Antworten
Seite 2 von 4 ErsteErste 1234 LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 35
  1. Inaktiver User

    AW: Persönlichkeitsentwicklung

    Vielen Dank auch Dir liebe Luftpost für den Buchtipp!

    Hat sich mal jemand mit dem Thema Meditation beschäftigt? Wie funktioniert das? Hilft Meditation sich selber besser kennenzulernen?

    BlackCreek

  2. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Persönlichkeitsentwicklung

    Die einzigen Meditationen an welche ich teilgenommen habe waren Yoga und Rosenkranzgebete.
    Yoga sagt mir nicht zu. Regt mich auf. Ich wäre fast "geplatzt".

    Die Rosenkranzgebete finden vor Beerdigungen statt und beruhigen die Trauergemeinde. Sie helfen mir das Leben und Sterben anzunehen wie es ist. Sie erleichtern den Abschied.
    An sonsten bete ich den Rosenkranz nicht.

    Entspannungsübungen (PMR) habe ich persönlich mal sehr intensiv genutzt, als es mir psychisch sehr schlecht ging. Damit konnte ich mich etwas über Wasser halten.
    Persönlich nutze ich diese Technik seit dem aber nicht mehr.

    Grüße
    Luftpost

  3. User Info Menu

    AW: Persönlichkeitsentwicklung

    Hallo BlackCreek,

    mir scheint, Du hast Dich selbst zum Projekt gemacht. Und damit zu Dir selbst eine Distanz eingenommen, die nun wieder überwunden werden will. Aber eben kontrolliert. Kann das sein? Wenn ja, dann ist es absolut okay. Es ist Dein Umgang mit Deiner Geschichte und zu Dir selbst, den Du gewählt hast (als es wenig Wahl gab und Du Dich schützen musstest).
    Wenn ja, wen würdest Du vorfinden, wenn das Projekt scheitern würde? Und wen, wenn Du es aufkündigen würdest? Und wen, wenn es gelingen würde? In diesem Spannungsfeld lohnt es sich meiner Meinung nach zu suchen.

    Wenn nein, dann sieh es als einen Versuch und Annäherung meinerseits, verstehen zu wollen.
    Und Meditation kann gut sein, wenn Du nicht dazu neigst, Dich in Scheinrealitäten zu flüchten. Dann wäre alles körperliche besser, wo Du Dich spüren (und so erden) kannst. Was ich momentan eher bevorzugen würde, wäre ein liebevoller bewußter Umgang mit Deinem Körper. Also alles, wo Du Dich liebevoll annimmst: Dich streicheln, Dich selbst halten (umarmen), eincremen, singen (den Körper von innen spüren und massieren). Es gibt wunderbare Übungen im Gesangsunterricht, bei denen Du wie ein Kleinkind jammerst, quätschst, nölst, seufzt und stöhnst. Einfach loslegen, rauf und runter. Trau Dich
    Almare

  4. Inaktiver User

    AW: Persönlichkeitsentwicklung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vielen Dank auch Dir liebe Luftpost für den Buchtipp!

    Hat sich mal jemand mit dem Thema Meditation beschäftigt? Wie funktioniert das? Hilft Meditation sich selber besser kennenzulernen?

    BlackCreek
    Ich meditiere 5 Minuten nach yoga, d.h. ich konzentriere mich darauf meine Gedanken zu ignorieren die da ungewollt kommen. Sonst ist meine Art der Meditation lange spazieren zu gehen.
    Es gibt doch so viele Moeglichkeiten, sich selbst besser kennenzulernen und ich glaube, es nutzt dir nicht wirklich, wenn andere dir sagen, was bei ihnen selbst funktioniert hat.
    Was willst du wirklich?

  5. User Info Menu

    AW: Persönlichkeitsentwicklung

    Gerade schnell eingeworfen, falls der Sonntagabend langweilig werden sollte, wenigstens für 55 Minuten "Dünger" für die persönliche Neuroplastizität: Richard David Precht im Gespräch mit Thomas Metzinger

    Ich habe gerade ein Wunschbuch zu lesen begonnen, das meine Bib leider nicht hat, das jetzt aber endlich als Paperback herausgekommen ist: "Das Zeitalter der Erkenntnis: Die Erforschung des Unbewussten in Kunst, Geist und Gehirn von der Wiener Moderne bis heute." von Eric Kandel. (Achtung: Nicht als eBook kaufen!)

