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Thema: Po-Tatscher

  1. Inaktiver User

    AW: Po-Tatscher

    PS. Insofern finde ich die Bemerkung, wie sie jetzt da steht:

    Ich denke die ganze Zeit: was muss die [...] haben, dass da alle hinlangen
    Sogar richtig gut, weil sie die Sache irgendwie auf den Punkt bringt. Vielleicht meintest Du das sogar, "humorvoll" verpackt - aber in der ersten Form ist das bei mir üüüüüberhaupt nicht angekommen.

    Ja, was habe ich eigentlich, dass da alle hinlangen?
    oder besser

    "Was hatte ich, dass da alle hinlangten".

    Wohl einen "falsche", innerliche Haltung.


  2. Inaktiver User

    AW: Po-Tatscher

    Ich finde es gut, dass wir eine versöhnliche Annäherung finden. Ich gebe Dir aber natürlich absolut Recht, dass es immer wiederwärtige Typen gibt, die falsch gepolt sind und man kann auch nicht alle mit der "richtigen" Ausstrahlung von Distanzlosigkeiten abhalten.

  3. Inaktiver User

    AW: Po-Tatscher

    Hallo nochmal,

    Rolex:

    Nun möchte ich, diesmal vielleicht wirklich abschließend, wobei mich eure Meinungen dazu auch interessieren würden, noch einmal meine "neuesten Erkenntnisse" zur Motivation der Grapschertypen darlegen.

    Ich glaube, das hat sehr viel mit Ego zu tun. D.h. wenn jemand jemand anderem wohin langt, dann ist ja auch schon "räumlich" sichtbar, dass derjenige, der das tut "größer" ist, bzw. mehr Raum einnimmt. Ja, sogar den Raum, den körperlichen Raum, einer anderen Person.

    Also ich vermute, dass hinter solchen Aktionen ein aufgeblähtes Ego steckt. "Ich bin wichtiger, toller, größer als der/die andere". Denn es wird sich ja keine Sekunde darum geschert, was und wie der andere sich dabei fühlt.

    Warum man(n) - oder auch manche Frau - so ein aufgeblähtes Ego bekommt, dafür gibt es viele Gründe.

    Es würde zumindest auch erklären, warum manche Menschen bei einer kräftigen Reaktion zusammenzucken und weglaufen. Puff, die Luft ist raus.
    Warum aber andere sogar selber zuschlagen, als eine Art "Verteidigungshaltung", damit die Luft eben nicht rausgeht.

    Insofern könnte es vielleicht auch ein Ansatz sein, die Reaktion auf das vermeintliche "Ego" des anderen abzustimmen. (Zumindest, wenn das im näheren Umfeld passiert.) Ansonsten halte ich eine klare Ansage für unabdingbar. Die Ohrfeige nur bei extremen, evtl. schmerzhaften Übergriffen.
    Was ich aber, glaube ich, noch besser finde als eine Ohrfeige ist: starkes, kraftvolles Wegschubsen! + Spruch
    Denn so wird 1. die Körperdistanz wiederhergestellt; also das, was verletzt wurde.
    Und 2. Ist eine Ohrfeige in letzter Konsequenz eine ähnliche, intime Berührung. Die dadurch möglicherweise ein falsches Signal sein könnte. (Siehe Reaktionen darauf.)

    Ansonsten also für den Büroalltag:
    - Das ist meiner!
    - Passen Sie gefälligst auf (wahlweise mit "Sie Schwein" oder ähnlichem zu ergänzen)!

    Bei überraschender Aktion "irgendwo":
    - Finger weg (du A...loch)!
    - Sag mal spinnst Du (du ...)!
    - Tickst du noch ganz richtig?
    - Du hast sie doch nicht mehr alle (beieinander). - lustig, stimmt in diesem Fall nämlich.
    - Ich glaub, ich kotz gleich!
    - Boah, ich glaub, ich kotz dich gleich an (du ...)


    Und da, denke ich, ist mein Schwiva ein schwierigerer Fall von Egotypos als z.B. mein Chef.
    Ich glaube, bei letzterem reicht eine glasklare Ansage, einmalig und gut wird es sein für immerdar.

    Bei ersterem ... ich weiß es nicht. Muss ich noch drüber nachdenken.
    Bin deswegen aber davon ab, ihm die Chefsache aufzutischen, weil der Schwiva - so bekloppt das klingt - wohlmöglich dann sogar noch bei Chef vorbei fährt, um dem auf die Finger zu hauen.
    Also ich fürchte, das würde dann in eine ganz andere Richtung laufen, als ich es beabsichtige.

    Insofern, vielleicht sage ich auch erstmal nix; distanziere mich aber von seinen Umarmungen - und falls das dann noch mal passieren sollte, dann gibt es für Schwiva ein:

    "Ey, sag mal!" (ungläubigvorwurfvollguck)
    "Was sollte das denn?!" (ebenfalls vorwurfsvoll guck)
    und ähnliches
    vielleicht auch nur ein
    "Ey, nee!"



    Bei allen Reaktionen auf jeden Fall deutliche, betonte, laute Wortwahl (kann auch ruhig mal in Schreien ausarten), Körperabstand herstellen und evtl. sogar Augenkontakt.

    Nun denn ... Ich wünsch euch was und sage noch einmal herzlichen Dank für alles!

    Grüße!

    Septima
    Geändert von Inaktiver User (05.11.2014 um 14:48 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Po-Tatscher

    Vielleicht ist es beim Schwiegervater noch wirkungsvoller ihn ernst anzuschauen und zu fragen:

    "Warum tust Du das?"

    Gib ihm nicht die Möglichkeit zu komfortabel aus der Sache rauszukommen. Du musst Dir doch nichts vorwerfen. Lass ihm doch die Möglichkeit sein Verhalten zu reflektieren und sich hoffentlich bei Dir zu entschuldigen.

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    AW: Po-Tatscher

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist es beim Schwiegervater noch wirkungsvoller ihn ernst anzuschauen und zu fragen:

    "Warum tust Du das?"

    Gib ihm nicht die Möglichkeit zu komfortabel aus der Sache rauszukommen. Du musst Dir doch nichts vorwerfen. Lass ihm doch die Möglichkeit sein Verhalten zu reflektieren und sich hoffentlich bei Dir zu entschuldigen.
    Ds halte ich für wenig zielführend. Warum soll der SChwiegervater auf einmal sein Verhalten reflektieren? Bisher ist er doch genau damit gut durchs Leben gekommen. Ältere Menschen neigen zudem generell dazu, sich von jüngeren nichts sagen zu lassen. Und schon gar nicht von der eigenen Schwiegertochter.

    Meiner Meinung nach ist weder Reflexion noch Entschuldigung wirklich notwendig. Er soll in Zukunft die Finger bei sich lassen, fertig. Und das bringt wieder zu dem durchgehenden Thema dieses Stranges: Grenzen setzen.

    liebe Grüße

    türkis

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    AW: Po-Tatscher

    Zitat Zitat von Karla48 Beitrag anzeigen

    Der Typ hat mich in einer Situation erwischt, wo ich nicht die allerstärkste war, und das wusste der ganz genau.
    Nun war es entweder sein Beschützer-Instinkt, der ihn auf den Umarmungsplan rief, oder aber...er findet mich anziehend. Vermutlich eine Mischung.

    LG
    Hi Karla

    eine Mischun gkann ich mir ebenfalls gut vorstellen. Mit einer klaren entschiedenen Körpersprache müsste das aber zu regeln sein. Ich habe mir da einiges bei Männern abgeschaut, die ich im Büro beobachten konnte. Ihre Körpersprache ist viel raumgreifender, selbstbewusster als die der meisten Frauen. Ich vermute das ist unbewusst, aber manches kann man sich absehen (breiter Stand, gerade Kopfhaltung, Armhaltung)

    liebe Grüße

    türkis

  7. Inaktiver User

    AW: Po-Tatscher

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Insofern könnte es vielleicht auch ein Ansatz sein, die Reaktion auf das vermeintliche "Ego" des anderen abzustimmen. (Zumindest, wenn das im näheren Umfeld passiert.) Ansonsten halte ich eine klare Ansage für unabdingbar.
    Septima, ich glaube, du denkst zu viel darüber nach und simulierst "Grenzen setzen". Aus meiner Sicht ist es die körperliche Präsenz und Selbstverständlichkeit, mit der eine Person natürliche Grenzen setzt. In der Art: "Ich bin, was ich bin, und ich bin es hier und jetzt." Also das Authentische ausgedrückt über den Körper. Erlebe ich sowohl bei Frauen als auch bei Männern.

    Kinder haben zum Beispiel dafür ein feines Gespür. Lehrer mit diesen Eigenschaften haben es in der Schule deutlich einfacher als Lehrer mit unsicherer Körpersprache. Es ist eine Art "natürliche" Autorität, die andere spüren. Das kommt aus den Personen selbst, ohne darüber nachzudenken.

    Kommt jemand in die von dir beschriebenen Situationen, dann ist es eigentlich völlig egal, ob ich mich mit meinen Reaktionen auf mein Gegenüber einlasse (so viel Ehre würde ich ihm nicht zuteil kommen lassen), sondern die Reaktion kommt direkt und in der Art und Weise, wie ich die Grenzverletzung wahrgenommen habe. Auch wenn's dann manchmal über das Ziel hinausschießt.

    Ich denke, du solltest dich in den Situationen mehr auf deine natürliche Intuition verlassen, als dir Strategien überlegen, wie du bei X, Y, Z reagieren würdest. Bei dir - so meine ich herauslesen zu können - schwingt ein wenig die Angst vor den Konsequenzen deiner Reaktionen mit. Und damit bremst du dich aus.

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    AW: Po-Tatscher

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist es beim Schwiegervater noch wirkungsvoller ihn ernst anzuschauen und zu fragen:

    "Warum tust Du das?"
    Ich finde das zu schwach.

    Das ist wieder so weiblich verständnisvoll. Eine Frage, ein bittender Blick mit Fragezeichen in den Augen.
    Neenee, Schleimtypen brauchen klare Ansage. Finde ich.

    Obwohl ja so eine direkte Frage bei dem vielleicht was bewirkt. Und dann aber nicht lockerlassen.
    see you on be friends online!

  9. Inaktiver User

    AW: Po-Tatscher

    Septima, ich glaube, du denkst zu viel darüber nach und simulierst "Grenzen setzen".
    Tja, ... was soll ich machen, wenn ich das "von Natur aus" nicht habe?

    Ich habe schon oft die Erfahrung machen dürfen, dass man mit seinem Verstand /Gedanken/ das eigene Gefühl --- und damit auch die Präsenz des eigenen Körpers usw. "füttern" kann.

    Eine gute Tarnung, Simulation ist besser, als gar kein Schutz.

    Aber ich verstehe, glaube ich, was Du meinst. Deswegen hör ich jetzt auch mal langsam auf mit dem Nachdenken und der Selbstfütterung und geh raus in die Wildnis.


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    AW: Po-Tatscher

    Zitat Zitat von Rotweinliebhaberin Beitrag anzeigen
    Ich finde das zu schwach.

    Das ist wieder so weiblich verständnisvoll. Eine Frage, ein bittender Blick mit Fragezeichen in den Augen.
    Neenee, Schleimtypen brauchen klare Ansage. Finde ich.
    Das finde ich auch. Es scheint mir ein typisches Frauenverhalten zu sein, ebenso der Verweis auf eigene Gefühle (du das hat mich eben verletzt).

    Ich halte das für den verkehrten Denkansatz. Mir ist völlig wurscht, was jemand über meine Grenzen denkt, Hauptsache er respektiert sie. Plastisch ausgedrückt: wer die Finger von meinem Hintern lässt, darf mich gerne für eine Zicke halten.

    liebe Grüße

    türkis

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