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  1. Inaktiver User

    AW: Problem erzählt - als Antwort Themenwechel!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Meine letzte Hoffnung war wirklich die vorgesetzte Kollegin, die mit dem vorgesetzten Kollegen auf einer Stufe steht.
    Ich glaube, meine Art wie ich es ihr rübergebracht habe, zeigte schon deutlich, dass ich nicht Stimmung machen wollte, sondern einfach nur irritiert, verunsichert und persönlich getroffen bin.
    Als dann kein Wort kam, das mich in irgendeiner Weise abholte, war ich zunächst verstört, dann traurig, dann wütend und wieder traurig.
    Ich kann einfach nicht verstehen, wie Menschen sich so verhalten können.
    Ich könnte mich nur dann so extrem verhalten, wenn ich wüsste, mir persönlich sei schlimmes angetan worden oder jemand, der mir sehr lieb und teuer ist oder jemand hätte etwas völlig moralisch verwerfliches getan.
    Naja ... sie hätte vielleicht gleich sagen können, dass ihr das unter euch klären sollt.
    Aber: Dein Verhalten war m.M.n. auch schlicht nicht korrekt. Wenn du mit jemandem ein Problem hast, rede mit ihm. Wenn das nichts hilft, wende dich an euren gemeinsamen Vorgesetzten.
    Aber sich bei einer Vorgesetzten (deine, wenn ich richtig verstehe, aber nicht seine) ausheulen, finde ich sehr unprofessionell und kann daher verstehen, dass sie gar nicht darauf eingegangen ist.

  2. Moderation

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    AW: Problem erzählt - als Antwort Themenwechel!

    Spatz, hast du schon einen Plan, wie du weitermachst? Betriebsrat, habt ihr so was? Oder irgendwelche Prozesse und Zuständigkeiten, wie Konflikte sachlich auf den Tisch gebracht werden können und eine konstruktive Lösung gefunden?
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Problem erzählt - als Antwort Themenwechel!

    Liebe Spatz, ich hab noch mal nachgelesen und glaube, dass Du hiermit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich kann einfach nicht verstehen, wie Menschen sich so verhalten können.
    Ich könnte mich nur dann so extrem verhalten, wenn ich wüsste, mir persönlich sei schlimmes angetan worden oder jemand, der mir sehr lieb und teuer ist oder jemand hätte etwas völlig moralisch verwerfliches getan.
    ein ganz klein wenig übertreibst und Dich damit nur selbst unglücklich machst. Deine Kollegin hat sich vielleicht nicht super geschickt verhalten (und es sich auch vielleicht mit ihrer Ausweichstrategie zu einfach gemacht), aber ihr zu unterstellen, dass sie Dich so böse verletzen wollte, ist auch nicht gerechtfertigt. Möglicherweise wusste sie in dem Moment aus dem Stegreif einfach nicht, wie sie am besten mit Deiner Emotionalität umgehen soll, vielleicht fand sie Deinen Ärger, Deine Verletzung durch das Verhalten von XY auch ein bisschen übertrieben und wollte das nicht so deutlich sagen? Ein "extremes" Verhalten, das nur als Reaktion auf "völlig moralisch verwerfliches" Verhalten deutbar ware, kann ich bei ihr ehrlich nicht sehen.

    Viele Grüße
    Lizabeth

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    AW: Problem erzählt - als Antwort Themenwechel!

    Ach, ich weiß nicht - ich kann Leute, die sich immer überall heraushalten wollen und das nicht mal sagen können, wirklich nicht mehr ertragen.

    Ich weiß ja nicht, um welches Problem es hier genau ging. Vielleicht war es von Spatz auch wirklich etwas ungeschickt, von einer Kollegin, die zugleich anteilig ihre Vorgesetzte ist, privaten Beistand zu erhoffen.

    Andererseits hat sich ja wohl von beiden Seiten ein gewisses privates Vertrauensverhältnis aufgebaut, und da finde ich schon, dass die Kollegin wenigstens irgendwie hätte reagieren können, statt diese Peinlichkeit für Spatz entstehen zu lassen.

    Probleme im Job werden schnell größer, als notwendig, wenn sich immer alle heraushalten. Und wenn sich jemand als Vorgesetzte mit einer untergeordneten Kollegin befreunden kann, dann kann man sich auch äußern, finde ich.

    Übrigens kann man auch ganz neutral bleiben und trotzdem Rat und Trost geben, selbst wenn man zwischen den Stühlen steht. Je neutraler man bleibt, umso besser sogar. Kann und will nur leider meistens niemand in der Annahme, wenn man nix sagt, kann man auch für nix belangt werden. Bis man selbst vielleicht mal Rat und Trost braucht...
    Man muss nur immer einmal öfter aufstehen als man umgefallen ist.
    "Ihr sollt immer denken: Ich werde es schaffen" Dalai Lama


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    AW: Problem erzählt - als Antwort Themenwechel!

    Ich glaube, Rat und Trost sind in diesem Fall zwei verschiedene Ebenen - ich verstehe es so, dass Spatz nicht so sehr Rat als vielmehr eine Reaktion auf ihre Verletzung von der Kollegin gesucht hat und die auf dieser emotionalen Ebene nicht involviert werden wollte. Aber vielleicht interpretier ich das auch falsch. Ich finde nur, dass Spatz die Angelegenheit hier im Thread schon ziemlich emotional beschrieben hat (was sie natürlich darf, bitte nicht missverstehen), aber sollte sie mit der gleichen emotionalen Intensität an die Kollegin herangetreten sein, war das dieser vielleicht zuviel, weil sie das Verhältnis doch eher kollegial als freundschaftlich empfindet? Da ist ja die Wahrnehmung manchmal unterschiedlich.

    Es geht mir nur darum, dass Spatz nicht unbedingt annehmen soll, dass ihre Gesprächspartnerin sie so sehr verletzen wollte, das muss meiner Meinung nach nicht der Fall gewesen sein.
    Geändert von Lizabeth (28.11.2014 um 18:57 Uhr) Grund: Da war ein "sich" zuviel

  6. Inaktiver User

    AW: Problem erzählt - als Antwort Themenwechel!

    Das Ganze lässt sich ja auch nicht wirklich gut beurteilen, denn wir wissen nicht, worum es überhaupt gegangen ist. Es könnte eine Lappalie gewesen oder etwas wirklich Gravierendes.
    Wir wissen auch nicht, wie die TE sich normalerweise im Job verhält; auch davon hängt ja ab, wie die Reaktion der Kollegin zu bewerten ist.
    Fest steht aber, dass allzu emotionale Reaktionen im Job nicht zuträglich sind.

  7. Inaktiver User

    AW: Problem erzählt - als Antwort Themenwechel!

    Also, ich habe das erstmal sacken lassen müssen und denke nun, dass ich aus einer Not heraus übers Ziel hinausgeschossen bin.
    Wie die Dame reagiert hat, ist immer noch ihres und meine Interpretation kann ich bei mir lassen und auch, wie ich es selbst in einer ähnlichen Situation gehalten hätte. Sicher anders, aber ich muss ihr ja nicht meine Erwartungen überstülpen.
    Ich sehe das so wie "Einzelne", ich habe so ein generelles "Wegkucken" einfach über, aber so ticke halt ich und deswegen müssen es nicht alle tun.

    Seit fast 7 Jahren leide ich unter diesem Vorgesetzten. Er beurteilt mich alle vier Jahre und zwischendurch haben wir immer mal Mitarbeitergespräche. Und seine Beurteilungen und auch sonst, wenn es Besprechungen gibt, werd ich einfach das Gefühl nicht los, dass es gar nicht an meiner Arbeit liegt, sondern er mich nicht leiden kann. Und selbst einfach einen anderen Arbeitsstil hat, der einfach nicht meiner ist. Und er einfach nicht neutral beurteilen kann,sondern seine Unsympathie gegenüber mir und seinen eigenen Maßstab, wie man zu arbeiten habe, in meine Bewertung einfließen lässt.

    Nun - wie gehe ich nun vor? Die andere Vorgesetzte macht auch Beurteilungen. Ich habe mit ihr vereinbart, dass sie dieses Jahr meine Beurteilung übernimmt.
    Selbst wenn sie sich ihrem Kollegen gegenüber verbundener fühlt als mir, traue ich ihr durchus zu, dass sie das trennen kann und eine neutrale Beurteilung meiner Arbeit durchführen kann.

    Was danach wird - keine Ahnung. Ich bin nur froh, die Sache für dieses Jahr geregelt zu haben.
    Die nächsthöhere Stelle würde mit einer Beschwerde nichts anfangen können, weil die sich für solche Sachen null interessiert. Hauptsach, alles läuft und mehr will man nicht hören.

    Und mein Lehrgeld: selbst wenn ich total unter Druck stehe, immer schön auf Sachebene bleiben, Emotionen haben in der Arbeit nichts verloren und diesbezügliche Erwartungen auch nichts.
    Das Leben ist kein Wunschkonzert.

  8. Inaktiver User

    AW: Problem erzählt - als Antwort Themenwechel!

    Naja ... es gibt keine neutrale Beurteilung, wie soll das gehen? Selbsverständlich wird man nach den Maßstäben der Vorgesetzten beurteilt (die natürlich ausgerichtet sein sollten an den vorgegebenen Maßstäben der Firma). Und da Vorgesetzte auch nur Menschen sind, können sie auch nicht objektiv urteilen, sondern unterliegen immer subjektiven Einflüssen.

  9. User Info Menu

    AW: Problem erzählt - als Antwort Themenwechel!

    Zitat Zitat von Einzelne Beitrag anzeigen
    Ach, ich weiß nicht - ich kann Leute, die sich immer überall heraushalten wollen und das nicht mal sagen können, wirklich nicht mehr ertragen.
    Hmm... Kann man auch von zwei Seiten sehen. Gibt es Probleme zwischen zwei Kollegen, gibt es die Möglichkeit, dies gemeinsam zu diskutieren. Versucht aber A, sich bei B über C auszulassen, ohne dass dieser beim Gespräch anwesend ist, ist das eine Sache, die sich einfach nicht gehört. Ich finde nicht, dass Dinge, die sich nicht gehören, explizit als solche betitelt werden müssen. Das kann doch jeder selbst merken? Muss ihm das erst gesagt werden?

  10. User Info Menu

    AW: Problem erzählt - als Antwort Themenwechel!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die nächsthöhere Stelle würde mit einer Beschwerde nichts anfangen können, weil die sich für solche Sachen null interessiert. Hauptsach, alles läuft und mehr will man nicht hören.
    Da täuschst du dich vielleicht. Natürlich versuchen höhere Stellen zuersteinmal, dass die Kollegen dies selbst geregelt bekommen, bevor sie aktiv einschreiten. Wächst so ein Konflikt aber zu einem handfesten Problem heran und es wird ernsthaft um einen Termin zur Diskussion gebeten, sagen Vorgesetzte eher nicht "sorry nein, nicht unser Bier". Spätestens dann nicht mehr, wenn der Krankenstand nach oben geht und der Gewinn nach unten.

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