    Es lässt höchsten Genuss und viel Erkenntnis erwarten, wenn ich auch glaube, dass es für mich in Vielem eine Wiederholung sein könnte. Aber gerade von anderen stringent zusammengefasste Repetitorien mit neuen Fakten angereichert, versprechen ja stabilere und neue Engramme im Gehirn. Und außerdem könnte es dann genau so gut ein kompakter Einstieg in das (also nur relativ) neue Verständnis vom Menschen sein (halt umgekehrt zu meiner Vorgehensweise).

    Mit Kandel habe ich da schon beste Erfahrungen gemacht: "Auf der Suche nach dem Gedächtnis: Die Entstehung einer neuen Wissenschaft des Geistes". Ich konnte schon als Schüler am meisten mit Wissen anfangen, das in eine (persönliche) Geschichte eingebettet ist oder zumindest in eine von und über Menschen, in dem Fall halt Wissenschaftler. Später gerne weitere Beispiele.

    Jetzt scheint aber gerade wieder die Sonne - das spricht nicht unbedingt für langes Lesen...

    Schönen Sonntag (bei den Schwänen im Park?)

    Cygnus
    Va', pensiero, sull'ali dorate... G. Verdi - Nabucco

    Es gibt kein richtiges Leben im falschen. T. Adorno - Minima Moralia

  6. User Info Menu

    AW: Persönlichkeitsentwicklung

    Liebe BlackCreek,

    Zu aller erst die gute Nachricht:
    Die Wünsche aus Deinem 2. Posting = #7 beinhalten schon einen guten Teil des Programms. --> Ausführen!
    Meine Anregungen dazu folgen in meinem 2. Posting.

    Eine sehr weise, alte Frau hat mir einmal gesagt:
    Glück(lich sein) ist eine Fähigkeit. (Anmerkung: Nicht ein Zustand.)


    Meine eigene Haltung in Zusammenfassung:

    1. Ich versuche mit möglichst offenen Augen durchs Leben zu gehen. Ich will wissen, was um mich herum läuft und warum.

    2. Auffällige Ereignisse, das was man/frau in der Luftfahrt „incidents“ nennt, verarbeite ich bewusst, ermittle sinnvolle Verhaltensweisen und verinnerliche diese, bis sie zu Instinkten werden.

    3. Bereit (und offen) sein ist alles! Ich öffne mich für Begegnungen, Gelegenheiten, blitzschnelle Reaktionen, wenn es erforderlich ist. Gegen Angriffe und für Hilfseinsätze ist das Ziel: „In 0.4 s von 0 auf 100!“

    4. Trotzdem: Wenn man/frau es langsam weiss, wie der Hase läuft, kann man/frau Sturheit gezielt einsetzen. Es ist nicht notwendig, sich immer wieder an gleichartigen Dingen die Nase zu verbrennen.

    5. Frei nach einer Äusserung des Psychologen Hans Jürgen Eysenck: Das Glück selbst anstreben, nicht ein vermeintliches „Fahrzeug“ dahin.

    6. Ich habe mir gezielt abgewöhnt, ständig über Kleinigkeiten zu fluchen.

    7. Ich freue mich aber auch an Kleinigkeiten und besonders an jeder menschlichen Begegnung, möge sie auch auf den ersten Blick unbedeutend sein.

    8. Ich versuche, meine nicht änderbaren Eigenschaften zu akzeptieren und nicht ständig ein schlechtes Gewissen zu haben.


    Ergänzende Bemerkungen dazu:

    Zu 1.: Kein Handy und keine Zeitung beim Gehen, sondern sehen, horchen und empfinden.
    Ein hochrangiger Sicherheitsexperte meinte dazu sinngemäss: „Viel gefährlicher, als sich in einer zwielichtigen Umgebung zu bewegen, ist es, die Umgebung aus zu blenden.“
    Den Dingen auf den Grund gehen, aber, bitte, mit Augenmass und ohne lästig zu werden.

    Zu 2.: Ich habe schon nach Beinahe-Zusammenstössen = „near miss“ angehalten, gewartet bis der Puls wieder normal ging, bin ausgestiegen, habe mir die Situation angesehen und überlegt wie es dazu kommen konnte. Nicht immer, aber auch schon mit späterem Erfolg.
    Auch nach einem Streit kommt man/frau vielleicht darauf, was man nächstes mal anders machen könnte.
    Ceterum censeo: Ich möchte instinktiv richtig handeln können, ohne mir jedes mal ALLES erneut zu überlegen. Verarbeiten und in Instinkte einbauen nenne ich „Den weiblichen Instinkt füttern“.

    Zu 3.: „Soll ich, soll ich nicht?“ wenn es eigentlich klar sein könnte, „Was sagen die Leute?“, „Man kann doch nicht...“, „ruft niemand einen Krankenwagen?“, „Warum tut niemand was?“ bremst eineN so, dass man das Leben verpasst. Man/frau kann doch vorab und generell überlegen, wann man sofort reagieren kann und wann weitere Abklärungen erforderlich sind. In Mischfällen bieten sich unverfängliche Sofortmassnahmen an, die Luft für Überlegungen schaffen.
    Warnung: NichtstuerInnen werden sich provoziert fühlen! Aber damit kann ich besser leben, als mit dem ständigen „Hätte ich doch nur!“
    Wenn jemand fragt: „Kommst Du auch?“ versuche ich möglichst zu zu sagen und zu gehen, ausser wenn es offensichtlich Werbung, Religion oder Ausnützung ist. NB.: Religion betreibe ich mit Leuten, die ich Einschätzen kann.

    Zu 4.: Paradebeispiel: Der „Mammi-sag-schnell-Trick, besonders bei Unterschriften unter Verträge. Lesen, mindestens einen Tag bebrüten und dann vielleicht unterschreiben!
    Oder: Warum muss ich immer dann flexibel sein, wenn jemand meine Rechte oder Bedürfnisse gröblich verletzen will?

    Zu 5.: Insbesondere, das Glück direkt und nicht über Gegenstände und/oder Statussymbole suchen.
    Ausnahmen sind denkbar, wenn es von der Umgebung verlangt wird. Das ist aber schwierig, und ich beherrsche es nicht.

    Zu 6.: Zunächst ritualisiert: „Nein, nein, nein, ich fluche jetzt nicht!“ Später geht es beinahe automatisch.

    Zu 7.: Auch eine kleine Blume kann schön sein. Wenn ich jemandem durch meinen Gruss ein Lächeln entlocken kann, freut mich das. Nebenbei: Ich bin IM GUTEN äusserst nachtragend.

    Zu 8.: Wie Ihr merkt: Ich bin geschwätzig. Ich kann es nicht anders! Wie Ihr nicht merkt: Sex ist mein Dauerthema. Ich bleibe anständig, habe aber mit dem moralinsauren, schlechten Gewissen gebrochen. Kein weiterer Kommentar.


    Grüsse von Isambard, bis gleich.

  7. User Info Menu

    AW: Persönlichkeitsentwicklung

    Liebe BlackCreek,

    hier
    Anregungen, Verweise, Ausarbeitungen zu Deinen Wünschen aus Deinem 2. Posting = #7

    Die Nummern verweisen auf Punkte aus meinem ersten Posting (#16)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was verstehe ich unter einem erfüllten Leben?
    Ganz unsicher: Ich glaube, das muss sich aus den anderen Punkten ergeben.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich möchte ein glückliches Leben führen.
    3, 4, 5, 6, 7, 8

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich möchte mir selber sagen können, dass die Entscheidungen, die ich getroffen habe die richtigen waren.
    2, 3, 4

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich möchte mich selber gut kennenlernen und so handeln, dass es mir selbst entspricht und nicht den Erwartungen anderer.
    1, 2
    Beobachte Dich selbst (massvoll!). Eventuell auch nach einer Begebenheit. Allerdings JA NICHT im Sinne von „hätte ich doch nur!“ sondern, sofern es sich anbietet: „Wie kann ich das beim nächsten Mal besser, ruhiger, mit weniger schlechten Gefühlen an gehen?“

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich möchte meine Chancen nutzen, die mir geboten werden.
    3 , generelle Lebens-Einstellung. Nicht vorschnell aber doch auf Zack.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich bin schon jetzt offen für Neues. Ich möchte noch viel kennenlernen. Ich denke ein erfülltes Leben ist ein weites Feld. Es kommen vielleicht noch Dinge dazu von denen ich heute noch nicht einmal träume?
    Prima! Leider nicht meine Kernkompetenz.
    Neugier zu wecken, war mir mit meinen Söhnen ein wichtiges Erziehungsziel. Allerdings nicht auf Tratsch, sondern darauf, wie die Welt tickt. Hüte Dich vor der ständigen Angst, etwas zu verpassen, sondern schau Dir die Sachen in aller Ruhe an.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wohin möchte ich mich entwickeln? So richtig weiß ich das noch gar nicht.
    Ein langer Prozess, und „Zweitens kommt es anders, als man erstens denkt.“ Ev. von Erich Kästner.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Auf jeden Fall möchte ich genügend Resiliens entwickeln bzw. weiter ausbauen, um möglichst gelassen oder gefasst mit Dingen umgehen zu können, die mir noch begegnen werden, die nicht gerade die schönen Seiten des Lebens betreffen.
    Gelassenheit ist für mich das Schwierigste überhaupt. Eine Frage des Temperaments. Ein langer, bei mir nicht abgeschlossener Prozess, bei dem ich aber Fortschritte mache. Ich habe Jahre lang darum gebetet. Heute glaube ich, dass es hilft, wenn man/frau sich sicher und wohl fühlt, ohne dafür andere klein zu machen. Wie es heisst: Wenn man in sich ruht. Der Spagat zwischen spritzig (3) und gelassen reagieren ist schwierig, aber mit Übung meist zu schaffen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich möchte noch besser verstehen warum ich bin wie ich bin.
    Nachdenken ohne zu grübeln. Dazu brauchst Du Zeiten, in denen Du nichts tust, wie Ihr Deutschen sagt: „Die Seele baumeln lassen!“ Ich betreibe das seit ich etwa 24 war, also beinahe 40 Jahre. Es hilft, kann aber auch hinderlich sein:

    Warnung: Wenn man genau weiss, was man kann und was nicht, werden die Chancen gegen Alleskönner und Alleswisser, luftgefüllte Anzüge eben, bei der Stellensuche geringer. Ich musste deswegen sogar meine Sprechweise ändern: So sage ich „Puzzle“ statt „Problem“, Banker nennen es „Herausforderung“. Nicht unbedingt zu empfehlen: Frage: „Kein Problem?“ Antwort: „Wenn es kein Problem wäre, bräuchten Sie mich nicht!“

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vielleicht auch noch mehr falsche Glaubenssätze, die ich in der Kindheit übernommen habe korrigieren? Der letzte Satz passt eigentlich eher zu der Frage wovon ich mich weg entwickeln will.
    Anmerkung zu 3: „Was sagen die Leute?“, „Man kann doch nicht...“, oder auch „Das macht man doch nicht!“ Auch dabei hilft Nachdenken. Viele uralte Verhaltensweisen und Vorschriften bis hin zu den 10 Geboten sind durchaus sinnvoll. Gewisse wurden aber nur geschaffen oder dazu missbraucht, um die Massen besser beherrschen zu können, oder um die Menge der Untertanen zu vergrössern.
    Wenn man den Kontext und insbesondere den Zeitgeist bei der Erschaffung dieser Glaubenssätze berücksichtigt, wird manches klar.

    Erschwerend bei Deinen Forschungen wird sein, dass Sinn und Unsinn sehr nahe bei einander liegen können. Ich exponiere mich am Beispiel der Gebotes „Du sollst nicht ehebrechen“ wie folgt: Seitensprünge finde ich doof und unhygienisch (ich habe ja sogar eine eigene Zahnbüste). Das eine Ehe untrennbar sein soll, auch wenn es über lange Zeit schlecht läuft, finde ich stossend und unrealistisch.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Unzufrieden bin ich mit meinem Gewicht.
    Autsch! Ist es nicht so, dass das für ALLE Frauen gilt?

    Mit BMI 20, Rettungsring und kleinem Bäuchlein könnte man meinen, es sei für mich kein Thema. Ist es aber. Meine Selbstversuche habe ergeben:

    - Während mindestens eines Monats die Kalorien aufschreiben und zusammenzählen weckt das Bewusstsein dafür, was gut und was schlecht ist. NB.: Während dieser Phase habe ich viel mehr gegessen und dabei mein Gewicht stabilisiert.

    - Nicht hungern sondern die Ernährung umstellen! Stichwort: Den Bauch mit kalorienarmen Substanzen, namentlich Gemüse, füllen. Speck und Bratkartoffeln sind dann Verzierung.

    - Methoden ersinnen. Beispiel: Ich liebe vegetarische „Schnitzel“ aus dunklen Bröseln, Eiern und aromatischem Gemüse, meist Karotten und Zwiebeln. Wenn man das in der Pfanne brät, saugt es irre Mengen Öl auf. Die Lösung brachte ein Kontaktgrill vom Trödler mit flachen Furchen. Nicht ganz so lecker als sie fett triefend waren, aber mit einer feuchten Garnitur (Linsencurry oder Meerrettich) ganz ansprechend.

    - Mein jüngerer Sohn schwört auf 1 Mal pro Tag wirklich Hunger haben und auf eher knappe Kleidung, damit der Körper auch was verbraucht. Das muss einem/einer aber gegeben sein.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich neige dazu schlechte Gefühle sozusagen runterzuschlucken. Ich möchte lernen mit schlechten Gefühlen anders umzugehen. Sie aushalten, zuzulassen, lernen. Das fällt mir sehr schwer.
    Ach ja, Das wäre schön!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Noch bin ich auch nicht ganz zufrieden mit mir und meinen Reaktionen auf Dinge, die mir manchmal entgegengebracht werden. Teilweise reagiere ich zu "lieb", um mögliche Konflikte zu vermeiden. Da muß ich noch viel mehr bei mir selber bleiben, zu mir stehen.
    Nachbearbeiten, Szenarien überlegen, die sich bei späteren, ähnlichen Gelegenheit abrufen und abspulen lassen. Konflikte nicht um jeden Preis vermeiden. Überlege Dir dazu, wie Du eine feste Haltung zeigst und doch anständig bleibst. Zu einem guten Teil wird Dein Verhalten eine Folge von allem Anderen sein.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    An meine Grenzen mit dem bisher Gelernten werde ich sicherlich mit meinem Job stoßen. Ich arbeite ohne Ausbildung. Mache meinen jetzigen Job gut und von Herzen gerne. Sollte ich mich jedoch auf einen anderen Job bewerben müssen, fehlt mir eben die Ausbildung. Gelernt habe ich damals was völlig anderes und bin sehr froh nochmal umgesattelt zu haben und mir nach und nach in Eigeninitiative die Kenntnisse angeeignet zu haben, die ich jetzt benötige.
    Kenne ich gut, da ich mehrmals umsatteln musste. Wäre es wohl möglich, an Deiner jetzigen Stelle eine Art Pseudo-Ausbildung (zu etwas was Du schon kannst :-) mit Abschluss zu machen? Schwierig.


    Grüsse von Isambard, der Dir die Daumen hält und auf ein gutes Gelingen hofft.

  8. Inaktiver User

    AW: Persönlichkeitsentwicklung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Schade, warum mag denn niemand auf dieses Thema antworten? Falsche Fragestellung?
    LG BlackCreek
    Vielleicht zu allgemein gehalten, oder Geduld....

    Bei mir ist es immer ein Thema, was sich aus dem Alltag, aus Erlebtem, Gesagtem ergibt - eine Erkenntnis - da schau ich mich dann genauer an, warum ich so bin und ob ich so bleiben möchte oder nicht. An mir arbeiten einfach so, eher nicht, es gab immer einen Anlass, etwas was mich störte.

  9. Inaktiver User

    AW: Persönlichkeitsentwicklung

    [QUOTE]
    Zitat Zitat von Cygnus Beitrag anzeigen
    Ich habe gerade ein Wunschbuch zu lesen begonnen, das meine Bib leider nicht hat, das jetzt aber endlich als Paperback herausgekommen ist: "Das Zeitalter der Erkenntnis: Die Erforschung des Unbewussten in Kunst, Geist und Gehirn von der Wiener Moderne bis heute." von Eric Kandel. (Achtung: Nicht als eBook kaufen!)
    Kannst du mir sagen, warum nicht als eBook kaufen? Danke.

  10. User Info Menu

    AW: Persönlichkeitsentwicklung

    Das geht aus einer Rezension bei amazon hervor und ist in der Art ein Problem bei vielen eBooks - allerdings nicht nur der Kindle-Editionen.
    Bei mehr als 700 Seiten existiert kein brauchbares Inhaltsverzeichnis nur einige Verweise auf Abschnitte, kein einziger Verweis auf ein Kapitel.
    Ich hab's aber gerade mal anhand der bei Libreka erhältlichen ePUB-Leseprobe in ADE 3.0 gecheckt, da funktionieren das Inhaltsverzeichnis und die Anmerkungen soweit enthalten. Eine geeignete Fenstergrößeneinstellung zeigt dann sogar die Bilder vollständig und dem Paperback vergleichbar an. Auf einem reinen Reader in 16 Graustufen ist das aber bestimmt keine Freude.

    Falls Du ePUB brauchst, teste es bitte selbst mit Deinem Reader (-programm, -app). Die Leseprobe im Kindle-Shop ist länger, ich weiß aber nicht, inwieweit die Nicht-Verlinkung im Inhaltsverzeichnis dort aussagekräftig ist - es könnte ja gegenüber der Rezension nachgebessert worden sein.

    Allgemein bin ich bei Sachbüchern mit Tabellen, Diagrammen und Bildern vorsichtig mit dem "e", obwohl sie "elektronisch" zu durchsuchen und natürlich viel besser mitzunehmen sind.
    Va', pensiero, sull'ali dorate... G. Verdi - Nabucco

    Es gibt kein richtiges Leben im falschen. T. Adorno - Minima Moralia

Antworten
Seite 2 von 4 ErsteErste 1234 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •