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    AW: Leute vertrauen mir, suchen meine Nähe, wollen aber sonst offenbar nichts

    Zitat Zitat von tuerkisblau Beitrag anzeigen
    Beispielsweise hatte ich eine Mitstudentin, die sich oft und gerne bei mir ausgeweint hat. Als sie ihren Geburtstag feierte, waren sehr viele eingeladen, ich aber nciht. Ich habe das nie angesprochen, aber keine Zeit mehr für sie. Ich helfe gern, aber der Depp bin ich nicht

    türkis
    Es ist mir egal, ob jemals was zurückkommt für mein stundenlanges offenes Ohr. Aber wenn die betreffende Person sowieso etwas macht, andere sind willkommen nur man selber nicht? Das finde ich sehr, sehr verletzend.

  2. Inaktiver User

    AW: Leute vertrauen mir, suchen meine Nähe, wollen aber sonst offenbar nichts

    Zitat Zitat von taucherin Beitrag anzeigen
    Eine Einladung zur Feier hätte uns beide gefreut, aber da wir im gleichen Boot sassen, ging es. Bei der Freundin ist es übrigens so, dass meistens der Kontakt von ihr aus kommt, somit nehme ich nicht an, dass sie mit mir persönlich ein Problem hat.

    [...]
    Vielleicht schlechtes Karma.


    Zum ersterem: Warum suchst du nicht den Kontakt zu deiner Freundin ? Warum muss (?) sie das immer tun ?
    Das zBsp fände ich komisch.
    So einseitige Kontaktgesuche allgemein sind mir meistens nicht koscher.
    Oder liegt es daran, das du dich insgeheim über sie und den HochzeitsVorfall zBsp grämst ? Und der Meinung bist, das sie sich melden soll zu deiner "Bestätigung " , Sicherheit oder whatever ?
    Wenn so was in der Form annähernd wäre- und nein, ich verurteile das jetzt nicht, einfach meine Meinung-
    begibst du dich mE nach auf so ein ganz schräges und allermeist brüchiges Eis.

    Zu dem "schlechten Karma" ähnliches.
    Ich weiss es nicht, aber aus dem Bauch raus liest es sich für mich ein wenig wie: In einer Art "Opferrolle" sich einrichten.
    Und das finde ich persönlich- alles nur mein spontaner Eindruck- schwierig.
    Denn Menschen, welche sich darauf hin zubewegen, ziehen für meine Begriffe anderen oftmals jede Menge Energie.
    Obwohl es ansich nicht Not tun würde.
    ( Ich mag den Begriff "Opferrolle" selbst übrigens nicht gerne.Ein besserer fällt mir grad aber nicht ein.Zumal ich weiss, das es da sehr, sehr zu differenzieren gilt.Grad in einem Gesamtgesellschaftlichem Kontext, wo "Opfer" unterdessen oftmals als Synonym für etwas Negatives gebraucht wird, selbst dort, wo es wenig bis gar nicht angebracht wird.Das nur zur Ergänzung)



    Grüsse Nina
    Geändert von Inaktiver User (01.11.2014 um 14:52 Uhr) Grund: ergänzung

  3. Inaktiver User

    AW: Leute vertrauen mir, suchen meine Nähe, wollen aber sonst offenbar nichts

    also ich höre (auch) zwei Teile raus: einmal "dienlich" sein für den - ich nenn es jetzt mal - Seelenmüll der anderen, wie geht man damit um?
    und zum anderen: wie komm ich zu mehr Spaß?

    wenn du es mal entkoppeln kannst, vielleicht kannst du dann entspannter damit umgehen.

    bei mir ist es so, dass sich mir Menschen auch gerne öffnen, ich dies aber schön finde. Früher habe ich mehr zugehört, jetzt erzähle ich aber auch, was meine Baustellen so sind, bin also von der passiven Zuhörerin in den Dialog getreten und erst letztens habe ich die Rückmeldung erhalten, dass ich klug und sensibel sei und er mich gerne zum Essen oder so einladen wolle, er aber auch will, dass er nützlich für mich sei (fand ich sehr gut, dass er das gleich so gesagt hat). Was ich sagen will, Menschen, die auf Ausgleich angelegt sind, bieten das von sich an.

    Ich finde Schattenseiten (auch meine) übrigens sehr spannend und noch schöner, wenn sich was auflöst. Aber die Mischung macht es. Wenn ich nur im Leid rumwühle, beschwert mich das zu sehr.

    Mir geht es übrigens ähnlich wie einigen hier, irgendwie stimmt das Geben und Nehmen, auch wenn es mal im Kreis geht. Menschen die einseitig nehmen, habe ich nicht (mehr) in meinem Leben.

    Dann noch mal zum quid pro quo Biertrinkeneingeladenwerdenwollen. Ich würde das sagen, "Ich habe Lust mit euch auf ein Bier zu kommen, wann geht ihr das nächste mal hin?" Gut, das ist ein bisserl proaktiv in deinen Augen. Aber du wirst sehen, natürlich wirst du eingeladen werden. Die haben das nur nicht auf dem Radar. Du musst für deinen eigenen Spass sorgen.

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    AW: Leute vertrauen mir, suchen meine Nähe, wollen aber sonst offenbar nichts

    Mir fehlt die Antwort auf die Frage von Mitternacht: Hatte der Kollege dir die Einladung weitergeleitet? Sorry, falls du das beantwortet hast, ich hab es wenn überlesen.

    Ich frage mich nämlich, ob die anderen vielleicht denken, dass DU keine Lust auf die "Bierchen-Treffen" hast, weil du vielleicht introvertiert und wenig kommunikativ rüberkommst bei SOLCHEN Anlässen (falls es so ist), und dich deswegen gar nicht als erstes auf die Liste setzen. Wenn der Kollege die Mail an dich weitergeleitet hat, um dich zu informieren, ist das in meinen Augen ein klares Zeichen, dass er denkt, dass niemand was dagegen hat, wenn du mitkommst, sie vielleicht aber gar nicht wissen, dass du das auch gerne tun würdest.

    Vielleicht trennen die Menschen da einfach. Mit dir können sie gut reden, aber beim "Spaßhaben" wenden sie sich eher an oberflächlichere Leute.

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    AW: Leute vertrauen mir, suchen meine Nähe, wollen aber sonst offenbar nichts

    Zitat Zitat von taucherin Beitrag anzeigen


    Es muss an mir liegen, ich muss irgend eine Ausstrahlung haben. Dass mich die Leute per so unsympathisch finden, glaube ich nicht, sonst würden sie sich ja nicht so öffnen. Oder was meint ihr?

    Wie komme ich da raus? Nicht mehr helfen, nur noch auf mich schauen? Ich lasse niemanden gern im Stich, der mich um Hilfe oder ein offenes Ohr bittet, aber so mag ich auch nicht mehr. Was kann ich an mir ändern?

    Taucherin
    Liebe Taucherin!

    Ich kenne Deine Situation aus eigener Erfahrung sehr gut. Ich denke, Änderungsmöglichkeiten liegen auch in einem Bereich, der hier angesprochen wurde:

    Zitat Zitat von Karla48 Beitrag anzeigen
    Es könnte Scham sein, die sie verspüren. Sich so gezeigt zu haben. So schwach.
    Sie fühlen sich dir jetzt unterlegen. Da du sie ja berätst.
    Zum Bierchen geht man vielleicht am liebsten mit Menschen auf derselben Ebene.
    Da gibt es einen Hinweis - die Ebene stimmt nicht nach solchen Gesprächen.

    Zitat Zitat von Letho Beitrag anzeigen

    An einer Loesung arbeite ich noch. Ich denke, ich muss einen Weg finden, nett und freundlich aber gleichzeitig distanziert zu bleiben, so dass niemand auf die Idee kommt, mich mit seinen Befindlichkeiten zu nerven.
    Du musst eben nicht gleichzeitig distanziert bleiben, es könnte sein, dass genau hier der Hase im Pfeffer liegt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen


    Dann passierte dieses, was mich ernsthaft diesbezüglich in eine kleine Krise schickte:
    Die anderen hatten aber so teils gar keinen bis NULL Bock, mir auch nur annähernd mal zuzuhören bzw mal für mich etwas zu tun.Wenn, kam ein kurzer, recht liebloser Rat mit der deutlichen unterschwelligen Message: nerv nicht.
    Oder auch- such dir doch einen Therapeuten.
    Oder gar tatsächlich die Worte: Man bräuchte selbst jemandem, der einem selbst NUR zuhört, sich für denjenigen und seine Probleme interessiert- für andere bzw mich wäre da kein Raum.
    Das stand ich wirklich manchmal so da:
    Hat mich völlig aus der Fassung gebracht.
    Das ist mir auch passiert, als ehemalige geduldige Zuhörerin fiel die Reaktion auf einen Hilferuf von mir eindeutig negativ aus - die Angesprochenen wurden teilweise fast aggressiv.

    Ich kaute lange an diesem Phänomen herum, bis ich draufkam, dass es einfach Angst macht. Wenn jemand immer als "große starke Zuhörerin" gesehen wird, dann kann die eigene Welt ins Wanken geraten, wenn diese Stütze sich plötzlich schwach zeigt.

    Und da wären wir auch bei der Möglichkeit, die eine Lösung in sich tragen könnte:

    Zeigst Du Dich schwach?

    Bietest Du Deinem Umfeld ein Bild, das ihrer eigenen Ebene entspricht? Mit Ecken, Kanten und Fehlern - und Schwächen?


    Zitat Zitat von taucherin Beitrag anzeigen

    Ich weiss da aber jeweils nicht, wie reagieren und so schlucke ich meinen Ärger runter .
    Warum zeigst Du Dich nicht? Warum zeigst Du nicht offen, dass Du verletzt bist?

    Menschen, die sich selbst immer unter Kontrolle haben, wirken auf das Umfeld irgendwann unantastbar oder zumindest nicht greifbar, fassbar.

    Zitat Zitat von taucherin Beitrag anzeigen
    Es ist mir egal, ob jemals was zurückkommt für mein stundenlanges offenes Ohr. Aber wenn die betreffende Person sowieso etwas macht, andere sind willkommen nur man selber nicht? Das finde ich sehr, sehr verletzend.
    Dann artikuliere das - zeig Dich verletzt.

    Ich sehe bei Dir viele Versuche, Dich zu verstecken, in Deiner Rolle zu bleiben und völlig autark zu wirken. Vielleicht ist das der Grund, warum Du so oft "vergessen" wirst? Bist Du spürbar für die Leute?

    Liebe Grüße
    Zio

  6. Inaktiver User

    AW: Leute vertrauen mir, suchen meine Nähe, wollen aber sonst offenbar nichts

    @ zio


    Tolles posting, wie ich finde.Bei mir würdest du da teils offene Türen einrennen ;-)
    "Teils" deshalb, weil ich das von dir formulierte schon sehr früh quasi "anerzogen" bekommen hatte/mir selbst teils irgendwann diesen Weg gewählt.
    Und wenn dann aber auf einen "neuen Versuch" - ich zeige mich jetzt mal, auch ganz verletztlich-
    der überwiegende Anteil von Umgebung mit deutlicher Ablehnung reagiert oder zumindest da kein grösseres Interesse daran hat ( vllt auch "Unglückliches" ( = unglückliche Konstellationen ingesamt) wirklich eine Rolle spielt, wer weiss das schon)-
    kann das alles schon sehr hart werden.

    Ich empfand es zumindest so.Da kam eben nicht promptamente sozusagen die Reaktion:
    Jetzt zeigt sie sich auch mal ganz verletzt/verletztlich, jetzt begegnet man sich sozusagen mal auf einer neuen, anderen Ebene (und die meine hatte ich zBsp gar nicht zurückgehalten aus irgendeiner "Berechnung", sondern das war mir zu dem Zeitpunkt schon fast "unbewusst" in Fleisch und Blut übergegangen und wurde mir jeweils erst bewusst, wenn es dann mal deutlich "krachte" )
    und alles sortiert sich "neu".
    Sondern der überwiegende Grossteil bis heute war dann:
    Unter den "neuen" Konditionen- no way.Einfach vorbei.
    Auch wenn ich mir unterdessen allmählich anderes begonnen habe aufzubauen, was auch tatsächlich funktioniert-ich erinnere mich sehr gut daran.Ich fand es schrecklich und es war definitv ein richtig grosser Tiefpunkt meines Lebens.


