Dazu fällt mir ein schönes Gedicht von Rainer Maria Rilke ein:

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen
die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen werde ich ihn.

Ich kreise um Gott um den uralten Turm
und ich kreise jahrtausendelang.
Und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke,
ein Sturm oder ein großer Gesang.

Wie der Falke sein Ziel umkreist um zu überleben. Der Falke lebt im Turm. Der Mensch auf der Suche nach Wahrheit und Identität und Überleben. Der Mensch ist vielleicht nichts anderes wie ein Falke dessen Interesse das Überleben ist. Und der Sturm bringt Chaos in dem ich mich ordnen kann oder muss mit all meinem Bewusstsein oder hat gar keine Bedeutung. Gesang ist vielleicht Lebensfreude erkennen. Man kann sich das Leben angenehm machen oder eben nicht.

Vollkommenheit wäre für mich nicht interessant, Ich wüsste damit gar nicht mit was ich mich beschäftigen wollte...Man hat ja doch noch andere Interessen als nur als "Fressmaschine " zu leben....