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Thema: Emotionaler Kompetenzverlust
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26.10.2014, 19:47Inaktiver User
AW: Emotionaler Kompetenzverlust
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26.10.2014, 19:50
AW: Emotionaler Kompetenzverlust
Ja, das erlebe z.Zt. auch. Das ein trauernder Menschen mir (bezahlter Helfer) sein Leid erzählt und sagt das er seinen nächsten Angehörigen damit nicht belasten kann, da dieser ja genauso trauert wie er selber.Interessant finde ich Haltung einiger Betroffener, die einem "Fremden" mehr Kompetenz zutrauen, als sich selbst oder ihm Nahestehender.
Grüße
Luftpost
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26.10.2014, 19:53Inaktiver User
AW: Emotionaler Kompetenzverlust
Mir wäre es z.B. immer am liebsten, wenn ich Freunde oder Bekannte um Hilfe bitten könnte. Zu einem Arzt oder Therapeuten zu gehen, da ist die Hemmschwelle. Ich weiss noch als unser Kinderarzt wegen der Neurodermitis unseres Kindes empfahl einen Psychologen aufzusuchen, weil dieser Methoden kenne gegen den Juckreiz. Unser Kind war zwei Jahre alt und sprach noch wenig. Der Psychologe konnte also wenig mit ihr anfangen, wollte dann aber mich, die Mutter therapieren. Da war ich so beleidigt, weil ich diesem fremden Menschen gar nichts über mich erzählen wollte, ich wollte ihn gar nicht ins Vertrauen ziehen.Ich habe ihm dann geschrieben, wenn er mein Freund wäre, wenn er mit mir Kaffee trinken würde, spazieren gehen, dann könnte ich mit ihm sprechen. Er hat das ganze falsch aufgefaßt, schrieb zurück von seinen Kindern und Frau etc, begriff nicht, was ich ihm gesagt hatte. So war die psychologische Beratung beendet. Und es wurde deutlich wie sehr man aneinander vorbeireden kann, wenn`s schriftlich wird.
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26.10.2014, 19:54Inaktiver User
AW: Emotionaler Kompetenzverlust
Interessanter Aspekt! Wer also Freunde hat, die öfter mal einen ganzen Abend zuhören, kann eine Delle, die ihm das Leben haut, "so" überwinden. Wer die Freunde nicht hat, ist auf fachliche Hilfe angewiesen. Und es geht nicht um waswasichwas für Techniken, sondern um kluges, nicht wertendes Zuhören.
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26.10.2014, 19:56Inaktiver User
AW: Emotionaler Kompetenzverlust
Wie kann er das wissen? Ich denke, jeder trauert anders.
Und kann man sich da nicht gegenseitige Stütze sein?
Ich habe manchmal den Eindruck, dass gerade trauernde Menschen gern abgegeben werden. Die Konfrontation mit dem Tod löst Beklemmungen aus und macht vielen Angst.
Ich sehe darin eine gewisse soziale Kälte, bloß keine Tränen, weil das betroffen macht.
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26.10.2014, 19:58Inaktiver User
AW: Emotionaler Kompetenzverlust
Ich kann mich deinem "früher" nicht anschließen. Nach Depression und Klinik - naja, nach Klinik, aber noch _in_ Depression, aber nicht mehr so übel wie "vorher" - bin ich gerade dabei, als "Nichtmehrernstzunehmende", "Nichtmehrbelastbare" oder - bei einfacheren Gemütern - als "ballaballa" aus meinen politischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen gemobbt zu werden.
"Hohe soziale Akzeptanz" sieht da anders aus als die Vernichtung eine sozialen und politischen Existenz.
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26.10.2014, 20:02Inaktiver User
AW: Emotionaler Kompetenzverlust
würde ich so sehen.
Obwohl Psychologen natürlich wertvolle Arbeit leisten. Alles würde ich sicherlich auch nicht unbedingt mit Freunden besprechen wollen. Wenn man wirklich Hilfe braucht, die über das "normale" hinausgehen, dann ist der Gang zum Psychologen unumgänglich. Ich habe da sehr gute Erfahrungen gemacht.
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26.10.2014, 20:03
AW: Emotionaler Kompetenzverlust
Geändert von Luftpost (26.10.2014 um 20:06 Uhr) Grund: Denkfehler
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26.10.2014, 20:04Inaktiver User
AW: Emotionaler Kompetenzverlust
ja! wichtig ist mMn empathie, gutes zuhören, nachfragen. allerdings ist durchaus ein "erlerntes" verhalten und erlernte methoden. und je nach patient wird vermutlich auch unterschiedlich agiert oder reagiert.
ziel ist auf jeden fall, dass man selbst wieder auf die beine und wieder besser durchs leben kommt. vielleicht lernt man in therapien so viel über sich, dass man einen nächsten schicksalsschlag besser bearbeiten kann.
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26.10.2014, 20:07Inaktiver User



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