Antworten
Seite 5 von 6 ErsteErste ... 3456 LetzteLetzte
Ergebnis 41 bis 50 von 52
  1. User Info Menu

    AW: Problem erzählt - als Antwort Themenwechel!

    Zitat Zitat von Divino Beitrag anzeigen
    Hmm... Kann man auch von zwei Seiten sehen. Gibt es Probleme zwischen zwei Kollegen, gibt es die Möglichkeit, dies gemeinsam zu diskutieren. Versucht aber A, sich bei B über C auszulassen, ohne dass dieser beim Gespräch anwesend ist, ist das eine Sache, die sich einfach nicht gehört. Ich finde nicht, dass Dinge, die sich nicht gehören, explizit als solche betitelt werden müssen. Das kann doch jeder selbst merken? Muss ihm das erst gesagt werden?
    Da bin ich aber völlig anderer Meinung.

    Ganz im Gegenteil: Jeder darf und soll sich über die, mit denen er seine Probleme hat, bei denen, mit denen er vertraut ist, auslassen dürfen. Ausnahmslos. Wo kommen wir denn hin, wenn wir immer auf uns alleine gestellt sein müssten in Konflikten untereinander?

    Und hier bei Spatz geht es dazu noch um ungleiche Machtverhältnisse.

    Wer sich immer nur heraushält unterstützt in meinen Augen den Konflikt, ganz gleich worum es geht und wer im Recht ist. Und genau deshalb stehen die Unterlegenen so oft völlig alleine da.
    Man muss nur immer einmal öfter aufstehen als man umgefallen ist.
    "Ihr sollt immer denken: Ich werde es schaffen" Dalai Lama


  2. Inaktiver User

    AW: Problem erzählt - als Antwort Themenwechel!

    Ich wäre sehr vorsichtig, wem ich meine Probleme mit Vorgesetzten in der Firma erzähle. Kann ich wirklich jedem vertrauen?

    Das kann sehr böse nach hinten losgehen.

    Auch bei vermeintlichen Freunden und Vertrauten. Im Berufsleben trennt sich dann oft auf einmal die Freundschaft, wenn es Probleme gibt. Hab ich leider selber so erlebt. Und die Freundschaft ging über 13 Jahre.

  3. Inaktiver User

    AW: Problem erzählt - als Antwort Themenwechel!

    Zitat Zitat von Einzelne Beitrag anzeigen
    Ganz im Gegenteil: Jeder darf und soll sich über die, mit denen er seine Probleme hat, bei denen, mit denen er vertraut ist, auslassen dürfen. Ausnahmslos. Wo kommen wir denn hin, wenn wir immer auf uns alleine gestellt sein müssten in Konflikten untereinander?

    Und hier bei Spatz geht es dazu noch um ungleiche Machtverhältnisse.

    Wer sich immer nur heraushält unterstützt in meinen Augen den Konflikt, ganz gleich worum es geht und wer im Recht ist. Und genau deshalb stehen die Unterlegenen so oft völlig alleine da.
    Nö. Das gilt wohl nur, wenn eine Person für die meisten anderen ein Problem ist.
    Wenn aber A ein Problem mit B hat, dann haben genau die beiden ein Problem miteinander. Und genau die beiden müssen es lösen.
    Ich würde mich da jedenfall nicht zwischenhängen.

  4. User Info Menu

    AW: Problem erzählt - als Antwort Themenwechel!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nun - wie gehe ich nun vor? Die andere Vorgesetzte macht auch Beurteilungen. Ich habe mit ihr vereinbart, dass sie dieses Jahr meine Beurteilung übernimmt.
    Selbst wenn sie sich ihrem Kollegen gegenüber verbundener fühlt als mir, traue ich ihr durchus zu, dass sie das trennen kann und eine neutrale Beurteilung meiner Arbeit durchführen kann.
    Liebe Spatz, es freut mich, dass Du diese Lösung gefunden hast. Ich finde es auch gut, dass Du der Vorgesetzten auch nach Deinem Erlebnis mit ihr eine neutrale Beurteilung zutraust, das spricht doch dafür, dass in Eurem Verhältnis noch ausreichend Vertrauen besteht, das ist doch eine gute Basis. Vielleicht ist das ja auch über das aktuelle Jahr hinaus eine gute Lösung für die Zukunft.

    Alles Gute für Dich!
    Lizabeth

  5. Inaktiver User

    AW: Problem erzählt - als Antwort Themenwechel!

    Zitat Zitat von Einzelne Beitrag anzeigen
    Da bin ich aber völlig anderer Meinung.

    Ganz im Gegenteil: Jeder darf und soll sich über die, mit denen er seine Probleme hat, bei denen, mit denen er vertraut ist, auslassen dürfen. Ausnahmslos. Wo kommen wir denn hin, wenn wir immer auf uns alleine gestellt sein müssten in Konflikten untereinander?

    Und hier bei Spatz geht es dazu noch um ungleiche Machtverhältnisse.

    Wer sich immer nur heraushält unterstützt in meinen Augen den Konflikt, ganz gleich worum es geht und wer im Recht ist. Und genau deshalb stehen die Unterlegenen so oft völlig alleine da.
    Die TE schreibt aber selbst im Eingangspost, dass sie diese Kollegin eigentlich nicht besonders gut kennt und auch nicht so eng mit ihr zusammenarbeitet (sinngemäss). Von daher fällt m.M.n. dein Aspekt mit der Vertrautheit schon mal weg... wenn dann noch Emotionen und eine Vorgesetzten/Untergebenen-Ebene mit reinspielt, war die Reaktion der Kollegin für mich absolut schlüssig.

  6. User Info Menu

    AW: Problem erzählt - als Antwort Themenwechel!

    Zitat Zitat von Einzelne Beitrag anzeigen
    Ganz im Gegenteil: Jeder darf und soll sich über die, mit denen er seine Probleme hat, bei denen, mit denen er vertraut ist, auslassen dürfen. Ausnahmslos. Wo kommen wir denn hin, wenn wir immer auf uns alleine gestellt sein müssten in Konflikten untereinander?
    Auf den Weg zu Reflexion, Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und Authentizität.

  7. User Info Menu

    AW: Problem erzählt - als Antwort Themenwechel!

    P.S.: Es ist sicher nicht falsch, zur Reflexion gelegentlich eine neutrale Person auf neutrale Weise um eine neutrale Sichtweise zu bitten. Das ist jedoch ganz was anderes, als "sich über die, mit denen man Probleme hat, bei Dritten auszulassen". Letzteres ist nur ein kläglicher Versuch, sich um die Auseinandersetzung mit sich selbst zu drücken.

  8. Moderation

    User Info Menu

    AW: Problem erzählt - als Antwort Themenwechel!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und mein Lehrgeld: selbst wenn ich total unter Druck stehe, immer schön auf Sachebene bleiben, Emotionen haben in der Arbeit nichts verloren und diesbezügliche Erwartungen auch nichts.
    Nach meiner Erfahrung ist in der Arbeit alles voller Emotionen. Aber Emotionen in Hierarchien sind niej einfach und ehrlich und geradeheraus, sondern immer instrumentalisiert. Es ist ein Minenfeld, in dem es sehr wichtig ist, daß man weiß, wo die Minen liegen, und in welche Richtung sie hochgehen. Und je weniger Einfluß, Status, und Verbindungen man hat, desto vorsichtiger muß man auftreten. Gerade so das untere Management empfindet sich oft zwischen Scylla und Charybdis: Hat genug um was zu verlieren, ist sichtbar genug, um aufzufallen, und kriegt von oben und von unten Druck. Entsprechend kann man den meisten nicht wirklich trauen. Man würde sich selber in der Position nicht trauen...

    Viel Glück mit der neuen Beurteilerin! Das klingt ja schon mal nach einer Möglichkeit für eine Verbesserung.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  9. Moderation

    User Info Menu

    AW: Problem erzählt - als Antwort Themenwechel!

    Zitat Zitat von Einzelne Beitrag anzeigen
    Wo kommen wir denn hin, wenn wir immer auf uns alleine gestellt sein müssten in Konflikten untereinander?
    Da, wo jeder Einzelkämpfer hinkommt, wenn die anderen in der Überzahl und besser organisiert sind, und es kein Hollywoodstreifen ist: Unter die Erde.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  10. User Info Menu

    AW: Problem erzählt - als Antwort Themenwechel!

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Da, wo jeder Einzelkämpfer hinkommt, wenn die anderen in der Überzahl und besser organisiert sind, und es kein Hollywoodstreifen ist: Unter die Erde.
    Momentchen... Zu einem Konflikt gehören mindestens zwei, wenn nicht noch mehrere. Von Einzelkämpfer kann da also nicht die Rede sein. Nur davon, seine Konflikte mit den Betreffenden zu regeln - ohne Arena.

Antworten
Seite 5 von 6 ErsteErste ... 3456 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •