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    AW: Hilfe, ich bin zu dominant!!!

    Liebe Mitschreiber/innen,

    um mal etwas die Schärfe rauszunehmen ergänze ich meinen post.

    Zur "Friseurinnen-fraktion": ich habe mich eines Klischees bedient, um sinnbildlich eine bestimmten Frauentypus zu beschreiben. Dies sollte keine Universalkritik am Berufsstand werden, daher der Zusatz "achtung, unreflekterte Vorurteile, ;-)". Sollte sich jemand dadurch gekränlt fühlen, bitte ich dies zu entschuldigen.

    Was meinen Partner - den ich als scharfsinnigen Diskussionspartner schätze - angeht: er saß schmunzelnd neben mir, als ich den Beitrag verfasst habe. Dennn auch wenn unsere kleinen Schwächen durchaus Thema sind, so verstehen wir es doch, humor- und verständnisvoll damit umzugehen.

    Ich bitte also, das Augenzwinkern nicht ganz zu vergessen.

    Liebe Grüße

    @ türkis: danke :-)

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    AW: Hilfe, ich bin zu dominant!!!

    Mhh dominante Frau? Aha, sind meist die Frauen die so schnell agieren und alles regeln bevor der andere überhaupt die Chance hatte zu reden oder etwas umzusetzen...
    Die bei jedem Gespräch ins Wort fallen und nicht die Geduld aufbringen den anderen mal reden zu lassen, dass dauert ihnen nähmlich alles zu lang.

    Ich glaube kaum dass Männer vor selbstständigen Frauen als Dominant sprechen, aber es als übergriffig empfinden und damit Dominant wenn sie nie zum Zug kommen, da sie 5 Sekunden erst nachdenken bevor eine Reaktion von ihnen kommt.


    Als einzigen Rat kann ich nur geben, sich ein wenig zurück nehmen und dem gegenüber mal die Chance geben zu antworten und dann auch zu agieren...

    Zwischen Dominant und Taff sein gibt es wirklich Unterschiede, taff ist O.K. aber Dominantes Verhalten ist in allen Bereichen generell übergriffig und auf die eigenen Belange fokusiert....

    Das bedeutet für mich letztendlich GEDULD zu üben/lernen wenn Du Dich verändern möchtest.
    Das Leben macht was es will und ich auch!

  3. Inaktiver User

    AW: Hilfe, ich bin zu dominant!!!

    Zitat Zitat von sonne0568 Beitrag anzeigen
    Nun kommt es wieder...er findet mich zu dominant. Irgend etwas an meiner Art stimmt nicht und stößt die Männer weg.
    Nicht weiter verwunderlich, oder? Dominanz fordert Unterwürfigkeit ein, beinhaltet beherrschendes und kontrollierendes Verhalten und verhindert damit Augenhöhe. Mit charakterlicher Stärke und Souveränität hat das absolut gar nichts zu tun, im Gegenteil.

    Das Weibchen zu spielen hat für mich den faden Beigeschmack von Abwertung und Verachtung dem Partner gegenüber. Frau hält sich innerlich für überlegen, aber macht sich bewusst klein weil sie denkt, dass ihr Partner mit ihrer vermeintlich wahren Größe überfordert ist. In meinen Ohren klingen solche Spielchen ebenso respektlos wie narzisstisch.

  4. Moderation

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    AW: Hilfe, ich bin zu dominant!!!

    Zitat Zitat von Veranoazul Beitrag anzeigen
    Mhh dominante Frau? Aha, sind meist die Frauen die so schnell agieren und alles regeln bevor der andere überhaupt die Chance hatte zu reden oder etwas umzusetzen...
    Ich kenn im Job viele Leute, vor allem die technischen Leiter, die fachlich sehr gut sind, schnell Ergebnisse liefern müssen, und einfach weder (gefühlt) Zeit noch Lust haben, sich irgend jemands Überlegungen und Bedenken anzuhören. Ich halte das für eine Berufskrankheit.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Hilfe, ich bin zu dominant!!!

    Ich habe nicht alle Beiträge gelesen, dies vorab.

    Mir fällt auf, dass insbesondere Frauen, die kleine Kinder haben, auch leichter anderen Menschen gegenüber das Ruder an sich reissen.
    Letztens sagte eine zu mir "Ich möchte dass du dies-und-das jetzt tust".
    Aha.
    Nun, was sie möchte, ist ihr Problem, nicht meins.

    Sie formuliert so ihren Kindern gegenüber, wo es wohl angebracht ist.

    Dann kenne ich noch eine, die im Job immer knackig und hart sein muss (sagt sie). Ständig auf Abwehr, auf Schnelligkeit der Entscheidung, auf "ich habe recht" gepolt ist.
    Gespräche mit ihr habe ich abgeschafft, das hält kein Mensch aus.
    "Das musst du so-und-so machen".
    "Ich entscheide das jetzt: 15 Uhr".
    "Den Sessel musst du da rüber stellen".

    Einen Mann kenne ich noch, der Job und Privat auch nicht auseinanderhalten kann und seine Killerphreasen gerne am Kaffeetisch verteilt. Der die gesamte Rhetorik auf "Job" verfeinert hat und einfach nicht mehr "normal" reden kann.
    Sein Pech.

    Ganz schlecht sind auch Vorträge über irgendein Thema.
    Sagen wir mal "IS".
    Jemandem erklären, was es damit auf sich hat und wie man das Thema beurteilt.
    Ich frage mich immer, was bringt Menschen dazu, statt auf "Gespräch" auf "Vortrag/Monolog" zu schalten.
    Zeigen, wie schlau sie sind?

    Nicht zuletzt ist der Tonfall eine sehr wichtige Komponente.
    Und in Liebesdingen sollte man schon ein wenig zwitschern können und nicht so Dinge wie "Alles klar, ich notiere: Samstag 20 Uhr, Treffpunkt Kino, bis dann" raustrompeten (alles schon erlebt!).

    Keine Ahnung, ob irgendwas davon bei dir zutreffen könnte.
    Man kann jedenfalls lernen, dass man Verantwortung abgibt (man muss nicht alles selbst machen und man muss auch nicht alles richtig machen und man muss den Leuten gar nicht sagen was sie tun sollten könnten usw.), damit Druck los wird, und sich zurück lehnen kann, auch anderen was zutrauen kann.

    Den Typus "Pass mal eben auf, ihr erklär dir die Welt!" , darauf hat kein Mensch Lust. Weil es eine Abwertung ist. Weil ihnen offenbar nicht zugetraut wird, ihre Welt selbst zu begreifen. Weil in Wahrheit die andere Seite nicht "helfen", sondern sich profilieren will.

    Meine Gedanken dazu.
    LG Karla
    The original Karla
    est. 2006


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    AW: Hilfe, ich bin zu dominant!!!

    Zitat Zitat von sonne0568 Beitrag anzeigen
    Mein Mann hat mich nach 19 Jahren wegen einer Kollegin verlassen. Grund: ich habe zu wenig Liebe ausgesendet, war zu ernst, fleißig, konzentriert.Er fühlte sich ungeliebt , ich zu dominant.
    Ich lernte einen netten Mann kennen...(Jungfrau)...nach 3 Monaten zog er sich zurück, irgendwas habe ich falsch gemacht.
    Ich lernte im Juli meine neue große Liebe kennen, wir sind seit dem ein Paar und verbringen jedes WE zusammen.
    Nun kommt es wieder...er findet mich zu dominant.
    Hallo Sonne,
    ich denke es ist nicht so selten, dass jene Beziehungen die auf eine gescheiterte lange Ehe folgen nicht von langer Dauer sind.
    Dem würde ich persönlich nicht zu viel Bedeutung beimessen.

    Wohl aber den Aussagen von den drei Männern in denen jeweils das Wort dominant gefallen ist.
    Hast du die Möglichkeit bei allen drei Männern da in Ruhe nochmals um Feedback zu bitten. Denke bei deinem Ex dürfte das kein Problem sein (ihr habe ja sicherlich aufgrund der gemeinsamen Kinder noch Kontakt und die Trennung liegt zurück), vielleicht auch bei deiner kurzen Beziehung.
    Bitte sie dir das so offen wie möglich zu erklären wie sie dich da empfunden haben und woran es ihnen wirklich gemangelt hat und was sie so belastet hat die Beziehung zu beenden. Das könnte dir mehr Aufschluss geben.

    Davon abgesehen, du bist der Mensch der du bist und sicherlich total OK.
    Es passt halt nicht mit jedem.
    Und selbst wenn du wirklich überdurchschnittlich dominant sein solltest, auch dafür gibt es da draussen den passenden Deckel. Die Frage ist nur ob es das so trifft.

    Wie gehst du mit den Männern um?
    Bist du herzlich. Nimmst du sie in den Arm, bist zärtlich, schenkst du das Gefühl geliebt und begehrt zu werden?

    Du schreibst von grosser Liebe ..... zeigst du das auch?

    Hast du schon mit Freunden oder deinen Kindern gesprochen wie du auf sie wirkst?
    Vielleicht fällt Aussenstehenden ja etwas auf was du selbst nicht merkst.

    Noch eine Frage, hat Beziehung für dich wirklich Raum und Zeit oder bist du mit Job, Kindern, Haushalt usw. so beschäftigt, dass für deinen Partner nur mehr ein "Nebenschauplatz" bleibt?
    Vielen Menschen brauchen für ihr persönliches Glück das Gefühl wirklich Raum bei anderen zu haben und Zeit geschenkt zu bekommen.
    Wie laufen eure Wochenende ab? Sind die durchgeplant oder bleibt da doch viel gemeinsame Zeit zum Kuscheln, Kennenlernen, Zusammensein, Zuhören, Liebhaben?

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    AW: Hilfe, ich bin zu dominant!!!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Frag ihn, was genau er an deiner Art als zu dominant empfindet.
    Diese Frage ist schon ein Ausdruck von Dominanz und ob es darauf eine ehrliche Antwort gibt?
    Ich lese die Zeilen und auch für mich kommt die TE dominant rüber - oder zumindest sehr selbstbewusst. Es gibt Menschen, die das mögen, ich mag es auch nicht. Aber sicher wird es bei dir auch Punkte geben, bei denen du weniger selbstbewusst bist (wenn nicht fände ich das unheimlich) und die könntest du ja einräumen und etwas in den Vordergrund bringen.
    Severus

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    AW: Hilfe, ich bin zu dominant!!!

    Zitat Zitat von sonne0568 Beitrag anzeigen
    Ich habe manchmal das Gefühl dass mich Leute wenn sie mich kennen lernen als nicht dazu passend einstufen, für "etwas Besseres" halten.
    Und genau das ist mein Problem
    . Ich möchte so nicht gelten?

    Häufig bedeutet dieser Vorwurf "zu dominant", dass der andere respektlos ist, also über die Wünsche seiner Mitmenschen hinweggeht.

  9. Inaktiver User

    AW: Hilfe, ich bin zu dominant!!!

    Zitat Zitat von sonne0568 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen ich habe ein großes Problem.
    Ich bin Mitte 40, 3 Kinder, voll berufstätig (anspruchsvoll), hatte mir(bzw. wir uns) einiges geschaffen.
    Ich sehe mich selbst als jung geblieben, recht klug, loyal, absolut zuverlässig in Beziehungen, eine Frau zum Pferde stehlen, ein Hauptgewinn... für die die ich liebe gebe ich alles. Ich bin ein Zwilling...fast Stier.
    Mein Mann hat mich nach 19 Jahren wegen einer Kollegin verlassen. Grund: ich habe zu wenig Liebe ausgesendet, war zu ernst, fleißig, konzentriert.Er fühlte sich ungeliebt , ich zu dominant.
    ...
    Wie schade. Das wäre eure Chance gewesen persönlich zu wachsen und eurer Ehe mehr Tiefe und Nähe zu geben, Kommunikation, Ernstnehmen und Reflexion mal vorausgesetzt.

    Es hilft eben (oft) nicht bei Problemen den Partner zu wechseln. Die Probleme bleiben bestehen, man nimmt sich ja selbst immer mit. Die Erfahrung machst du jetzt.

    Dein Mann hat doch einiges aufgezählt, was ihn gestört hat, bzw. wie er dich empfunden hat. Mit "Dominanz" hat das nichts zu tun. Wie bist du/seid ihr mit seinen Empfindungen umgegangen?

  10. User Info Menu

    AW: Hilfe, ich bin zu dominant!!!

    Dazu habe ich ene ergänzende Frage:

    wie ist er denn mit deinen Gefühlen umgegangen, Sonne?

    Zu ernst und zu fleißig finde ich als Vorwurf ziemlich seltsam, was ist denn daran negativ?

    liebe Grüße

    türkis
    Geändert von tuerkisblau (05.11.2014 um 15:50 Uhr) Grund: sinnentstellendes geändert

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