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  1. Inaktiver User

    AW: Leute vertrauen mir, suchen meine Nähe, wollen aber sonst offenbar nichts

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen



    Typischer Frauenfehler, sag ich mal. Du machst was mit, was dem anderen gut tut, bist aber nicht so selbstlos, wie du in dem Moment vll meinst, weil im Grunde wurmts dich doch, dass nix zurück kommt. Kann frau aber genauso lernen wie die Abgrenzung bei Hilfsdiensten. Mach dir das klar, dass du eben nicht selbstlos bist und bestimmte Voraussetzungen/Bedingungen brauchst, damit es dich später wirklich nicht wurmt, wenn du hilfst.
    Hallo Taucherin, ich kenne bzw kannte das Thema auch.
    Bei mir so, das sich auch etliche Menschen in schwierigen Momenten an mich gewandt haben, auch ziemlich vertrauensvoll.Ich weiss, das ich gut zuhören kann.Aufmerksam, zugewandt und auch ehrlich interessiert.
    Das scheint in einem Gegenüber das angenehme Gefühl zu erzeugen, ernst genommen zu werden und viel Aufmerksamkeit zu bekommen.Was auch so ist- ich nehme denjenigen ( ob beruflich oder privat) auch ernst.
    Zudem nutze ich nichts von Gesagtem aus- ich bin "bekanntermassen" kein Tratschtante oder- wären ja auch Möglichkeiten- nutze da manche Informationen zu eigenen Zwecken, mache mich insgeheim lustig oder sonstiges etc.
    Ausserdem und das IST mE nach schon ein wichtiger Aspekt: Hat das alles meist MIT MIR- nichts zu tun.

    Ich habe das nicht aus Selbstlosigkeit getan, sondern dachte lange Zeit, das das irgendwie so zum Leben dazu gehört.Ausserdem, so lange sich alles sehr gut die Waage hielt, das heisst es gab auch genug anderen, vergnüglichen Input/Output, Spass, Erleben etc war auch alles soweit gut für mich.
    Das alles gab es nicht immer von gleicher Stelle "zurück", soll heissen von derselben Person, aber insgesamt unterm Strich so für mich.
    Bis das eines Tages ziemlich kippte.Da war ich tatsächlich erstens mal selbst in der Rolle, das ich offenes Ohr brauchte/gebraucht hätte bzw durch ein Paar Ereignisse energieloser geworden und mir wurde meine "alte Rolle" zunächst etwas zu viel.
    Dann passierte dieses, was mich ernsthaft diesbezüglich in eine kleine Krise schickte:
    Die anderen hatten aber so teils gar keinen bis NULL Bock, mir auch nur annähernd mal zuzuhören bzw mal für mich etwas zu tun.Wenn, kam ein kurzer, recht liebloser Rat mit der deutlichen unterschwelligen Message: nerv nicht.
    Oder auch- such dir doch einen Therapeuten.
    Oder gar tatsächlich die Worte: Man bräuchte selbst jemandem, der einem selbst NUR zuhört, sich für denjenigen und seine Probleme interessiert- für andere bzw mich wäre da kein Raum.
    Das stand ich wirklich manchmal so da:
    Hat mich völlig aus der Fassung gebracht.

    Und ähnlich, wie du es beschreibst kam plötzlich auch noch hinzu, das ich gar nicht mehr bei sonstigem lustigem, einfach unterhaltsamen Dingen- zBsp Bier trinken, Kino & Co dabei war.Zumindest viel seltener.
    Mei, mir war das ein echter Schlag ins Gesicht !
    Und anfänglich total peinlich.Denn ich habe mich gefragt, was BIN ich denn in den Augen derjenigen ? Wie sehen die mich denn ? Oder finden mich gar zu langweilig etc dazu.

    Und ich wurde zu dem Zeitpunkt zunehmend wütend.

    Ich habe mir klar gemacht, das dieses gute und interessierte Zuhören ja auch eine echte Fähigkeit ist.
    Und viele dazu heute gar keine Lust (mehr?) haben.Das verschwende ich nicht mehr an Menschen, die dies letztlich nur ausnutzen und scheinbar nicht mal gross wertschätzen.Warum oder weshalb ist mir eigentlich egal.
    Den Unterschied fühle ich heute übrigens deutlich und sehr schnell.
    Dann auch in dem Zusammnenhang das von mir oben erwähnte: Es geht dabei ja in der Regel NICHT um einen Selbst ( es sei denn, das Ganze beruht irgendwo auf Gegenseitigkeit).

    Ausser der Rolle Zuhörer, Vertraute, Ratgeber etc. Und daraus ergibt sich womöglich genau diese Konsequenz: für anderes an Unternehmungen etc ist man dann gar nicht auf dem Schirm.
    Ich habe das irgendwann total eingestellt, als mir das Wasser echt bis zum Hals stand.
    Und die Reaktionen darauf sind dann manches Mal auch ziemlich interessant ;-)

    So "toll" fand ich diese Rolle, vor allem im zugespitztem Mass überhaupt nicht.Sie hat mir auch ehrlich nichts mehr gegeben.Um es mal radikal zu formulieren.Ob sie das zuvor getan hat ? Ich weiss es gar nicht, denke bei mir war es auch so eine Art Gewohnheit.

    Ob Kollegen oder Freunde, ich grenze mich da heute oft frühzeitig und deutlich ab.Meist habe ich das offene Ohr- dann auch sehr gerne- nur noch für Menschen, bei welchen ich weiss, das ich auch viel anderes mit ihnen teile.
    Viel, viel seltener Mal einfach so bei "Fremden".Dann auch in dem Moment gerne, brauch ich auch nichts "zurück" dafür.
    Ich habe dadurch aber auch jede Menge sehr egoistischer und egozentrischer Menschen aus meinem Leben befördert, was mir zuvor gar nicht so aufgefallen war.
    Und davon gibt es so einige.Näheren Kontakt brauch ich zu jenen aber auch nicht ( mehr).

    War jetzt etwas ausufernd und lang.

    Ich denke, auch wenn ich weiter gelesen habe zBsp das mit deinem Chef:
    Du drehst dich zu wenig um dich selbst.Vllt schätzt du dich auch zu wenig.
    Und du lässt dich mE nach schon auch ggf ausnutzen.
    Und zu dem Beispiel mit deinem Chef:
    Doch, man kann selbst ganz klar fordern.Steht dir zu.
    Man kann auch schlicht und einfach Fragen: Warum war ich eigentlich nicht eingeladen ? Hat mich gewundert.
    Es hat dich ja verletzt und das musst du nicht nur einfach so hinnehmen.
    Stehe für dich selbst ein.Braucht anfangs vllt etwas Mut, wenn du so nicht strukturiert bist, aber es funktioniert hervorragend !

    Grüsse Nina
    Geändert von Inaktiver User (01.11.2014 um 11:09 Uhr)

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    AW: Leute vertrauen mir, suchen meine Nähe, wollen aber sonst offenbar nichts

    Nach meiner Erfahrung denkt die Umwelt gar nicht so viel, wie man meint. Die machen einfach.
    So ähnlich wie diese Kollegin.

    Deshalb würde ich sagen, du fragst bei euch "Wann geht ihr wieder abends aus? Da komm ich mit, ne".
    Wenn dann einer anfängt rumzueiern, kannst du nachfragen, was denn los wäre. Aber erstmal davon ausgehen "alles gut".

    Nicht so viel darüber nachdenken, was andere von mir denken, damit fahre ich je mehr ich das erkenne und lerne, gut.
    Hat was mit Selbstbewußtsein zu tun. "Ich bin ok, du bist ok" ausstrahlen.

    Den früheren Chef würde ich schon wissen lassen, dass ich enttäuscht bin. Humorvoll verpacken. Aber so, dass er was merkt.

    "Einen Plan erstellen für dich, ok kann ich gerne machen, aber nur wenn ich dafür nächstes Jahr zweimal eingeladen werde von dir, denn dieses Jahr hast du mich ja offenbar vergessen". Kommt darauf an, wie nahe ihr euch steht. Geh in dich und überlege dir ob du sowas wie Papis liebes kleines Ding bist für ihn oder die Koryphäe, die man einfach braucht in Notlagen. Ich sage das weil ich diese Art von meinem Vater noch kenne. Hie und da hatte er "Mädels", die für ihn arbeiteten. Ohne jede Rechtsgrundlage. Für ein paar Blumen und nette Worte. Er hat diese sehr geschätzt und hoch gelobt. Es gab aber auch andere, die hielt er für dämliche Püppis, mit denen wollte er aber auch nicht arbeiten. Insgesamt dennoch: Frauenhasser. Sei da bitte sehr achtsam. Kumpelei ist oft was von oben herab gesehenes seitens der Männer. Es kann das Gefühl für ihn vermitteln "Was bin ich doch toll, ich pfeife sie springen, egal in welcher Abteilung, ich muss grossartig sein". Statt anzuerkennen, wie grossartig das von dir ist.
    In Schwaben sagt man so schön : Derjenige ist ein "dätscht mer mal". (oder wie man das schreibt)
    Würdest du mir mal...

    Vielleicht hat auch seine Sekretärin/Mitarbeiterin ne Liste bekommen "lad die mal ein" und da stehst du halt nicht drauf. Könnte doch sein, ne. Oder er hat dich einfach nicht mehr ständig im Hinterkopf, wenn er an "seine Leute" denkt. Nur manchmal, da fällt ihm ein "Ha! da kann Frau X mir helfen!". Oder ist er ein Geizkragen mit obendrein winzigem Budget...all das ist möglich.
    The original Karla
    est. 2006


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    AW: Leute vertrauen mir, suchen meine Nähe, wollen aber sonst offenbar nichts

    Zitat Zitat von taucherin Beitrag anzeigen

    was mich stört und immer noch nachwirkt: er hat sein Team und Leute, die mit diesem und für dieses Team Aufgaben übernommen haben, letztes Jahr eingeladen zu einem Mittagessen auf Geschäftskosten. Alle .. ausser eben mich. Spricht man so was an oder lässt man es auf sich beruhen? Es hat mich ziemlich verletzt, obwohl es sein gutes Recht war. Es gibt ja keine Pflicht.
    wenn ihr sehr klar in Teams oder Abteilungen strukturiert seid, dann kann er das fast nicht machen, dich als Nichtmehrteamangehörige zu solchen Teamevents mitzunehmen. Aber er könnte dir dann ja anderweitig mal was zukommen lassen. Ich würde da auch mal was, humorvoll verpackt, fallen lassen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das alles gab es nicht immer von gleicher Stelle "zurück", soll heissen von derselben Person, aber insgesamt unterm Strich so für mich.
    so bewerte ich das Geben und Nehmen auch. Bei mir war es auch schon immer so, dass alles irgendwie "im Kreis rum" ging. In dem Sinn gebe ich auch ganz gern - weil ich von irgendwo her auch schon viel bekommen habe. Das zu sehen und anzuerkennen können vll aber auch nicht alle Menschen, ist aber wichtig, das zu lernen.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

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    AW: Leute vertrauen mir, suchen meine Nähe, wollen aber sonst offenbar nichts

    Zitat Zitat von taucherin Beitrag anzeigen
    Zwei Tage später habe ich eine Einladung über Outlook bekommen und gedacht "toll, das ging aber schnell". Beim Öffnen habe ich gesehen, dass es nur eine Kopie war. Ich war gar nicht eingeladen.
    Hat der Kollege die Einladung an Dich weitergeleitet, und Du warst ursprünglich gar nicht im Verteiler?

  5. Inaktiver User

    AW: Leute vertrauen mir, suchen meine Nähe, wollen aber sonst offenbar nichts

    Zitat Zitat von taucherin Beitrag anzeigen


    Es geht mir aber, wie gesagt, schon ganz lange so. Anderes Beispiel: eine gute Freundin, wir sind immer noch befreundet, aber nicht so eng, hat vor vielen Jahren geheiratet. Sie hat ihr Standesamtkleid selber genäht und ist nicht weitergekommen irgendwann. Ich habe ihr geholfen, das Kleid genäht. Mein Ex und ich waren dann auch eingeladen ... zum Empfang nach der Kirche. Ich weiss, dass das Nähen eines Brautkleides und eine enge Bekanntschaft keine Einladung zur Hochzeit nach sich zieht und habe natürlich nichts gesagt. Ein klein, klein wenig verletzt war ich aber schon.

    Es muss an mir liegen, ich muss irgend eine Ausstrahlung haben. Dass mich die Leute per so unsympathisch finden, glaube ich nicht, sonst würden sie sich ja nicht so öffnen. Oder was meint ihr?
    Hast du deine Freundin (!?!) auf die Hochzeits Einladung angesprochen ?
    Ich verstehe gar nicht, wie man zum Standesamt eingeladen ist, aber dann zu der grossen Feier nicht ?

    Es geht auch bestimmt gar nicht darum, ob dich jemand sympathisch oder unsympathisch findet.Nur scheinst du ja wirklich in so einer Art "Aschenputtel-Rolle" gefangen.
    Und offenbar sehen andere Menschen ( ich nehme hier mal das Beispiel deiner "Freundin" ) etwas anderes in eurem Kontakt, als du.


    Ja, dann solltest du wirklich etwas ändern.Das dürfte allerdings auch nach sich ziehen, das vermeintlich ein etwas schärferer Wind dir entgegenbläst (zumindest passager) und dich womöglich auch ein paar Menschen plötzlich "unsympathisch" finden.Nämlich jene, die gerne nehmen und ausnutzen zBsp.

    Und Menschen, welche dich Hängen lassen- warum solltest du denjenigen auch noch Helfermässig zur Verfügung stehen ? Das führt zu ganz ungesunden Ungleichgewichten.

    Grüsse Nina

  6. gesperrt

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    AW: Leute vertrauen mir, suchen meine Nähe, wollen aber sonst offenbar nichts

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen
    wenn ihr sehr klar in Teams oder Abteilungen strukturiert seid, dann kann er das fast nicht machen, dich als Nichtmehrteamangehörige zu solchen Teamevents mitzunehmen. Aber er könnte dir dann ja anderweitig mal was zukommen lassen. Ich würde da auch mal was, humorvoll verpackt, fallen lassen.


    .
    Doch, könnte er schon. Er ist da völlig frei.

    danke übrigens für die vielen Texte. Tut gut zu hören, dass ich nicht alleine bin mit dem Problem. Ich gehöre sicher zu denen, die ich mehr bieten lassen als andere, obwohl es mit den Jahren immer besser geht.

    Es stört mich ja nicht, dass von gewissen Personen nichts zurückkommt. Es stört mich diese spezielle Konstellation: "dienlich sein", aber dann auch zu einem geselligen Anlass mit vielen Leuten (von deinen meine Anwesenheit verdünnt würde) explizit nicht erwünscht zu sein.

    Ich hatte dies auch an der letzten Stelle, ist Jahre her: ein Kollege wollte diese und jene Unterstützung immer wieder. Ich habe nicht an eine Gegenleistung gedacht, war in Ordnung, auch wenn ich manchmal "Überminuten" für ihn gemacht habe. Dann hat er sein ganzes Team eingeladen zu einem Umtrunk. Wäre noch gegangen. Dass er meine Teamkollegin eingeladen hat und mich explizit nicht, hat mich ziemlich getroffen.

    Ich weiss da aber jeweils nicht, wie reagieren und so schlucke ich meinen Ärger runter .

  7. gesperrt

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    AW: Leute vertrauen mir, suchen meine Nähe, wollen aber sonst offenbar nichts

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hast du deine Freundin (!?!) auf die Hochzeits Einladung angesprochen ?
    Ich verstehe gar nicht, wie man zum Standesamt eingeladen ist, aber dann zu der grossen Feier nicht ?

    Es geht auch bestimmt gar nicht darum, ob dich jemand sympathisch oder unsympathisch findet.Nur scheinst du ja wirklich in so einer Art "Aschenputtel-Rolle" gefangen.
    Und offenbar sehen andere Menschen ( ich nehme hier mal das Beispiel deiner "Freundin" ) etwas anderes in eurem Kontakt, als du.


    Ja, dann solltest du wirklich etwas ändern.Das dürfte allerdings auch nach sich ziehen, das vermeintlich ein etwas schärferer Wind dir entgegenbläst (zumindest passager) und dich womöglich auch ein paar Menschen plötzlich "unsympathisch" finden.Nämlich jene, die gerne nehmen und ausnutzen zBsp.

    Und Menschen, welche dich Hängen lassen- warum solltest du denjenigen auch noch Helfermässig zur Verfügung stehen ? Das führt zu ganz ungesunden Ungleichgewichten.

    Grüsse Nina
    Bei meiner Freundin war es so: Wir waren zum Empfang und Kaffee und Kuchen nach der Kirche eingeladen, nicht aber zur Feier. Hier kommt noch hinzu, dass mein Ex für sie auch eine grössere Aufgabe übernommen hat am Tag der Hochzeit. Eine Einladung zur Feier hätte uns beide gefreut, aber da wir im gleichen Boot sassen, ging es. Bei der Freundin ist es übrigens so, dass meistens der Kontakt von ihr aus kommt, somit nehme ich nicht an, dass sie mit mir persönlich ein Problem hat.

    Vielleicht habe ich auch ein spezielles Karma. Es ist schon erstaunlich, dass auch Einladungskarten zu wenig sind oder verloren gehen. Ich bin Vorstandsmitglied in einem Verein. Dieser hat vor ein paar Jahren das 50-jährige Bestehen gefeiert, Essen und so weiter. da war ich aber nicht im Vorstand (sonst wäre ich wohl mal ausnahmsweise ungemütlich geworden). Ich war da schon seit Jahren dabei, aber irgendwie muss ich aus der Datenbank für die Einladungen gefallen sein. Jedenfalls habe ich keine Einladung bekommen, dann auch noch nachgefragt, aber es ist keine Einladung nachgekommen und ungeladen wollte ich auch nicht gehen. Da ich zwei Jahre später in den Vorstand gewählt wurde, nehme ich mal an, es war nicht, weil man mich als Person nicht mochte.

    Vielleicht schlechtes Karma.

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    AW: Leute vertrauen mir, suchen meine Nähe, wollen aber sonst offenbar nichts

    Ich weiss da aber jeweils nicht, wie reagieren und so schlucke ich meinen Ärger runter .
    Ziehst du da Konsequenzen, will heißen, wie reagierst du, wenn er das nächste Mal Hilfe will? Ich hätte an deiner Stelle keine Zeit mehr.

    Mir sind solche Dinge auch schon passiert, aber pro Person nur ein Mal. Beispielsweise hatte ich eine Mitstudentin, die sich oft und gerne bei mir ausgeweint hat. Als sie ihren Geburtstag feierte, waren sehr viele eingeladen, ich aber nciht. Ich habe das nie angesprochen, aber keine Zeit mehr für sie. Ich helfe gern, aber der Depp bin ich nicht

    Mit der Zeit habe ich ein Gefühl entwickelt, wer mich ausnutzen will.

    An sich ist es doch sehr schön, wenn du so vertrauenswürdig wirkst! Du darfst nur nicht den Fehler machen, und dir unbesehen alle Schuhe anziehen, die dir in den Weg gestellt werden. Man muss nicht auf jeden eingehen, der seine Probleme loswerden will. Es gibt auch andere, die das erledigen können, vieles erledigt sich auch von alleine.

    Das Thema 'warum läd mich niemand zum Feiern ein' würde ich separat betrachten. Das hat oft etwas mit 'unterhaltsam sein können! zu tun.

    liebe Grüße

    türkis

  9. Inaktiver User

    AW: Leute vertrauen mir, suchen meine Nähe, wollen aber sonst offenbar nichts

    Zitat Zitat von taucherin Beitrag anzeigen
    Ich weiss da aber jeweils nicht, wie reagieren und so schlucke ich meinen Ärger runter .
    Hey,

    Ich will da jetzt nicht weiter auf dich "Einreden".Aber ein wenig erschüttert mich deine Darstellungen schon.
    Obwohl -oder vllt auch genau weil ? - ich einiges ja selbst mal kannte.
    Bei mir war das so deutlich nicht "immer so"- es hatte sich mal über eine längere Lebensphase eingeschlichen.
    Und im Job kannte ich das eher sehr selten.
    Da kam es erst ganz zum Schluss
    (dieser ganzen Lebensepisode) etwas mehr zum Tragen.Aber in anderer Form als bei dir.
    Da dachte ich selbst, ich würde sehr deutlich und vehement auftreten- bis ich das Feedback bekam: Neee, Nina.
    Das war der Situation gemesssen wenig vehement.Und viel zu "klein".Da wurde auch von mir sehr wohlgesonnenen Menschen zugetragen- Nina, du bist , warum auch immer, allmählich dabei dich "klein machen" zu lassen.Merkt man sogar in deiner Körperhaltung !
    War für mich ein echter Schock .
    Auch wenn ich ansonsten noch eigenladen etc war und auch im Prinzip gern gesehen.

    Deinen Ärger runterschlucken- tue das nicht.Das kann auf Dauer nicht gut gehen.
    und bahnt sich uU eines Tages auf ganz merkwürdigen, anderen Wegen seine Bahn.

    Frage doch dir gute Freunde, nahestehende Menschen zu deinem Problem.Vllt hilft das schon etwas.Im Sinne auch von Feedback.
    Und wenn da so gar nichts zu holen ist- ein Coach vllt für den Anfang ?
    Ich hatte mal eine total tolle Coach-in,
    die Investition hatte sich wirklich gelohnt !

    Grüsse Nina

  10. gesperrt

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    AW: Leute vertrauen mir, suchen meine Nähe, wollen aber sonst offenbar nichts

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hey,

    Ich will da jetzt nicht weiter auf dich "Einreden".Aber ein wenig erschüttert mich deine Darstellungen schon.
    Obwohl -oder vllt auch genau weil ? - ich einiges ja selbst mal kannte.
    Bei mir war das so deutlich nicht "immer so"- es hatte sich mal über eine längere Lebensphase eingeschlichen.
    Und im Job kannte ich das eher sehr selten.
    Da kam es erst ganz zum Schluss
    (dieser ganzen Lebensepisode) etwas mehr zum Tragen.Aber in anderer Form als bei dir.
    Da dachte ich selbst, ich würde sehr deutlich und vehement auftreten- bis ich das Feedback bekam: Neee, Nina.
    Das war der Situation gemesssen wenig vehement.Und viel zu "klein".Da wurde auch von mir sehr wohlgesonnenen Menschen zugetragen- Nina, du bist , warum auch immer, allmählich dabei dich "klein machen" zu lassen.Merkt man sogar in deiner Körperhaltung !
    War für mich ein echter Schock .
    Auch wenn ich ansonsten noch eigenladen etc war und auch im Prinzip gern gesehen.

    Deinen Ärger runterschlucken- tue das nicht.Das kann auf Dauer nicht gut gehen.
    und bahnt sich uU eines Tages auf ganz merkwürdigen, anderen Wegen seine Bahn.

    Frage doch dir gute Freunde, nahestehende Menschen zu deinem Problem.Vllt hilft das schon etwas.Im Sinne auch von Feedback.
    Und wenn da so gar nichts zu holen ist- ein Coach vllt für den Anfang ?
    Ich hatte mal eine total tolle Coach-in,
    die Investition hatte sich wirklich gelohnt !

    Grüsse Nina
    Eine Coachin habe ich mir auch überlegt. Früher habe ich mich oft von Männern vorführen lassen. Das ist dann im Laufe der Jahre besser geworden. Natürlich lasse ich mich immer noch vorführen, gehe dann aber irgendwann und oft war dann das Hallo sehr gross, aber das war mir dann egal.

    Am einen Arbeitsplatz habe ich gelernt zu fordern, wenn ich was gebe. Das ist es aber einfacher: da gibt es keine Abendessen am Ende des Jahres, mit dem man sich bei einen MA bedankt, bei anderen eben nicht. Da gibt es Geld. Punkt. Da sage ich meinem Chef, dass mein jüngster Gefallen ihn so und so viel kostet und ich bekomme es auch meist.

    Dann habe ich einen Kandidaten, der mir stuuuundenlang die Ohren vollgeheult und dann, kaum gings besser, abgetaucht ist. bis ich gemerkt habe, dass er auch ein guter Zuhörer ist und dazu ein brillianter Analytiker. Nun geht's hier auch.

    Meine aktuelle Baustelle ist mein Ex-Chef: Eine jahrelange sehr gute Zusammenarbeit lässt sich nicht von heute auf morgen "wegdenken". Ich mag ihn als Mensch, obwohl er von der Sorte ist "Team?" Toll-Ein-Anderer-Machts und mir neulich gesagt hat, er sei froh um alles, was er nicht selber machen müsse.

    Das mache ich dann für ihn, obwohl ausserhalb meines Aufgabenbereichs, aber ich bin ja nicht überlastet. Hier weiss ich nicht, wie reagieren. "So, nun organisierst du deinen Grossanlass selbst, gehört streng nicht zu meinen Aufgaben". Dann vergebe ich mir eine interessante Aufgabe, für die ich Kapazität hätte. Mich am Ende des Jahres mit seinem Team und weiteren teamfremden MA auch einzuladen für ein Bier, für ein Mittagessen wie üblich, wäre ihm zuzumuten. Ich muss wohl hier mal auf den Tisch hauen.

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