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  1. Inaktiver User

    AW: Leute vertrauen mir, suchen meine Nähe, wollen aber sonst offenbar nichts

    Ich kenne das selbst sehr gut. Ich denke auch nicht, dass das in erster Lnie Scham ist - fuer mich ist das Egoismus. Haben diese Leute niemand Anderen, bist du gerade recht und wenn du ihnen geholfen hast, brauchen sie dich nicht mehr. Du musst erkennen, dass diese Leute dich benutzen und solltest in Zukunft deine Hilfe verwehren bzw. nicht mehr darauf einsteigen. Ich hab's so gemacht und bin froh darueber. Nutz deine Ressourcen lieber fuer dich und verschwende sie nicht an Leute, die dich nur benutzen und dann links liegen lassen. Sie sind es nicht wert.

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    AW: Leute vertrauen mir, suchen meine Nähe, wollen aber sonst offenbar nichts

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich für mich bin allerdings zu folgendem Schluss gelangt:
    Ich denke (heute) wirklich, ein wenig wurde mir diese "Funktion" in die Wiege gelegt.
    Stark sein, keine grossen Schwächen zeigen, anderen immer zeigen: hey, es gibt doch einen Weg ! Aus all meiner vielen Energie, meiner Lebensfreude meinem Vermögen, meiner "Empathie"- anderen selbst im dunkelstem Moment zum zeigen:
    Ich muss ehrlich sagen, ich weiß nicht, ob mir das in die Wiege gelegt worden ist oder ob ich das erst entwickelt habe. Ich weiß nur eines: Die Frage, welchen Vorteil ich selbst dadurch habe, ist schmerzhaft gewesen, aber aufschlussreich.

    Denn es gab (zumindest bei mir) einen Grund, warum ich an dieser Eigenart festgehalten hatte (und es zeitweise auch noch heute tue).

    Ist schwer zu erklären und würde auch zu weit führen, das genauer zu erläutern, hat mit meiner Kindheit zu tun. Das Gefühl, unverletzbar zu sein, stärker zu sein und niemals Hilflosigkeit zuzugeben.

    Es wird auch bei jedem Menschen einen anderen Grund geben, in diese Rolle zu schlüpfen oder darin zu verharren. Es kann genausogut aus aufrichtiger Überzeugung geschehen, helfen zu wollen, wird oft der Fall sein.

    Die Frage, die dahinter auftaucht ist wiederum das "Warum".

    Ich bin der Überzeugung, dass man (wenn auch unbewusst) Eigenschaften entwickelt, die sich für einen selbst als Vorteil darstellen, wie auch immer.

    Es ist mir auch bewusst, dass diese Fragen ein heißes Pflaster sind. Und ich nicht das Recht habe, sie jemandem anderen zu stellen außer mir selbst.

    Vielleicht ist es hilfreich zu überblicken, ob diese Eigenschaft noch brauchbar ist, ob nicht die Nachteile inzwischen überwiegen - und ob es nicht Sinn macht, diese schrittweise abzubauen.

    Liebe Grüße
    Zio

  3. Inaktiver User

    AW: Leute vertrauen mir, suchen meine Nähe, wollen aber sonst offenbar nichts

    Liebe Zio,

    Ich finde deine Frage(n), auch jene nach dem "Warum" wichtig und passend.
    Ich habe sie mir ja selbst irgendwann gestellt ;-)
    Das mit dem "in die Wiege gelegt" war von mir aber genau so gemeint: Mir ist diese Eigenart scheinbar von klein an so dermassen in Fleisch und Blut übergegangen, so sehr zum Bestandteil des eigenen Selbst geworden , das ich selbst dafür lange Zeit wirklich "blind" gewesen bin.
    Ich konnte lange auch gar nicht die Schattenseiten davon sehen.

    Das hatte sich ehrlicherweise erst so ergeben, als von - wie du sicher auch treffend bemerkst- von "Vorteilen" da gar nichts mehr gross für mich zu dem Zeitpunkt übrig geblieben ist.
    Vorher war es eher eine Art Automatismus.Ob der wirklich immer so ganz wirklich vorteilhaft für mich/und womöglich auch andere gewesen ist, könnte ich heute auch nicht mehr so sicher beantworten.

    Aber ich denke schon zu verstehen, wie du es meintest.Es gab zuvor mit Sicherheit Zeiten, wo genau diese Eigenschaft(en) einen ( vermeindlichen oder auch tatsächlichen) Vorteil mir erbracht haben.
    Oder auch zu einem Bestehen können, Platz haben/finden innerhalb von manchen im spezielleren und auch weitestem Sinne von Beziehungsgeflechten.

    Seid geraumer Zeit sehe und empfinde ich es eben doch anders.Aus vielerlei Gründen.Nicht nur, weil die Nachteile plötzlich ganz offensichtlich überwogen haben, sondern auch, weil ich mich eines Tages mit dieser "Rolle" ganz unfrei fühlte.Das Gefühl hatte/habe, mich selbst so gar nicht weiter entfalten zu können.
    So in der Art ;-) etwa.Alles gar nicht leicht in Worte zu fassen.


    Grüsse Nina
    Geändert von Inaktiver User (02.11.2014 um 01:43 Uhr) Grund: ergäzung

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    AW: Leute vertrauen mir, suchen meine Nähe, wollen aber sonst offenbar nichts

    Ich kenn die Menschen auch, die sich bei einem ausheulen, auskotzen, Hilfe holen, aber wenn es um's Vergnügen geht, dann ist man außen vor. Ich denke, dass man für sie eine Person ist, die sie mit Sorgen und Nöten verbinden, und das passt halt nicht zu Spass und Vergnügen.

    Letztlich hab ich mit zu eigen gemacht, dass wenn jemand seine Freunde in solche zum Arbeiten und solche zum Spass haben aufteilt, dann befinde ich mich niemals auf der Seite zum Arbeiten.

  5. Inaktiver User

    AW: Leute vertrauen mir, suchen meine Nähe, wollen aber sonst offenbar nichts

    Da die TE sich an der weiteren Diskussion nicht mehr beteiligen kann, schließe ich diesen Strang.

    Zuza

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