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  1. Inaktiver User

    AW: wie wichtig ist ein grader Lebenslauf?

    Naja, ich hab auch mindestens so einen Lebenslauf und durfte mir schon so einiges anhören von der lieben Verwandtschaft, solange ich noch Kontakt hatte...
    Aber es stimmt schon, sowas tun nur Leute, die in ihrem Leben selber reichlich unzufrieden sein müssen, denn sonst müssten sie sich an Deinen Entscheidungen nicht so sehr aufhängen. Sie hätte wohl selber lieber das eine oder andere anders gemacht, aber eben, Zähne zusammenbeissen, sich nicht so anstellen, durchhalten, die Rente, die Familie, was weiss ich....
    Du bringst da deren Weltbild schon gewaltig durcheinander, und je mehr sie sehen müssen, dass ihre schwarzen Vorhersagen nicht zutreffen, desto bissiger werden sie.

    Hör auf Dich und sonst niemanden, mach Dich frei von der Meinung anderer, das ist nicht einfach, ich kenne es aus eigener Erfahrung.

    Sollte sich eines Tages ein Personaler dran hochziehen, von dem Du ja auch nicht weisst, wie unzufrieden er selber ist auf seinem Job, bewirb Dich woanders.

  2. Inaktiver User

    AW: wie wichtig ist ein grader Lebenslauf?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Sollte sich eines Tages ein Personaler dran hochziehen, von dem Du ja auch nicht weisst, wie unzufrieden er selber ist auf seinem Job, bewirb Dich woanders.
    Das ist aber nur dann eine Option, wenn es genug Stellen für die TE gibt. Ansonsten halte ich das für keinen guten Vorschlag.

    Ich sitze selbst immer wieder in Bewerbungsgesprächen und bin auch an der Bewerberauswahl im Vorfeld beteiligt. Ein "ungerader" Lebenslauf ist nach meiner Erfahrung nur dann kein Hindernis, wenn klar erkennbar ist, dass sich der Kandidat mit jedem Kurswechsel verbessert hat. Ansonsten landet er eben schneller auf dem Aussortier-Stapel, und zwar vor allem dann, wenn kein (fachlicher) roter Faden erkennbar ist.

    Daher komme ich noch mal auf meinen Kommentar von vorher zurück: mag sein, dass die Option "Wechsel" bei jeder Station für sich betrachtet die beste erschien, aber man muss eben auch das Gesamtbild des Lebenslaufs im Auge behalten und nicht jeder erstbesten Option hinterherlaufen, wenn's mal nicht gleich so klappt, wie man sich das vorgestellt hat.

  3. Inaktiver User

    AW: wie wichtig ist ein grader Lebenslauf?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Daher komme ich noch mal auf meinen Kommentar von vorher zurück: mag sein, dass die Option "Wechsel" bei jeder Station für sich betrachtet die beste erschien, aber man muss eben auch das Gesamtbild des Lebenslaufs im Auge behalten und nicht jeder erstbesten Option hinterherlaufen, wenn's mal nicht gleich so klappt, wie man sich das vorgestellt hat.
    Ok, jetzt kommts aber drauf an wovon wir genau reden.
    Geht es einfach darum, dass jemand ziellos von hier nach da und wieder zurück wechselt, dann sehe ich das wie Du.
    Bei der TE habe ich aber nicht diesen Eindruck und von daher seh ich in ihrem Fall nicht ein, warum sie sich schon jetzt verbiegen soll, wenn es ihr offensichtlich nicht guttut.
    Ausserdem ist es ohnehin nicht mehr zu ändern, es geht ja jetzt nur noch darum, das beste daraus zu machen und da finde ich die Schiene "hätte, wäre wenn" auch nicht gerade hilfreich.

    Letztendendes wird es darauf ankommen, ob in ihrer Branche Leute gebraucht werden oder nicht. Wenn ja, wird sich an den Lebensläufen weniger stark abgearbeitet als im anderen Fall.
    Und wenn sich auf eine Stelle sagen wir 100 mit astreinem Lebenslauf bewerben, und das kommt gar nicht mal so selten vor, da jammern die Personaler dann, es seien alle sooooooooooooo phantasielos, dann gehen aber, wenn nur eine Stelle zu besetzen ist, auch 99 genauso gute wieder zurück.

    Fast wichtiger finde ich in ihrem Fall, dass sie über kurz oder lang einen Titel hat, egal ob jetzt der eine oder andere.

  4. Inaktiver User

    AW: wie wichtig ist ein grader Lebenslauf?

    Von einem Titel war bisher nicht die Rede und ich würde auch eine Promotion hier nicht empfehlen.

  5. Inaktiver User

    AW: wie wichtig ist ein grader Lebenslauf?

    Danke für die vielen tollen Tipps und die Aufmunterung .

    Ein bisschen selbstbewusster bin ich im Umgang mit anderen Menschen und komischen Fragen schon geworden. Gestern in der FH wurde ich "freundlich" von Mitstudierenden darauf hingewiesen das ich doch schon spät dran wäre, da ich einen Test noch nicht abgelegt hatte und das wenn ich ihn nicht im ersten Anlauf bestehen würde, was nicht so einfach ist, ein Problem hätte. Ja, hätte ich. Ich war aber gut vorbereitet. Also habe ich nur erwähnt das ich sehr gut in meinem eigenen Zeitplan liege und sie sich darum nicht sorgen müssen. Ich war nicht zufrieden mit mir und wollte mich rechtfertigen warum ich so spät dran war, aber ich habe es nicht getan . Den Test habe ich dann gestern auch ganz locker gepackt, was ich nächste Woche mit einem Lächeln kommentieren werde . Jetzt steht erstmal ein langes und hoffentlich entspanntes Wochenende an.

    Zu meinen späteren Chancen... der Bedarf besteht und er wird sicher auch noch bestehen wenn ich so weit bin. Da ich aber gerne in einem kleinen Ingenieurbüro arbeiten möchte und nicht in einem Unternehmen das weltweit arbeitet ist die Auswahl schon eingeschränkt. Würde das mit dem Büro nicht klappen, würde ich natürlich auch woanders arbeiten, aber das wäre eben mein Wunsch.
    Über eine Promotion habe ich nun wirklich noch nie nachgedacht. Für mich wird das nicht von Bedeutung sein, denke ich. Ich denke noch nicht mal ernsthaft über einen Master nach. Moment ist es so, das die Studienabgänger direkt von der Hochschule aus abgeworben werden. Wohlgemerkt "nur" mit einem Bachelorabschluss. Fast alle Abgänger haben danach eine Stelle sicher. Da ich aber nicht weiß was die so für Lebensläufe haben, beschäftigt mich das trotzdem, zumal ich eben nicht in die große weite Welt will und viele Stellen im Ausland sind.

    Zu meinem Lebenslauf möchte ich nur noch eine Kleinigkeit erwähnen. Sowohl mein Fachabi, also auch das halbjährige Praktikum waren im technischen Bereich und wurden von der FH für mein Studium anerkannt. Die Fächer sind zwar nicht verwandt aber doch so nah, das ich mir dadurch ein weiteres sonst vorgeschriebenes Praktikum sparen konnte. Das kurze Studium an der Uni war in einem sehr ähnlichen, artverwandten Fach. Den roten Faden kann man also schon erkennen. Immerhin.

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