Wenn Dinge mit Plus/Minus berechnet werden und mir die Berechnung wörtlich erklärt wird, dann bin ich nicht immer dazu in der Lage zu merken, wo die Klammer gesetzt wird, bevor */ kommt.
z.B. macht es ja einen Unterschied ob ich 6 - 3 / 2 rechne oder (6-3)/2. In einer wörtlichen Beschreibung kann ich das nicht erkennen und mache dann das oft das erste.
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Ergebnis 21 bis 30 von 32
Thema: Missverständnisse
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21.11.2014, 07:00Inaktiver User
AW: Missverständnisse
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21.11.2014, 07:25Inaktiver User
AW: Missverständnisse
Wenn zu mir jemand sagt "6 + 2 x 3", weiß ich auch nicht, was gemeint ist (es sei denn, es wird entsprechend betont). Das kann wohl keiner, meist ergibt sich das aber doch aus dem Zusammenhang.
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21.11.2014, 07:29
AW: Missverständnisse
Es geht in Deinem Beispiel eigentlich nur darum, eine simple Anweisung
zu befolgen und diese dann schriftlich festzuhalten. Zu "erkennen", im Sinne
von automatisch wissen, und selbst zu "merken", welcher Rechenvorgang
erwünscht ist, gibt es da nichts.
Anstatt (6-3)/2 könnte auch verlangt sein: 6 - (3/2).
Konntest Du mit dem ersten Teil meines Beitrages #20 etwas anfangen?
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21.11.2014, 10:50
AW: Missverständnisse
Ich bin eine Raupe und du ein Reh. Doch ich werd ein Schmetterling und du wirst Filet.
Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch (Dalai Lama)
Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)
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22.11.2014, 13:44Inaktiver User
AW: Missverständnisse
6 - (3/2) wäre ja die Regel, die grundsätzlich eintreten würde, falls nichts dazu gesagt wird, daher würde ich immer davon ausgehen. Also ich merke nicht, falls jemand es anders meint :)
Ansonsten konnte ich natürlich was mit dem ersten Teil deines Beitrages was anfangen ;)
Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich beruflich z.B. anders schreibe als hier, auch in Schule/Studium war das so.
Wenn ich was für andere lesbar schreiben soll, dann mach ich das auch - mir wird auch oft gesagt, ich schreibe ja so gut (verständlich/roter Faden, etc.) Es gab schon Situationen, in denen alle dachten, ich hätte es nicht verstanden, bis sie mein schriftliches Ergebnis gesehen haben. Für mich ist das aber ein immenser Aufwand - ich muss von Viel und Zusammenhängendes auf Wenig runter und die Hälfte der Sachen, die mir noch dazu einfällt weglassen. Das geht nur nach ewig langer Arbeit am PC. Daher habe ich es hier z.B. so gemacht, wie ich denke - weil es mir privat zu vie Aufwand darstellt.
@Klecksfarben: Das mag sein, find ich aber komisch, denn ich bin ja eigentlich immer die, die nichts weiß. Ich gehe tatsächlich meistens davon aus, dass alle mehr wissen als ich - schließlich reden auch alle so. Wenn dann erst beim Umsetzen festgestellt wird, dass dem nicht so ist, ist es natürlich doof. Trotzdem halte ich mein "Wissen" für sehr begrenzt.
Im Grunde ist mir schon klar, dass ich einfach weniger und kürzere Sätze verwenden sollte, von vorne anfangen und nicht in der Mitte, etc. Nur für mich ist es manchmal schwierig zu entscheiden wo der Anfang und wo schon die Mitte ist. Das geschieht bei mir unbewusst und mir fällt es schwer aus den Brocken, der für mich zusammenhängt eine Kette zu machen. Gut da gehts dann wieder schriftlich, aber auch da, muss ich erst schreiben, dann ordnen, sortieren, löschen und verschieben, damit das "verständlich" ausgedrückt ist.
Ansonsten ist es oft ne Qual, irgendwie muss ich immer Rücksicht auf andere nehmen, weil ich mich doof ausdrücke und ja es ist meine "Schuld", schließlich drücke ich mich tatsächlich zu wirr aus - über die Hälfte hier hat mich ja auch nicht verstanden. Gleichzeitig ist mir ja bewusst, dass es trotz meines Qualempfindens an mir liegt, da was dran zu ändern.
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22.11.2014, 14:03
AW: Missverständnisse
Naja, bleib locker. :) Deinen letzten Text habe ich jetzt ohne Probleme verstanden. Zur Kommunikation gehören mindestens zwei und nicht immer ist es deine Schuld, wenn du nicht verstanden wirst. Manche Leute hören nicht genau zu, haben den Kopf mit anderen Dingen voll, sind unkonzentriert etc, etc. Aber eben nur an deiner Stellschraube kannst du etwas drehen und versuchen, dich so gut wie möglich verständlich zu machen. ;) Übrigens habe ich auch deinen vorherigen Text verstanden, aber was ich sagen wollte, ist eher, dass es sehr anstrengend ist und das kann dazu führen, dass deine Kommunikationspartner einfach wegdriften und den Faden verlieren. Passiert mir übrigens auch gelegentlich. :D
Gerade wenn Termine langfristig vorher besprochen werden, haben vielleicht die meisten auch schon wieder vergessen, was du da eigentlich erzählt hast. Hier würde ich, wie du schon selbst gesagt hattest, einfach auf schrifliche Anweisungen setzen und gegebenen Falls um Rückfragen bitten. Dann kann dir auch niemand vorwerfen, du würdest nicht richtig kommunizieren.
