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Thema: Die Grabrede

  1. User Info Menu

    AW: Die Grabrede

    Liebe frau verschwiegen, was sagt Ihnen das Wort "Satire"?
    The original Karla
    est. 2006


  2. Inaktiver User

    AW: Die Grabrede

    "Ja Junge, das war ein Heidenspass! Prost!"

  3. Inaktiver User

    AW: Die Grabrede

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    "Ja Junge, das war ein Heidenspass! Prost!"
    So kurz und knapp geht's natürlich auch!

    Das hat doch eine Userin so ähnlich in der Signatur: Man solle nicht mit einem unverbrauchten, faltenfreien Körper ins Grab steigen sondern reinrauschen, Schokolade in der einen, Champagner in der anderen Hand: "Was eine wilde Fahrt!"
    Das mag ich auch sehr!

  4. User Info Menu

    AW: Die Grabrede

    Oh ja, das hat wirklich Charme!
    The original Karla
    est. 2006


  5. Inaktiver User

    AW: Die Grabrede

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Aber sich jahrzehntelang auf einen einzigen Menschen zu konzentrieren, da zu bleiben, auch, wenn es mal nicht alles rosig ist, standzuhalten, DAS ist - für mich, in meinen Augen - das bei Weitem Wertvollere, weil sehr viel schwieriger und irgendwie auch aufrichtiger/ehrlicher/wahrhaftiger.

    Und deshalb ist meine hoffentlich auch langfristig gelingende Ehe der eine, einzige Punkt, auf den ich am Ende stolz sein möchte und der mich selber überhaupt interessiert.
    Eine lebenslange Ehe zu führen, wäre unter vielen anderen auch ein Lebenstraum von mir. Ob das gelingt wird sich zeigen. Wir haben bereits eine heftige Ehekrise gemeistert und sind enger verbunden, den je.
    Als einziger wichtiger Punkt wäre mir das zu wenig. Ich wünsche mir auch ein gutes Verhältnis zu meinen Kindern zu behalten und hoffe, dass sie nicht allzu weit weg ziehen. Gerne auch möchte ich Oma werden und möglichst eine gute Beziehung zu den Enkelkindern entwickeln.

    Ich wünsche mir, dass mir mein Job bis zur Rente erhalten bleibt und dass er mir bis dahin genauso viel Freude bereitet wie bis jetzt. Ich hoffe, dass ich im Anschluss daran vielleicht sogar schon parallel eine Aufgabe finde, die mir genauso viel Freude bereitet und mir Erfüllung gibt.


    Wichtig sind mir auch enge und gute Beziehungen im Freundeskreis. Wir waren jetzt schon in kritischen Lebenssituationen jederzeit für uns da und ich hoffe, dass das auch weiterhin so sein wird.
    Ich möchte die mit dem Älterwerden verbundenen Zipperlein möglichst gelassen hinnehmen und meine Lebensfreude nicht verlieren. Im Moment bin ich schon wochenlang krank und habe deshalb einen Vorgeschmack darauf bekommen was es heißt hilflos zu sein und auf andere angewiesen zu sein.

    Ich hoffe bis zum Schluß eigenständig leben zu können und nicht pflegebedürftig zu werden.

    Gerne möchte ich mit meinem Mann noch viel reisen und viele schöne Momente geniessen.

    Mich selber möchte ich noch viel besser kennenlernen und mich noch mehr öffnen. Das macht auf der einen Seite zwar verletzlich, schafft aber andererseits mehr Nähe.

    Das wären jetzt die Dinge, die mir spontan einfallen, die ich noch leben möchte und die dann noch in eine Grabrede formuliert werden müssen. Diese ist ja auch nur fiktiv gedacht. Es geht mir ja eher darum mir Gedanken zu machen was ich noch erleben möchte. Gerne darf da noch jede Menge mehr dazu kommen.

    Walli

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    AW: Die Grabrede

    Ich nehm dich gerne mit zu Jamie Oliver.
    The original Karla
    est. 2006


  7. Inaktiver User

    AW: Die Grabrede

    Zitat Zitat von Karla48 Beitrag anzeigen
    Ich nehm dich gerne mit zu Jamie Oliver.
    Gerne Karla

    Leckeres Essen ist doch was Wunderbares!

    Walli

  8. Inaktiver User

    AW: Die Grabrede

    Vor kurzem habe ich einen wunderschönen Spruch gelesen, der mich sehr berührt hat und den ich mir in meiner Grabrede oder in meiner Todesanzeige wünschen würde:

    *Das Schönste was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.*

    Walli

  9. User Info Menu

    AW: Die Grabrede

    Also ich haette meine Grabrede gerne so: Obwohl sie als Kuenstlerin international anerkannt war, war das nur Annakathrin's "Arbeit". Ihre wahre Kunst bestand darin, an jeden Menschen zu Glauben und in jedem etwas positives zu sehen. Sie interessierte sich sehr fuer die Menschen, denen sie begegnete und konnte sich fuer fast jeden begeistern!

    Vielen Menschen hat sie geholfen, indem sie ihnen nur zugehoert und sie bestaerkt hat, das zu tun, was sie wollten, was ihr Wunsch war. Denn alleine dass sie diesen Wunsch hatten, zeigte ja schon, dass es gelingen kann.

    Sie hat an viele mehr geglaubt als diese an sich selbst. So ist der Raum heute voll von Freunden, die sie entweder verkuppelt hat, oder denen sie eine Arbeit gefunden hat oder einen Studiengang. Wir sind alle von ihr geliebt worden und ihr Glaube an uns hat uns alle staerker gemacht.

    Ihre Kunst haengt in den groessten Museen dieser Welt aber ihre wahre Kunst laeuft auf den Strassen und Wiesen dieser Welt. Das Paar, das sich durch sie gefunden hat mit ihren Kindern, die Frau, die sich nicht traute sich selbstaendig zu machen in ihrer Werkstatt, der stolze Student, der sich das Studium nie ertraeumt haette. Das haette sie gefreut: Leicht auf der Erde gegangen zu sein und doch jeden Menschen beruehrt zu haben, der es brauchte.

  10. Inaktiver User

    AW: Die Gradrede

    Liebe Karla48,
    Du hast mich mit Deinen Sätzen herrlich aufgeheitert.

    Gruß momo90

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