    Aber ich bin sehr gespannt,was taucherin zu all dem ihrerseits sieht.Wie sie das empfindet.

    Grüsse Nina

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    AW: Leute vertrauen mir, suchen meine Nähe, wollen aber sonst offenbar nichts

    Aber wenn die betreffende Person sowieso etwas macht, andere sind willkommen nur man selber nicht? Das finde ich sehr, sehr verletzend.
    Das fand ich auch. Deshalb habe ich sie von da an links liegen lassen und mich anderen Menshcen zugewandt.

    liebe Grüße

    Türkis

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    AW: Leute vertrauen mir, suchen meine Nähe, wollen aber sonst offenbar nichts

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sondern der überwiegende Grossteil bis heute war dann:
    Unter den "neuen" Konditionen- no way.Einfach vorbei.
    Auch wenn ich mir unterdessen allmählich anderes begonnen habe aufzubauen, was auch tatsächlich funktioniert-ich erinnere mich sehr gut daran.Ich fand es schrecklich und es war definitv ein richtig grosser Tiefpunkt meines Lebens.
    Liebe Nina!

    Das kann ich bestätigen, für mich war (und ist) das auch schwer.

    Ich frage mich vor allem, ob ich diese (übertrieben gesagt) Beraterfunktion nicht auch selbst gewählt habe, um nicht angreifbar zu sein.

    Denn so, wie ich mich damals fühlte, als ich Hilfe brauchte, so fühlen sich vielleicht auch die anderen, die zu mir kamen?

    Es ist schon auch eine Schutzfunktion, immer ein offenes Ohr zu haben, um genau das nicht fühlen zu müssen.

    Ich vergleiche das mit einem Missgeschick, das einem passiert. Man will es nicht, man vermeidet es, so gut es geht - falls es passiert, ist es kein gutes Gefühl.

    Aber: Nichts ist sympathischer als ein Mensch, dem ein Missgeschick passiert ist.

    Das ist das Dilemma, in dem ich oft stecke - zeige ich mich "menschlich" mit Fehlern und Schwächen, fühle ich mich nicht sicher. Vermeide ich es, werde ich steril für die Umgebung.

    Da beginnt der Eigenanteil an der Unsichtbarkeit.

    Das ist jetzt überzeichnet, aber ich hoffe Du verstehst, wie ich das meine.

    Liebe Grüße
    Zio

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    AW: Leute vertrauen mir, suchen meine Nähe, wollen aber sonst offenbar nichts

    Taucherin, wer im Geschäftsleben etwas tut, was ihm nichts nützt, wird für dumm gehalten.
    Ich wage zu behaupten: Männer tun nur, was ihnen nützt.

    Dein Argument, du hättest ja Zeit, ist völlig egal.
    Es ist nicht deine Aufgabe.
    Du kannst dir nächstes Mal eine schöne Formulierung überlegen, weshalb du leiiiiiiider keine Zeit hast.
    Oder aber in die Konfrontation gehen.
    "Ich übernehme seit 6 Monaten keine fachfremden Tätigkeiten ohne Nutzen für meine Abteilung mehr. Punkt. Isso."
    Das muss man natürlich nicht begründen. Wieso denn wohl. Ich begründe auch nicht, weshalb ich atme.
    Das kann man alles geschickt verpacken.
    Wie wär´s mit einem Rhetorik-Kurs für Frauen? Sowas hat mir mal sehr viel gebracht.
    Denke nicht, ein Buch zu lesen genügt. Die konkrete Übung macht´s.
    The original Karla
    est. 2006


  10. Inaktiver User

    AW: Leute vertrauen mir, suchen meine Nähe, wollen aber sonst offenbar nichts

    Zitat Zitat von zio Beitrag anzeigen

    Ich frage mich vor allem, ob ich diese (übertrieben gesagt) Beraterfunktion nicht auch selbst gewählt habe, um nicht angreifbar zu sein.

    Denn so, wie ich mich damals fühlte, als ich Hilfe brauchte, so fühlen sich vielleicht auch die anderen, die zu mir kamen?

    Es ist schon auch eine Schutzfunktion, immer ein offenes Ohr zu haben, um genau das nicht fühlen zu müssen.

    Ich vergleiche das mit einem Missgeschick, das einem passiert. Man will es nicht, man vermeidet es, so gut es geht - falls es passiert, ist es kein gutes Gefühl.

    Aber: Nichts ist sympathischer als ein Mensch, dem ein Missgeschick passiert ist.
    Liebe Zio,

    Ich hoffe jetzt einfach, das ich das verstehe, was du meinst ;-)

    Und dabei on the way: liebe taucherin, falls du dich jetzt von all dem gar nicht angesprochen fühlst-
    vergiss es schlicht.Es dient nicht dem, dein Thema zu "kapern".
    Ich selbst mag das post von zio für mich ( = egoist ) nicht einfach verpuffen lassen.
    Im glücklichstem Fall nimmst du auch aus solchem Austausch für dich etwas mit ,
    im unglücklichstem spricht es dich gar nicht an- dann lasse es einfach links liegen.
    gehe in deinen Schuhen.

    Also Zio,
    deine Fragen habe ich mir auch schon gestellt ;-)

    Ich für mich bin allerdings zu folgendem Schluss gelangt:
    Ich denke (heute) wirklich, ein wenig wurde mir diese "Funktion" in die Wiege gelegt.
    Stark sein, keine grossen Schwächen zeigen, anderen immer zeigen: hey, es gibt doch einen Weg ! Aus all meiner vielen Energie, meiner Lebensfreude meinem Vermögen, meiner "Empathie"- anderen selbst im dunkelstem Moment zum zeigen:
    Es gibt ein Licht.Einen Weg.
    Ich wollte dabei niemals "unangreifbar " wirken .Initial.
    Ich wollte schlicht andere, mir sehr wichtige Menschen- glücklich(er) machen.
    Menschen, von welchen ich abhängig gewesen bin.
    Also mit einem Wort: alles auf Anfang,wie waren da so Familiengefüge....

    In meiner Pupertät habe ich gegen all das teils schwer rebelliert.Ich habe zBsp gehungert- ich wollte damit (schreib ich heute, soooo viele Jahre später) einfach nur zeigen: Meine "Rolle"- ist mir alles so dann doch zuviel.
    Ihr seht MICH- gar nicht (neben all euren Themen und Problemen).
    War so, ganz platt gesagt.Hat auch das Hungern nichts gross gebracht.
    Also ging ich dann doch weiter in das- eine Art "Beraterfunktion", Hilfe ( heute denk ich - eh nur ganz vermeintlich und begreifen konnte ich vieles in Wirklichkeit noch gar nicht).Und ja- in der Zeit war ganz exessiv bei mir: Perfekt sein (wollen).Möglichst unangreifbar.

    Ich wollte gar nie "steril" für meine Umgebung sein.Auch nie gross hinterm Berg halten mit meinen - sicherlich unzähligen Schwächen- und selbst jene- hab ich schon benannt.Das ich selbst viele "Fehler" mache-
    und habe-mir auch darüber (teilweise) Sympathien gewonnen.

    Und TROTZ alledem haben mich viele, wirlklich viele Menschen in meinem näherem Umfeld- auf eine Art "Podest" gestellt-DIE- weiss doch, wie es "richtig " geht.Die weiss den Weg.
    War alles- völlig falsch.Manchmal wusste ich gar nichts.Weder ein, noch aus.

    Aber- und da komme ich zu dir zurück: Ich wollte das diese Menschen nicht spüren lassen.
    Weniger, weil ich selbst dann nicht mehr so "toll" wirken würde,
    sondern viel mehr, weil ich sie nicht enttäuschen wollte.
    Sie selbst in einem saublödem Lebensmoment, schwierigem Lebensmoment- da wollte ich nicht AUCH noch mit meinen Befindlichkeiten anrücken.
    Und diese Rolle hat sich irgendwann völlig zu meinem Nachteil verfestigt.

    Und wird auch schlussletzendlich zu einem Nachteil bei anderen ausgewachsen sein.

    Grüsse Nina

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