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22.11.2014, 14:09Inaktiver User
AW: Missverständnisse
Den hab ich auch extra mit Absicht verständlich geschrieben. :) Das war aber für mich leicht qualvoll :)
Es wird eher gar nichts besprochen und ich soll erklären, auch wenns der Rest nicht macht. Ich hock ja auch oft bei Besprechungen da und lass die Hälfte in der Tasche, von dem was ich vorbereitet hab, weil es zu viel ist und mir während dessen klar wird, vergebene Mühe...
Daher hab ich auch die schriftliche Variante gewählt - ich schreib nur noch alles auf und bitte um Rückfragen. Die Kommentare nehm ich inzwischen einfach wörtlich und hau bei Nicht-verstanden was Schriftliches raus. Nervig ist es trotzdem, aber es ist der einzige Schraubendreher, den ich habe :)
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22.11.2014, 14:15
AW: Missverständnisse
Hm, manche Dinge lassen sich vermutlich auch nicht anders lösen. Wenn du in der einen Abteilung immer nur kurz bist, hat ja auch keiner so wirklich Gelegenheit, sich an deine Sprech- und Kommunikationsweise zu gewöhnen. Bist du erst seit kurzem in der zweiten Abteilung oder bist du dort schon länger?
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22.11.2014, 14:27
AW: Missverständnisse
Mir kommt es so vor, dass du versuchen solltest ruhiger zu werden. Ich jedenfalls bin - bis auf Beitrag #25 - beim Lesen richtig gehend nervös/konfus geworden.
Evtl. redest du schneller als du (geordnet) denkst.
Beim Beschreiben eines Arbeitsablaufes machst du es womöglich in etwa so:
Dir fällt zunächst Arbeitsschritt 3 ein, den du sogleich verbalisierst, dann kommt dir Arbeitsschritt 6 in den Sinn, den du dann auch sofort aussprichst, bevor dir Arbeitsschritt 1 einfällt usw.
Statt: Zuerst Arbeitsschritt 1 zu verbalisieren, dann Arbeitsschritt 2, dann Arbeitsschritt 3, dann Arbeitsschritt 4 usw...
Kann das sein?
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22.11.2014, 16:04Inaktiver User
AW: Missverständnisse
@schlumpsi: Bin dort seit einem dreiviertel Jahr. Da herrscht allerdings Chaos und so alle 2 Monate wird versucht das Chaos zu entzerren. Aber das bleibt dann liegen, weil das Chaos einfach nur durch Zusatzaufgaben die nur imaginäre Personen erledigen könnten entzerrt werden soll und dann kommt wieder die Zielsetzungen: Wir krempeln alles um und dazu muss ich mich eben auch besser "ausdrücken".
@Zazu: Ich werd dabei überhaupt nicht nervös, jedenfalls fühl ich mich nicht angespannt, etc. Aber andere empfinden das als nervös und werden es dadurch :)
Ansonsten: Jein, ich würd eher sagen, ich spreche nicht wirklich alles aus, was ich denke, weil mir meine "Wirkung" irgendwie auch bewusst ist und ich grundsätzlich nicht gerne rede (schwer vorstellbar, aber ist so), aber wenn ich spontan zu etwas gefragt werde, dann habe ich das Gefühl, ich muss jetzt reden und denke nach und fange evtl. tatsächlich eher mit hinten an, weil ich mich an die Anfangsschritte nicht bewusst erinnern kann. Wie gesagt, wenn ich über was nachgedacht habe, ist es für mich eben ein vernetzter Ball. Den dann in Kügelchen zu zerteilen, fällt mir schwer.
Allerdings hab ich eher den Eindruck, ich komme beim Reden und Schreiben dem Denken nicht hinterher. Geordnet denke ich nicht, da gibts keinen Schluss der dann Schritt 1 - 6 ordnet. Das kenn ich nicht wirklich aus meinem Kopf, sondern nur von außen und weiß, dass das verlangt wird. Ich übergeh glaub ich auch in Gedanken Schritt 1 - 3, wenn die so ähnlich schon mal vorkamen. Daher fällt mir Aufschreiben auch leichter oder eben ne Vorbereitung, in der ich das vom Aufgeschriebenen verbalisieren kann, auch wenn sich der Prozess des Aufschreibens ähnlich gestaltet, wie spontanes Gerede. Wirrwarr :)


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