundlos.
Genau das sage ich mir auch jeden Tag, Türkis
Zitat von tuerkisblau

Ja und der olle Bethlehemkoller setzt mir auch zu. Ich glaub, ich bin noch nie im Advent umgezogen und es gibt wirklich bessere Zeiten
Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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05.12.2014, 14:21
AW: Der Veränderungs- und Mutmachthread
Arme Amelie,
bald ist es geschafft und im Frühling denkst du schon nicht mehr dran.
Was das positiv Gegenübertraten angeht: das ist sicher immer gut, aber es gibt Konstellationen, da hat man von vorn herein verloren. Ich bezweifle sehr, dass ein Hamburger in einem Kuhkaff auf der schwäbischen Alb glücklich werden könnte, egal wie er eingestellt ist.
liebe Grüße
türkis
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05.12.2014, 15:58Inaktiver User
AW: Der Veränderungs- und Mutmachthread
Ja, manchmal hat es auch etwas damit zu tun, ob etwas zum eigenen Lebensweg passt oder obs nur Job und Schmerzensgeld empfangen war. In der richtigen Richtung mit der richtigen Einstellung unterwegs kann manches schneller als gedacht kommen. Habe ich im Gesangsunterricht erlebt und das macht dann Freude. Qual kann nie richtig sein, naja gut für Märtyrer und Masochisten vielleicht.
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05.12.2014, 19:01
AW: Der Veränderungs- und Mutmachthread


ich würd mal sagen, das wäre eine Art Auswilderungstraining im eigenen Land, allein unter den eingeborenen Wilden sozusagen..
Der Vorteil: es ist günstiger, weil man sich den Flug ins Amazonasgebiet spart 
Gesangsunterricht ist schon eine gute Übung für das Finden der richtigen Körperspannung. Die ist irgendwo zwischen Präsenz und Loslassen. Und diese Mitte zu finden ist sicher in jeder Lebenslage eine Kunst.
Zitat von Inaktiver User
Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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06.12.2014, 11:55
AW: Der Veränderungs- und Mutmachthread
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07.12.2014, 16:39
AW: Der Veränderungs- und Mutmachthread
Ein Mann in meinem beruflichen Umfeld hat mir anlässlich meines Wechsels erzählt, dass er mal so unglücklich in einem Job war, dass er sich irgendwann nicht mehr anders zu helfen wusste, als auf Risiko zu kündigen. Und siehe da, ab da lief alles viel besser. Er bekam dann doch recht zügig einen anderen Job und der führte dann wohl in die richtige Richtung.
Wir kamen da drauf bezüglich des Risikos, der immer auch in einem Neuanfang steckt. Aber letzlich ist das auch meine bisherige Erfahrung: wenn ich mich getraut hab zu springen, dann hat das immer auch irgendwie weiter geführt.Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.



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